Mittwoch, 12. Januar 2005

Besuch bei der Bundessektenstelle in Wien

Ich habe einen Termin bei einer Familientherapeutin bei der Bundessektenstelle in Wien, 1. Bezirk, Wollzeile.

Die wirklich liebe und nette Therapeutin rät mir, ich solle meinen Schmerz, dass man mir meinen Traumjob im Bundesrechenzentrum als SAP-Beraterin für die Bundesministerien und Obersten Organe wegnahm, künstlerisch verarbeiten.

Daraufhin schreibe ich einen kleinen Roman:

"Aus der Republik Bananien"

Montag, 3. Januar 2005

BRZ Die Schlüssel sind noch immer nicht retourniert

Im Januar 2005 hatte das Bundesrechenzentrum es sehr eilig, MitwisserInnen von Straftraten rund um SAP-System-Manipulationen loszuwerden.

So schrieb mir der Hausjurist Dr. Sauberer (mit dem ich auch wie eine Hexe bei meiner Entlassung durch das Haus Hintere Zollamtsstraße 4 gehen musste, unter dem höhnischen Gelächter der Kollegen und Kolleginnen) folgenden Brief, datiert mit 3. Januar 2005:

Schreiben Personalabteilung 3.1.2005: BRZ hat es eilig: Unterdrückerische Person darf auf keinen Fall irgendwelche Schlüssel vom Haus Hintere Zollamtsstraße 4 in Verwahrung haben
Der 3. Januar 2005 ist ein Montag und die ganze Welt steht noch unter Schock wegen des Tsunamis in Süd-Ost-Asien: Ob MitarbeiterInnen aus Bundesrechenzentrum und Finanzministerium auch unter den Todesopfern sind, ist noch nicht bekannt.