Montag, 10. April 2006

Vorladung beim Landesamt für Verfassungsschutz: Du sollst kein Beileit wünschen

Ich habe es also immer noch nicht kapiert.

Am Dienstag in der Karwoche des Jahres 2006 (Grasser ist noch immer Finanzminister, Winkler noch immer sein Kabinettschef) bin ich beim Landesamt für Verfassungsschutz vorgeladen.

Bei dieser 1. Vorladung geht man mit mir, die ja zur Unterdrückerischen Person erklärt wurde, noch recht nett um.

Was ich denn für Beweise hätte, dass Regierungsrat Schweinhammer, der ja für den elektronischen Zahlungsverkehr der Republik Österreich viele Jahre im Bundesministerium für Finanzen zuständig war, nicht eines natürlichen Todes starb?

In meiner Hilflosigkeit antwortete ich:
Mir wurde es damals VERBOTEN, im Finanzministerium zu kondolieren, also Beileid zu wünschen.
Der ebenso hilflose Polizist, der Protokoll führte, druckte das Vernehmungsprotokoll aus, ich sollte es unterschreiben.
Ich las es durch, merkte, dass Beileid mit hartem T geschrieben war und korrigierte mit Rotstift noch andere schwere Rechtschreib-Fehler.
Das korrigierte ausgedruckte Protokoll unterschrieb ich.

Im Landesamt für Verfassungsschutz würde es in die Makulatur kommen, d.h. in den Keller der Bundespolizeidirektion Wien, Schottenring.