Sonntag, 31. Dezember 2006

Tod einer Innenministerin - death of a Minister for inner affairs

Es ist Sylvester, der letzte Tag des Jahres 2006.

Da ich mich von der Sekte zunehmend verfolgt fühlte (Anrufe, Autos, die vor meinem Wohnhaus warteten) wollte ich in ein anderes Haus der Wohnbaugenossenschaft WienSüd nach Höflein an der Hohen Wand ziehen.

Am 31. Dezember 2006 unternahm ich mit meinem Nachbarn aus Höflein eine Fahrt zu einem Heurigen auf einem Nebenberg meines geliebten Schneebergs im südlichen Niederösterreich.

Wir tranken Wein und Bier, es wurde ein echter "Sauschädel" serviert.

Dazu hörten wir Radio Niederösterreich. Der Empfang war trotz der entlegenen Berghütte sehr gut.

23 Uhr, Radio Niederösterreich: Die Bundesinnesministerin der Republik Österreich Frau Liese Prokop, ehemalige Spitzensportlerin, ist, nachdem sie am Sylvestertag noch in ihrem Büro in Wien, Herrengasse war plötzlich und unerwartet im Rettungswagen auf dem Weg von Annaberg nach St.Pölten verstorben.

Wir tanzen im Freien zu den Klängen des Wiener Walzers.
Wir schauen hinunter zum "Wiener Boden" wie die Bauern das Wiener Becken nennen. Es gibt großartige Feuerwerke. Ich sehe meinen geliebten Schneeberg durch das Aufblitzen in der Finsternis.
Noch weiß ich nicht, dass dieses NEUE JAHR 2007 mir als "Unterdrückerische Person" nichts Gutes bringt.

Sonntag, 24. Dezember 2006

Weihnachten 2006 Der Betriebsratschef ist noch immer in stationärer Pflege

Das Projekt PM-SAP (Personalmanagement der Republik Österreich verwaltet auf SAP-Systemen) war eines der größten Prestige-Projekte im Bundesrechenzentrum. Während die IT-EntwicklerInnen im Bundesrechenzentrum (früher Bundesrechenamt) ihre eigene Entwicklungen fortschrieben, wurde in BMF und BRZ sehr kostenintensiv eine Parallel-Abteilung für PM-SAP installiert.

Der Betriebsrat und sein Chef Dr. Richard K. waren eigentlich immer dagegen, Dr. K. war ja mal selbst Programmierer und sehr stolz auf die Eigenentwicklungen des Bundesrechenzentrums.

Im Januar 2006 sollte PM-SAP in Vollbetrieb gehen, somit musste man - nach Hofrat C. und Regierungsrat S. - auch Wege finden, den Betriebsrats-Chef des BRZ in die wohlverdiente Pension zu schicken.

Offenbar ist auch hier bei der "Medikation" einiges daneben gegangen.

Ich selbst erstattete übrigens in diesem Januar 2006 zum ersten Mal Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien wegen der Vorkommnisse in Finanzministerium und Bundesrechenzentrum: mit ungeahnten Folgen wie Vorladungen beim Verfassungsschutz und der Terrorismusbekämpfung sowie letztendlich dem vollständigen Verlust der Bürgerrechte (Entmündigung):

3. Jänner 2006: BRZ Betriebsratzeitung: Der Chef des Betriebsrates ist schwerst erkrankt 
 Der arme Dr. K. hat sich wohl auch zu weit hinausgelehnt, wahrscheinlich konnte er nur erahnen, welche "Auftraggeber" hinter den SAP-Projekten im Bundesrechenzentrum stehen.
Wer sich also gegen solche Millionenprojekte stellt - und sei es auch zum Schutz der eigenen Mitarbeiter in der Funktion als Betriebsrats-Chef - muss mit Konsequenzen rechnen. Die Konsequenzen waren fatal.

Nach EINEM JAHR stationärer Pflege (der Tod konnte also im Gegensatz zum Falle des Herrn Schweinhammer verhindert werden, offenbar war die Leber des Herrn Betriebsrats-Chefs doch nicht so kaputt) musste der Betriebsrats-Chef des BRZ in die Pension geschickt werden.

Ja mit SAP legt man sich nicht an, schließlich erhält man in solchen Fällen den Lohn:

S umme
A ller
P robleme

Ein Weihnachtsgeschenk von SAP: Der Chef des Betriebsrates ist nach zwölf Monaten noch immer in stationärer Pflege: die Medikation war aber nicht tödlich

Betriebsratszeitung Dezember 2006: Der Chef ist noch immer in stationärer Pflege