Mittwoch, 31. Dezember 2008

Bilanz der Saison - Protokoll einer Entmündigung 2008

Jahresrückblick 2008 – Protokoll einer Entmündigung


9.1.2008
Scheinverhandlung LG für Strafsachen Wien wegen Denunzierung auf www.peterpilz.at. Rechtsanwalt Dr. Noll diktiert der Richterin den Vergleich und redet die Klägerin nieder: SIE HABEN EH KEIN GELD für eine Privatklage!
22.2.2008
Letzter öffentlicher Auftritt von Johanna Moder als Chefin der Bundes-Buchhaltungsagentur Wien.
8.3.2008
Letzte Publikation von Otmar H. als Chef des SAP-Produktivbetriebs des Bundesrechenzentrums Wien.
14.4.2008
Erfolgloses Assessment Center Mag. Hoedl Betriebsnachfolge Wien-Meldemannstraße (ÖSB).
13.5.2008
Hackenmorde von Hietzing
8.7.2008
Vizekanzler und Finanzminister Molterer sagt: ES REICHT
15.7.2008
Aufnahmetest beim Rechenzentrum Wien scheitert aufgrund von Dokumentenfälschung.
25.7.2008 (?)
Unfall von Ralph Darabos in Florida
4.8.2008
Anstellung von Mag. Hoedl im Büro Gehring. Vorbereitung der Nationalratswahlen
26.8.2008
Ministerialrat Ihle (Ex-Kollege von Schweinhammer und Csoka) wird zum Leiter der Buchhaltungsagentur ernannt.
16.9.2008
Vorstellung der SPÖ-Kandidaten für die Nationalratswahl
18.9.2008
Zahlungsbefehl T-Mobile BG Liesing(der dann die Entmündigung auslösen sollte) Ursprungsforderung 660 Euro
28.9.2008
Nationalratswahlen
11.10.2008
Unfall von Jörg Haider - nach SMS um 1 Uhr 11 
24.10.2008
Glawischnig wird Grünen-Chefin
24.10.2008
Schreiben BUHAG Schuldscheine
28.11.2008
1. Tagsatzung Rekurs BG Liesing
2.12.2008
Angelobung Kabinett Faymann Eins
8.12.2008
Bures und Strache fliegen im selben Flieger von New York nach Wien – Bures auf den teuren, Strache mit Partnerin auf den billigen Plätzen
16.12.2008
Erstanhörung BG Liesing Mag. Romana Wieser
16.12.2008
Untersuchung Dr. Piatti, auch Steuersünder in Liechtenstein, im Erstberuf Facharzt der Psychiatrie und Neurologie
19.12.2008
Einweisung von A. Bader in die Psychiatrie, Kaiser-Franz-Josef-Spital - angeblich im Auftrag des BMLVS mit Aktengutachten Dr.Meszaros 


Freitag, 19. Dezember 2008

Clearing-Gespräch bei der Clearing-Stelle Wien-Wilhelmstraße soll alles clear machen

Heute bin ich bei der Clearing-Stelle des Vertretungsnetzes Sachwalterschaft geladen.
Die "Sozialarbeiterin" Mag. Susanne Schlager hatte es vor Weihnachten unglaublich eilig, das Auditing-Gespräch zwecks Einleitung der Entmündigung zu vollziehen:

Clearing-Stelle Wien Wilhelmstraße: Kick-Off-Einladung zur Mündelfolter 15.Dezember 2008 
Im Vorraum des Mündelfolter-Büros traf ich übrigens auch den Partei-Chef der Christenpartei mit seiner Gattin. Vier Monate zuvor kämpften wir noch gemeinsam für die 2.600 Unterstützungserklärungen für die Nationalratswahl 2008.

Was sonst noch am Freitag, den 19. Dezember 2008 in Wien betreff Entmündigungsfolter geschah:

Alexandra B., Journalistin in Wien (ceiberweiber) wurde mit Hilfe einer SPÖ-Nationalratsabgeordneten eine Falle gestellt. Sie wurde von zwei Mitarbeitern des Psychosozialen Diensts Wien gegen ihren Willen und mit großer Gewalt in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie des Kaiser-Franz-Josef-Spitals in Wien gebracht.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Ein Psychiater auf der Steuersünderliste Liechtenstein und Erstanhörung am BG Liesing zwecks Entmündigung

Heute hatte ich einen anstrengenden Tag - drei  Termine:

1. Vorstellungstermin betreff Entmündigung am BG Wien-Liesing bei Frau Mag.Romana Wieser, fesche Pflegschaftsrichterin.

BG Liesing 4.12.2008: Entmündigungs-Richterin Mag. Wieser lädt zur Erstanhörung 
2. Untersuchung bei Dr. Piatti, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie im achten Wiener Gemeindebezirk. 14 Uhr. Einen Psychiater mit so dünnen Lippen habe ich noch nie gesehen. Er musste sich unglaublich beherrschen, dass er mir meine Aktenmappe nicht aus der Hand gerissen hat. Bei der neurologischen Untersuchung musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass seine Hände stärker als die meinen zitterten.
Was ein Facharzt der Psychiatrie und Neurologie allerdings auf der Steuersünder-Liste des Fürstentums Liechtenstein zu suchen hat (siehe Zeitschrift FORMAT) werde ich wohl nie herausfinden. Aber ich muss ja auch nicht alles wissen. Wie sagte ein Betriebsrat im Bundesrechenzentrum immer: "Zu viel Wissen macht Kopfweh". Wie recht er doch hatte.
3. Am späten Nachmittag hat sich dann noch Besuch aus der Steiermark angekündigt und ich darf meine strapazierten Nerven am Abend in der Therme Wien-Oberlaa erholen lassen.

Ja - so eine unterdrückerische Person hat es manchmal gar nicht leicht. Zu dem ganzen innerlichen Stress kommt dann noch der Schnee, die Öffis in Wien (eine unterdrückerische Person hat natürlich kein Auto - das wäre auch abgesehen davon, dass zu Entmündigenden der Führerschein ohnehin entzogen wird, lebensgefährlich) und die vorweihnachtliche Hektik.

Freitag, 28. November 2008

1. Tagsatzung Zahlungsklage T-MOBILE

Seit 1998 war ich Kundin bei dem Telekommunikationsunternehmen T-Mobile, früher Max-Mobil. Umso mehr hat es mich verwundert, dass diese Firma gegen mich Zahlungsklage beim Bezirksgericht Wien-Liesing in der Höhe von 1.600 Euro gegen mich eingebracht hat.
Das Jus-Studium bei den Linzer Rechtsstudien habe ich ja wieder aufgegeben, weil ich merkte, dass ich als UP kaum Chancen hatte, Prüfungen zu schaffen.
Bei der Prüfung "Öffentliches Recht" bin ich in Bausch und Bogen durchgeflogen. Das wunderte mich sehr, weil ich doch die Bundesverfassung und vor allem alle Gesetze rund um den Bundeshaushalt gut gelernt hatte - auch in der Praxis. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich legte auf jeden Fall Berufung ein gegen diese Zahlungsklage und erschien heute am 28. November 2008 pünktlich beim Bezirksgericht Wien-Liesing zur 1. Tagsatzung.

Die Richterin Frau Bauer-Moitzi beschimpfte mich, weil ich mich juristisch bei Zahlungsklagen nicht auskenne. Erst später sollte ich herausfinden, dass sie bereits mehrmals mit Sektionschef Dr. Artur Winter vom Bundesministerium für Finanzen telefoniert hatte. Sie war dumm genug, eine Aktennotiz diesbezüglich zu verfassen. Meine Besachwaltung war also schon vereinbart.

Halb bin ich ja selbst an meiner Besachwaltung schuld. Ich habe mich bei dieser Tagsatzung so blöd angestellt und auch der Anwalt der Kanzlei Dornegger, Steiner und Co (für T-Mobile) hat mich so wütend gemacht, dass ich der Richterin die Worte "Sind Sie etwa besachwaltet?" ja schon fast in den Mund gelegt habe.

Dieser junge Rechtskonzipient - die alte Richterin schleimte vor ihm - brachte mich wirklich auf die Palme. So ein Grünschnabel sollte über mein Schicksal entscheiden. Auch ich habe ihn wütend gemacht. Er ist mit seinem BMW davon gebraust.

Dienstag, 15. Juli 2008

Aufnahmetest im Rechenzentrum der Stadt Wien

Während ich bei einem Aufnahmetest des Rechenzentrums der Stadt Wien (SAP-Abteilung) in hohem Bogen durchfiel, war die Welt im BRZ und vor allem für die SAP-Trainees sowie die PM-SAP-Manager noch in Ordnung:

BRZ Direkt Sommer 2008 

Freitag, 2. Mai 2008

Ein Dämon im Bundesrechenzentrum

Traum Bundesrechenzentrum 1. Mai 2008

Ich stelle mich als Arbeiterin im Bundesrechenzentrum (Hintere Zollamtsstrasse 4) vor, ich muss im Keller Dinge einschlichten. Eine Frau sitzt am Schreibtisch und wundert sich und ist misstrauisch, warum ich als Arbeiterin anfange, wo ich doch einige Jahre SAP Consultant im Bundesrechenzentrum war.
Der Mann, der mich einstellt, freut sich noch, dass die Frauenquote erfüllt ist. Er sagt mir, dass von 3 Personen beim Bund 2 Frauen sein müssen. Er schüttelt mir ganz begeistert die Hand, um seinen Kopf ist LICHT, er weiß, dass mein Auftrag ein größerer ist. (Der, der in mir ist, ist stärker als der, der in der Welt ist)
Ich unterzeichne den Vertrag, obwohl es der Frau am Schreibtisch nicht passt. Sie hat unglaublich viel Aktenstöße und scheint überfordert zu sein, auch mit der EDV. Alle Details des Dienstvertrages lese ich durch, es wird eine harte Arbeit mit Druckerschwärze etc....und Tragen. Ich habe einen Jeansanzug mit Hose an.
Weiters rufe ich meinem neuen Chef nach, weil ich jetzt Angst habe wegen Terminkollisionen mit "Unternehmensnachfolge aktiv", ob ich bereits am 1. Juni anfangen soll. Er sagt, nein, am 1. September. Da bin ich wieder beruhigt.
Mein neuer Arbeitsplatz ist eine Glasvorhalle in der Hinteren Zollamtsstrasse, aber auch ein Lagerhaus, so wie im alten Keller im Brz.
Der Mann freut sich, dass ich im Brz anfange, er spürt, dass ich ein Engel für das Brz bin.
Dann später, als ich schon wach bin, sehe ich den Dämon (ein kleines schwarzes Rumpelstilzchen), der im Keller im Brz (Hintere Zollamtsstraße) wohnt. Ich frage ihn, wie er heisst, und warum er Österreich zerstören will, was er mir als seine Hauptaufgabe offenbart. Er sagt, es ist einfach eine große Rache-Aktion, weil Österreich nur Verbrecher wie Hitler und Co hervorbringt.
Ich frage den Dämon, wie er heißt und was seine Hauptaufgabe ist. Der Dämon ist relativ klein, schwarz, man kann ihn übersehen, weil es eine Tarnung ist. (wie Rumpelstilzchen oder Krampus)
Als seine Hauptaufgabe und seinen Hauptauftrag offenbart er mir, dass er Österreich zerstören muss, das geht am besten von Bundesrechenzentrum aus. Das ist gleichermaßen die Seele der Republik Österreich. („Nerv des Staates“ O-Zitat Hofrat Wohlmeier) Ich frage den Dämon immer wieder, warum nur, warum nur hat er den Auftrag, Österreich zu zerstören,
Er offenbart mir, dass Österreich deswegen zerstört werden muss, weil die größten Verbrecher der Menschheit – wie Adolf Hitler - aus Österreich stammen. Dieses Volk, dieser Staat, diese Nation muss im Auftrag Satans zerstört werden.
Ich weiß aber, dass der zuständige Personalchef im Brz weiß, dass er mit mir einen Engel anstellt, der diesen Auftrag des Dämons, das Brz und damit Österreich, die Verwaltungsstruktur Österreichs, zu zerstören verhindern soll. Ich wache schweißgebadet auf. Der Auftrag erscheint mir zu groß, auch wenn ich weiß, dass ich körperlich nicht viel arbeiten muss, weil die Engel Gottes mir andere beiseite stellen, damit ich mich auf das Gebet konzentrieren kann. Der Dämon sagt mir auch, dass er falls ich die Zerstörung Österreichs über den Weg des BRZ verhindern will, er mich seinerseits auf brutalste Weise zerstören wird.
Der Dämon verwandelt sich im Laufe des Traums von einem kleinen, beweglichen Rumpelstilzchen in einen großen schwarzen unbeweglichen Panzer –Dämon (vgl. dazu das äußere Erscheinungsbild des österreichischen Bundesheerpanzers)

Anmerkung: Das an dieser Stelle stehende Hauptzollamt wurde 1945 angebombt und 1959 abgerissen....Nach Plänen des Architekten Walter Lackner wurde an seiner Stelle 1969 bis 1974 das Bundesrechenzentrum errichtet.

Donnerstag, 20. März 2008

20.3.2008: Richter Dr. Michael SPINN schreibt einen weiteren Beschluss 20.

20. März 2008: Dr. Michael Spinn, Landesgericht für Strafsachen, teilt mit: Verfahren in der Privatanklage www.peterpilz.at laut Mediengesetz ist eingestellt 
O WEH: ausgerechnet ein Richter namens Dr. Michael SPINN teilt nochmals - einen Monat nach Richterin Dr. Irene Mann - mit, dass das Privatanklageverfahren betreff Denunzierung auf www.peterpilz.at eingestellt ist:

März 2007: Originalverleumdung www.peterpilz.at 
Ausgerechnet ein Richter namens SPINN muss mir nochmals mitteilen, dass ich keinerlei Chance auf Schadenersatz in der causa Denunzierung auf www.peterpilz.at habe.

Ist das vielleicht schon ein böses Omen, dass die Psychiatrie-Fair-Game-Schiene gegen mich gefahren werden soll, wenn ich (wie man in Wien sagt) in bezug auf Todesfälle, Erkrankungen, Verschiebungen  rund um Österreichs Budget-SAP-Systeme NICHT DIE GOSCHN HALTE?????


Donnerstag, 21. Februar 2008

Beschluss LG Strafsachen: Privatanklageverfahren Denunzierung www.peterpilz.at wird eingestellt

Zuerst fungierte Frau Richterin Bruzek im Minirock als Leiterin der Hauptverhandlung am 9.1.2008. Vielleicht ist sie eine gute Freundin des grünen Anwalts Dr. Alfred NOLL. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Der Vergleich vom 9.1.2008 wurde auch von Richterin Bruzek unterzeichnet.

Aber hoppla, einen Beschluss müssen wir dann auch noch schreiben, der Vollständigkeit halber, dachten sich die Räte und Rätinnen am Landesgericht für Strafsachen Wien. So erhielt ich also ca. 4 Wochen nach der "Hauptverhandlung" mit der Richterin im Minirock folgenden Beschluss vom 21.2.2008, unterzeichnet von Richterin Dr. Irene Mann (die ich übrigens nie persönlich zu Gesicht bekam):

Beschluss LG Strafsachen 21.2.2008 Dr. Irene Mann 

Mittwoch, 9. Januar 2008

Landesgericht für Strafsachen Wien

Heute ist Hauptverhandlung am Landesgericht für Strafsachen in Wien.
Die Richterin ist Frau Katja Bruzek.
Gegenstand der Verhandlung: Die Denunzierungen meiner Person auf www.peterpilz.at.
Da die Schreiber der Denunzierungen aus gutem Grund nicht ausfindig gemacht werden sollten (ich vermute ja meine Vorgesetzten und lieben Arbeits- und TeamkollegInnen im Bundesrechenzentrum bzw. BMF dahinter) erscheint als Vertreter des geklagten Betreibers der Web-Site www.peterpilz.at Dr. Alfred Noll, Rechtsanwalt in Wien.

Der Betreiber der Web-Site des Abgeordneten Dr. Pilz ist ja der "Verein für Freunderlwirtschaft". Dieser Verein war ursprünglich gegründet worden, um dieselben Steuerbegünstigungen und Steuerbefreiungen wie Ex-Finanzminister Karl-Heinz G. zu erhalten. Daher heißt er auch so komisch wie "Friends Economy" oder auf deutsch eben "Freunderlwirtschaft". Der Vereinsobmann ist irgend so ein komischer Typ vom Wiener Landstagsclub der "Grünen". Dieser Herr strahlt auch eine gewisse Wärme aus.

Also ich warte vor dem Verhandlungssaal im LG für Strafsachen im 1. Stock. Dr. Noll erscheint, redet mich nieder und sagt ich soll den Prozess beenden lassen, er wird der Richterin alles genau erklären. Ich komme kaum zu Wort.

Dann erscheint die Richterin im Mini-Rock, eine Protokoll-Schreiberin (Gerichtspraktikantin) und ein Student der Rechtswissenschaften.
Die Verhandlung gestaltet sich zur echten Farce.
Ich wusste ja schon seit meinem Obsorgeverfahren in den 1990er Jahren, dass die Wiener Justiz eine reine Attrappe und Schmierenkomödie ist. Aber diese Verhandlung hat alle meine Erwartungen betreff "Staatsoperette" bei weitem übertroffen.

Rechtsanwalt Dr. Noll hat der Richterin das Urteil diktiert. Die Gerichtspraktikantin, eine Magistra der Juristerei, hat nicht einmal ordentlich mitschreiben können, sie war komplett überfordert. Der Student hat wie mit einer Maschinenpistole juristische Begriffe aus seinem Munde geworfen. Ich habe noch einen kleinen Zusatz für das Protokoll verlangt.
Aber mir war ohnehin schon klar, dass Häuptling Klares Wasser der eigentliche Geldgeber dieser Richterin im Minirock ist(es war übrigens sehr kalt heute und es hat ein bisschen geschneit in Wien!

Noll, der übrigens die Wiener Autonummer W 0666 oder so ähnlich hat, ist es gelungen, mir Angst wegen der Kosten zu machen.
Noch ein Detail: Der liebe Bruder von Dr. Pilz, Herr Mag. Michael Pilz, arbeitet in der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Noll, 1080 Wien, Alserstraße 21.
Noll ist nicht der Advocatus Diaboli, sondern schaut fast so aus wie der Leibhaftige persönlich. Zum Fürchten. Ich ergreife die Flucht. Ich will nach Hause.

Dr. Alfred N: Autonummer Wien 06 und die Folgenden

Es ist ein kalter Tag im Januar 2008. Ich versuche einige Unterlagen, Dokumente für die Hauptverhandlung am Landesgericht für Strafsachen in Wien zu sammeln.

Mit zwei  Aktenmappen mache ich mich auf den Weg.

Im Raum vor dem Verhandlungssaal erscheint Dr. Alfred Noll, Rechtsanwalt der "Grünen". Dr. Pilz lasse sich entschuldigen. Das erstens.
Und ZWEITENS: Ich sollte das Verfahren einstellen lassen...aus den und den den Gründen....ich hätte sowieso kein Geld.....

Die Richterin Mag. Bruzek erscheint daraufhin im MINIROCK mit Protokoll-Führerin, einer Gerichtspraktikantin. Außerdem ein Student der Jurisprudenz, der mich ebenfalls mit einem Schwall niederredet.
Na, die kann man ja fertig machen. Mit so einer "Suppressive Person" hat man leichtes Spiel.
Die Verhandlung beginnt. Nach ca. 3. Minuten diktiert der Rechtsanwalt der Richterin das Urteil. Die Protokollantin schreibt eifrig mit.
Der Student muss auch noch seinen Senf dazu geben.

Bei Verhandlungen mit "Unterdrückerischen Personen" macht man eben kurzen Prozess. Da haben wir eine gute Tradition in Österreich.

Hauptverhandlung Landesgericht für Strafsachen: Medienrechtssache gegen AG Verein zur Förderung der Friends Economy

Mittwoch, der 9. Januar 2008 war ein kalter und Schnee-regnerischer Tag in Wien. Ich musste zur Hauptverhandlung mit Dr. Noll am Landesgericht für Strafsachen in Wien. Die Richterin war sehr leicht bekleidet (Minirock).

Zuvor ließ mir Dr. Noll von "Doktor" Pilz ausrichten, dass dieser sich entschuldigen ließe. Dann ergoss Herr Dr. Alfred Noll, der Medienrechtsanwalt der Grünen einen wahren juristischen Kanonenschwall über mich: " Sie können sich keine Privatklage leisten, SIE HABEN EH KEIN GELD, sie sind arbeitslos, GEGEN SIE AUF"

Im Gerichtssaal war neben der Schriftführerin (die überhaupt nicht wusste, was sie schreiben sollte) noch ein ehrgeiziger Praktikant (von der Loge geschickt?) zugegen. Er gab seine juristische Interpretation zum Besten. Danach diktierte Dr. Noll der überforderten Richterin im Minirock Mag. Bruzek folgenden VERGLEICH:

Hauptverhandlung 9.1.2008 VERGLEICH LG Strafsachen Seite 1

Hauptverhandlung 9.1.2008 VERGLEICH LG Strafsachen Seite 2 
Hauptverhandlung 9.1.2008 VERGLEICH LG Strafsachen Seite 3

Kommentar: Von Entmündigung war in diesem Januar 2008 noch gar nicht die Rede. Man glaubte von Seiten der Fair-Game-Abteilung, dass man ohne schärfere Maßnahmen mit mir fertig werden würde. Klapse oder Knast sind für eine Zeugin von Straftaten rund um die Bundeshaushaltsverrechnung dann doch zu scharfe Geschütze!