Freitag, 28. November 2008

1. Tagsatzung Zahlungsklage T-MOBILE

Seit 1998 war ich Kundin bei dem Telekommunikationsunternehmen T-Mobile, früher Max-Mobil. Umso mehr hat es mich verwundert, dass diese Firma gegen mich Zahlungsklage beim Bezirksgericht Wien-Liesing in der Höhe von 1.600 Euro gegen mich eingebracht hat.
Das Jus-Studium bei den Linzer Rechtsstudien habe ich ja wieder aufgegeben, weil ich merkte, dass ich als UP kaum Chancen hatte, Prüfungen zu schaffen.
Bei der Prüfung "Öffentliches Recht" bin ich in Bausch und Bogen durchgeflogen. Das wunderte mich sehr, weil ich doch die Bundesverfassung und vor allem alle Gesetze rund um den Bundeshaushalt gut gelernt hatte - auch in der Praxis. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich legte auf jeden Fall Berufung ein gegen diese Zahlungsklage und erschien heute am 28. November 2008 pünktlich beim Bezirksgericht Wien-Liesing zur 1. Tagsatzung.

Die Richterin Frau Bauer-Moitzi beschimpfte mich, weil ich mich juristisch bei Zahlungsklagen nicht auskenne. Erst später sollte ich herausfinden, dass sie bereits mehrmals mit Sektionschef Dr. Artur Winter vom Bundesministerium für Finanzen telefoniert hatte. Sie war dumm genug, eine Aktennotiz diesbezüglich zu verfassen. Meine Besachwaltung war also schon vereinbart.

Halb bin ich ja selbst an meiner Besachwaltung schuld. Ich habe mich bei dieser Tagsatzung so blöd angestellt und auch der Anwalt der Kanzlei Dornegger, Steiner und Co (für T-Mobile) hat mich so wütend gemacht, dass ich der Richterin die Worte "Sind Sie etwa besachwaltet?" ja schon fast in den Mund gelegt habe.

Dieser junge Rechtskonzipient - die alte Richterin schleimte vor ihm - brachte mich wirklich auf die Palme. So ein Grünschnabel sollte über mein Schicksal entscheiden. Auch ich habe ihn wütend gemacht. Er ist mit seinem BMW davon gebraust.