Dienstag, 30. Juni 2009

Und noch einmal: Amtstag Amtstag Amtstag Vorsprechen einer entmündigten unterdrückerischen Person

Zum Amtstag kommt die Betroffene Mag.a H. und gibt an:

Ich bin mit dem Sachwalter Dr. Weiser sehr unzufrieden. Er kümmert sich überhaupt nicht.
Ich bekomme immer noch häufig Schreiben von Inkassobüros und muss mich darum selbst kümmern. Dr. Weiser ist für mich nicht erreichbar, ich bin nicht sicher, ob er alles bekommt, was ich ihm weiterleite. Ich bekomme keine Empfangsbestätigung (weder per Mail noch auf normalem Postwege), vielleicht schmeißt die Sekretärin alles weg. Ich bekomme auch keinen Bericht, was konkret unternommen wird.
Auf meinem Konto sind keine Zahlungen ersichtlich. Ich weiß auch nicht, was mit dem anhängigen Gerichtsverfahren (Zahlungsklage) passiert.

Über Erläuterung, dass der einstweiligen Sachwalter ein eigenes Konto für die Einkommensverwaltung errichtet haben wird (von dem wohl Zahlungen getätigt werden), gebe ich an, dass ich darüber keine Auskunft bekomme (n muss, Fehler der Richterin)

Weiters wird mein Einkommen auf mein Konto überwiesen und von dort müssten daher auch Zahlungen weggehen. Insofern glaube ich nicht, dass der einstweilige Sachwalter (Anmerkung: Die Richterin, Frau ehrenwerte RAT Mag. Wieser weiß nicht einmal, dass sie bereits per Beschluss vom 18. Mai 2009 Herrn Dr. Martin Weiser zum "endgültigen Sachwalter" bestellt hat - sie ist also wirklich "Deppat") ein EIGENES MÜNDELKONTO errichtet hat.

Weiters ist die Frage betreff Zahlung AJF offen. Dr. Weiser interessiert das nicht.

Der Zahlungsbefehl gegen die GE Money Bank wurde rechtskräftig, was Dr. Weiser diesbezüglich unternimmt, ist mir nicht bekannt.

Ich nehme zur Kenntnis, dass der einstweilige Sachwalter (stimmt ja nicht, er ist schon von ihr selbst, der Deppaten, zum endgültigen Sachwalter bestellt worden....) zur Berichterstattung aufgefordert wird, weiters ist der Rekurs zu behandeln (den die Betroffene inzwischen auch schriftlich - was gar nicht notwendig wäre - eingebracht hat)

Ich gebe noch an, dass etwas geschehen muss. Ich habe mich international beschwert, vielleicht wird etwas geschehen, wenn der Bürgeranwalt einschreitet (was er dann nicht tut)Ich habe mich auch bei der Rechtsanwaltskammer beschwert.

Ende des Protokolls, Amtstag BG Wien-Liesing - 30. Juni 2009

Diesen Text hat also diese Richterin aus dem gemacht, was ich ihr versucht habe, mitzuteilen. Shocking. Die österreichische Justiz erweist sich als Kartenhaus, als Attrappe, die beim geringsten Widerstand zusammen bricht.

Aber wenigstens kann sie tippen, die Richterin, vielleicht hat sie die Handelsakademie in Mödling absolviert und kennt Weiser von dort, sonst würde sie ihm ja die Geschäfterln nicht zukommen lassen.

Ich erinnere mich an einen Richter beim Jugendgerichtshof, der auf einer Schreibmaschine aus dem 2. Weltkrieg mit einem Finger (dem rechten Zeigefinger) seine Protokolle, Beschlüsse und Urteile tippte. Da ist z.B. ein Beschluss betreff Besuchskontakt herausgekommen, wo auf Seite 1 genau das Gegenteil stand, von dem was auf Seite 4 als Conclusio des Beschlusses gedacht war.
Seit diesem Beschluss aus dem Jahr 1998 vom Wiener Jugendgerichtshof weiß ich, was wir von der österreichischen Justiz zu halten und zu erwarten haben. Nämlich: NICHTS, GAR NICHTS.

Dienstag, 9. Juni 2009

AMTSTAG Heiteres Bezirksgericht Wien-Liesing

Heute ist Dienstag, heute ist Amtstag am Bezirksgericht Wien-Liesing. Da der Sachwalter nicht auf Anfragen eines Inkassobüros reagiert und auch sonst sich in keinster Weise um meine Angelegenheiten kümmert, erscheine ich beim Amtstag am Bezirksgericht Wien-Liesing.
Nach der Wartezeit von einer Stunde werde ich bei der ehrenwerten Richterin Frau Rat Mag. Romana WIESER vorgeladen.
Ich versuche einen Zeitungsausschnitt in meinem A4-Ordner betreff Sachwalterschaft zu finden. Schon schreit mich die ehrenwerte Richterin Frau Rat Mag.a Romana Wieser zusammen. Ich solle ihr zuhören.

Natürlich will sie mich nur mit ihrer juristischen Rhetorik fertig machen. Ich solle nur warten, der Sachwalter werde sich schon um meine Angelegenheiten kümmern.

Jetzt beginne ich mir aber wirklich Sorgen zu machen. Selbst die Richterin weiß nicht Bescheid, dass der Sachwalter kein Extra-Girokonto für mich angelegt hat.
Ich frage mich: "Ist sie wirklich so deppat (= dumm auf Wienerisch) oder stellt sie sich nur so, diese "Richterin" am Bezirksgericht?"
Erst später sollte ich erfahren, dass es ein wesentliches Kriterium für österreichische Richter ist, dass sie dumm sind. Sonst werden sie zu diesem Amt nicht zugelassen.

Laut Protokoll versuche ich mündlich den

ANTRAG

an das Landesgericht für Zivilrechtssachen WIEN als Rekursgericht zu stellen:

Das Landesgericht möge aufgrund des Rekurses die Sachwalterschaft aufheben und das Verfahren einstellen.
In eventu: den angefochtenen Beschluss aufheben und dem Erstgericht zur neuerlichen Entscheidung zurück weisen.

Natürlich leitet die werte Richterin diesen mündlichen Antrag auf Rekurs betreff Beschluss "Sachwalterschaft" (im Volksmund: Entmündigung in allen Lebensbereichen) nicht weiter.
Ich bin aber so schlau und werde den REKURS auch noch in schriftlicher Form einbringen - neben Beschwerden an die Rechtsanwaltskammern (sind ja auch nur Attrappen, aber probieren kann man ja es einmal)