Montag, 17. Mai 2010

Antrag auf Sachwalterwechsel - Stellungnahme des bisherigen Sachwalters

Ich habe laut Empfehlung der lieben Frau Zapletal vom Verein für Sachwalterschaft - Vertretungsnetz (Dieser Verein arbeitet auch unter der Ägyde von Häuptling "Klares Wasser"? - es gilt die Unschuldsvermutung) einen Antrag auf Wechsel des Sachwalters gestellt.

Frau Zapletal hatte mich ja schon Ende April telefonisch kontaktiert. Sie empfahl mir, einen Antrag auf Wechsel des Sachwalters zu stellen. Das tat ich dann auch mittels eines eingeschriebenen Briefs an das Bezirksgericht Wien-Liesing.

In diesem Antrag an das Gericht gab ich auch - laut Empfehlung des Vereins für Sachwalterschaft und des gesamten Vertretungsnetzes - Namen ehrenwerter Persönlichkeiten als eventuelle neue Sachwalter für meine Person an. Diese Personen haben bereits Sachwalterschaft übernommen - für wirklich schwere Fälle.

Nun sehen und hören Sie hier lieber Leser, liebe Leserin, was der derzeitige Sachwalter Dr. W. zu diesem Antrag in einer Stellungnahme an das werte Bezirksgericht feststellt:

Das umfangreiche Beschwerdeschreiben der "Unterdrückerischen Person" scheint auch auf das Krankheitsbild dieser Dame rückführbar sein. In der Vergangenheit hat diese Unterdrückerische Person ganz massive Beschwerden gegen den Sachwalter vorgebracht und sich dann in weiterer Folge hierfür wieder entschuldigt (Anmerkung der Redaktion: Weil nach Beschwerden beim Bürgeranwalt der Sachwalter doch für die Betroffene zu arbeiten begann). Diesbezüglich wird das selbstverfasste Schreiben der Kurandin respektive "Unterdrückerischen Person" vom 18.9.2009 illustrativ vorgelegt. 



Ungeachtet dessen spricht sich der Sachwalter grundsätzlich NICHT gegen die Durchführung eines Sachwalterschaftswechsels aus, soweit die Betroffene mit der Person des derzeitigen Sachwalters "unglücklich" ist.

Wien, 17.Mai 2010


Diese Stellungnahme erreicht das BG Wien-Liesing am 19.Mai 2010.
Gerichtsabteilung 7
Mag. Ulrich Pesendorfer (RICHTER)

Frage der Redaktion: Ist die bisherige Pfegschaftsrichterin Mag. Romana W. etwa auf Urlaub im Happy Valley oder badet sie mit Häuptling Klares Wasser in Florida, bevor das Wasser durch den großen Sturm dort mit Öl verseucht ist?

Häuptling Klares Wasser wird ihr sicher eine Lektion erteilen betreff Umgang mit "Unterdrückerischen Personen" - auch bei Gericht, ja gerade bei Gericht. Die Justiz in Österreich wird es auch noch lernen, dass man Unterdrückerische Personen nicht mit Glace-Handschuhen angreifen darf. Dass die Justiz in Österreich ohnehin nur eine Attrappe in einem Operettenstaat ist, weiß Häuptling Klares Wasser natürlich.




Freitag, 14. Mai 2010

ERSTE Bank - In ERSTER Linie zählen die Menschen, aber nicht alle

Ich habe schon wieder einen schweren Fehler gemacht. Ich wollte meinen Net-Banking-Zugang zu meinem Girokonto bei der ERSTE Bank verbessern, mit dem Ergebnis, dass ich jetzt per Internet meinen Kontostand bei der ERSTE Bank der Österreichischen Sparkassen nicht mehr abfragen darf.

Somit bin ich der Willkür des Sachwalters Dr. W. (und des Pflegschaftsgerichts) noch mehr ausgeliefert und ich kann nicht einmal mehr kontrollieren, ob die Miete, der Strom und sonstige Überweisungen getätigt werden.

Aber der Reihe nach:

Der Sachwalter Dr. W. ist wie viele Rechtsanwälte seines Jahrgangs nicht unbedingt ein IT-Genie.

So war es ihm bis dato immer angenehm, wenn ich auf eigene Kosten vor Besprechungen die Kontoumsätze (Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge) von meinem Girokonto ausdruckte und ihm vorlegte. Das ist zwar nicht die übliche Arbeit eines "Mündels", aber es erspart dem Sachwalter Zeit und Geld, da er ja ohnehin nicht weiß, wie man einen PC einschaltet. Es gilt die Unschuldsvermutung. 

Heute erlaubte ich mir aber, mit der Abteilung "Netbanking" der ERSTE Bank zu telefonieren. Die ERSTE Bank der Österreichischen Sparkassen hat das schlechteste Netbanking aller österreichischer Banken und ich habe daher nie Zahlungstransfers online erledigt, weil es bei meinen ersten Versuchen immer Fehlüberweisungen gab und beim Helpdesk die eine Hand nicht wusste was die andere Hand tut.

ABER ich habe immer meinen Kontostand abgefragt - per Internet und die Kontoumsätze zwecks Beweismittel ausgedruckt: Bis heute 14. Mai 2010.

Heute allerdings hat mir ein ganz gescheiter Herr beim Helpdesk mitgeteilt, dass ich TAN-Codes benötige, um das Login zu meinem Girokonto zu ermöglichen.

Dieser Tan-Code muss von der "Beraterin" der ERSTE Bank in Mödling an mich geschickt werden. Natürlich wird sie das nicht tun, weil sie Tans und Pins an Mündel nicht schicken darf.
So beißt die Katze sich also selbst in den Schwanz.

Es hat sich also bis zur ERSTE Bank herumgesprochen, dass ich bei Behörden und Ämtern in Ungnade fiel und zur UNPERSON (SP) erklärt wurde. So wurde meine 11 Jahre rückwirkende Geschäftsunfähigkeit am Bezirksgericht Wien-Liesing durch ein Bundesministerium bestellt und ausführlich dokumentiert.
Natürlich muss man diesen Menschen, denen man zuerst die Bürgerrechte nimmt, auch sämtliche Vollmachten bezüglich ihrer Finanzen wegnehmen.
Ohne Geld kann man nicht existieren in einer modernen Gesellschaft - daher ist das Ziel, die Person, die auszuschalten ist, zunächst einmal finanziell zu ruinieren. Ein faires Spiel?

Die ERSTE Bank, bei der ich seit 1997 Kundin bin, ist immer wieder für Überraschungen gut. In Kroatien verfügt sie (wie auch Raiffeisen und Hypo) über RIESIGE alte Brunnen (Outdoor und Indoor), wo in großem Stile Geld gewaschen wird.

Leider sind diese Millionen nicht bei mir gelandet und ich muss weiterhin von sehr wenig Geld leben. Aber so lerne ich wenigstens Disziplin.

Fortsetzung und Mündel-Rezepte folgen:

Wie kann ich mit 10 Euro pro Tag auskommen und gut kochen und essen?