Freitag, 31. Dezember 2010

Bilanz der Saison - Protokoll einer Entmündigung 2010

Jahresrückblick 2010 – Protokoll einer Entmündigung


24.1.2010
Mündel feiert runden Geburtstag
10.3.2010
Beschluss Pflegschaftsrechnung BG Liesing: die Forderung des Sachwalters wird um die Hälfte gekürzt, seitdem kümmert sich der Sachwalter nicht mehr um die Angelegenheiten des Mündels.
23.3.2010
Sachwalter lässt Mündel zum zweiten Mal nach Errichtung der SW im Januar 2009 in Kanzlei für 5 Minuten vorsprechen. Er verweigert weiterhin Geld für medizinische Behandlungen.
30.4.2010
Anruf von Frau Zapletal (vsp) beim Mündel.
14.5.2010
ERSTE Bank sperrt lesenden Zugriff auf das Girokonto. Somit kann das Mündel nicht mehr kontrollieren, ob Miete und Strom bezahlt werden! Die Folter wird intensiviert.
17.5.2010
Stellungnahme des Sachwalters an das Bezirksgericht Liesing: „Alle Eingaben des Mündels sind ein Ausdruck der psychischen Krankheit des Mündels“. Der Sachwalter (Jurist) übt sich als Hobby-Psychiater.
27.7.2010
Vorladung BG Liesing, Richter Schuhmertl notiert den Wunsch des Mündels, wieder einen lesenden Zugriff auf das Girokonto zu erhalten.


6.9.2010
Stellungnahme Dr. Weiser (Sachwalter) an BG
27.9.2010 (?)
Sachwalter Dr. W. lässt vereinbarten Termin mit Mündel 20 Minuten vor dem Termin in Wien-Landstraße absagen. Das Mündel ist schon auf dem Weg und ist zum Glück per Handy (Wertkartenkartenhandy) erreichbar!
1.10.2010
Vertragsverweigerung bei der neu erbauten Therme Oberlaa GmbH
10.10.2010
Gemeinderatswahlen in Wien
5.11.2010
Stellungnahme Dr. Weiser an BG – widersprüchlich zur vorigen Stellungnahme












Montag, 13. Dezember 2010

Unterdrückerische Person wird all ihrer Bürgerrechte beraubt

Besachwaltung einer ehemaligen Angestellten des Bundesrechenzentrums

Projekt HV-SAP: Bundeshaushaltsverrechnung auf SAP

In der Nacht von 10. auf den 11.11.2003 starb unerwartet und ganz plötzlich im Bundesministerium für Finanzen Herr RegRat Amtsdirektor W. Sch. Er war über 30 Jahre Beamter im BMF der Republik Österreich, ein Spezialist für den elektronischen Zahlungsverkehr mit Prokura für alle Bankkonten der Republik Österreich, der Bundesministerien und Obersten Organe. Der Verstorbene hinterließ auf einem PSK-Bankkonto namens ANGST diverse Konto-Informationen.

Bereits im Dezember 2002 fiel Hofrat Stefan Cs. – angeblich in Linz nach einem Vortrag bei Finanzbeamten – ins Koma. Hofrat Cs. war seit 1966 im BMF und für die Bundeshaushaltsverrechnung zuständig. Er hatte auch das Konzept für die neue Bundeshaushaltsverrechnung auf SAP sowie auf den vorigen Systemen erstellt. Die Beamten in den Bundesministerien nannten ihn „Gehirn der Republik“. Dieses Gehirn wurde Anfang Dezember 2002 durch amnesie-fördernde Medikamente und Injektionen fast zerstört. Csoka konnte sich nach monatelangem Spitalsaufenthalt an kaum etwas erinnern und wurde pensioniert. Der Staatssekretär im BMF Alfred Finz, der bei Cs. als Buchhalter anfing, verabschiedete ihn handschriftlich auf einer Serviette: „Danke, Stefan.“

Bis Dezember 2004 durfte ich die Arbeit des ermordeten Schweinhammer im Bereich Umstellung des Bundeshaushalts auf SAP durchführen. Im Dezember 2004 wurde ich von meinem Sekten-Vorgesetzten Ing. G. fristlos entlassen und wie eine Verbrecherin aus dem Bundesrechenzentrum abgeführt.

Noch im November 2005 war mein Foto auf der Website des Bundesrechenzentrums www.brz.gv.at zu sehen. Ich brachte eine Urheberrechtsklage beim Arbeitsgericht Wien ein. Diese wurde wegen Formalfehler abgewiesen.

Aufgrund von Verfolgungen durch die Psycho- und Politsekte – im folgenden „Epitarsis“ genannt - wandte ich mich an den deutschen Bundesnachrichtendienst um Hilfe, da in Deutschland die Sekte vom Bundesverfassungsschutz beobachtet wird. Wiederum wurde ich vom Wiener Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung – im April 2006 - wie eine Verbrecherin vorgeladen.

Im Frühjahr 2007 – der Eurofighter-U-Ausschuss war auf seinem Höhepunkt und Dr. Pilz dauernd in den Medien – wurde ich auf www.peterpilz.at VERMUTLICH von meinen Ex-Kollegen G., R., M., H., A., L., M. und anderen als "hohe Scientologin" denunziert, die Tausende von Datenmaterialien aus dem Bundesrechenzentrum, Rechnungshof und anderen Regierungsstellen entwendet habe.

Nur durch teure Rechtsanwalts-Interventionen waren die Wiener Grünen bereit, diese denunzierenden Einträge (Verletzung des Persönlichkeitsrechtes nach Mediengesetz) zu löschen. Ich war mit den Nerven am Ende, hatte ich doch bereits in den Büchern von Renate H. und anderen gelesen, dass man so und genau so nur mit „Unterdrückerischen Personen“ umging. Die Indizien sprachen also dafür, dass ich vom Sektenkonzern zur „Sappressive Person“ ernannt wurde, weil ich ihnen beim Plan „C.A.“ massiv im Wege stand. Die Umkehrung der Tatsachen (ich werde also selbst als Sektenmitglied bezeichnet) ist ja eine alte Methode der Geheimdienste und natürlich auch des G.O.

Erst im Sommer 2007 wagte ich am Bezirksgericht Wien-Innere Stadt Anzeige zu erstatten. Im Januar 2008 kam es am Landesgericht für Strafsachen in Wien zu einer Scheinverhandlung. Der Anwalt der Grünen, Dr. Noll, redete mich nieder und meinte, ich solle aus Kostengründen das Verfahren einstellen.

Im Sommer 2008 wurde ich wieder vom Wiener Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismus-Bekämpfung wie eine Verbrecherin vorgeführt. Die Polizisten, die dort arbeiten, sind offensichtlich mit der Sekte im besten Einvernehmen und auch mit jenen Kriminellen, die mich denunziert haben und aus dem Bundesrechenzentrum geworfen haben.

Im Herbst 2008 kam es wegen ca. 600 Euro, die T-Mobile von mir – aus meiner Sicht ungerechtfertigt – forderte, zu einer Zahlungsklage am Bezirksgericht Wien-Liesing. Die Richterin Frau Irene B. stellte bei der 1. Tagsatzung am 28.11.2008 die Forderung, dass ich besachwaltet werden sollte. Am 7.1.2009 wurde von Frau Romana W. (ist übrigens vom Bezirksgericht Wien-Liesing an das OLG Wien versetzt worden) Herr Dr. Martin W., damals 1080 Wien, Josefstädter Straße XX, zum einstweiligen Sachwalter bestellt.

Am 22. April 2009 war ich zu einer psychiatrischen Untersuchung bei Dr. Herbert Kögler in Wien-Mödling vorgeladen. Mein Theologie-Studium wurde ja schon seit 1998 (Obsorge-Gutachten Prof. Max Friedrich) als „Krankheit“ interpretiert. Deswegen habe ich im mühsamen 2. und 3. Bildungsweg BWL mit Spezialisierung auf Rechnungswesen und Betriebswirtschaftliche Software (SAP) studiert.

Am 14. Mai 2009 kam es am BG Wien-Liesing wegen Zwangsbesachwalterung zur Hauptverhandlung. Es erschien in Vertretung Dr. W. Herr Dr. Andreas Lehner. Wir hatten vor dem Zimmer der Richterin (weil inzwischen eine alte reiche Dame von Frau W. zwangsbesachwaltert wurde) länger Zeit und so fragte mich Dr. Lehner bezüglich der Justiz-Server und elektronische Form der Klagseinbringung via Bundesrechenzentrum aus. Dr. Lehner wusste also bestens Bescheid betreff meiner Arbeit im BRZ - von wem wohl?

Nach der endgültigen Besachwalterung per Beschluss vom 18. Mai 2009 gingen die Probleme so richtig los. Kleine Rechnungen und Mahnungen kamen immer wieder an meine Post-Adresse. Das Inkasso-Büro EOS ÖID in Wien-Margareten schickte ca. 10 Mal Anfragen an die Kanzlei Dr. W. Die Sekretärin von Dr. W., Frau S., war und ist in jeder Hinsicht überfordert. Daher sandten Firmen alle Rechnungen und Mahnläufe wieder an meine Adresse in 1230 Wien.

Am 18. September 2009 kam es zu einem Treffen mit Sachwalter Dr. W. am Bezirksgericht Wien-Liesing. Dies war möglich, nachdem ich massiv beim Bürgeranwalt des ORF, bei der Rechtsanwaltskammer Wien und vielen anderen Stellen wie Verein für Sachwalterschaft etc. interveniert hatte.

Sachwalter Dr. W. war aber noch immer nicht bereit, einige offene Rechnungen von meinem Girokonto bei der ERSTE Bank zu begleichen. Als er das Gespräch begann, sagte er mir wie ein vollkommener vertrottelter Mensch ins Gesicht: „Als erstes muss ich Ihnen aber schon sagen, Frau H.: „Verheiratet sind wir nicht“. Der Mann ist wirklich nicht ganz bei Sinnen. Und so etwas wird von österreichischen Gerichten zum Sachwalter bestellt.

Bereits im Juli 2009 nahm ich – nach langer Wartezeit – Akteneinsicht am BG Wien-Liesing. Da fiel mir eine Notiz der Richterin B. über ein Telefongespräch mit dem BM für Finanzen (Sektionschef Dr. Winter) in die Hände. Dies ist der Beweis, dass man also „interveniert“ hatte.

Im September 2009 wurde mein Rekurs gegen Beschluss Sachwalterschaft vom Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien (in 2. Instanz) mit folgender Begründung abgelehnt:

„Bei der Besachwalteten handelt es sich um eine paranoide, querulative Verschwörungstheoretikerin, die nicht zwischen Phantasie und Wirklichkeit unterscheiden kann.“

Im Februar 2009 erschien in der Zeitschrift PROFIL ein Artikel über einen Beamten der Buchhaltungsagentur, der Millionen an Schuldscheinen zu Ungunsten der Republik und des AMS gefälscht haben soll. Dieser Buchhalter war früher im Sozialministerium und wir haben ihn im Bundesrechenzentrum für SAP eingeschult. (PROFIL, 2.2.2009 „Auf Knopfdruck Geld“)

Als im Dezember 2009 die ehemaligen Kollegen im Bundesrechenzentrum und Bundesministerium für Finanzen „10 Jahre SAP-Kompetenzzentrum“ feierten, beschloss ich meine Geschichte zu erzählen.

http://remembersofsuppressivepersons.blogspot.com/
http://chronologieeinerentmuendigung.blogspot.com/
http://rosytalking.blogspot.com

Abschließend noch einige Anmerkungen zum Sachwalter Dr.W. , 1030 Wien:

1. Der Sachwalter Dr. W. kann keine E-Mails öffnen, lesen bzw. nicht mit PCs umgehen.
2. Dr. W. tut sich sogar schwer mit der eigenen Telefonanlage in seinem Nobelbüro in Wien-Landstraße (mit Original-Biedermeier-Möbeln ausgestattet)
3. Dr. W. hat vom Bezirksgericht Wien-Liesing mehr als den doppelten laut Gesetz ihm zustehenden Betrag für die Tätigkeit als Sachwalter meine Person betreffend gefordert. Das Gericht hat ihm nur die Hälfte des von ihm geforderten Betrags zuerkannt. Seit diesem Beschluss des BG Liesing ist Dr. W. in keinster Weise mehr bereit, überhaupt etwas zu tun.
4. Termine beim Sachwalter werden 20 Minuten vorher abgesagt – wenn man schon fast vor dem Büro des Sachwalters steht.
5. Auf meinem Girokonto hat sich ein schönes Sümmchen gesammelt. Dennoch ist der Sachwalter nicht bereit, für Weihnachtsgeschenke für meine Kinder oder dringend notwendige Medikamente Geld bereit zu stellen.
6. Miete und Strom werden nur aufgrund der genauen Arbeit der Bankangestellten Frau V. bei der ERSTE Bank Mödling bezahlt.
7. Der Sachwalter Dr. W. sieht meine Sorge, dass Rechnungen von ihm nicht pünktlich bezahlt werden, als „Ausdruck meiner Krankheit“ (vgl. dazu seine Stellungnahme an das Gericht vom Mai 2010)


Literatur: Liane von Billerbeck/ Frank Nordhausen: Der Sektenkonzern
(ISBN 3-86153-071-6) Christoph LINKS Verlag Berlin

Film: „Bis nichts mehr bleibt“ (Regie: Niki Stein, Deutschland 2010)

Dienstag, 7. Dezember 2010

Amtstag Bezirksgericht Liesing - BETTELN UMS EIGENE GELD

Da ich mich mündlich nicht so gut ausdrücken kann, aber von meinem „Sachwalter“ noch immer kein Weihnachtsgeld für mich und meine Familie erhalten habe (ich verfüge über ein Guthaben von mehreren tausenden Euros auf dem „Mündelkonto“), habe ich mich kurzerhand entschlossen, wieder in die Höhle des Löwen zu gehen und vorher einen Schriftsatz für den Pflegschaftsrichter am BG Wien-Liesing vorzubereiten.

Die Höhle des Löwen: Das ist für mich das Bezirksgericht Wien-Liesing, eine Filiale der österreichischen Epitarsis- und FM-Justiz. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Sicherheitshalber habe ich den Schriftsatz mit sämtlichen Unterlagen – wie z.B. vom Sachwalter nicht bezahlte Rechnungen, Verträge von Kreditinstituten (der Sachwalter schuldet mir und dem Gericht noch Abschlussberichte) UND einen Alternativ-Vorschlag als Sachwalter in Form einer Rechtsanwaltskanzlei in Niederösterreich (mit Adresse, Telefonnummer, Rechtsanwaltsnummer etc...) – PER POST 2 Mal – eingeschrieben und nicht eingeschrieben – an das Bezirksgericht Wien-Liesing übermittelt.

Da sitze ich also heute um 10 Minuten vor 9 Uhr vor dem Zimmer des Pflegschaftsrichters auf jener Bank, auf der schon am 14. Mai 2009 Herr Dr. L., der „Rechtsanwalt“ in Vertretung Dr. W., mich ausfragte bezüglich der Justiz-Server im Bundesrechenzentrum und die elektronische Abwicklung der Klage sowie anderer „juristischer“ Verfahren in der Republik Österreich.

Die Rechtspflegerin, bei der ich mich anmelde, fragt mich nach den Namen der Kinder. Offensichtlich sehe ich doch nicht so Entmündigungs-würdig aus. Ich teile ihr mit, dass ich in „eigener Sache“ vorspreche.

Nachdem ich eingelassen wurde, lege ich dem Richter, der seit Sommer schon um einiges erledigter aussieht (kein Wunder in den juristischen Schlangengruben Wiens) mein Schreiben mit meinen Anliegen vor.

Natürlich ist eine Psychotherapie möglich. Natürlich ist Dr. W. ein guter Sachwalter. Eine Änderung des Sachwalters bringe erfahrungsgemäß nach einigen Monaten wieder dieselben Probleme.

Angesprochen auf die einander widersprechenden Stellungnahmen des Sachwalters an das BG Wien-Liesing betreff Netbanking-Zugriff reagiert der Richter genervt. Er arbeite "Ergebnis-Orientiert" und ich habe ja jetzt den Zugriff.

Das erinnert mich daran, dass ich auch die Kontoauszüge der ERSTE BANK („In erster Linie zählen die Menschen“) von Januar 2010 bis Anfang Dezember 2010 für den Richter mitgenommen habe.
Der Richter liest zwar mein Schreiben, legt mir den Brief aber wieder zurück, mit dem Argument, ich solle alles bei der Einlaufstelle des Gerichts abgeben.

Das Schreiben per Post wird wahrscheinlich erst Ende Januar 2011 auf seinem Schreibtisch landen. Der interne Weg am Bezirksgericht beträgt ja bis zu DREI MONATEN, wie ich an anderer Stelle ausführlich beschrieben habe. Bei der „Einlaufsstelle“ werde ich dann noch unfreiwillig Zeugin eines Gesprächs zweier Gerichtsdienerinnen. 

Die junge Gerichtsdienerin wirft der älteren Gerichtsdienerin vor, dass sie ihre Post öffne und jetzt darüber Bescheid weiß, dass gegen sie ein Verfahren läuft.

Ja, so geht es zu bei den Gerichten und die „Intelligenzruine“ (O-Ton Dr. Elsner), die derzeit so tut als ob sie Justizministerin wäre, meint noch, dass man auch die Amtstage ersatzlos streichen sollte.

Ja, die dumme Bevölkerung hat doch wirklich kein Recht darauf, eine kostenlose Rechtsauskunft zu erhalten. Die werden wir dumm sterben lassen – das wird sie sich denken. Die 16 Millionen Euro, die im Budget 2011 bei der Justiz eingespart werden, sind übrigens genau jene, die der Buchhalter W.W. von Konten des österreichischen Arbeitsmarktservice hat verschwinden lassen. Darüber schreibe ich aber noch ausführlich an anderer Stelle.

Nun zurück zu meinem Gespräch mit dem Richter (der mir schon ein bisschen leid tut): Es ist in der Tat fast zum Verzweifeln. Da er ja „Ergebnis-orientiert“ arbeite, ersuche ich den Richter nochmals dringend an den Sachwalter Dr. W. eine Stellungnahme abzugeben betreff Weihnachtsgeld für Geschenke für meine Familie, Geld für Medikamente und sonstige ärztliche Behandlungen.

Ich verfüge ja schließlich auf meinem Girokonto über ein Guthaben von Tausenden von Euros.

Abschließend ist der Richter – sehr überraschend für mich – gerne bereit eine Kopie jenes PROFIL-Artikels „UNTER KURATEL“ vom 23. Oktober 2009 aus meinen Händen zu nehmen. Er kenne diesen Artikel nicht.

In diesem Profil-Artikel wird über schockierende Erlebnisse mit Sachwaltern berichtet. Da flieht eine Frau mit ihren alten Eltern vor der Justiz und dem Sachwalter von Wien nach Oberösterreich. Selbst der Gesundheitssprecher der ÖVP und praktische Arzt in Wien-Meidling Dr. Rasinger versteht dieses Vorgehen nicht. Vor Weihnachten wollte sich der alte Vater von Frau Christine Götz Winterschuhe kaufen und für seine Frau ein Weihnachtsgeschenk. Doch der Sachwalter, ein Wiener Rechtsanwalt (Ich hoffe nicht, dass es sich hier auch um Dr. Weiser handelt. Ich weiß ja, dass es noch ärgere als ihn gibt.) bewilligte nur ein Taschengeld. Die Tochter, Frau Götz, klagt: „Was ist das für ein Lebensabend für ältere Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, wenn sie um ihr eigenes Geld betteln müssen?“

Werner Vogt, Pflegeombudsmann, kommt in diesem Profil-Artikel ebenfalls zu Wort: „In keinem EU-Land verlieren so viele Menschen so leicht ihre bürgerlichen Rechte wie in Österreich“

Da ist des Weiteren von geldgierigen Anwälten in Baden bei Wien die Rede, die sich mit dem Mündelgeld und Zinsen von Mündelkonten ihre noble Kanzlei mit Biedermeier-Möbeln und immens hohen Mieten – wie in Wien – finanzieren. Eine Dame aus Mödling muss für ihre 91-jährige Mutter Tausende von Euros für Betreuung im Voraus bezahlen, sie bekommt nur einen Bruchteil vom Sachwalter zurück.

Sachwalter können in Österreich ihre Taten – nämlich das Ausnützen von alten, schwachen, kranken – aber nicht armen – Menschen in unvorstellbarer Weise ungestraft vollziehen. Die Gerichte sind teilweise ihre Erfüllungsgehilfen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Natürlich haben wir es in diesem Umfeld auch sehr oft wieder mit Epitarsianern zu tun. Sie sind ja überall, wo auf leichte Weise viel Geld gemacht werden kann.

Sie erinnern sich an das Motto R.H.: Mach Geld, mach mehr Geld, mach dass andere Geld machen. Außerdem ist alles Schwache und Kranke – so wie bei den Nationalsozialisten – aus der Gesellschaft auszumerzen. (Eugenik)

Ich denke, ich werde eigene Websites und Blogs nur diesem Thema „Missbrauch von Sachwalterschaft in Österreich“ widmen. Mir tun diese alten Menschen unendlich leid. Ich kann hier nicht zusehen, wie „Rechtsanwälte“ diesen Menschen, die Österreich nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut haben, noch das allerletzte wegnehmen, nur damit sie in Nobelkanzleien ihren kriminellen Aktivitäten nachgehen können. Eine unglaubliche Schweinerei ist auch, dass Angehörige keinerlei Rechte im Entmündigungsverfahren haben.