Dienstag, 25. Januar 2011

Anruf des Sachwalters: Er will die Sachwalterschaft beenden - ein Geburtstagsgeschenk?

Heute - ich war gerade auf dem Weg zum Penny-Markt einkaufen - erreicht mich der Anruf des Sachwalters Dr. W. Er wolle die Sachwalterschaft beenden, ob das denn in meinem Sinne sei, so fragte er mich am Telefon.

Ich hielt das Handy zwischen den Einkaufstaschen und den Milchflaschen. Das war in der Tat eine Geburtstagsüberraschung, mit der ich nicht mehr gerechnet hätte. Natürlich habe ich ja gesagt. Aber jetzt muss ich noch ein Gutachten abwarten bzw. die Handlungsweise des Richters Schuhmertl vom BG Wien-Liesing. Die Frage ist, ob der Richter die Sachwalterschaft von sich aus - auf Anraten des Sachwalters - ODER erst nach einem Gutachten beenden wird.

Interessant ist ja, dass das Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien als Rekursgericht durch seine Richter Dr. Jackwerth, Rauhofer und Bogensberger meinen REKURS gegen den Sachwalterschaftsbeschluss vom 18. Mai 2009 (BG Liesing) mit folgender Begründung ablehnte:

Durch die Zerfahrenheit ihrer Gedanken hat das Mündel im Zuge der schizoaffektiven Störung, die Getriebenheit zur Aufdeckung von Verschwörungen und das Querulieren in bezug auf das Aufdecken von Verschwörungen, durch die Wahnideen und emotionalen Beeinträchtigungen den Überblick über ihre Alltagsgeschäfte verloren......

Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen vom 18. September 2009 42 R 330/09d - am BG Wien-Liesing eingelangt am 15. Oktober 2009. Der Postweg zwischen zwei Gerichten in Wien dauert also EINEN MONAT. Das ist eben die österreichische "Justiz", kompliziert, doppelbödig und langsam - seit den Tagen eines Udo Proksch.

Vor allem ist man bei der österreichischen Justiz sehr schlecht aufgehoben, wenn man keine Bestechungsgelder für die Richter und Staatsanwälte - zusätzlich zu den teuren Prozesskosten - aufbringen kann. Es gilt natürlich immer die Unschuldsvermutung.

Gerade beim Landesgericht für Strafsachen in Wien häufen sich ja die Fälle von Karrieren PER VAGINAM! Es gilt die Unschuldsvermutung. Es wird dort auch recht häufig Klavier gespielt, wie ich bei einem meiner Gott sei Dank wenigen Besuche feststellen durfte (LG Strafsachen Wien, Sommer 2007).

Interessant ist, dass der Sachwalter Dr. W. die plötzliche und unerwartete Beendigung der Sachwalterschaft mit der Bezahlung aller meiner offenen Kredite und Raten (Zahlungsklage GE Money Bank 1.400 Euro und Zahlungsklage T-Mobile 660 Euro - die zweit genannte Zahlungsklage von T-Mobile hat zum Schein die Sachwalterschaft ausgelöst) BEGRÜNDET.

Meine Begründung und die Begründung eines befreundeten Anwaltes lautet aber anders: Von Seiten Epitarsis - und nicht nur von dort - wird man mich klagen wollen.

Dieser befreundete Anwalt hat mir dringend geraten besachwaltert zu bleiben. Das Motto lautet: Lieber eine Entmündigung als eine Revolver-Mündung vor dem Mund.

ER MUSS ES WISSEN. Stellen Sie sich vor, er hat den Kapitän des legendären Schiffes LUCONA, Herrn Jacob PUISTER, in folgender Angelegenheit vertreten. Mitte der 1980-er Jahre hat die Kronenzeitung - auf Empfehlung von UDO PROKSCH, dem Schifferlversenker - folgendes getitelt:

Der Kapitän der LUCONA, Herr Jacob Puister, hat das Schiff Lucona selbst versenkt. Der Kapitän hat mit Hilfe des Anwalts gegen die Kronenzeitung gewonnen. Ich habe also auch keine schlechten Freunde, dies nur als kleine Vorwarnung.

Bildergebnis für fall lucona