Samstag, 31. Dezember 2011

Bilanz der Saison: Protokoll einer Entmündigung 2011

Jahresrückblick 2011 – Protokoll einer Entmündigung




25.1.2011
Anruf des Sachwalters: Er möchte die SW beenden
18.2.2011
Sachwalter überweist „Abschlagszahlung“ an Santander Bank, Mündel wird um 500 Euro geschädigt
8.3.2011
Vorsprache des Mündels beim Amtstag am Bezirksgericht Liesing
13.3.2011
Erdbeben und Atomkatastrophe in Fukushima Japan
17.5.2011
Vorladung in der Ordination des Gutachters Kögler, Mödling
20.6.2011
Verhandlung zur Aufhebung der Sachwalterschaft am Bezirksgericht Wien-Liesing, der Sachwalter erscheint nicht. Das Mündel, das eine humanistische Ausbildung in Latein und Alt-Griechisch erhielt, soll innerhalb einer Minute den Inhalt eines 13-seitigen psychiatrischen Gutachtens
21.6.2011
Beschluss BG Liesing: Aufhebung der Sachwalterschaft. Richter Mag. Martin Zucker im Originalton: „Wir besachwaltern nicht auf Vorrat“
29.8.2011
Publikation SAP-Datenblatt, SAP-Produktivbetrieb Bundesrechenzentrum
2.9.2011
A1 Telekom verweigert Ex-Mündel Internet-Vertrag
19.10.2011
Ex-Mündel tritt mit Kinderschänder am BG Wien-Liesing (Thema: Obsorge, Besuchsrecht)
16.12.2011
Ex-Mündel bricht Kur in Bad Radkersburg wegen Mobbing und nächtlichen Terror der Zimmergenossin ab. Diagnose: Psychische Probleme! Eine Beschwerde an die Patientenanwaltschaft bleibt unbeantwortet.






Montag, 26. Dezember 2011

Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2011 – Chronologie einer Entmündigung

Das Jahr 2011 war auch für mich ein ereignisreiches Jahr – ein Jahr voll Höhen, aber auch Tiefen.

Am 25. Januar dieses Jahres, einen Tag nach meinem Geburtstag, ruft mich mein Sachwalter, Herr Dr. Martin W. an. Ich war gerade mit einigen Sackerln auf dem Weg zum Penny-Markt um für mich mit den wenigen verbliebenen Euros für den Monat Januar Nahrungsmittelvorräte zu kaufen.

Herr Dr. W. teilt mir in einem längeren Telefonat mit, dass er die Sachwalterschaft beenden möchte.

Allerdings zahlt er am 18. Februar 2011 noch unnötige 500 Euro Strafgeld von meinem Girokonto auf das Konto der Santander Bank (früher GE Money Bank) – das kann ich leider nicht verhindern. Als Besachwalterte (Entmündigte) sind mir ja die Hände gebunden.

Am 8. März 2011 spreche ich beim Bezirksgericht Wien-Liesing vor. Die Rechtspflegerin erklärt mir, dass ohnehin schon ein Schreiben an den psychiatrischen Gutachter Dr. Kögler unterwegs ist. Trotzdem will ich mit dem nun zuständigen Richter Dr. Martin Zucker sprechen. Dies wird mir nach 2-stündiger Wartezeit gewährt. Inzwischen spreche ich mit einer Türkin mit Kopftuch, die ihren größenwahnsinnigen Ehemann besachwaltern lassen will und mit einer Ungarin, der man nach einer abenteuerlichen Flucht nach Ungarn ihr 6-monatiges Baby Lara weggenommen hat und bei einer Krisen-Pflegefamilie interimistisch untergebracht hat. Ja, so kann ich mit meiner grenzenloser Helferitis und mit meinem Mutter-Teresa-Syndrom überall was lernen – auch bei stundenlangen Wartezeiten beim Bezirksgericht Wien-Liesing.

Am 13. März 2011 spricht Herr Ing. L. im Alpenparlament über mich. Er meint, dass ich in Russland tot wäre, weil ich ja so viel über die "Pannen" der Bundeshaushaltsverrechnung weiß. Da hatte ich wieder eine veritable Krise und musste mich ins Schneebergland zum Weinen und Beten zurückziehen.
http://www.alpenparlament.tv/playlist/391-die-staatsgeschaedigten-der-zwetschenrepublik

Am 17. Mai 2011 lädt mich Dr. Kögler wieder in seine Biedermeier-Villa in Mödling bei Wien. Diesmal werde ich aber wirklich hofiert. In seinem Gutachten schreibt er dann unter anderem, dass er es als Krankheit sieht, dass ich Frau Vokroj-Ossig von der ERSTE Bank in Mödling bei Wien so gut finde. Na ja – Psychiater haben ja die meisten ohnehin selbst einen "Poscha", wie man/frau bei uns in Wien zu sagen pflegt.

Bereits am 2. Mai 2011 werden die TierschützerInnen, die als Terroristen angeklagt waren, am Landesgericht in Wiener Neustadt freigesprochen. Das war aber ein echtes HIGHLIGHT im österreichischen Rechtswesen. Alle haben wir uns gefreut – und die Richterin Sonja Arleth ist auch begnadigt worden.

Am 20. Juni 2011 lädt mich der liebe Richter Dr. Martin Zucker ins Bezirksgericht Wien-Liesing in der Häckelstraße 8. Zugegen sind der liebe Gutachter und Facharzt der Neurologie und Psychiatrie Dr. Herbert Kögler sowie in Vertretung des Sachwalters Dr. W. auch eine gewisse Frau Dr. Vaskovic oder so ähnlich, die den Akt zwar nicht kennt aber trotzdem ihr schönes Gesicht herzeigt. Meine Wenigkeit ist zugegen. Der Richter wundert sich, dass ich das Gutachten von Dr. Kögler noch nicht per Post erhalten habe. Ich, die ich ja für 2 ½ Jahre als komplett unzurechnungsfähig erklärt wurde, habe exakt 30 Sekunden Zeit, um den Inhalt eines psychiatrischen Gutachtens von 13 Seiten mit all seinen medizinischen Fachausdrücken zu erfassen. Na prost Mahlzeit.

Ich schaue ganz nach hinten zur Conclusio und sehe, dass nur eine vorübergehende Besserung meiner Erkrankung diagnostiziert wird. Leider habe ich kein Register der International "Classification of Diseases" bei mir.

Bildergebnis für bipolare störung
Nun warte ich auf die Erläuterung des Gutachters vor dem Hohen Gericht. Das Gutachten sagt ja nicht, dass ich wieder gesund sei und daher eine Besachwalterung nicht mehr nötig sei. Dr. Kögler redet in seiner schleimigen Art und Weise um den Brei herum und frage dann: Bitte schön, wird jetzt die Besachwalterung beendet oder nicht. Dr. Kögler will und kann ja seinem Gutachten vom 22. April 2009 nicht widersprechen. Da würde er selbst ganz schön blöd dastehen. Psychiater sind ja bisweilen auch sehr eitel und sich selbst bemitleidend.



Mag. Zucker redet ebenfalls um den Brei herum. Dann kommt er in einer längeren Rede, wo ich noch versuche, den Inhalt des Gutachtens zu erfassen, zu dem Schluss, dass das Gericht nicht a priori besachwalte – also quasi voraussehend. Es kann ja sein, aber muss nicht sein, dass ich wieder eine Besachwalterung benötige, wenn ich wieder mit meinen Verschwörungstheorien rund um das Bundesministerium für Finanzen so beschäftigt bin, dass ich mich nicht um meine täglichen Angelegenheiten und Bedürfnisse kümmern kann.

Bildergebnis für schizophrenie

Also ist die Quadratur des Kreises besiegelt. Die Besachwalterung ist beendet.
Der Richter Mag. Zucker schreibt bereits am 21. Juni 2011 den Beschluss zur Beendigung der Sachwalterschaft meine Person betreffend.

Bildergebnis für mündelkunst
Im Justiz-Labyrinth: von Rose-Marie Mündel 

Diesen Beschluss erhalte ich aber erst – nach vielen Blogs und Facebook-Beschwerden – am 10. August 2011 durch eine private Zustell-Firma – also nicht die Österreichische Post AG – zugestellt.

Trotzdem bin ich stolz auf meine Leistung.
Ich habe mir meine Freiheit, meine Bürgerrechte durch mein unermüdliches Bloggen und Facebooken erschrieben.

Bildergebnis für mündelkunst
Sogar die Volksanwaltschaft und das Justizministerium schreiben mir in diesem Sommer 2011 und stellen die Einstellung meiner Besachwalterung als ihre eigene Leistung dar.

Die Nachwehen einer Besachwalterung bekomme ich aber für den Rest des Jahres 2011 noch bitter zu spüren.

Bildergebnis für mündelkunst

Im August 2011 muss ich noch alle Formalitäten bei der ERSTE Bank in Mödling unterschreiben.
Frau Vokroj-Ossig will mich als Kundin nicht mehr haben. Der eigentlich zuständige Berater, Herr Gerhard BOES, musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

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Quelle: Sparismus (Justizporno) 

Anfang September 2011 will ich im A1-Shop einen Vertrag für Internet/Fernsehen zu Hause abschließen. Es kommt ein Schreiben von der A1-Zentrale, dass ich dies nur bei Zahlung einer höheren Kaution machen darf.

So bin ich also als ehemals Besachwaltete weiterhin gewisser Bürgerrechte (und –Innen) beraubt. Man/Frau könnte auch sagen: Ich bin auf einer schwarzen Liste, z.B. des österreichischen Kreditschutzverbandes und anderer Datenbanken.

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Jetzt endlich kann ich mir selbst wieder Medikamente bezahlen, Nahrungsergänzung bezahlen. Auch im Ausland darf ich wieder Geld mit meiner Bankomat-Karte abheben. Das ist eine neue Freiheit. DREI SOMMER lang musste ich bei meinen Freunden in Kroatien Geld schuldig bleiben und musste immer viel Bargeld über die österreichisch-slowenische und slowenisch-kroatische Grenze mitnehmen. Das ist sehr unangenehm.
Aber in gewisser Weise bin ich doch eine Lebenskünstlerin, wie mir manche bestätigen.

In DREI SOMMERN der Besachwalterung habe ich es mir nicht nehmen lassen, ans Meer zu fahren. Sonst hätte ich den Raub der Bürgerrechte nicht so gut überstanden. Ich bin immer mit 29-Euro-Tickets gefahren – auch wenn ich im August 2010 die letzten 14 Tage des Monats von Essensresten in meinem Gefrierfach leben musste.

So erntete ich als Frucht der Besachwalterung, des jahrelangen schlechten Essens im Herbst 2011 eine schmerzhafte Wurzelbehandlung sowie eine Behandlung bei den Schneidezähnen. Gertie-Oma und Rüdiger Dahlke sagen, dass Probleme mit den Zähnen mit „großen Brocken“ zu tun haben. Ja, vielleicht war es wirklich kein Zufall, dass der Beginn meiner Zahnerkrankung mit dem letzten Termin beim Bezirksgericht Wien-Liesing zusammen gefallen ist.



Im September 2011 suchte ich bei meiner Ärztin für Allgemeinmedizin um Kur in Bad Radkersburg an. Ich erhielt keine Kur, sondern einen Reha-Aufenthalt – ausgerechnet in der Maria-Theresia-Klinik für den Dezember 2011.

In dieser Reha-Klinik in Bad Radkersburg gibt es auch ein Hallenbad, wo ich gegen meine Rückenschmerzen (sind ja angeblich ein Symbol für zu wenig Unterstützung im Leben) Turnübungen im Wasser machen sollte. Leider gehen dort viele Rollstuhlfahrer baden und mit der Hygiene ist es nicht besonders bestellt. Dann hat man mir noch vonseiten der Klinikleitung eine sehr laut schnarchende, spuckende und röchelnde Patientin ins Zimmer gelegt. Ich konnte nicht mehr schlafen und bin mit der Tuchent ins Hallenbad, wo ich die Nacht verbringen wollte. Eine ganz liebe Putzfrau hat mir ein Bett auf der Pflegestation vermittelt. Durch den Kaffee in der Reha-Klinik ist mein Blutdruck immer höher und höher und höher geworden, zuletzt war der untere Wert bei 110.

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So musste ich eine Woche früher diese Reha-Klinik fluchtartig verlassen. Zum Glück hat mich ein Bekannter, der mich schon zuvor vor Kur- und Reha-Anstalten warnte, gleich am nächsten Tag mit seinem Auto abgeholt.
Der juckende Hautausschlag hat sich erst zu den Weihnachtsfeiertagen gebessert.
Die behandelnde Ärztin schrieb natürlich in den Befund: Reha-Abbruch aus psychischen Gründen.

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2 Stimmen sind nun in meiner Brust - Kunst von Geisteskranken 

Aber sogar die Patientenanwaltschaft hat diesen meinen Bericht über diese Reha-Klinik ernst genommen. Andererseits will ich diese Klinik nicht durch den Kakao ziehen, sie ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Grenzregion zu Slowenien.

Die Weihnachtsfeiertage 2011 gestalteten und gestalten sich für mich sehr versöhnlich. Das Jahresende ist ja immer eine gute Gelegenheit, allen zu vergeben, allen, die Dir bewusst oder unbewusst sehr weh getan haben.

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Am 24.Dezember 2011 besuchte ich die Weihnachtsvesper im Stephansdom in Wien. Da wird LAUDATE DOMINUM von Mozart aufgeführt und ich muss immer weinen, weil ich an Tante Maria aus Salzburg denken muss, durch die ich den christlichen Glauben und die Musik Mozarts kennen lernte.
Neben mir saß die gesamte Familie Andreas Khol, früher Nationalratspräsident und „Kollege“ von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (Prädikat: zu schön, zu jung, zu intelligent für diese Welt)

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Jetzt werden sie sagen: Da hilft sie einerseits den TierschützerInnen und dann feiert sie am Heiligen Abend mit der gesamten schwarzen Kerzen-Schlucker-Partie. Na ja, Gott will ja, dass alle Menschen gerettet werden – die MörderInnen, die MilliardenbetrügerInnen, die AMS-MillionenverschieberInnen, die KHG´s, die GiftmischerInnen im Finanzministerium, der Buchhaltungsagentur und dem Bundesrechenzentrum in Wien – sogar die Christenmörder weltweit, auch die islamistischen Terroristen und selbst die SatanIstinnen und alle EpitarsianerInnen dieser Welt.

Manchmal kann aber nicht einmal ich daran glauben, besonders wenn die Scheinheiligkeit ihren Höhepunkt erreicht und Banken, die Milliarden reinwaschen und mit Kriegs-Geld, (Atom-)Waffen und Drogen Millionen verdienen , am 24.12. bei der ORF-Sendung "Gift ins Dunkel" oder so ähnlich für die Armen und Behinderten ein paar Euros spenden. Da kommt so manchem unbescholtenen Bürger, so mancher unbescholtenen Bürgerin echt die Weihnachtsgans hoch.

Bei der Weihnachtsmette am 24.12. in der Franziskanerkirche konnte ich aber dann doch noch für die vielen Kinder beten, die zu Weihnachten nicht mit ihren leiblichen Eltern feiern dürfen. Und dann – als ich so vor der schönen Krippe mit Maria und Josef, dem Jesuskindlein, der Heiligen Familie, dem Ochs und dem Esel – den Hirten und den Engeln in der Höhe - stand und betete, spürte ich doch noch einen großen Frieden und eine große Liebe in mir. Das war schön.

Vielleicht hat der Heilige Franziskus auch den TierschützerInnen bei ihrem ungerechten Prozess in Wiener Neustadt geholfen. Dafür sage ich DANKE – vergelt´s Gott.

Sachwalterschaftsmissbrauch in Österreich - Medienberichte 2


"Der Sachwalter vergönnt mir überhaupt nichts mehr"


(... ) Zusätzlich zu seinen unzähligen körperlichen Leiden hat der Pensionist nun auch noch Probleme mit der Justiz und kritisiert seinen Sachwalter scharf. "Ich muss um jeden Euro betteln und lasse mir das nicht mehr länger gefallen. Ich bekomme 100,- Euro in der Woche und kann mir nichts leisten. Sogar das Kaufen von CDs ist mir untersagt worden", erklärt Hackl. "Mehrmals hätte ich die Möglichkeit gehabt, zu meinen Verwandten in die Steiermark oder nach Oberösterreich zu ziehen, aber der Sachwalter lässt mich nicht", erklärt der frustrierte Pensionist und macht klar, dass es für ihn so nicht weitergehen kann. "Ich fühle mich jedes Mal als Bittsteller und soll von dem wenigen Geld auch noch Instandhaltungsmaterial für das Haus, in dem ich wohne, bezahlen", erklärt Hackl. (Stadtblatt Innsbruck, 30. 9. 2008)

"Ich will selbst entscheiden"


"Ich habe den Sachwalter doch nur für die Gerichtsverhandlung im Scheidungsprozess gebraucht, weil ich mir mit der Sprache schwer tue", erklärt Stefan P. Der gelernte Chemiker fühlt sich von der Justiz ungerecht behandelt und möchte über seinen materiellen Besitz selbst bestimmen können. "Der Sachwalter lacht mir ins Gesicht und hält mich finanziell an der kurzen Leine."

(Stadtblatt Innsbruck, 3. 12. 2008)


AUS REINER GIER ZUGEGRIFFEN

Wien:
Notar als Betrüger: Ein Wiener Jurist hat sein Amt als Gerichtskommissär missbraucht, indem er Sparbücher eines Verstorbenen an sich genommen hat. Der OGH erhöhte die Strafe dafür und für versuchten Betrug auf drei Jahre. "Schwarze Schafe' können einem nicht nur, wie seit voriger Woche heftig diskutiert, im weißen Ärztemantel begegnen, sondern auch im feinen Tuch" ( ... )

Wehr- und hilflose Opfer


Also hat G. neben dem Verbrechen des Amtsmissbrauchs und dem Vergehen der Veruntreuung auch versuchten schweren Betrug zu verantworten. Der OGH gab der Berufung der Staatsanwaltschaft Folge, die für eine höhere Strafe eingetreten war. Als erschwerend wertete der Gerichtshof unter anderem: Dass G. bei seinen Taten die Wehr- und Hilflosigkeit der Besachwalteten ausnützte, dass er sich aus reiner Gier an deren Vermögenswerten vergriff, und dass er seine Vertrauensposition als vom Gericht bestellter Sachwalter missbrauchte.< ("Die Presse", 17.12.2007)

Samstag, 24. Dezember 2011

Sachwalterschaftsmissbrauch in Österreich - Medienberichte 1


85-jährige Wiener Millionärin muss um ihr Essen betteln


Gisela Frimmel (85) hat Gold im Wert von einer Million Euro in einem Schließfach und 47.341 Euro auf Sparbüchern. Trotzdem muss die Wienerin von 10 Euro am Tag leben, seit sie auf Anregung ihrer Bank besachwaltet wurde.

"Oft muss ich um mein Essen und Medikamente betteln", ist die Seniorin verzweifelt. Auch ihr Hausarzt schlägt Alarm. ( ... ) Ein psychiatrisches Gutachten, das der betagten Dame zwar nur alterstypische Schwächen bescheinigt ("Gedächtnisleistung leicht vermindert") – aber trotzdem eine Besachwaltung empfiehlt. Seither lebt Gisela Frimmel erbärmlich. Denn ihre sieben Sparbücher sind gesperrt. Und auf ihr Gold im Schließfach hat sie keinen Zugriff mehr. "Ich bekomme nur 10 Euro pro Tag, muss oft Bekannte um Geld für Essen und meine Medikamente anbetteln und darf nur mehr einmal im Monat zum Frisör", erzählt die Seniorin verschämt. ( ... ) Die Pensionistin hat seit Oktober 17 Kilo abgenommen. Jetzt schlägt auch ihr Hausarzt Milan Taborsky-Keller Alarm: "Die Patientin kann nicht mehr gehen. Sie braucht dringend gesunde Ernährung. Die Situation ist unwürdig." Alter macht hilflos

Kommentar: Ähnliches habe ich auch erlebt mit meinem Sachwalter Dr. Weiser aus 1030 Wien. Ich bin zwar keine Millionärin, wurde aber Zeugin, wie im Finanzministerium Millionen verschoben wurden. Das war halt mein Pech.