Freitag, 30. November 2012

Chronologie einer Entmündigung April 2006 bis November 2012 oder wie die österreichische Justiz ein BMF-Polit-Mündel an der Nase herumführt

"Chronologie einer Entmündigung" von April 2006 bis November 2012 oder wie die österreichische Justiz ein BMF-Polit-Mündel an der Nase herumführt


10. April 2006: Vorladung Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung wegen eines bnd-Briefes

Februar/März 2007: Denunzierung im politischen Tagebuch www.peterpilz.at mit schwerer Verletzung der Persönlichkeitsrechte und des Privatbereichs zum Höhepunkt des Eurofighter-Ausschusses

14. August 2007: Anzeige BG Innere Stadt wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte § 7 Mediengesetz

9. Januar 2008: Hauptverhandlung LG Strafsachen Wien. Der Rechtsanwalt der Grünen, Dr. Alfred Noll, diktiert der Richterin im Minirock den Vergleich und erklärt dem Noch-Nicht-Mündel, dass es für eine Privatklage ohnehin kein Geld habe.

Mai 2008: Hackenmorde von Wien-Hietzing, unter den Opfern ist auch die Protokollchefin des Bundesministers für Finanzen.

August 2008: Neuerliche Vorladung mit Beschimpfungen durch das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Wien-Schottenring.

18. September 2008: T-Mobile Austria GmbH bringt wegen einer fingierten Rechnung über 660 Euro beim Bezirksgericht Wien-Liesing Zahlungsklage (Bedingter Zahlungsbefehl) ein.

28. November 2008: Erste Tagsatzung wegen Rekurs zum Zahlungsbefehl am Bezirksgericht Wien-Liesing. Richterin Bauer-Moitzi leitet das Sachwalterschaftsverfahren (Entmündigungsverfahren) gegen das BMF-Mündel ein.

16. Dezember 2008: Erste Vorladung bei Pflegschaftsrichterin Mag. Romana Wieser, Bezirksgericht Wien-Liesing

19. Dezember 2008: Clearing-Gespräch in der Clearing-Stelle mit Frau Susanne Schlager, Verein für Sachwalterschaft (Vertretungsnetz) Wien-Wilhelmstraße

7. Januar 2009: Per Beschluss des BG Wien-Liesing wird Frau Mag. H. der Sachwalter Dr. Martin W. (damals Wien-Josefstadt) als einstweiliger Sachwalter und Verfahrenssachwalter beigestellt.

22. April 2009: Untersuchung bei Gutachter Dr. Herbert Kögler, Mödling

29. April 2009: Aktenvermerk BG Liesing: Der Gutachter wird gebeten (laut Telefonat WINTER) eine Geschäftsunfähigkeit beim POLIT-MÜNDEL Mag. H. rückwirkend bis 1998 zu diagnostizieren.

14. Mai 2009: Verhandlung zur Besachwalterung am BG Liesing. In Vertretung Dr. W. erscheint als Sachwalter-Stellvertreter Dr. Andreas Lehner, der in einem halbstündigen Gespräch (Wartezeit vor dem Gerichtssaal) dem zukünftigen BMF-Mündel vorwirft, im Bereich Elektronisches Rechtsverfahren im Bundesrechenzentrum mangelhaft gearbeitet zu haben.

18. Mai 2009: Beschluss Besachwalterung Mag. Rosemarie Barbara H. – Bezirksgericht Wien-Liesing

28. Mai 2009: Das neue Polit-Mündel erhebt (rechtswidrig?) Rekurs gegen Beschluss vom 18. Mai 2009

9. Juni/ 30. Juni 2009: Beim Amtstag am Bezirksgericht Wien-Liesing werden die Fehler des Sachwalters protokolliert.

18. September 2009: Rekursentscheidung des LG für Zivilrechtssachen in Wien – ablehnend: Die Sachwalterschaft bleibt in allen Lebensbereichen aufrecht, der Sachwalter Dr. W. bleibt derselbe. Der Sachwalter nötigt das BMF-Mündel zu einer Unterschrift, als Bestätigung dafür, dass er seine Tätigkeiten korrekt ausführt.

15. Oktober 2009: Rekurs-Entscheidung langt am Bezirksgericht Wien-Liesing ein.

11. November 2009: Dem BMF-Mündel wird die Rekursentscheidung LG ZRS zugestellt. Ein Revisionsrekurs an den OGH wird a priori ausgeschlossen.

2. Mai 2010: Antrag auf Sachwalterwechsel beim Bezirksgericht Wien-Liesing wegen schwerer Mängel in der Sachwalterschaftsführung

14. Mai 2010: ERSTE Bank sperrt Netbanking-Zugang – lesender Zugriff.

27. Juli 2010: Vorladung Richter Schuhmertl BG Liesing – der Antrag auf Sachwalter-Wechsel wird abgelehnt.

September 2010: Nach heftigen Interventionen des BMF-Mündels und widersprüchlichen Stellungnahmen des Sachwalters an das Gericht hebt die ERSTE Bank die Sperre des lesenden Zugriffs zum Netbanking wieder auf.

Dezember 2010: Trotz eines hohen Guthabens (4.800 Euro) auf dem Girokonto gibt es kein Weihnachts-Geld für das BMF-Mündel. Ein Facebook-Freund namens Florian schenkt dem BMF-Mündel 50 EURO zum Kauf von Winterstiefeln.

25. Januar 2011: Anruf des Sachwalters beim BMF-Mündel Magistra H.: Er möchte die Sachwalterschaft beenden und wird diesbezüglich einen Antrag an das BG Wien-Liesing stellen.

17. Mai 2011: Untersuchung beim Gutachter Dr. Herbert Kögler, Mödling bei Wien.

20. Juni 2011: Verhandlung Bezirksgericht Wien-Liesing mit Richter Mag. Martin Zucker. In Vertretung des Sachwalters erscheint eine Frau Dr. V., die weder der Rechtsanwaltskanzlei des Sachwalters angehört noch den Pflegschaftsakt gelesen hat. Dem BMF-Mündel wurde das 13-seitige psychiatrische Gutachten nicht zugestellt, es hat bei der Verhandlung EINE MINUTE ZEIT, den Inhalt des Gutachtens zu erfassen – um Widerspruch einzubringen. Der psychiatrische Gutachter hält an seiner Diagnose fest, allerdings widerspricht er sich im Gutachten selbst, weil ja die Sachwalterschaft beendet werden soll. Diagnose ICD 10 F 25 wird bestätigt, dennoch soll die Sachwalterschaft auf Wunsch des Sachwalters aufgehoben werden.

21. Juni 2011: Beschluss Aufhebung Sachwalterschaft Polit-Mündel am BG Wien-Liesing

10. August 2011: Zustellung des Beschlusses an Wohnadresse des Polit-Mündels.

26. April 2012: Anzeige gegen Richterin und Sachwalter bei der „Korruptionsstaatsanwaltschaft“

15. Mai 2012: Beschluss Pflegschaftsendabrechnung BG Wien-Liesing 975 Euro. Laut eigenen Angaben wollte der Sachwalter nichts mehr mit dem BMF-Mündel zu tun haben, daher stellt er ein Jahr verspätet – nach anonymer Aufforderung – die Pflegschaftsendabrechnung. Bemessungsgrundlage für das Sachwalter-Honorar ist der Kontostand bei der ERSTE Bank vom August 2011!

26. Mai 2012: Das ehemalige BMF-Mündel erhebt Rekurs gegen den Beschluss des BG vom 15. Mai 2012.

4. Juli 2012: Die Staatsanwaltschaft benachrichtigt das „OPFER“ über die Einstellung der Anzeige vom 26. April 2012.

5. September 2012: Rekursentscheidung Landesgericht für Zivilrechtssachen betreff Beschluss BG Liesing vom 15. Mai 2012 (Pflegschaftsrechnung). Revisionsrekurs und damit jegliches Rechtsmittel an den OGH wird ausgeschlossen.

2. Oktober 2012: Zustellung Rekursentscheidung LG ZRS - keine Datumsbestätigung!

15. Oktober 2012: BESCHLUSS Bezirksgericht Wien-Liesing: Beigebung eines Rechtsanwalts für die Zulassungsvorstellung oder sonstiges Rechtsmittel an den Obersten Gerichtshof der Republik Österreich.

18. Oktober 2012: Konferenz bei Sachwalter Dr. W. in Wien-Landstraße, das BMF-Mündel Frau Magistra H. unterschreibt unter der Bedingung, den Namen des Sachwalters in diversen Internet-Foren nicht mehr zu nennen, eine Ratenvereinbarung betreff Zahlungsmodalität der Sachwalter-Schlussrechnung: VIER MAL ist der Betrag von 243, 75 EURO an den ehemaligen Sachwalter am 5. des Monats zu bezahlen.

9. November 2012: Bescheid Rechtsanwaltskammer Wien: Dr. Ralph Tischler wird als Rechtsanwalt für das Verfahren beim OGH dem BMF-Mündel beigestellt.

Anmerkung: Dr. T®ischler war im Dezember 2011 in allen Medien als Sachwalter einer Millionärin, die er verhungern und aus einer schönen Wohnung im 1. Bezirk von Wien hinausdrängt, genannt worden.

21. November 2012: Zustellung des Beschluss vom Bezirksgericht Wien-Liesing vom 15. Oktober 2012 und des Bescheides der Rechtsanwaltskammer Wien.

28. November 2012: Trotz mehrmaliger Anfragen, ob die Vereinbarung vom 18. Oktober 2012 nun rechtsunwirksam ist und das ehemalige BMF-Mündel die Ratenzahlungen von Euro 243,75 nun bis zur Entscheidung des OGH (Obersten Gerichtshofs Wien) einstellen soll, antwortet der Sachwalter Dr. W. nicht. Er kann leider keine Mails lesen. Daher schrieb das Ex-Mündel auch noch einen eingeschriebenen Brief.


243,75 Euro haben oder nicht haben in der Vorweihnachtszeit ist ja auch nicht ohne.

30. November 2012: Sachwalter Dr. W. und Rechtsanwalt T. (für das OGH-Verfahren von der Rechtsanwaltskammer Wien beigestellt) teilen mit, dass die Raten weiter zu bezahlen sind (zwecks Exekutionsabwehr und totaler finanzieller Vernichtung des Mündels) und außerdem ein Rechtsmittel an den OGH a priori als TOTAL aussichtslos zu betrachten ist.


























Mittwoch, 28. November 2012

Vom Hochmut eines Sachwalters

Aus einem Brief eines Sachwalters, der laut Medienberichten vom Dezember 2011 eine Wiener Millionärin aushungert und von der Rechtsanwaltskammer Wien zum Verfahrenshelfer beim OGH in bezug auf Sachwalterschaftsmissbrauch bestellt wurde

Verfahrenshilfe betreff Verfahren Sachwalterhonorar - Revisionsrekurs Zulassungsvorstellung an den Obersten Gerichtshof

Wien, am 28. November 2012

Sehr geehrte Frau Mag. H!

In obiger Angelegenheit komme ich auf Ihre E-Mail vom 25. November 2012 zurück.

Wie Sie dem Beschluss (BG Liesing) über die Verfahrenshilfe entnehmen können, wurde ich ausschließlich zur Einbringung einer Zulassungsvorstellung bzw. zu einer Erhebung eines Revisionsrekurses an den Obersten Gerichtshof bestellt.

Ich bitte daher um Nachsicht, dass ich ausschließlich für die etwaige Konzeption eines derartigen Rechtsmittels, nicht jedoch für die Beantwortung diverser Fragen aus diesem Verfahren und schon gar nicht für solche, die über dieses Verfahren hinaus gehen, zuständig bin.

Ich möchte auch ausdrücklich betonen, dass ich nicht nur nicht wünsche, dass Sie im Internet meinen Namen ausschreiben, sondern jegliche Bezugnahme auf meine Person im Internet unterlassen.

Ihre Ausführungen habe ich studiert, kann jedoch trotzdem beim besten Willen keinen Fehler des Rekursgerichtes (Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien), welcher beim Obersten Gerichtshof anzufechten wäre, ausfindig machen.

Wie Sie in Ihrer E-Mail auch richtig zitieren, ist ein Revisionsrekurs betreffend die Höhe der Entschädigung für die Sachwalterschaft (und damit auch alle damit zusammenhängenden Problematiken, die Sie in ihrem Schreiben erörtern) gesetzlich ausgeschlossen.

Darüber hinaus wäre ein Revisionsrekurs gemäß der gesetzlichen Definition nur dann zulässig, wenn die Entscheidung von der Lösung einer RECHTSFRAGE des materiellen Rechts oder des Verfahrensrechts abhängt, die zur Wahrung der Rechtseinheit, Rechtssicherheit oder Rechtsentwicklung erhebliche Bedeutung zukommt, etwa weil das Rekursgericht von der Rechtssprechung des Obersten Gerichtshofs abweicht oder eine solche Rechtssprechung fehlt oder uneinheitlich ist. Soweit für mich überblickbar, hat das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien ausschließlich über Sie speziell betreffende Problematiken im Verfahren entschieden; eine rechtliche Würdigung, die unrichtig wäre und die vom Obersten Gerichtshof zur Wahrung der Rechtssicherheit aufgegriffen werden könnte, sehe ich nicht.

Soweit Sie in Ihrer E-Mail auf die Begründung der Sachwalterschaft oder die Mängel der Sachwalterführung rekurrieren, darf ich anmerken, dass ausdrücklich nur Rechtsfragen überhaupt an den Obersten Gerichtshof angetragen werden können; etwaige Sachverhaltsproblematiken können nicht geltend gemacht werden. Dass daher Ihres Erachtens Tatsachen verdreht werden und die Entscheidung des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien „inhaltlich“ falsch sei, ist keine Grundlage für die Erhebung eines außerordentlichen Revisionsrekurses.

Sollten Sie sich daher gegen die Erhebung dieses Rechtsmittels – wozu ich aufgrund der Aussichtslosigkeit eines außerordentlichen Revisionsrekurses rate – entscheiden, bitte ich Sie, mich schriftlich darüber zu informieren.

Sollten Sie den Revisionsrekurs – entgegen meinem Rat – wünschen, würde ich mangels anderer Anhaltspunkte einen solchen im Sinne Ihrer E-Mail vom 24. November 2012 erstatten, wobei ich bereits vorab mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen kann, dass das Rechtsmittel an den Obersten Gerichtshof erfolgreich sein würde.

Ich bitte um Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. T. e.h.

Postskriptum: Das Ex-Mündel musste zahlreiche juristische Argumente der Spitzenklasse liefern, damit der von der Rechtsanwaltskammer Wien bestellte Rechtsanwalt für ein Verfahren beim OGH trotzdem den Revisionsrekurs/die Zulassungsvorstellung einbrachte. Die Rechtsanwaltskammer Wien teilt in einem Schreiben an das Mündel vom 4. Dezember 2012 mit, dass die Vorwürfe gegen den Rechtsanwalt betreff Vernächlässigung der Pflichten des Sachwalters bei einer Wiener Millionärin (85 Jahre) bereits "geprüft" sind.



Donnerstag, 22. November 2012

Bewilligung der Verfahrenshilfe, Beigebung eines Rechtsanwalts für die Einbringung einer Zulassungsvorstellung/eines Revisionsrekurses an den OGH der Republik Österreich

Das Leben ist voller Überraschungen.

So auch für mich.

Gestern 21. November 2012 läutet mein Briefträger, der schon jahrelang in unserer Gegend seinen Dienst tut.

So erhielt ich wieder mal ordnungsgemäß – mit Datums-Bestätigung - einen weißen Brief vom Bezirksgericht Wien-Liesing. Siehe dazu auch Zustellgesetz Österreich!

Der INHALT überraschte selbst mich, die ich ja schon ziemlich ABGEBRÜHT bin in bezug auf Tätigkeiten österreichischer Gerichte und GerichtInnen:

1. BESCHLUSS BG Wien-Liesing: Bewilligung der Verfahrenshilfe, Beigebung eines Rechtsanwaltes

Vormalige Sachwalterschaft Mag.a Rosemarie H.

Es werden der ehemaligen Kurandin folgende Begünstigungen gewährt:

Die Beigebung eines Rechtsanwaltes

Beschluss BG Liesing, 15 10.2012, Verfahrenshilfe 
Die Beigebung eines Rechtsanwaltes gilt für die Einbringung einer Zulassungsvorstellung bzw. Erhebung eines Rechtsmittels (Revisionsrekurs – Anmerkung der Redaktion) an den Obersten Gerichtshof gegen den Beschluss des Landesgerichtes für ZRS Wien am 5.9.2012, GZ 42 R 307/12a.

Die die Verfahrenshilfe genießende Partei hat sich unverzüglich mit dem durch den umseitigen oder den angehefteten Bescheid zur Verfahrenshilfe bestellten Rechtsanwalt in Verbindung zu setzen und ihm alle ihre Rechtsangelegenheiten betreffenden Schriftstücke zur Verfügung zu stellen.

Bezirksgericht Wien-Liesing

Wien, 15. Oktober 2012

Nicole Fink, Rechtspflegerin

Elektronische Ausfertigung gemäß § 79 GOG

2. BESCHEID: Der Ausschuss der Rechtsanwaltskammer Wien bestellt aufgrund des Beschlusses des BG Liesing (Tel: 865 61 47, 865 61 48) vom 15.10.2012 ZI 12 P 234/11t in der im genannten Beschluss bezeichneten Rechtssache zum Vertreter für die Mag. Rosemarie H.

R164402

Herrn Dr. Ralph TRISCHLER

Rechtsanwalt in 1070 Wien, Lindengasse 38/3

Tel: 603 75 25-0 Fax: 606 44 59, 603 75 25-25

im Umfang der Beigebung.

Wien, 9.11.2012

Der Ausschuss der Rechtsanwaltskammer Wien

Dr. Elisabeth RECH

Für die Richtigkeit der Ausfertigung

Das Kammeramt

KOMMENTAR:
Unverzüglich – so wie vom Bezirksgericht Liesing gefordert – hat die ehemalige Kurandin (nämlich meine Wenigkeit) VERSUCHT, sich mit dem Rechtsanwalt Dr. Trischler bzw. mit seiner Kanzlei in Verbindung zu setzen: Per Mail, per Telefon mit Bitte um Rückruf – am Telefon schon wieder so eine genervte Sekretärin einer Wiener Rechtsanwaltskanzlei: „Ja, der Herr Doktor ist in einer Besprechung. Bitte geben Sie mir Ihre Telefon-Nummer – der Herr Doktor wird Sie zurück rufen.“

Und nun beginnt also wieder das gleiche Spiel – dieses Mal sogar mit Unterstützung der „Rechtsanwaltskammer Wien“.

Der Rechtsanwalt ist nicht erreichbar – schon gar nicht für Mündel oder Ex-Mündel.

Wahrscheinlich wird das dann vom Gericht so ausgelegt, dass das Mündel nicht in der Lage war, sich mit der Rechtsanwaltskanzlei UNVERZÜGLICH in Verbindung zu setzen.

Da kommt mir die Information eines Freundes gerade recht:

Gab es da nicht einmal (Dezember 2011) eine Millionärin, deren Schicksal ganz Österreich berührte? : Ja richtig: Frau Gisela Frimmel, einst berühmte Schauspielerin, muss heute um ihr Essen betteln.

"Sie sei aber bestens versorgt": Man höre und staune, so meint Ihr Sachwalter und jetzt halten Sie sich fest, werte Leserschaft, Ihr Sachwalter heißt nämlich

Dr. Ralph Trischler

1070 Wien

Quelle: www.heute.at vom Dezember 2011

Bis heute hat sich Herr Dr. Trischler natürlich nicht bei mir gemeldet – na eh klar, man will ja nur an meine Akten, besonders der Fehler mit der Intervention des BM für Finanzen zwecks Bestellung von elf Jahre rückwirkender Geschäftsunfähigkeit (und damit verbotener Beeinflussung des psychiatrischen Gutachters) muss irgendwie bereinigt werden! Das ist keine schöne Optik für die österreichische „Justiz“, zumal sich das „Landesgericht“ für Zivilrechtssachen in der ablehnenden Rekursentscheidung vom 5. September 2012 ziemlich holprig aus der Affäre gezogen hat:

"Völlig haltlos ist auch der im Rekurs in diesem Zusammenhang weiters erhobene Vorwurf einer versuchten Beeinflussung des psychiatrischen Sachverständigen Dr. Herbert Kögler dahingehend, dass dieser bereits rückwirkend ab 1998 eine Geschäftsunfähigkeit der Rekurswerberin diagnostizieren solle. Bei dem dabei erwähnten „Aktenvermerk“ vom 29.4.2009 (siehe ON 12) handelt es sich nämlich (welche dämliche Argumentation) um nichts anderes als den im Sinne der VERFAHRENSÖKONOMIE durchaus üblichen Versuch des Prozessgerichtes, im Rahmen des Sachwalterbestellungsverfahrens gleich mitzuklären, ob die Verbindlichkeit der Rekurswerberin überhaupt rechtswirksam zustande gekommen ist, was im Fall der Verneinung allenfalls auch gegenüber anderen Gläubigern zu ihren Gunsten hätte eingewendet werden können." Ende Zitat Rekurs LG ZRS 5. September 2012

Anmerkung der Redaktion: Somit wären für mich als (Polit-)Mündel im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen alle Verträge seit 1998 rechtsunwirksam, alle Dienstverträge, alle Kaufverträge, die über die Bedürfnisse des täglichen Lebens hinausgehen. Hier hinkt die Argumentationslinie des Landesgerichts für Zivilrechtssachen und um sich abzusichern, gibt man dem ehemaligen Mündel für den Revisionsrekurs einen Rechtsanwalt, der dann die AKTEN des Mündels dementsprechend bearbeiten und natürlich manipulieren kann. Frage: Für wie dumm werden österreichische Politmündel eigentlich gehalten? Gilt hier eigentlich noch irgendeine Vermutung?

Resümee: Sachwalter und Rechtsanwaltskanzleien können also sehr wohl E-Mails lesen und ein Telefon (auch Handy) bedienen – allerdings scheint es nicht erwünscht zu sein, dass Mündel und ehemalige Mündel dort vorgelassen werden. Es spielen sich ja nach wie vor unglaubliche Szenen vor Rechtsanwaltskanzleien ab, wo Mündel unbedingt zu ihren SachwalterInnen vorgelassen werden wollen. IM VERGLEICH dazu ist ja mein ehemaliger Sachwalter Dr. W. ein echter Gentleman. In fast drei Jahren aufrechter Sachwalterschaft hat er mich drei Mal in seiner Nobelkanzlei zu je fünf Minuten empfangen. Ich gehöre in der Tat zu Österreichs privilegierten Mündeln.

Manche Sachwalter haben ja sogar eine Website, wie auch der oben genannte mir genehmigte Rechtsanwalt für den natürlich aus meiner Sicht völlig sinnlosen Revisionsrekurs bzw. Zulassungsvorstellung an den OGH. Manche Sachwalter haben keine Website, die wissen schon warum, werden sich die Missbrauchsopfer denken.

Die werden sich doch nicht selbst RICHTEN!

Andererseits ist es schon erschütternd, dass Juristen, die eine lange Ausbildung und auch Gerichts-Praxis absolvierten, so unprofessionell handeln in bezug auf die Vertuschung ihrer Fehler (und FehlerInnen) im Justiz-System. Die Anwaltsprüfung ist in Österreich nicht gerade leicht!

Aber jetzt ist mir wenigstens klar, welche Rolle die Rechtsanwaltskammer Wien im Bereich „Sachwalterschaftsmissbrauch in Österreich“ spielt:

Die halten uns Mündel und Angehörige offenbar für megadumm.

Postskriptum: Natürlich könnte ich den Bescheid der Rechtsanwaltskammer Wien betreff Ernennung von Dr. Trischler auch wegen Befangenheit beeinspruchen und rekurrieren. Aber schön langsam wird mir der Kampf gegen diese "Sachwalterschaftsmafia" (es gilt die immerwährende Unschuldsvermutung) schon zu blöd. Und damit haben die Herrschaften und Frauschaften wohl ihr Ziel erreicht: Ich darf als lebender Zellhaufen weiter existieren – soll aber tunlichst die Goschen halten.

Postskriptum: Trotz jahrelanger Folter durch Epitarsis ist mein Denkvermögen noch nicht ganz zerstört - sicher sehr zum Leidwesen von BMF und BMJ!







Montag, 12. November 2012

ERSTE Bank gibt Auskunft an ein Ex-Mündel über personenbezogene Daten

ERSTE Bank Wien an Ex-Mündel

Wien, 12. November 2012

Auskunft über Ihre personenbezogenen Daten
gemäß § 1 und § 26 Datenschutzgesetz 2000

Hauptwohnsitz:
1. 1230 Wien: Erstkontakt
2. 1030 Wien, Landstr. Hauptstraße 60

Anmerkung: 14 Monate nach Beendigung der Sachwalterschaft ist als Wohnsitz in den Bank-Auskunftsdaten des ehemaligen MÜNDELS die Kanzlei-Adresse des Sachwalters in Wien-Landstraße als zweiter HAUPTWOHNSITZ angegeben.

KUNDE SEIT 14. Oktober 1997

Wir dürfen Ihnen mitteilen, dass Sie sehr geehrte Frau Magister H. NICHT in die Warnliste, "schwarze Liste" bzw. "Liste der unerwünschten Kontoverbindungen (UKV)" oder Kleinkreditevidenz (KKE) eingetragen sind.

Wir hoffen, unsere Auskunft ist aufschlussreich für Sie. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenbetreuer (der nicht vorhanden ist, weil niemand mit Ex-Mündeln was zu tun haben will) in der ERSTE Fililae - wir informieren Sie gerne.

ERSTE Bank der Österreichischen Sparkassen AG
Wolfgang Fink
Franz Haider


FRAGE DES MÜNDELS an den Vorstand der ERSTE BANK der österreichischen Sparkassen: Warum besteht trotzdem lebenslängliche Kreditunwürdigkeit für das ehemalige Mündel im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen, wie Herr Boese von der ERSTE Bank in Mödling bei Wien dem Mündel im März 2012 mitteilte!

DSG § 26 – Beauskunftung zu Dienstleistern (aus einem Brief der ERSTE BANK an das Ex-Mündel - drei Monate nach dessen Anfrage)

Personenbezogene Daten werden im Rahmen unserer Geschäftsabwicklung und im jeweils erforderlichen Umfang folgenden Unternehmen überlassen:

s IT Solutions AT Spardat GmbH Geiselbergstraße 21-25;
1110 Wien; Dienstleister für die Entwicklung von EDV-Anwendungen

CSSC Customer Sales Service Center GmbH Ernst-Melchior-Gasse 24;
1020 Wien;  Dienstleister für die Abwicklung telefonischer Auskünfte sowie Phone Banking

Sparkassen Zahlungsverkehrsabwicklungs GmbH Raimundstraße 45;
4020 Linz; Dienstleister für die Abwicklung von Zahlungsverkehr

Integral Markt- und Meinungsforschungs Gesellschaft m.b.H. Mohsgasse 2;
1030 Wien;  Dienstleister für Marktforschung

IMAS Internationales Institut für Markt- und Sozialanalysen Ges.m.b.H. Gruberstraße 2-6;
4020 Linz; Dienstleister für Marktforschung

SPECTRA Marktforschungs GmbH Brucknerstraße 3-5;
4020 Linz; Dienstleister für Marktforschung

Sensor Marktforschung Ges.m.b.H. Mariahilfer Straße 81/13;
1060 Wien; Dienstleister für Marktforschung

PayLife Bank GmbH Marxergasse 18;
1030 Wien; Dienstleister für Bankomatkarten und Servicekarten

AUSTRIA CARD-Plastikkarten und Ausweissysteme Gesellschaft m.b.H. Lamezanstraße 4-8;
1230 Wien; Dienstleister für Kartenproduktion