Mittwoch, 1. Dezember 2004

Die Fristlose Entlassung wird ans Krankenbett zugestellt

Jean Racine: There are no secrets that TIME does not reveal

Bundesrechenzentrum GmbH
Hintere Zollamtsstraße 4
1030 WIEN
FN: 160573m
DVR: 9875597

Wien, Mittwoch, 1. Dezember 2004

Betreff: Entlassung

Sehr geehrte Frau Mag. Habsburg!

Insbesondere aufgrund der vorsätzlich unkorrekten Verrechnung von Arbeitszeiten an unsere Kunden sprechen wir hiermit im Sinne der einschlägigen arbeitsrechtlichen Bestimmungen die fristlose Entlassung wegen Vertrauensunwürdigkeit aus.

Gleichzeitig fordern wir Sie auf, alle in Ihrem Besitz befindlichen Firmenunterlagen sowie Schlüssel, Zutrittsberechtigungskarte und dergleichen unverzüglich abzugeben.

Die Endabrechnung Ihrer Bezüge erfolgt durch die Abteilung T-HR der Bundesrechenzentrum GmbH.

Eine Abfertigung gemäß § 23 Abs. 1 AngestelltenGesetz gebührt nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Erhard Schmidt, MBA
Sprecher der Geschäftsführung

Dr. Anton Schicho
Bereichsleiter des Bereiches T

Sachbearbeiter:
Mag. Roland Sauberer
Telefon: 0043-1-71123-2255

Dieses Schreiben erhielt ich – die Unterdrückerische Person – krank mit schwerer Halsentzündung und hohem Fieber zu Hause im Bett liegend. So sind sie eben die Sektenjünger. Das „Office for Special Affairs“, dessen Marionetten seit 1998 erfolgreich im österreichischen Bundesrechenzentrum ihren Dienst versehen, erteilte die Anweisung, dass alle „Potential Trouble Sources“ unverzüglich aus dem Bundesrechenzentrum zu entfernen seien – vor allem alle SAP-Berater im Bereich Bundeshaushalt.

Stattdessen hätte die „ORG“ schon einige SAP-BeraterInnen im Ärmel, sodass das Bundesrechenzentrum flächendeckend mit Angehörigen der Wiener ORG versorgt werden könne. Auch sollte Frau Sumper-Billinger (derzeit noch Abteilungschefin im Bundesministerium für Finanzen) und Ex-Schwägerin des Finanzministers Grasser kaufmännische Geschäftsführerin der Brz GmbH werden, sodass alle Überweisungen nach Florida, Los Angeles, Kopenhagen und London aus dem Österreichischen Bundeshaushalt weiterhin unbemerkt und fristgerecht getätigt werden können.
Was sich in diesen Dezembertagen des Jahres 2004 dann in weiterer Folge ereignete, lesen Sie in diesem Blog „Bundesrechenzentrum – Erinnerungen an Wien-Mitte“

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.