Mittwoch, 9. Januar 2008

9.1.2008 Landesgericht für Strafsachen Wien

Heute ist Hauptverhandlung am Landesgericht für Strafsachen in Wien.
Die Richterin ist Frau Katja Bruzek.
Gegenstand der Verhandlung: Die Denunzierungen meiner Person auf www.peterpilz.at.
Da die Schreiber der Denunzierungen aus gutem Grund nicht ausfindig gemacht werden sollten (ich vermute ja meine Vorgesetzten und lieben Arbeits- und TeamkollegInnen im Bundesrechenzentrum bzw. BMF dahinter) erscheint als Vertreter des geklagten Betreibers der Web-Site www.peterpilz.at Dr. Alfred Noll, Rechtsanwalt in Wien.

Der Betreiber der Web-Site des Abgeordneten Dr. Pilz ist ja der "Verein für Freunderlwirtschaft". Dieser Verein war ursprünglich gegründet worden, um dieselben Steuerbegünstigungen und Steuerbefreiungen wie Ex-Finanzminister Karl-Heinz G. zu erhalten. Daher heißt er auch so komisch wie "Friends Economy" oder auf deutsch eben "Freunderlwirtschaft". Der Vereinsobmann ist irgend so ein komischer Typ vom Wiener Landstagsclub der "Grünen". Dieser Herr strahlt auch eine gewisse Wärme aus.

Also ich warte vor dem Verhandlungssaal im LG für Strafsachen im 1. Stock. Dr. Noll erscheint, redet mich nieder und sagt ich soll den Prozess beenden lassen, er wird der Richterin alles genau erklären. Ich komme kaum zu Wort.

Dann erscheint die Richterin im Mini-Rock, eine Protokoll-Schreiberin (Gerichtspraktikantin) und ein Student der Rechtswissenschaften.
Die Verhandlung gestaltet sich zur echten Farce.
Ich wusste ja schon seit meinem Obsorgeverfahren in den 1990er Jahren, dass die Wiener Justiz eine reine Attrappe und Schmierenkomödie ist. Aber diese Verhandlung hat alle meine Erwartungen betreff "Staatsoperette" bei weitem übertroffen. Es gilt natürlich auch die Unschuldsvermutung - betreff gekaufte Urteile, Entmündigungen etc.



Rechtsanwalt Dr. Noll (in Vertretung des Vereins Freunderlwirtschaft) hat der Richterin das Urteil/ den VERGLEICH diktiert. Die Gerichtspraktikantin, eine Magistra der Juristerei, hat nicht einmal ordentlich mitschreiben können, sie war komplett überfordert.

Der Student hat wie mit einer Maschinenpistole juristische Begriffe aus seinem Munde geworfen. Ich habe noch einen kleinen Zusatz für das Protokoll verlangt.

Aber mir war ohnehin schon klar, dass dieser Vergleich (Kosten 90 Euro Gerichtsgebühren) bei der Richterin im Minirock bestellt war (es war übrigens sehr kalt heute und es hat ein bisschen geschneit in Wien!





Wien, 9.1.2008: Hauptverhandlung am LG f Strafsachen Mediensache Freunderlwirtschaft gegen Mag. Hoedl

Es ist ein kalter Tag im Januar 2008. Ich versuche einige Unterlagen, Dokumente für die Hauptverhandlung am Landesgericht für Strafsachen in Wien zu sammeln.

Mit zwei  Aktenmappen mache ich mich auf den Weg.

Im Raum vor dem Verhandlungssaal erscheint Dr. Alfred Noll, Rechtsanwalt der "Grünen". Dr. Pilz lasse sich entschuldigen. Das erstens.
Und ZWEITENS: Ich sollte das Verfahren einstellen lassen...aus den und den den Gründen....ich hätte sowieso kein Geld.....

Woher wusste Dozent Noll, dass ich kein Geld für eine Privatklage habe? Wusste er vom Arbeitsverbot als SAP-Beraterin oder hat er dieses sogar mit-initiiert?

Die Richterin Mag. Bruzek erscheint daraufhin im MINIROCK mit Protokoll-Führerin, einer Gerichtspraktikantin. Außerdem ein Student der Jurisprudenz, der mich ebenfalls mit einem Schwall niederredet.

Bei der Verhandlung waren anwesend

1. Dozent Dr. Alfred Noll

2. Mag. Hoedl Rosemarie

3. Richterin Katja Bruzek

4. Protokollführerin Rechtspraktikantin

5. Jus-Student

Die Verhandlung endet mit einem VERGLEICH - es sind an Gerichtsgebühren 90 Euro zu bezahlen.











Hauptverhandlung Landesgericht für Strafsachen: Medienrechtssache gegen AG Verein zur Förderung der Friends Economy

Mittwoch, der 9. Januar 2008 war ein kalter und Schnee-regnerischer Tag in Wien. Ich musste zur Hauptverhandlung mit Dr. Noll am Landesgericht für Strafsachen in Wien. Die Richterin war sehr leicht bekleidet (Minirock).

Zuvor ließ mir Dr. Noll von "Doktor" Pilz ausrichten, dass dieser sich entschuldigen ließe. Dann ergoss Herr Dr. Alfred Noll, der Medienrechtsanwalt der Grünen einen wahren juristischen Kanonenschwall über mich: " Sie können sich keine Privatklage leisten, SIE HABEN EH KEIN GELD, sie sind arbeitslos, GEGEN SIE AUF"

Im Gerichtssaal war neben der Schriftführerin (die überhaupt nicht wusste, was sie schreiben sollte) noch ein ehrgeiziger Praktikant (von der Loge geschickt?) zugegen. Er gab seine juristische Interpretation zum Besten. Danach diktierte Dr. Noll der überforderten Richterin im Minirock Mag. Bruzek folgenden VERGLEICH:

Hauptverhandlung 9.1.2008 VERGLEICH LG Strafsachen Seite 1

Hauptverhandlung 9.1.2008 VERGLEICH LG Strafsachen Seite 2 
Hauptverhandlung 9.1.2008 VERGLEICH LG Strafsachen Seite 3

Kommentar: Von Entmündigung war in diesem Januar 2008 noch gar nicht die Rede. Man dachte zu Beginn des Jahres 2008, dass man ohne schärfere Maßnahmen mit mir fertig werden würde. Klapse oder Knast sind für eine Zeugin von Straftaten rund um die Bundeshaushaltsverrechnung dann doch zu scharfe Geschütze!