Freitag, 14. Mai 2010

ERSTE Bank - In ERSTER Linie zählen die Menschen, aber nicht alle

Ich habe schon wieder einen schweren Fehler gemacht. Ich wollte meinen Net-Banking-Zugang zu meinem Girokonto bei der ERSTE Bank verbessern, mit dem Ergebnis, dass ich jetzt per Internet meinen Kontostand bei der ERSTE Bank der Österreichischen Sparkassen nicht mehr abfragen darf.

Somit bin ich der Willkür des Sachwalters Dr. W. (und des Pflegschaftsgerichts) noch mehr ausgeliefert und ich kann nicht einmal mehr kontrollieren, ob die Miete, der Strom und sonstige Überweisungen getätigt werden.

Aber der Reihe nach:

Der Sachwalter Dr. W. ist wie viele Rechtsanwälte seines Jahrgangs nicht unbedingt ein IT-Genie.

So war es ihm bis dato immer angenehm, wenn ich auf eigene Kosten vor Besprechungen die Kontoumsätze (Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge) von meinem Girokonto ausdruckte und ihm vorlegte. Das ist zwar nicht die übliche Arbeit eines "Mündels", aber es erspart dem Sachwalter Zeit und Geld, da er ja ohnehin nicht weiß, wie man einen PC einschaltet. Es gilt die Unschuldsvermutung. 

Heute erlaubte ich mir aber, mit der Abteilung "Netbanking" der ERSTE Bank zu telefonieren. Die ERSTE Bank der Österreichischen Sparkassen hat das schlechteste Netbanking aller österreichischer Banken und ich habe daher nie Zahlungstransfers online erledigt, weil es bei meinen ersten Versuchen immer Fehlüberweisungen gab und beim Helpdesk die eine Hand nicht wusste was die andere Hand tut.

ABER ich habe immer meinen Kontostand abgefragt - per Internet und die Kontoumsätze zwecks Beweismittel ausgedruckt: Bis heute 14. Mai 2010.

Heute allerdings hat mir ein ganz gescheiter Herr beim Helpdesk mitgeteilt, dass ich TAN-Codes benötige, um das Login zu meinem Girokonto zu ermöglichen.

Dieser Tan-Code muss von der "Beraterin" der ERSTE Bank in Mödling an mich geschickt werden. Natürlich wird sie das nicht tun, weil sie Tans und Pins an Mündel nicht schicken darf.
So beißt die Katze sich also selbst in den Schwanz.

Es hat sich also bis zur ERSTE Bank herumgesprochen, dass ich bei Behörden und Ämtern in Ungnade fiel und zur UNPERSON (SP) erklärt wurde. So wurde meine 11 Jahre rückwirkende Geschäftsunfähigkeit am Bezirksgericht Wien-Liesing durch ein Bundesministerium bestellt und ausführlich dokumentiert.
Natürlich muss man diesen Menschen, denen man zuerst die Bürgerrechte nimmt, auch sämtliche Vollmachten bezüglich ihrer Finanzen wegnehmen.
Ohne Geld kann man nicht existieren in einer modernen Gesellschaft - daher ist das Ziel, die Person, die auszuschalten ist, zunächst einmal finanziell zu ruinieren. Ein faires Spiel?

Die ERSTE Bank, bei der ich seit 1997 Kundin bin, ist immer wieder für Überraschungen gut. In Kroatien verfügt sie (wie auch Raiffeisen und Hypo) über RIESIGE alte Brunnen (Outdoor und Indoor), wo in großem Stile Geld gewaschen wird.

Leider sind diese Millionen nicht bei mir gelandet und ich muss weiterhin von sehr wenig Geld leben. Aber so lerne ich wenigstens Disziplin.

Fortsetzung und Mündel-Rezepte folgen:

Wie kann ich mit 10 Euro pro Tag auskommen und gut kochen und essen?

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