Dienstag, 27. Juli 2010

Von der Notwendigkeit den Sachwalter zu ändern - Ladung beim Bezirksgericht Wien-Liesing

Dienstag, 27. Juli 2010: Beim Bezirksgericht Wien-Liesing ist relativ viel los - für den Hochsommer. Ich merke, dass ich nicht alleine auf der Welt bin, obwohl ich eine kaiserliche Hoheit bin, muss ich mich in die Niederungen der menschlichen Bevölkerung, ihres Leides und ihrer Konflikte begeben.

Der Richter Mag. Christoph S. ist recht nett, aber grenzenlos überfordert. Das Protokoll muss er drei Mal ausdrucken, zwecks Korrektur. Andererseits ist es ja ein Fortschritt bei der österreichischen Operetten-Justiz (es gilt die Unschuldsvermutung), dass ein Richter sogar tippen kann. Seine Vorgängerin konnte es auch. Sie scheint verschwunden zu sein - hoffentlich nicht im "Glücklichen Tal".

Ich rede und rede und rede. Ich habe Gesangsunterricht und Sprechunterricht. Ich denke, dass ich relativ gut mich in meiner deutschen Muttersprache ausdrücken kann.
Dennoch muss ich es ca. 3 Mal sagen, dass ich wieder einen lesenden Zugriff zu meinem Netbanking-Girokonto bei der ERSTE Bank (In 1. Linie zählen ja die Menschen...) will.

Fünf Mal muss ich es dem Richter klar machen, dass ich Geld für die vom Sachverständigen des Gerichts vorgeschlagene Therapie haben will.
Ich habe ja ein dickes Plus auf meinem Girokonto, auch wenn ich nicht den genauen Betrag weiß, weil ich ja weder im Foyer der ERSTE Bank den Kontoauszug ausdrucken darf noch im Netbanking den Kontostand abfragen darf. Aber das ist normal für Unterdrückerische Personen. Sie haben keinerlei Bürgerrechte.

Laut verschiedenen Gutachten der österreichischen Justiz leide ich ja unter folgenden Krankheiten:
1. Ich habe ein Studium der Fachtheologie und Religionspädagogik (Schwerpunkt Pastoralpsychologie) an der Karl-Franzens-Universität in Graz absolviert.
2. Ich leide unter einem übersteigerten krankhaften Gerechtigkeitssinn.
3. Ich bin eine querulative Verschwörungstheoretikerin.
4. Ich bilde mir ein, als SAP-Beraterin für das Bundesministerium für Finanzen, das Bundesrechenzentrum, das BM für Verkehr, Innovation und Technologie sowie die Obersten Organe (Bundespräsidentschaftskanzlei, Parlamentsdirektion, Verfassungsgerichtshof, Verwaltungsgerichtshof, Volksanwaltschaft, Rechnungshof) tätig gewesen zu sein.

Ja, es gibt "Auf und Abs" sagt mir der nette, aber gänzlich überforderte Richter. Er hat sich die Unterlagen während meiner Vorladung zum 1. Mal durchgelesen.
Am Ende der Vorladung, nachdem ich das Protokoll doch noch in der von mir gewünschten Form unterschreiben darf, wünscht er mir noch alles Gute. Das ist sehr ungewöhnlich für einen Richter.
Das ist ja überhaupt eine Rechtslücke und Rechtstücke, dass ich einerseits vollständig entmündigt bin und andererseits darf ich diese Entmündigungen aber offensichtlich rechtsgültig unterschreiben.

Da fällt mir noch etwas ein: Der Richter sagte mir, dass es den Begriff des "Mündels" in der österreichischen Gesetzgebung nicht mehr gibt. Da ist der Herr St. von der Ombudsstelle der ERSTE Bank (In 1. Linie zählen die Menschen) ja gar nicht im Recht, wenn er zu mir sagt: "Mit Mündeln verhandeln wir nicht".

Vielleicht sind wir Habsburger deswegen in Österreich entmündigt, damit wir ja nicht auf die Idee kommen, die Monarchie wieder her zu stellen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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