Mittwoch, 20. April 2011

UNTER KURATEL - Sachwalterschaft in Österreich (guardianship in Austria) we prefer incapacitation as a weapon against the head

Guardianship in Austria: a personhood for a sap p person -

we prefer incapacitation as a weapon against the head 

Bei der Maxime "Mach Geld, mach mehr Geld, mach, dass andere Geld machen" müssen auch die alten Menschen, die kranken und die behinderten Menschen büßen.

R.H. duldet in seinem "Clear State" keine Schwachen, keine Alten, keine Behinderten. In Österreich kennt man dieses System vom "Herrenmenschen" schon seit der Nazi-Zeit recht gut.

In seinem Film "Bis nichts mehr bleibt" erzählt Niki Stein die Geschichte eines Hamburger Epitarsis-Aussteigers.
Ja, bis nichts mehr bleibt, kein Sparbuch einer Großmutter, kein Grund im Waldviertel, keine Eigentumswohnung in Wien oder Niederösterreich.

Um Menschen zu entmündigen, benötigt die Epitarsis aber auch willfährige Richter und Rechtsanwälte, die ordentlich "mitschneiden", wie man bei uns sagt.
Aus diesem Grund hat man vorsichtshalber vonseiten der Epitarsis-Justiz auch gleich das Sachwalterschaftsverfahren geändert (Außerstreitgesetz). Da kann ein Rechtsanwalt schon mal Sachwalterschaften für bis zu 700 Personen erhalten.

Da haben wir in Österreich zum Beispiel den tragischen Fall der Frau M.W. aus Wien: (Name von der Redaktion geändert)

Die Wienerin Margit W. kümmerte sich um ihre über 80 Jahre alten Eltern, die noch selbständig in ihrer Wohnung in Wien-Meidling leben. Nach einem Spitalsaufenthalt wegen eines Herzanfalls wurde der Vater in ein Pflegeheim eingewiesen. Dort wurde ohne Wissen der Tochter eine SACHWALTERSCHAFT für den Vater erfolgreich beantragt. "Von da an begann mein Kampf gegen ständige ERNIEDRIGUNGEN meiner Eltern und meiner Person", erzählte Frau Margit W.  Sie erreichte die Verlegung ihres Vaters vom Heim zurück in die vertraute Wohnung. Kurz darauf wurde auch für die MUTTER vom BEZIRKSGERICHT ein Sachwalter bestellt. Alles gegen den Wunsch von Frau Margit W.  und gegen den Wunsch ihrer Eltern, die Sachwalterschaft selbst für ihre alten Eltern zu übernehmen.

AUSGESPERRT: Vor Weihnachten wollte sich der VATER Winterschuhe kaufen und ein Geschenk für seine Frau besorgen. Doch der Sachwalter, ein Wiener Rechtsanwalt, bewilligte bloß ein TASCHENGELD. Frau Margit W. klagt: Was ist das für ein Lebensabend für ältere Menschen, wenn sie UM IHR EIGENES GELD betteln müssen?

Der Arzt der Eltern, Professor Z., rätselt über den Grund, warum er das Pensionisten-Paar nicht länger behandeln darf.
Professor Z. wörtlich: "Nach 25 Jahren musste ich plötzlich auf Anweisung des Sachwalters die ärztliche Betreuung des Ehepaares abbrechen. Da wurde ein langjähriges Vertrauensverhältnis plötzlich und willkürlich zerstört."

Im Herbst 2009 geriet die Situation endgültig außer Kontrolle. Der Sachwalter wollte die Tochter nicht mehr in die Wohnung ihrer Eltern lassen und ordnete das Auswechseln der Türschlösser an. Margit W. setzte einen Schritt der Verzweiflung. Sie flüchtete mit ihren Eltern nach Oberösterreich, wo sie ein Bekannter in seinem Haus aufnahm. Die Polizei fand dort die Flüchtigen rasch. Margit W.  hat zahlreiche Behörden mit Anzeigen eingedeckt, Politiker kontaktiert und im Innenministerium einen Antrag auf ASYL im eigenen Land gestellt, was natürlich ein Paradoxon darstellt und die Behörden nicht handeln lässt.

Der generelle Verdacht von ERBSCHLEICHEREI steht natürlich von allen Seiten im Raum. Für unfähige Rechtsanwälte, die für lukrative Strafverfahren zu dumm sind so wie mein ehrenwerter Sachwalter Dr. W. aus Wien-Landstraße, sind hunderte Fälle von Sachwalterschaften ein gutes Geschäft. Ansonsten könnte er sich seine Nobelkanzlei mit Original-Biedermeiermöbeln in Wien nicht leisten.

Ich persönlich bin ja selbst im Rahmen des Projektes "Braunes Österreich" besachwaltert worden. Mir tun alle alten Menschen leid, die unsere Republik Österreich nach dem Jahre 1945 aus den Trümmern - oft mit bloßen Händen - aufgebaut haben. Sie hätten sich einen besseren Lebensabend verdient. Es ist ein Skandal, dass diese Menschen nicht einmal Weihnachtsgeld von ihrem eigenen Bankkonto erhalten. Außerdem habe ich auch großes Mitgefühl mit behinderten jungen Menschen, die oft - ausgegrenzt von der Gesellschaft - in Pflegeheimen ihr Dasein fristen. Die meisten Menschen wissen NICHT, was für unsägliches Leid sich in diesen Pflegeheimen oft abspielt.

Ich selbst war ja jahrelang in der Altenpflege in der Steiermark tätig und ehrenamtlich auch in Wiener Pflegeheimen.

Ich finde es kriminell, auf dem Leid von kranken, schwachen, behinderten Menschen sein eigenes Vermögen aufzubauen und damit seine unendliche (zum Teil epitarsische) Geldgier zu befriedigen.

Als ich am 14. Mai 2009 am Bezirksgericht Wien-Liesing von Richterin Mag. Romana W. und Gutachter Dr. Herbert K, entmündigt wurde (im Beisein von Rechtsanwalt Dr. Andreas L.) musste ich eine 3/4 Stunde warten. Die Richterin hatte vor mir eine reiche, äußerst nobel gekleidete Dame zu entmündigen.

Der Sohn dieser reichen Dame hatte die Besachwalterung empfohlen. So hat er vollen Zugriff auf das Vermögen der Mutter.

http://www.theeuropean.de/johannes-schuetz/12442-so-werden-die-grundrechte-in-oesterreich-verletzt

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