Freitag, 1. Juli 2011

Psychiatrisches Gutachten Teil 3: Das ewige QUERULIEREN GEGEN DEN SACHWALTER

Analyse des psychiatrischen Gutachtens - Teil 3

„Frau Magistra H. queruliert gegen die Person ihres Sachwalters und gegen die Sachwalterschaft im Allgemeinen. Aus der Betroffenheit bzw. der narzisstischen Kränkung solidarisiert sie sich in Blogs und Internetforen mit anderen....Abgesehen von querulativen Verhaltensweisen ist derzeit nicht erkennbar, dass Frau Magistra H. vor Ämtern, Gerichten, Behörden und Sozialversicherungen sowie privaten Vertragspartnern zu ihrem Nachteil handelt."

Interpretation: Das Querulieren gegen den Sachwalter muss weiterhin betont werden. Allerdings schreibt der Gutachter hier selbst ambivalente Inhalte. Einerseits solidarisiert er sich hier mit Sachwalter Dr. Weiser, gegen den ich queruliere. Andererseits ist das Querulieren keine Krankheit, die eine Sachwalterschaft nötig macht. Warum: Für Dr. Weiser sind ja meine Schreiben, meine Blogs etc. geschäftsschädigend. Wer wird noch Dr. Weiser als Rechtsanwalt einen Auftrag geben? Sogar im ORF berichtet man schon über geldgierige Sachwalter, die ihren „Mündeln“ Tausende von Euros vom Konto abbuchen.

"Frau Magistra H. ist zum Zeitpunkt der Befundaufnahme psychisch beeinträchtigt. Die Pakt- und Kooperationsfähigkeit der Betroffenen wird eingeschränkt beurteilt. Bei Aufträgen, Vollmachten oder Ermächtigungen werden die INSTABILITÄT und die Sprunghaftigkeit der Betroffenen einschränkend sein."

Interpretation: Hier widerspricht sich Gutachter Dr. Kögler selbst. Einerseits will er seinem Gutachten von 2009 nicht widersprechen, das die Entmündigung/ Sachwalterschaft eingeleitet/bewirkt hat. Daher muss er weiterhin auf die Pakt- und Vertragsbindungsunfähigkeit der Betroffenen pochen. SPRUNGHAFTIGKEIT und INSTABILITÄT einer Person vorzuwerfen, die über akademische Abschlüsse und Dienstzeugnisse verfügt und jahrzehntelang an derselben Lokation wohnt, ist allerdings fragwürdig. Andererseits muss der Gutachter sich durch psychiatrische Diagnosen – wie z.B. die Phasen der schizo-affektiven Psychose – so herausreden, dass er eine Beendigung der Sachwalterschaft trotz bestehender mentaler Krankheit für sinnvoll erachtet. Der Gutachter muss ja schließlich dem Sachwalter Dr. Weiser helfen, der auf keinen Fall mehr so aufmüpfige „Trouble Sources“ wie Frau Magistra H. weiterhin bevormunden will.

"Die Betroffene nimmt keine fachärztliche Therapie in Anspruch und formuliert sie ÄNGSTE VOR PSYCHIATERN und äußert sich negativ hinsichtlich von Wartezeiten und Ordinationen. Die graduelle BESSERUNG des seelischen Zustandes entspricht daher dem Spontanverlauf der schizo-affektiven Psychose. Das Wesen der Erkrankung ist, dass sich die seelischen Beeinträchtigungen phasenhaft verstärken bzw. abschwächen können."

Interpretation: Psychiater sind eben so – werden Sie sagen. Ja, sie geben den unterschiedlichsten Erkrankungen der Seele immer denselben Namen: PSYCHOSE. Damit kann man einheitlich mit schweren halluzigenen Psychopharmaka dagegen vorgehen. Somit ist auch der Pharma-Industrie geholfen. Wenn man/frau keine Medikamente nehmen will, wie z.B. halluzigene Psychopharmaka, wird man sofort und reflexartig als NICHT KRANKHEITSEINSICHTIG bezeichnet.

"Die Angaben der Betroffenen, dass, so wie im Vorgutachten (2009) empfohlen, für psychotherapeutische und psychopharmakologische Maßnahmen der Sachwalter KEIN GELD zur Verfügung gestellt hat, spiegelt sich im Akteninhalt nicht wieder und (es) ist eher davon auszugehen, dass die Betroffene NICHT BEREIT ist, in einer Kassenordination Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Demzufolge ist mit einer weiteren BESSERUNG, insbesondere anhaltenden Remission nicht zu rechnen. EIN KRANKHEITSBEWUSSTSEIN BESTEHT NICHT."

Interpretation: Natürlich wird der Sachwalter in keinem Schreiben, in keiner Stellungnahme an das Bezirksgericht Wien-Liesing erwähnen, dass er dem MÜNDEL kein Geld für Psychotherapie aushändigte. Tatsache aber ist, dass für Psychotherapie in Wien zuerst der volle Betrag pro Stunde bezahlt werden muss (ab 70 Euro), die Gebietskrankenkasse nach einigen Wochen – nach Einreichen von Formularen – einen Betrag von ca. 20 Euro pro Stunde rückerstattet. Abgesehen davon, dass ich selbst über eine psychotherapeutische Ausbildung verfüge, benötige ich für mich selbst ohnehin keine psychotherapeutische Behandlung. Allerdings wird man/frau dann wieder als NICHT KRANKHEITSEINSICHTIG bezeichnet, wenn man/frau keine Psychotherapie in Anspruch nimmt.

"EIN KRANKHEITSBEWUSSTSEIN besteht nicht. In medizinischen Angelegenheiten ist die Betroffene handlungsfähig. Sie ist fähig, bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen Informationen ZU ERFASSEN, ist sie (eigentlich: sie ist) in der Lage einen WILLEN zu bilden. Krankheitsbedingt kann die Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigt sein, ist jedoch derzeit kein Handlungsbedarf abzusehen. Hinsichtlich der psychischen Erkrankung eignet sich aus gutachterlicher Sicht das INSTRUMENT der SACHWALTERSCHAFT NICHT, um Zwangsbehandlungen durchzusetzen."

Interpretation: Das muss/man frau sich auf der Zunge zergehen lassen: Das Instrument der SW eignet sich nicht, um medizinische Zwangsbehandlungen durchzusetzen, also z.B. Einlieferung in die geschlossene psychiatrische Anstalt, wenn das Mündel zum Beispiel noch einmal öffentlich behauptet, dass im Finanzministerium Beamte ermordet oder vergiftet worden wären. Ja, da muss man sich schon andere Methoden einfallen lassen, um diese „Unterdrückerische Personen“ MUNDTOT zu machen. Um die Entscheidungsfähigkeit weiter zu beeinträchtigen, wird man sich in bezug auf die (Gegen-)Unterdrückerische Maßnahmen wahrscheinlich andere Mittel als die Entmündigung (Österr. Recht: Sachwalterschaft, § 268 ABGB) einfallen lassen müssen. Das sind keine guten Aussichten. Noch etwas: Was heißt eigentlich, dass ich in der Lage bin, einen WILLEN zu bilden? Kann mir da jemand weiterhelfen?

CONCLUSIO: Summa summarum kann man sagen, dass alles, was man/frau PsychiaterInnen erzählt, unter dem Aspekt einer psychiatrischen Erkrankung gesehen wird: Egal, ob man/frau traurig oder lustig, begeistert oder verärgert über eine Person ist. Egal, ob man/frau sich beschwert über unbezahlte Rechnungen für Miete und Strom, egal es wird immer als krankhaftes QUERULIEREN interpretiert. Der Gutachter verwechselt übrigens "Bundesministerium" mit "Bundesrechenzentrum" sowie viele andere Begriffe. Weil der Sachverhalt rund um die Causa "Magistra H." so kompliziert ist und der Gutachter die Zusammenhänge nicht versteht, dreht er den Spieß um und behauptet einfach, dass die Kurandin sich nicht klar und verständlich äußern kann.
Sehr enttäuschend ist auch die Falschheit und Verlogenheit des Gutachters Dr.Kögler, der der Kurandin gegenüber bei der Untersuchung in seiner Nobel-Ordination in Mödling bei Wien GROSSE BETROFFENHEIT darüber äußerte, dass die Kurandin trotz aufrechter Sachwalterschaft ihre BUCHHALTUNG, ihre Einnahmen-Ausgaben-Rechnung SELBST durchführen musste.

Im psychiatrischen Gutachten interpretiert Dr. Kögler dann alle Kritik der Kurandin in bezug auf die mangelhafte Führung der Sachwalterschaft durch Dr. Martin Weiser, 1030 Wien, als AUSDRUCK einer intensiven QUERULATIVEN WAHNWELT der Kurandin.

Wir können also abschließend feststellen, dass der medizinische Gerichtsgutachter Dr. Herbert Kögler ganz im Sinne des Auftrags/Aktenvermerks vom 29. April 2009 vom Bezirksgericht Wien-Liesing sein psychiatrisches Gutachten verfasst hat. Die Kurandin Magistra H. MUSS für die Jahre 1998/2003/2005/2007 für geschäftsunfähig erklärt werden/bleiben und für diese Zeiträume für immer als GESCHÄFTSUNFÄHIG abgestempelt sein. Damit ist sichergestellt, dass alles, was über die Millionen-Verschiebungen rund um die Buchhaltungsagentur und das Bundesministerium für Finanzen an Gerüchten in die Welt gesetzt wird, im Reich der Phantasie eines angeblich KRANKEN GEHIRNS entstanden ist.
Der phasenhafte Verlauf der schizo-affektiven Psychose (siehe Definition durch die Welt-Gesundheits-Organisation) rundet das Bild der „Entmündigung einer Unterdrückerischen Person“ PERFEKT ab.

Auf Wienerisch würde man/frau sagen:
EINMAL DEPPAT – IMMER DEPPAT!

Allerdings beginnt das gesamte LÜGENGEBÄUDE rund um das Finanzministerium, die Buchhaltungsagentur und die verschwundenen 60 AMS-Millionen schön langsam zu wackeln. So komplizierte Sachverhalte würde der nur scheinbar nette Facharzt Dr. Kögler aber NIEMALS VERSTEHEN. Er verfügt ja weder über eine betriebswirtschaftliche Ausbildung, noch über eine SAP-Ausbildung, noch über eine Ausbildung in Verfassungsrecht.

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