Donnerstag, 9. August 2012

Das Millionengeschäft mit der Sachwalterschaft: Massenentmündigungen durch willfährige Bezirksgerichte


Der Dezember 2008 war ein fruchtbarer Monat für das Projekt „Massenentmündigungen“ von unbequemen, unterdrückerischen Personen mit Hilfe von Wiens Bezirksgerichten.

So ist meine Person am 16. Dezember 2008 bei Richterin Mag. Romana Wieser (BG Wien-Liesing) erstangehört worden, nachdem die Richterin Bauer-Moitzi wegen eines Zahlungsbefehls von T-Mobile von 660 Euro (T-Mobile sollte später auf die Forderung verzichten) das Sachwalterschaftsverfahren eingeleitet hatte.

Am 16. Dezember 2008 war ich auch bei Facharzt Dr. Benedikt Piatti (Nebenberuf: Steuersünder in Liechtenstein) geladen. Der Facharzt zitterte mehr als ich – die Patientin - bei der neurologischen Untersuchung und wollte mir in typisch SC-zwänglerischer Manier meinen Aktenordner mit den Patientendaten, sonstigen Daten und Dokumenten entreißen. Vermutete er etwa Beweismaterial aus dem Finanzministerium in meinem Aktenordner? Die dünnen Lippen dieses Mannes werde ich nicht vergessen.

Am 19. Dezember 2008 (Freitag) war ich in der „Clearing-Stelle“ bei einer Sozialarbeiterin namens Susanne Schlager in Wien-Meidling (Verein zur Förderung der Massenentmündigungen und Sachraubwalterschaft – eigentlich „Vertretungsnetz Sachwalterschaft und Patientenvertretung“) geladen. Wie schnell da die Behörden reagieren, vor allem bei der Zwangsentmündigung und Besachwalterung von Zeugen in Strafdelikten der Bundesverwaltung – das ist wirklich sagenhaft, wie in einer Diktatur, wie bei den Nazis oder im Stalin-Regime. Da geht es Schlag auf Schlag.

An diesem 19. Dezember 2008, der Freitag vor Weihnachten 2008, wurde ZEITGLEICH zu mir – welch Zufall – Frau Chefredakteurin (ceiberweiber) Alex B. in die psychiatrische Abteilung des Kaiser-Franz-Josef-Spitals in Wien-Favoriten eingeliefert: angeblich auf Anordnung des Kabinettschefs des BM für Landesverteidigung (bitte nicht „Landesverzweiflung“ sagen). Sie wurde laut eigenen Angaben von Mitarbeitern des psychosozialen Dienstes Wien aus ihrer Wohnung in Wien-Favoriten abgeholt und zwangsweise in die psychiatrische Abteilung des Kaiser-Franz-Josef-Spitals eingeliefert. Frage: Wurde hier gemäß dem Unterbringungsgesetz gehandelt?

Was dieser Frau angetan wurde, die ebenso wie ich im Auftrag eines Bundesministeriums der Republik Österreich entmündigt und all ihrer Bürgerrechte beraubt worden ist (zur selben Zeit: Dezember 2008/ Januar 2009) spottet jeder Beschreibung.

Zunächst einmal ist sie Ende Dezember 2008 in der Psychiatrie des Kaiser-Franz-Josef-Spitals in Wien mit Medikamenten vollgepumpt worden, sodass sie handlungsunfähig war und sich wirklich an nichts erinnern konnte. Sie hatte laut eigenen Angaben für einige Tage einen "Filmriss". Sie wurde durch ein „Aktengutachten“ des Facharztes der Psychiatrie Dr. Kurt Meszaros vom 2.1.2009 vom Bezirksgericht Wien-Favoriten entmündigt. Den psychiatrischen Gutachter Dr. Meszaros hat sie – laut eigenen Angaben - nie zu Gesicht bekommen, das Gutachten als Grundlage für die Entmündigung ist durch „Ferndiagnose“ (Aktenstudium) erstellt worden. Die Dame war mit Medikamenten so vollgepumpt, dass sie sich wirklich an nichts mehr erinnern konnte – alles nur, weil sie in einen Minister verliebt ist. TRAGISCH!

Für einige Monate konnte ihre Mutter aus der Steiermark die Sachwalterschaft für ihre Tochter übernehmen.

Dann „intervenierte“ angeblich das BMLV am BG Favoriten (es gilt die UVM), dass Frau B. den Verteidigungsminister „stalken“ würde und daher eine dauerhafte Entmündigung durch das Bezirksgericht Favoriten empfehlenswert ist bzw. gewünscht wird.

Die Mutter von Frau B. war als Sachwalterin völlig überfordert und so wurde als Sachwalter der Massensachwalter und Rechtsanwalt Dr. Christian Burghardt (Rechtsanwalt an 1. Adresse in Wien, Am Hof 13) bestellt.

Diesen Sachwalter hat Frau B. – laut eigenen Angaben - ebenfalls nie zu Gesicht bekommen.

Laut Bezirksblatt Wien-Simmering beschäftigt dieser Sachwalter Dr. Burghardt, der laut unbestätigter Quelle ca. 1000 Mündel seit mehr als 20 Jahren betreut (siehe OGH-Urteile), einige als Sozialarbeiter getarnte Spitzel, die ab und zu bei den „Kuranden“ vorbei schauen und „nach dem Rechten sehen.“

Den Sachwalter lernen die Mündel nie persönlich kennen, obwohl der Sachwalter sich laut Gesetz ein Mal pro Monat um das Mündel kümmern sollte.

Ja, wie denn auch? Bei 1000 Mündel verdient der Rechtsanwalt Burghardt sich zwar eine goldene Nase, lässt aber die Mündel (fast) verhungern.

POLIT-MÜNDEL:

Besachwalterung im Auftrag des BMLV scheint also eine Spur schlimmer zu sein, als Besachwalterung im Auftrag des BMF, wie es meiner Person geschehen ist.

Im Vergleich dazu ist mein ehemaliger Sachwalter Dr. Weiser ja fast ein Gentleman und Herr Dr. Herbert Kögler (Facharzt der Psychiatrie, Mödling bei Wien) ein Sir.

Funktioniert die Besachwalterung von „Unterdrückerischen“ und "Unbequemen" durch das Finanzministerium halt doch eher auf die feine „englische“ Art?

Gehörte ich, die ich sogar zwei oder drei Mal in den Nobelkanzleien des Dr. Weiser in Wien-Landstraße und Wien-Josefstadt geladen war, etwa zu den privilegierten, aus politischen Gründen entmündigten Personen? Gab es die Order, mich etwas feiner zu behandeln? Wenn ja, warum?

Auch bei Gutachter Dr. Kögler, der übrigens ein sehr netter Mann ist, war ich zwei Mal in der Biedermeier-Ordination in Mödling bei Wien persönlich geladen. Er sprach mit mir jemals mehr als eine Stunde. Allerdings muss man/frau immer vorsichtig sein, was man/frau Psychiatern erzählt – und bitte niemals weinen oder sagen, dass man/frau irgendjemanden gern hat.

So ist auch die Tatsache, dass ich mich sehr positiv über die Bankangestellte Mag. Ulrike Vokroj-Ossig ERSTE Bank Mödling äußerte, im psychiatrischen Gutachten als „Ausdruck meiner Krankheit“ interpretiert worden. Ist mir auch "wurscht", Hauptsache, ich bin die Entmündigung im Auftrag des Finanzministeriums wieder losgeworden. Das kann ja echt lebensgefährlich werden, wenn man/frau zu viel über Staatsgeheimnisse weiß. Es gilt die Devise: „NICHTS HÖREN, NICHTS SEHEN, NICHTS SAGEN“

Ich persönlich war in zwei Jahren und neun Monaten aufrechter Sachwalterschaft immer in Freiheit, wenngleich auch bisweilen in finanziellen Nöten. Ich bin halt eine echte Schleimerin, nehme alle Termine bei Gericht und Gutachtern wahr, spreche die Leute immer mit „Herr Rat“, Herr Primar etc. an. Das höfische Verhalten habe ich ja schon von früher Kindheit auf gelernt.

Vorteile der Sachwalterschaft:

Frau lernt kochen, lernt sich das Haushaltsgeld besser einzuteilen.

Ich liebe es zum Beispiel, wenn ich um wenig Geld leckere Speisen zubereiten kann. Da gibt es heurige Erdäpfel mit grünen Zwiebeln gebraten, ein Spiegelei dazu und einen billigen Radler vom Penny Markt. HERRLICH. Ich habe ja in fast 50 Jahren Lebenszeit immer mein eigenes Geld gehabt (auch als Studentin). Als Mädchen und junge Frau war ich ein verwöhntes „Trutscherl“.

Freunde sagen, ich kann mit Geld nicht umgehen, weil ich als Kind so reich war.

Ich durfte – ent-mündigt - bei den Bundespräsidentenwahlen im April 2010 sogar wählen, obwohl es im geklärten Staat nicht vorgesehen ist, dass SPs bei Wahlen zum Nationalrat oder Bundespräsidenten wählen dürfen. Oder? So gut kenne ich mich bei diesen Richtlinien auch wieder nicht aus, es wird wohl von Staat zu Staat unterschiedlich sein.

Am meisten berührte mich, als mir ein Facebook-Freund zu Weihnachten 2010 FÜNFZIG EURO FÜR WINTERSTIEFEL schenkte, während sich auf meinem Girokonto die Tausender häuften.

Die Erfahrungen des Lebens haben mich geschliffen wie einen Diamanten. Im Gefängnis war ich Gott sei Dank nie (manche meinen, das gehört zur Allgemeinbildung), auch war ich nie in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie. Ich vertrage ja auch keine Psychopharmaka – mein Magen gibt sie genauso wieder an die Oberfläche wie alles, was mit Drogen zu tun hat. Allerdings kenne ich Österreichs schlimmste Gefängnisse von diversen Seelsorge-Praktika. Vielleicht bin ich deswegen so brav und unbescholten geblieben. So eine Mörderzelle in Graz-Karlau kann schon sehr unbequem werden.

Wenn frau sich mit dem Verteidigungsministerium anlegt, dann ist das halt schon eine härtere Bandage. Bei mir sollte ja nur sicher gestellt werden, dass durch die Vertretung des Sachwalters vor Gerichten jegliche Anzeige in bezug auf Millionenbetrügereien rund um die Manipulation von SAP-Systemen (Bundesvoranschlag, Bundeshaushaltsverrechnung etc.) und mysteriöse Todesfälle und Erkrankungen in BMF/BUHAG/BRZ vermieden wird.

ICH HABE ALLES NUR GETRÄUMT. Da kam auch noch meine theologische Ausbildung zu Hilfe Diagnose/Krankheitsbild: Krankhafter caritativer Gerechtigkeitssinn aufgrund einer Ausbildung der Religionspädagogik, Teilnahme an christlichen Veranstaltungen, ehrenamtliche soziale Tätigkeiten.

Was geschah eigentlich sonst noch im Dezember 2008 bzw. im Januar 2009?

2. Dezember 2008: Gusenbauer wird als Bundeskanzler und Erwin Buchinger als Sozialminister „entsorgt“. Technology works. Im BMVIT wurde sogar eine eigene Push-Abteilung errichtet. Faymann wird Bundeskanzler, Pröll wird Finanzminister.

23./30. Januar 2009: Anzeige betreff Millionenbetrügereien rund um Buchhaltungsagentur und Arbeitsmarktservice. Festnahme von Buchhalter Wipplinger (Buchhaltungsagentur des Bundes) und Venetia-Chef Kurt Datzer.

Befürchtung – Vermutung: Es ist möglicherweise davon auszugehen, dass die Bezirksgerichte von der Bundesregierung (BMJ) die Order erhielten, alle unbequemen, alle unterdrückerischen Personen, die der Bundes-Regierung zuwider laufen, zu entmündigen und all ihrer Bürgerrechte zu berauben.

Diese vermutliche Order zur Massenentmündigung (mit Aktengutachten und Zwangseinweisungen) von Regime-Kritikern und ehemaligen Mitarbeitern und Kritikern der Bundesverwaltung (Ministerien) scheint sofort mit der Angelobung der neuen Regierung am 2.Dezember 2008 an alle Gerichte ergangen zu sein. Den wirklich sozialen Bundeskanzler Gusenbauer und Minister Buchinger ist man schnell losgeworden: mit (nur inhaltlich) billigsten Slogans auf Wahlplakaten im Sommer 2008 wie „Genug gestritten“.

Schön langsam bekomme ich Angst vor meinen eigenen Verschwörungstheorien!

Ich sollte schweigen und brav sein, so wie ich es in der Klosterschule gelernt habe!

Allerdings: Warum meine Person – als Mitwisserin rund um Skandale im Finanzministerium – so eine schonende Behandlung erhielt, dass ich als Mündel sogar in Freiheit leben durfte, den Gutachter und den Sachwalter Dr. Weiser zwei Mal im Jahr persönlich in seiner Kanzlei für fünf Minuten aufsuchen durfte und nette, wenn auch kurze Gespräche führen durfte, verstehe ich bis heute nicht.

Was ist der Grund der Sonderbehandlung meiner Person im Rahmen dieser Massenentmündigungs-Strategie der Regíerung Faymann-Pröll-Ostermayer?

Mögliche Begründung: Ich war nie in einen Minister verliebt, so weit sind meine Geschmacksverwirrungen, „Wahrnehmungsstörungen“, wahnhaften Störungen und Sinnestäuschungen dann doch nicht fortgeschritten, obwohl eine Ärztin der PVA mich im Oktober 2010 fragte: „Waren Sie eigentlich in die verstorbenen bzw. erkrankten Beamten des Finanzministeriums verliebt?“

Auf was die Leute so alles kommen, die gehen offenbar von ihrer eigenen schmutzigen Phantasie aus.

Ich bin doch keine Romeo-Agentin. Dafür bin ich viel zu blöd. Auch als Stasi-Agentin hätte ich wie so manch grünes Waldgewächs kläglich versagt.

Wie sagte ein Facebook-Freund: Lieber eine Entmündigung, als eine MG-Mündung vor dem Gesicht. Wie recht er doch hat!



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