Dienstag, 21. August 2012

Pflegschaftsendabrechnung versus Mängelliste Sachwaltertätigkeit

Am 15. Mai 2012 erging durch das Bezirksgericht Wien-Liesing folgender Beschluss:

Das Mündel - also  meine Wenigkeit - sollte für die Sachwaltertätigkeit (Januar 2009 bis August 2011) des Herrn Dr. Martin W.

975 Euro BEI SONSTIGER EXEKUTION innerhalb von 14 Tagen bezahlen!

in Worten: NEUNHUNDERTFUENFUNDSIEBZIG Euro

Dass (psychische) Folter und Sach(raub)walterschaft in Österreich nicht gratis ist, haben wir schon vielfach fest gestellt. Das ist in Österreich kein Einzelschicksal, wenngleich mit Polit-Mündeln noch schärfer verfahren wird, weil ihre Aussagen/Anzeigen vor Gericht keinerlei Gültigkeit haben dürfen!

Die Androhung der gerichtlichen EXEKUTION bei Nicht-Bezahlung der Sachwalter-Rechnung ist ein PARADOXON an sich, weil der Sachwalter ja in 1. Linie dazu bestellt wurde, dem Polit-Mündel in finanziellen Angelegenheiten zu helfen!

Interessant ist, dass der Sachwalter Dr. W. erst ELF Monate nach der offiziellen Beendigung der Sachwalterschaft durch das Bezirksgericht Wien-Liesing die Pflegschaftsendabrechnung dem Bezirksgericht vorgelegt hat. Hat es etwa mit der Strafanzeige des Polit-Mündels wegen Amtsmissbrauch nach § 302 ff STGB bei der Staatsanwaltschaft für Korruption und Wirtschaftsdelikte zu tun, die Ende April 2012 eingebracht wurde? Der Sachwalter beschwert sich in einer Stellungnahme an das Bezirksgericht, dass das Politmündel den Sachwalter wörtlich in "Misskredit" bringe.

Anmerkung: Durch Intervention des BM für Finanzen am 29. April 2009 (siehe Aktenvermerk) sollte mein Gutachter Dr. Herbert Kögler (Mödling) ja dahin gehend beeinflusst werden, dass meine Geschäftsunfähigkeit  ELF JAHRE RÜCKWIRKEND durch ein Gutachten bestätigt werden sollte - natürlich mit besonderer Berücksichtigung der Zeiträume der Eurofighter-Beschaffung und mysteriösen Todesfälle und Erkrankungen im BM für Finanzen, Buchhaltungsagentur und Bundesrechenzentrum.

Wie mangelhaft in Österreich Rechtsanwaltskanzleien als Sachwalter arbeiten, soll die an die am 20. Juni 2011 an das Bezirksgericht Wien-Liesing übermittelte MÄNGELLISTE Sachwalterschaft Dr. W. - Mag. H. illustrieren:

Sachwalterschaft Mag. Rosemarie Barbara H. – GZ 7 P 374 / 09 s

Abschlussbericht der Kurandin – Mängelliste Dr. Martin Weiser

 Abrechnung GE Money Bank – Santander Bank nie erhalten.

 Irrtümliche überhöhte Überweisung von 500 Euro an Santander Bank – 18. Februar 2011.

 E-Mails, eingeschriebene Briefe des Mündels an den Sachwalter wurden nie gelesen. (Jan 2009 bis Juni 2011)

 Termine im letzten Moment abgesagt (September 2010) - das Mündel stand schon fast vor der Türe des Sachwalters.

 45 € Wellness – Park Oberlaa nicht bezahlt. Die Therme Oberlaa ist nicht mehr bereit, einen Vertrag mit dem Mündel abzuschließen, was erheblichen gesundheitlichen Schaden für das Mündel nach sich zieht.

 Pflegschaftsrechnung März 2010: Nur 580 Euro anstelle von € 1.330 erhalten – daher keine Arbeit mehr für die Kurandin.

Nötigung zur Unterschrift unter vorgefertigten Text im September 2009 (Räumlichkeiten BG Wien-Liesing) Dieses Dokument wird dem Bezirksgericht dann als "Beweis für die schwere Erkrankung des Mündels" vorgelegt.

 Sachwalter hat nie die Wohnverhältnisse der Kurandin persönlich begutachtet.

 Sachwalter traf sich im Jahre 2009 ZWEI MAL mit Kurandin, im Jahre 2010 EINMAL Kontakt mit Kurandin.

 Sachwalter Dr. Weiser übersiedelt im Mai 2009 nach Wien-Landstraße. Dies wird weder dem Bezirksgericht Wien-Liesing noch der Kurandin mitgeteilt. Die Kurandin wird der Kanzlei verwiesen (Ende Mai 2009)

 Der Sachwalter bezahlt irrtümlich bereits gestundete Rechnungen – wichtige Rechnungen bezahlt er hingegen nicht vom Mündelkonto.

 Der Sachwalter übermittelt keine Abrechnungen/Verzichtserklärungen/ENDBERICHTE betreff

- GE Money Bank (Santander Bank)

- T-Mobile Austria GmbH

- UPC Telekabel – Rechtsanwaltskanzlei Kosch und Partner

- ÖBB – Eos ÖID Inkasso Wien 5 – Kurier Mediaprint

- A1

- Biowärme Schneebergland

 Hingegen überweist der Sachwalter IRRTÜMLICH 500 Euro vom Mündelkonto bei der ERSTE Bank an die Santander GE Money Bank. Es wurden bereits alle Raten bezahlt (Küche) - der Sachwalter überprüft nicht die Forderungen der GE Money Bank und zahlt jegliche ungerechtfertigte Forderung vom MÜNDELKONTO.

 Der Sachwalter Dr. Weiser kann keine E-Mails lesen und hat auch mit seiner Telefon-Anlage Probleme.

 Der Sachwalter reagiert nicht auf Anfragen von EOS Öid, Inkasso-Büro Wien 5. Daher muss EOS Öid im Mai 2009 (siehe Schreiben ORF-Help-Konsumentenredaktion) den Mahnlauf wieder an das Mündel/ die Kurandin reaktivieren.

 Die Sekretärin des Sachwalters Dr. Weiser – Frau Schoditz – benötigt für die Kopie der Akten Zahlungsklage T-Mobile (Bezirksgericht Wien-Liesing) DREI MONATE.

 Die Kurandin hat sämtliche Anträge zwecks Überlebenssicherung an PVA, Wohnbauhilfe etc. selbst stellen müssen. Im Nachhinein stellt der Sachwalter die erfolgreiche Erledigung dieser Anträge in Stellungnahmen an das Bezirksgericht Wien-Liesing als seine Leistung dar.

 Der Sachwalter bezahlt – trotz mehrmaliger Aufforderung – den Kinderzuschuss der PVA NIEMALS an das Amt für Jugend und Familie, Wien-Döbling.

 ERSTE Bank: Netbanking lesender Zugriff: Der Sachwalter übermittelt im September/ November 2010 widersprüchliche Stellungnahmen an das Bezirksgericht Wien-Liesing. Die ERSTE Bank hatte den lesenden Zugriff auf das Girokonto via Netbanking im Mai 2010 gesperrt, sodass das Mündel die monatlichen Zahlungen nicht mehr überprüfen konnte. Auch die Auszüge in Foyers der ERSTE Bank ("Mit Mündeln verhandeln wir nicht") waren fortan für die Kurandin gesperrt. Überall war der Vermerk zu lesen: Sachwalter Dr. W.

 Die Kurandin, das Mündel muss jeden 1. des Monats Rechnungen betreff Miete und Strom einscannen und elektronisch an die ERSTE Bank Mödling übermitteln. Ansonsten werden die Überweisungen nicht getätigt. Die Kurandin musste dazu Internet-Cafés aufsuchen, um die ERSTE Bank zu bitten, dass die monatlichen Zahlungen geleistet werden.

 Der Sachwalter sagt dem Mündel wörtlich: „Tun´s nicht mit der Bankangestellten Vokroj herum“. Andererseits kümmert er sich nicht um die Angelegenheiten der Kurandin. (Miete, Strom, Abhebung Taschengeld am 1. Monats)

 Abrechnungen der Wohnbaugenossenschaften, dringende Reparaturen wie Fenster-Reparatur werden erst nach mehrmaliger Bitte an die ERSTE Bank vom Mündel-Konto bezahlt.

 Der Sachwalter hat - wie im Gesetz vorgeschrieben - die Wohnverhältnisse der Kurandin nie persönlich begutachtet.

 Seit der verringerten Pflegschaftsabrechnung vom März 2010 kümmerte sich der Sachwalter Dr. Weiser nicht mehr um die Angelegenheiten des Mündels.

 Trotz eines hohen Guthabens auf dem Girokonto bei der ERSTE Bank und trotz mehrmaliger Aufforderung von medizinischen Gutachtern erhielt die Kurandin niemals Geld für Venen-Medikamente, Psychotherapie – sowie auch kein Weihnachtsgeld für ihren Sohn. Der Sachwalter agierte somit zu Ungunsten der Gesundheit des Mündels!

 Auf Empfehlung des Vereins für Sachwalterschaft (Vertretungsnetz) stellte die Kurandin am 1. Mai 2010 einen Antrag auf Wechsels des Sachwalters. Diesen Antrag sowie alle Kritik an der mangelhaften Führung der Sachwalterschaft interpretierte der Sachwalter Dr. Martin Weiser laut Stellungnahme an BG Wien-Liesing vom 17. Mai 2010 als Ausdruck der „Krankheit des Mündels“. (Existenzangst) Jegliches Verhalten des Mündels im ÜBERLEBENSKAMPF wurde pathologisiert!

 Wenn die Bearbeiterin des Sachwalterschaftskontos bei der ERSTE Bank, Frau Vokroj-Ossig, sich nicht in hervorragender Weise um die Angelegenheiten des Mündels gekümmert hätte, wären alle Bemühungen des Mündels, dass die monatlichen Fixzahlungen getätigt werden, vergeblich gewesen. Dass das Mündel sich begeistert über die Bankangestellte Vokroj-Ossig äußerte, wurde übrigens auch als "Ausdruck der Krankheit" interpretiert.

 Der Sachwalter Dr. Weiser hat sich während aufrechter Sachwalterschaft von Januar 2009 bis Juni 2011 insgesamt DREI MAL mit der Kurandin getroffen. Auf der Website www.help.gv.at ist zu lesen, dass der Sachwalter sich mindestens ein Mal pro Monat um die Angelegenheiten der Kuranden kümmern sollte.

 Die Kurandin musste im März 2011 selbst den Antrag auf Weitergewährung der Wohnbeihilfe (Gemeinde Wien, Magistratsabteilung 50) stellen. Der Sachwalter Dr. Weiser hat NIE Anträge für die Kurandin gestellt, was seine Aufgabe wäre. Andererseits teilte die MA 50 (Gemeinde Wien) bereits im September 2009 mit, dass sie Anträge von Mündeln nur nach Rücksprache mit dem Sachwalter Dr. Weiser bearbeiten können. Allerdings teilten die Sachbearbeiter der MA 50 der Gemeinde Wien mit, dass sie den Sachwalter Dr. Weiser NIE telefonisch erreichen konnten und er auch auf schriftliche Anfragen nicht reagierte (ebenso wie auf schriftliche Anfragen des Inkasso-Büros EOS ÖID Wien-Margareten).

Wien, 1. Juni 2011

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