Donnerstag, 9. August 2012

Überlebenstipps für richtige Mündel und Polit-Mündel Teil 1

Überlebensrezepte für Mündel, die mit 200 Euro pro Monat auskommen müssen

Während also gewisse „SachraubwalterInnen“ und Rechtsanwaltskanzleien bis zu 1000 Dauer-Kuranden und Kurandinnen betreuen, die sie in all den Jahren aufrechter Sachwalterschaft nie zu Gesicht bekommen, wie z.B. der gerne vom Bezirksgericht Wien-Favoriten auf Provisionsbasis „vermittelte“ Dr. Christian Burghardt, AM HOF 13, 1010 Wien (mit Dependancen in Wien-Döbling, Wien-Hietzing, Zürich und London) müssen ja manche Mündel mit 200 Euro oder 300 Euro pro Monat auskommen.

Mit diesem Geld kaufen sich die „Sach(raub)walter“ wahrscheinlich in ihren Luxusdomizilen und noch luxuriöseren Urlaubsdestinationen wahrscheinlich gerade mal eine halbe Champagnerflasche.

Aber was tun wir Mündel und Ex-Mündel nicht alles dafür, dass der Sach(raub)walter, die Sach(raub)walterin weiterhin die Miete für die Nobelkanzlei im ersten Bezirk, den Bentley, den Lamborghini, die Luxusjachten, die teuersten „Etablissements“ weltweit und die luxuriösesten Hotels (Kosten pro Nacht für die Fürstensuite ohne Eskortservice bis zu 10.000 Euro) bezahlen können.

Für das luxuriöse Leben der Rechtsanwälte und Sachwalter hungern wir Mündel (und Mündelinnen) doch gerne.

Um aber während eines (Mündel-) Sommers doch noch einigermaßen über die Runden zu kommen, starten wir auf diesem blog die Initiative

„Überlebensrezepte für Mündel“

Die (zweit-) billigste Mahlzeit der Welt

Man/frau gehe zum „Penny Markt“ und kaufe:

1. San Fabio Nudeln per kg 88 Cent

2. Jungzwiebeln 1 Bund 59 Cent

3. "Wake up" Apfelsaft (Namensgleichheit mit AMS-Kurs beabsichtigt?) 1,5 Liter um 75 Cent

4. 10 Eier aus Bodenhaltung um 1,49 Euro

5. 2 kg Zwiebel um 89 Cent

6. 10 Stück Zitronen um 1,49 Cent

7. 1 Becher Joghurt (250 g) um 29 Cent

8. 1 kg echte österreichische Gen-Tomaten um sagenhaften EINEN EURO!

9. 1,5 kg Erdäpfel um sagenhafte 88 Cent!

10. 2 kg Äpfel um 1,79 Euro – allerdings nur im Herbst, Winter und Frühjahr erhältlich – Obst der Sommer-Saison nicht besonders gut, da ungereift auf Schiffen transportiert!

11. ¼ kg Topfen (auch als Heilmittel - bei Entzündungen verwendbar, wenn Sachwalter keine Medikamente bzw. Medikamentengebühren bezahlt)

Sonnenblumenöl hat frau vielleicht noch zu Hause.

In gewissen Bezirken von Wien gibt es hervorragendes Quell-Leitungswasser von der Hochquell-Leitung in Wiens Hausbergen (Tipp: mit Zitronensaft und Apfelsaft aufmischen).

Und wenn man (bzw. der Sachwalter) die Stromrechnung bezahlt hat und der E-Herd funktioniert (bei Bedarf kann man ja auf alte Gaskocher ausweichen) dann geht man wie folgt vor:

1. Nudeln/ Erdäpfeln in heißem Wasser weich kochen!

2. Jungzwiebel schneiden und braten!

3. Tomaten schneiden und mitbraten!

4. Kartoffeln schälen, vierteln, zerdrücken und mitbraten! – alternativ: Gekochte Nudeln mitbraten!

5. Falls in der Pfanne Platz vorhanden: ein oder zwei Spiegeleier aufschlagen!

6. Pfanne zudecken und kurze Zeit dunsten lassen!

Zu dieser Mahlzeit Wasser mit Zitronensaft (und/oder verdünntem Apfelsaft, damit man/frau länger auskommt) servieren. Bei Bedarf im Penny Markt Himbeersirup zwei Liter um 1,99 Euro kaufen!

Zum Frühstück:

1 Tasse Kaffee mit Milch

1 Joghurt um 29 Cent

1 Semmel à 13 Cent vom Penny Markt

2 Bananen – derzeit im Penny Markt 74 Cent (Angebote abwarten) – Bananen halten sich aber nicht lange!

Vielleicht findet frau im Kühlschrank noch selbstgemachte Marmelade…

Zum Abendessen:

1 Laugenstangerl vom Penny Markt pro Stück 39 Cent

Zigeunerstreichkäse 200 g um 89 Cent (bitte nur 100 g essen)

½ österreichische Gen-Tomate (pro kg derzeit EIN EURO) mit Salz

1 Tasse Tee (25 Doppelkammerbeutel vom „Zielpunkt“ um 69 Cent) mit einer halben Zitrone! (Achtung: die andere Hälfte der Zitrone schnell verwenden, da sie sonst verdirbt)

So können wir "Polit-Mündel" den Sektionschefs und Kabinettchefs der Bundesministerien, die uns gerne unter der Erde oder fast verhungernd irgendwo auf der Straße sehen würden bzw. dahinvegetierend in irgendwelchen Anstalten sich an nichts mehr erinnernd, doch noch eins auswischen.

Sie urlauben wahrscheinlich gerade auf Steuerzahlerkosten irgendwo in der Karibik, Florida oder auf einer gemieteten Insel in der Adria bzw. im Mittelmeer – vielleicht sogar bei den Scheichs am Persischen Golf.

Wenn Sie - als Mündel - mit 200 Euro oder 300 Euro pro Monat es schaffen, ans Meer auf Urlaub zu fahren, dann sind sie in der Tat Lebenskünstler und Weltmeister im Überleben.

Mündel muss sich schon einige Wochen vor Reiseantritt bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ein Sparschieneticket um 29 Euro in den Süden ergattern.

Vielleicht geht sich auch noch eine ÖBB-Platz-Reservierung um 3,50 Euro für die Zugreise aus. Das Zelt nimmt man vorsichtshalber mit. "Autan" oder einen billigeren Gelsenschutz (DM, Bipa) nicht vergessen!

Welch gnadenvolles Glück: Im Reisepass ist die Besachwalterung nach § 268 ABGB derzeit nach österreichischem Recht noch nicht vermerkt, aber wer weiß, was uns noch blüht?

Wenn man/frau nach einigen Tagen erschöpft (Nachtzug, Schlafen im Zelt) zurück nach Hause kommt, ist vielleicht der Kühlschrank leer oder es gab einen Stromausfall und alle Lebensmittel sind verdorben.

Eine (Haushalts-)Versicherung schließt der Sach(raub)walter ja nicht ab, weil dies Abzüge vom Mündelvermögen bedeutet und somit das HONORAR des Sachraubwalters VERMINDERT.
Alles, was dem Mündel nützt und seine Gesundheit und Wohlergehen fördert, soll tunlichst vermieden werden.

Daher muss man sich zu Hause (falls man ein solches noch hat) für die restlichen Tage des Sommermonats irgendwo einige Euros verstecken. Somit kann man betreff Lebensmittelbudget dann mit 20 Euro für 10 Tage oder 14 Tage noch gut auskommen, wenn man/frau auch kochen kann.

Milch, Gemüse, Fisch, Germknödel, Speiseeis kann man/frau gut einfrieren, sofern ein Gefrierfach im Kühlschrank  vorhanden ist. Auch die Eier (-Innen) halten sich im Kühlschrank meist länger als auf der Verpackung (Mindesthaltbarkeit = nicht gleich Mindesverkaufsdauer) angegeben.

MEHL, Kaffee (natürlich der Billigste vom Penny Markt, Zielpunkt oder Hofer), Öl und Essig, Nudeln und Reis (ein Luxus, aber sehr gesund ist natürlich der Natur-Reis aus biologischem Anbau) sollte der Kurand/ die Kurandin immer zu Hause haben. Diese Lebensmittel halten sich ja auch länger.

Aber wehe, es kommen die Lebensmittelmotten: Da muss man/frau dann nochmals ca. 5 Euro für die Mottenkiller einberechnen. So sollte das Mündel immer eine Dose mit einigen wenigen Euros zu Hause haben - gut versteckt als eiserne Reserve!

Mit Mehl, Milch und Eiern sowie Mineralwasser und einer Brise Salz kann frau/man sich dann am Abend noch eine herrliche Palatschinke heraus braten! Aber bitte sparsam mit dem Speiseöl umgehen! Ich habe ja das Glück, dass ich manchmal köstliche selbstgemachte Marmelade geschenkt bekomme.

Vielleicht findet sich dann noch ein billiger Radler (Gambrinus um 49 Cent der halbe Liter beim Penny Markt) im Kühlschrank.

Somit ist der Hungertod für das (Polit-) Mündel fürs Erste abgewendet.

Am Ende des Tages kann das Mündel auf den Sach(raub)walter, der vielleicht im Nobelhotel (pro Nacht 2.000 Dollar) im Urlaubsdomizil mit dem Eskort-Service schon die Champagnerflasche (350 Dollar oder 300 Euro) geöffnet hat, anstoßen!

Aber bitte den Billig-Radler nicht aus der Dose trinken, auch wenn das viele gebrauchte Geschirr wieder Energiekosten wegen der Reinigung bedeutet!

Schließlich besitzt nicht jedes Mündel eine Geschirrspülmaschine! Vielleicht ist diese schon der gerichtlichen Zahlungs-Exekution durch den Sach(raub)walter zum Opfer gefallen!

Bevor das Mündel sich dann nach getaner Arbeit zu Bette begibt, kann man/frau noch ein ABENDGEBET sprechen und Gott bitten, dass er einem die Kraft gibt, diesen „Sach(raub)waltern“ und all jenen, die einen gerne verrecken lassen würden, zu VERGEBEN!













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