Montag, 15. Oktober 2012

ABWEHRVERSUCH der MÜNDELEXEKUTION: Ratenansuchen an Sachwalter

Herrn
Rechtsanwalt
Dr. Martin W.

1030 WIEN

Wien, 2. Oktober 2012

Betrifft: Bezirksgericht Wien-Liesing

Sachwalterschaft Mag. Rosemarie H. – GZ 7 P 374 / 09 s – Januar 2009 bis Juni 2011

Pflegschaftsrechnung (ein Jahr nach Beendigung der Sachwalterschaft) SW Dr. Weiser Beschluss BG LIESING vom 15. Mai 2012 über 975 Euro

BESCHLUSS BG Wien-Liesing 12 P 234/11t-84 – Forderung 975 Euro


DRINGENDES RATENANSUCHEN betreff Zahlungsforderung 975 € des Sachwalters Dr. Weiser zur ABWEHR der MÜNDELEXEKUTION durch das Gericht

Sehr geehrter Herr Sachwalter Dr. W., sehr geehrtes Bezirksgericht Wien-Liesing

heute erhielt ich an meine Wohnadresse die ablehnende/abgewiesene REKURSENTSCHEIDUNG des Landesgerichts für Zivilrechtssachen (vom 5. September 2012) betreff folgenden BESCHLUSS des BG Wien-Liesing vom 15. Mai 2012:

Punkt 3: „Die Entschädigung des ehemaligen Sachwalters Mag. Martin Weiser für den Berichtszeitraum 30.1.2010 bis zur Beendigung der Sachwalterschaft wird mit EUR 975,00 (inklusive Barauslagen von EUR 105,00) bestimmt und Frau Rosemarie H. aufgetragen, diesen BETRAG BEI SONSTIGER EXEKUTION binnen 14 Tagen an den ehemaligen Sachwalter Mag. Martin Weiser zu bezahlen.“

Sehr geehrter Herr Dr. Weiser, sehr geehrte Pflegschaftsabteilung des Bezirksgerichtes Wien-Liesing,

wie Ihnen ja als mein ehemaliger Sachwalter (Januar 2009 bis Juni 2011) durch die Führung (Prokura) meines Girokontos und Verwaltung meiner Einnahmen und Ausgaben bekannt ist, verfüge ich über ein geringes Einkommen. Nach Beendigung der Sachwalterschaft waren dringend notwendig gewordene gesundheitliche Eingriffe (Zahnsanierungen, Venenerkrankung, Kuraufenthalt mit Selbstbehalt etc.) sowie Wohnungsreparaturen (Fenster, Boden, Möbel) notwendig.

Somit ist es mir derzeit nicht möglich, den Betrag von 975 Euro in Summe auf Ihr Konto zu überweisen bzw. in gesamter Höhe sofort zu bezahlen.

Da aber durch den Rekursentscheid des LG ZRS der Beschluss vom 15. Mai 2012 rechtswirksam wurde, droht mir als ehemaliges Mündel (Kurandin) nun die gerichtliche Exekution (Betreibung) der Zahlungsforderung mit all den unangenehmen Folgen wie Besuch des Exekutors und Beschlagnahmung meiner persönlichen (ohnehin sehr bescheidenen) Besitztümer und Vermögensgegenstände.

Auch der zuständige Abteilungsleiter Dr. Erich Michael Stormann im BM für Justiz teilte mir am 28. August 2012 schriftlich mit:

„Ich verstehe durchaus, dass die Sachwalterschaft für Sie manche Unannehmlichkeiten oder Ärgernisse nach sich gezogen hat, möchte Sie aber nochmals darauf hinweisen, dass vorrangiges Ziel der Schutz rechtlicher und wirtschaftlicher Interessen ist. „(BMJ-1001458/0001-I 1/2012) Ende Zitat Schreiben BMJ vom 28. August 2012

Somit sollte auch nach Beendigung der Sachwalterschaft der Schutz der rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen des Mündels (der Kurandin Mag. Rosemarie B. H.) GEWAHRT bleiben.

Somit ersuche ich Sie Herr Sachwalter Dr. Weiser dringend, die gerichtliche Exekution gegen mich in bezug auf den Betrag von 975 Euro (Pflegschaftsendabrechnung Beschluss BG Liesing vom 15. Mai 2012) nicht durchzuführen. Eine EXEKUTION auf Geldforderungen durch den Sachwalter (Zwangsvollstreckung, Lohnpfändung etc..) würde auch den Erfolg der Sachwalterschaft (finanzielle Konsolidierung der Finanzen des Mündels) im Nachhinein ZUNICHTE machen.

Da der Gerichtsvollzieher/die Gerichtsvollzieherin in meinem Haushalt ohnehin keine pfändbaren Sachen vorfinden wird, um die Forderung des Sachwalters (Pflegschaftsendrechnung) zu begleichen, lege ich dem Bezirksgericht Wien-Liesing gerne nochmals ein Vermögensverzeichnis vor! Ich habe dieses Vermögensverzeichnis bereits im Rahmen des Antrags auf Verfahrenshilfe im Sachwalterschaftsverfahren dem Bezirksgericht Wien-Liesing im August 2012 vorgelegt“

Anstelle der Exekution/ ersuche ich dringend um die Möglichkeit einer monatlichen RATENZAHLUNG des Betrages von 975 Euro!

Hier ein Vorschlag für eine Ratenzahlung mit Beginn der Zahlung mit November 2012:

VIER RATEN fällig am 5. des Monats pro Ratenzahlung je 243, 75 Euro

ODER

SECHS RATEN fällig am 5. des Monats pro Rate je 162,50 Euro

ergibt in Summe

975 Euro

In Worten: Neunhundertfünfundsiebzig Euro

Auf Verzugszinsen ersuche ich Sie, Herr Dr. Weiser und das Bezirksgericht Wien-Liesing im Sinne der auch vom Sachwaltergesetz angestrebten FINANZIELLEN KONSOLIDIERUNG des Mündels (der Kurandin) ZU VERZICHTEN.

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Rosemarie B. H.
1230 WIEN

Postskriptum: Da ich als ehemalige Kurandin unter lebenslänglicher KREDITUNWÜRDIGKEIT sowohl bei Österreichs Banken als auch bei Österreichs Unternehmen stehe, ist leider auch eine Überziehung meines Girokontos bei der ERSTE Bank nicht mehr möglich! Umso mehr erscheint die Möglichkeit einer Ratenzahlung für Mündel sinnvoller als eine Mündel-Exekution.

Schreiben/Bittgesuch um Ratenansuchen MÜNDELRECHNUNG ergeht auch an

1. Bezirksgericht Wien-Liesing, Pflegschaftsabteilung

2. Justiz-Ombudsstelle Wien

3. Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien

4. Bundespensionskasse Wien

5. Kanzlei des Bundespräsidenten Heinz Fischer, Abteilung Gnadengesuche

6. BM für Justiz, Büro der Frau Bundesministerin Univ-Prof. Dr. Beatrix KARL

7. BM für Justiz, Abteilung Sachwalterschaftsrecht Dr. Erich Michael Stormann











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