Montag, 3. Dezember 2012

Die Leiden der jungen und alten Mündels und Mündelinnen

Die Leiden der (nicht mehr ganz so) jungen Mündel und Mündelinnen


Manchmal bewundere ich diese Sach(raub) walter um ihren Hochmut. So schrieb mir jüngst ein „Rechtsanwalt“, der mir im Rahmen einer Verfahrenshilfe vom Bezirksgericht Wien-Liesing „beigestellt“ wurde, einen Brief.

Dieser Brief des Doktor T., Rechtsanwalt in Wien-Neubau, strotzt gerade nur so von Hochmut. Er schreibt mir, dass es ohnehin sinnlos wäre, ein Rechtsmittel gegen einen Beschluss des Bezirksgericht Wien-Liesing beim Obersten Gerichtshof einzubringen.

Es ist immer das gleiche Spiel beim Sachwalterschaftsmissbrauch:

1. Mündel, die nicht vorgelassen werden in Rechtsanwaltskanzleien.

2. Mündel, die vor Sachwalterschaftskanzleien von Kanzlei-Drachen abgewimmelt werden.

3. Mündel, deren Vermögen auf ANDERKONTEN gehäuft wird.

4. Mündel, die verhungern müssten, wenn nicht Freunde und Verwandte ihnen Lebensmittel und Geld für den täglichen (Überlebens-) Bedarf zur Verfügung stellen würden.

5. Mündel, die obdachlos werden, weil die Sach(raub)walter sich ihre Immobilie einverleiben.

6. Mündel, die exekutiert (Gehalts- und Fahrnisexekution) werden, weil ihre Sach(raub)walter weder Arbeitnehmerveranlagung noch Einkommenssteuererklärung durchführen.

7. Mündel, die exekutiert werden, weil die Sach(raub)walterInnen sich weigern, die Alimente für das Jugendamt zu bezahlen.

8. Mündel, die obdachlos werden, weil sie keinen Antrag auf Wohnbeihilfe stellen dürfen.

9. Mündel, denen von ihren Sach(raub)walterInnen sogar die Fahrräder gestohlen werden.

10. Mündel, die ihre Häuser verlieren, weil sie durch die Fehler der Sach(raub)walter an den Bezirksgerichten in Österreich zwangsversteigert werden.

11. Mündel, die von willfährigen Gerichts-Psychiatern und Gerichts-PsychiaterInnen für Jahre rückwirkend als geschäftsunfähig erklärt werden, damit alle Verträge und Testamente rechtsunwirksam sind und somit im Sinne der Sach(raub)walterschaft geändert und manipuliert werden.

12. Mündel, die von willfährigen Gerichts-PsychiaterInnen für Jahre rückwirkend als geschäftsunfähig erklärt werden, damit alle Aussagen und Verträge, die Republik Österreich betreffend, als RECHTSUNWIRKSAM zu betrachten sind – willfährig bestätigt von der zweiten Instanz des Ausserstreitverfahrens (Sachwalterschaftsverfahren) dem Landesgericht für Zivilrechtssachen.

13. Mündel, die an der kalten Donau im Winter übernachten müssen, weil der Sachwalter die Wohnung ihrer (Groß-) Mutter hat zwangsversteigern lassen.

14. Mündel, die bei Caritas-Kleiderlagern Stammgast sind, weil sie schon jahrelang keine neue Kleidung mehr kaufen durften – während sich auf den Mündelkonten (Anderkonten) die Tausender häufen.

15. Mündel, die bei den Caritas-Ausspeisungen und Diakonie-Ausspeisungen und in den Sozial-Märkten abgewiesen werden, weil sie über ein zu hohes Einkommen verfügen und keinen Sozial-Ausweis erhalten, der sie berechtigen würde, Gratis-Essen oder verbilligte Nahrungsmittel in den Sozialmärkten zu erhalten.

16. Mündel, die nicht einmal wissen, wie hoch ihre Pension, ihr monatliches Einkommen ist, weil der Sach(raub)walter, die Sach(raub)walterin die Konten „verwaltet“.

17. Mündel, die in ihrer eigenen Wohnung erfrieren müssen, weil der Sach(raub)walter, die Sach(raub)walterin ihnen keine Handwerker zur Verfügung stellt.

18. Mündel, denen die Zähne herausfallen, weil der Sachwalter kein Geld für die billigste Sanierung der Zähne zur Verfügung stellt.

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