Dienstag, 20. August 2013

Was die "Republik" über mich weiß und was ich über die Republik weiß

Was die Republik über mich weiß und was ich über die Republik weiß - eine ehemalige Angestellte des BRZ Wien berichtet...

Ein Pressejournalist fragte bei den Ministerien für Inneres und Landesverteidigung nach, welche Informationen die Behörden über ihn speichern.
Da kamen ja ganz interessante Ergebnisse heraus. Siehe dazu 

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1442438/Was-die-Republik-alles-ueber-mich-weiss?_vl_backlink=/home/index.do (Die Presse, 18. August 2013 - so nebstbei "Kaisers Geburtstag", das finde ich lustig) 

Einen Antrag auf Selbstauskunft nach § 26 des österreichischen Datenschutzgesetzes kann ja angeblich jede(r) selbst stellen. Ja, tatsächlich auf dem Papier gibt es auch in Österreich so was wie ein Datenschutzgesetz! 

Es gibt auf der Website www.dsk.gv.at sogar ein MUSTERFORMULAR zum Downloaden, um nicht jedes Ministerium extra anschreiben zu müssen. Schau Schau!

Da das Auskunftsrecht nur für eigene und nicht für Daten Dritter gilt, verlangen die Behörden zusätzlich die Kopie eines Personaldokuments! Die Beamten nehmen das genau und so wurde der Journalist aufgefordert, die Kopie des Reisepasses zu unterschreiben: zwecks eindeutiger Identifizierung!

Vom BM für Inneres kam nach sechs Wochen ein blauer Brief an die Privatadresse. Das Bundesheer und die Informationen aus dem Europol-Informationssystem folgten mit Anfragen betreff Unterschrift.

Anmerkung: Ich wusste bis dato nicht, dass es auch ein Europol-Informationssystem gibt! Die müssen ja Mega- und Tetra-Server haben! Gigantisch, ganz abgesehen von den Herausforderungen für die Übersetzung in alle EU-Sprachen! 

Als Journalist steht er nicht unter der Beobachtung von

1. BVT Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BMI)
2. Heeresnachrichtenamt (BMLVS)
3. Abwehramt (AbwA)

Und siehe da, der Journalist gibt zu, dass er zwielichtige Informanten und Software zur Verschlüsselung und Verwischen von Spuren verwendet! Pikant!

Das BVT antwortet: "Es werden keine der Auskunftspflicht unterliegenden Daten über Sie verwendet!"

Exkurs zur Beauskunftung über Kreditwürdigkeit nach § 26 DSG

Eine Vera... der Sonderklasse: So erlebte ich es von KSV 1870 und anderen Inkasso-Eintreibern: "Es liegt nichts über sie vor", schrieb man mir im November 2012: "Sie sind auf keiner schwarzen Liste", antwortete mir das Rechenzentrum der ERSTE Bank : Allerdings war die Kanzlei-Adresse des ehemaligen Sachwalters als mein zweiter Hauptwohnsitz nach 18 Monaten der Aufhebung der Sachwalterschaft in den Datenbanken der ERSTE Bank angegeben. Das muss man sich einmal vorstellen: Weder KSV, noch Inkasso-Eintreiber oder ERSTE Bank gaben zu, dass ich auf internen schwarzen Listen bin, weil ich zwei Jahre und neun Monate unter SACHWALTERSCHAFT stand!


ERSTE Bank: Auskunft gemäß Datenschutzgesetz § 26 

Militärische Vita: Das ist für Männer interessant, über den Journalisten ist gespeichert, dass er das Töten mit der Glock-Pistole, der Handgranate und jeweils zwei Typen von Sturmgewehren, Maschinengewehren, Panzerabwehrwaffen und Granatwerfern "gelernt" hat. Seltsam. Klingt ja wieder in einer "Raubersgschicht". 

Da sind wir Frauen ja besser dran, die meisten sind nicht Soldatinnen und wenn sich eine Frau für das Miliär interessiert, wird sie im Verfassungsschutzbericht höchstens als "deppat" (Wienerisch:psychisch krank) bezeichnet.

Polizei: Penibel führt das Innenministerium eine Liste aller Autos, die der Journalist einmal besaß. Falls er einmal entmündigt wird, kann das recht hilfreich sein. Auch gestohlene Reisepässe sind vermerkt. Interessant ist ja, dass man auch als Mündel aus Österreich ausreisen kann. Da ich in Kroatien und Italien an der Grenze bekannt war, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten. Manchmal gaben die Grenzbeamten an der slowenisch-kroatischen Grenze  einen Stempel in den Reisepass, so weiß ich immer ganz genau, wo ich war z.B. bin ich in der Nacht von 23. auf den 24. August 2006 mit dem ÖBB-Zug von Rijeka nach Wien gefahren!

Melderegister und Wählerevidenz: Da hat sich erst in den letzten Jahren was in bezug auf Digitalisierung geändert. Im Jahre 2003 schickte mir eine steirische Gemeindebeamtin einen Brief: Ich bin noch in der Steiermark neben gemeldet. Davon habe ich mich nicht abgemeldet. Auch recht nett, dass man da ein Schreiben bekommt im Rahmen des Antrags auf einen neuen Reisepass! 

BVT Wien: "Es werden keine der Auskunftspflicht unterliegenden Daten über Sie verwendet" 

Aber jetzt zurück zum BVT bzw. zum LVT Wien, damit habe ich meine ganz speziellen Erfahrungen gemacht:

Die Herren vom BVT und LVT Wien scheinen sich ein bisschen Sorgen darüber zu machen, dass ich Sachen weiß, die sie nicht wissen, dass sie mich vor meiner Entmündigung im Januar 2009 mehrmals in Wien-Schottenring (Bundespolizeidirektion) vorgeladen haben:

Im Januar/Februar 2006 schrieb ich eine Anzeige betreff SAP-Manipulationen und mysteriöse Todesfälle rund um Österreichs Bundesbudget an die Staatsanwaltschaft Wien (wo diese Anzeige wohl gespeichert ist?) In Kopie schickte ich (sehr dumm wie ich bin als Weib, dass eigentlich zu schweigen hätte siehe dazu MULIER TACEAT....in ecclesia et civitate) diesen Brief an den Bundesnachrichtendienst in Pullach/Bayern. Ich dachte nämlich, dass der bnd Österreich helfen würde, verfassungsfeindliche Organisationen zu eliminieren. Dies war aber nicht der Fall, ganz im Gegenteil. 

Der BND schickte die Anzeige zurück an das LVT Wien und dort lud man mich am 10. April 2006 (Karwoche) vor: "Was ich denn für Beweise hätte, dass der Beamte S. im Finanzministerium ermordet worden ist?" versuchte man mich mit Scheinverhörmethoden unter Druck zu setzen!  Ich antwortete: "Ich durfte kein BEILEID wünschen", was der Beamte drei Mal so schrieb: BEILEIT!
Die "Beamten" meinten danach noch auf meine Frage, was denn geschehen würde mit den Schriftsätzen, es käme alles in die "Makulatur" im Keller der Bundespolizeidirektion oder in den unterirdischen Kellern im ersten Bezirk zwischen Verfassungsgerichtshof, Verwaltungsgerichtshof, Bundeskanzleramt etc! 

Im Februar /März 2007 bin ich dann auf www.peterpilz.at mit Adressnennung als Scientologin aber auch als Anti-Scientologin denunziert worden.


www.peterpilz.at 2007 Denunzierungen gemäß FG-Order  67? 

Im Mai 2008 gab es eine Familientragödie, ein Opfer war die Protokoll-Chefin des damaligen Finanzministers Molterer. Ich schrieb an das BMI meine Meinung zu dieser Tragödie und prompt wurde ich im JULI 2008 wieder am LVT Wien vorgeladen: Dieselben Beamten, sie meinten ich mache ihnen unnötig Arbeit. Da ich auf Urlaub war, mussten sie mir noch einmal im  August 2008 eine Einladung schicken: Ich war aber in diesem August 2008 sehr beschäftigt mit der Nationalratskandidatur der Christenpartei Österreichs!

Man konnte mir also nach der FAIR-GAME-ORDER 1967 (Status "vogelfrei" hätte man im Mittelalter und zu Zeiten von Martin Luther gesagt), die seit 2006 gegen mich ausgerufen worden ist, keinen strafrechtlichen Tatbestand vorwerfen: Offenbar wollte man beim LVT Wien den Sachverhalt umdrehen und mir VERFASSUNGSFEINDLICHE Tätigkeit vorwerfen. Klapse oder Knast, lautete das interne Urteil gegen mich!  Knast war auf jeden Fall mal auszuschließen!

"Klapse oder Knast" - die Entmündigung wegen einer fingierten Schuld von 660 Euro 

Daher wählte man mit einer fingierten Zahlungsklage (T-Mobile) am Bezirksgericht 23 den Weg der Entmündigung. Das muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen:


Eine Entmündigung wegen einer fingierten Schuld von 660 Euro!

Nun musste man aber von Seiten des Finanzministeriums einen Grund finden, warum ich vor allem für die Zeitpunkte

Herbst 1998 : Obsorgeverfahren
Mai 2005: Tod eines Betriebsrates im Bundesrechenzentrum
Februar/März 2007: Denunzierung auf www.peterpilz.at inkl. parlamentarischer Eurofighter-U-Ausschuss

entmündigt werden sollte! 

Da fanden die Ex-Kollegen aus der Abteilung "Folter-Kompetenz gemäß Fair-Game-1967-Order" folgenden Weg: Man fragte einfach bei den anderen Abteilungen im Bundesrechenzentrum nach: Immerhin sind dort

1. alle AMS-Daten
2. alle Gerichtsdokumente (Pflegschaftsverfahren)
3. alle Grundbucheintragungen inkl. Sachwalterschaften
4. alle gesundheitlichen Daten rund um Straf- und Zivilrechtsprozesse gespeichert.

Siehe dazu auch: http://justizaustria.blogspot.co.at/2013/03/vj-automationsunterstutzte.html

Nichts leichter als dass nun ein Sektionschef aus dem Finanzministerium sich die Gerichtsdokumente vom Obsorgefall (Pflegschaftsverfahren) aus den 1990-er Jahren (mit den medizinischen Daten aus dem AKH Wien bzw. familienpsychologischem Gutachten im Anhang) heraussucht bzw. zukommen lässt, um dann genau für diese Zeitpunkte beim psychiatrischen Gutachter Dr. K. via Bezirksgericht 23 eine Geschäftsunfähigkeit zu "bestellen". Dazu wurde am Gericht ein Aktenvermerk (30. April 2009) angelegt: 


Aktenvermerk 29. April 2009 BG 23 Bestellte Geschäftsunfähigkeit für eine ehemalige Angestellte des BRZ Wien: 11 Jahre rückwirkend aufgrund von Daten aus dem BRZ Wien
Die Sachwalterschaft für meine Person dauerte von Januar 2009 bis Juni 2011 (Beschluss im August 2011 erhalten): Zwei Jahre und neun Monate Demütigungen, Angst ums Überleben, Verweigerung von medizinischen Zusatzbehandlungen, Denunzieren der Existenzangst als "Krankheit", Verweigerung der Zahlung von Reparaturen bzw. Alimenten trotz hohen Guthabens auf dem Girokonto! Verweigerung des lesenden Zugriffs auf das Girokonto bei der ERSTE Bank der Österreichischen Sparkassen: "MIT MÜNDELN VERHANDELN WIR NICHT"

Da mir die ERSTE Bank der Österreichischen Sparkassen (Kundin seit 1997)  im Februar 2012 nach Anfrage mitteilte, dass es für mich keine Überziehungsmöglichkeit mehr gibt und ich z.B. bei A1 Telekom nur Verträge bei gleichzeitiger hoher Kautionszahlung abschließen kann, mich die Therme Wien OBERLAA GmbH (Kundin seit 1995) wörtlich wie eine "Jugendliche" behandeln muss und ebenfalls keinen Vertrag mit mir abschließt, stellte ich im September 2012 (auf Anraten von DI Zeger von der ARGE Daten) einen Antrag auf Auskunft bei der ERSTE BANK und bei Kreditschutzverband.

Die Antwort kam zwei Monate später und ist frappierend: 


ERSTE Bank behauptet, dass ich auf keiner schwarzen Liste bin, führt aber die Adresse des ehemaligen Sachwalters als zweiten Hauptwohnsitz: PRÄDIKAT: SHOCKING 

Da ich als SAP-Beraterin in den Bundesministerien (BMI, BMVIT, BMF etc.)  und Obersten Organen die BWL-Software SAP einführte sowie bereits 1992 ein Projekt für das BM für Unterricht und Kunst durchführen durfte, kenne ich die Vorgangsweise in den Ministerien. Daher ersparte ich mir eine Anfrage laut o.a. Musterformular. Auch erwarte ich mir aufgrund der mangelnden Rechtschreibkenntnisse und Allgemeinbildung im LVT Wien von Österreichs Schlapphüten gar nichts mehr. Ich bin froh, wenn sie mich nicht "heimdrehen" lassen, wie man bei uns in Wien sagt. Da sind ja schon Gescheitere gestorben, wie z.B. der Zahlungsverantwortliche für alle Zahlungsprozesse der Republik Österreich im Finanzministerium (war 30 Jahre für das BMF tätig) oder der Projektleiter von PM-SAP. Also ist Vorsicht geboten im täglichen Überlebenskampf und Kampf gegen die Vernichtungsfeldzüge der österreichischen Behörden laut FG-Order 67! Oder anders gesagt: so manch Beamter nimmt zumindest in meinem Fall die FG-Order ernster als die österreichische Verfassung und das ist sehr sehr traurig! 

Conclusio: Dieses Recht laut Datenschutzgesetz § 26 einmal pro Jahr von öffentlichen und privaten Datenverarbeitern Auskunft über die mit seiner/ihrer Person verknüpften Inhalten zu bekommen erscheint also als reine Farce, um nicht zu sagen: Dem Bürger/der Bürgerin wird natürlich nicht die Wahrheit gesagt: Wahrscheinlich bin ich im Besonderen eine Gefährdung für die nationale Sicherheit, weil ich zu viel weiß über mysteriöse Todesfälle rund um Österreichs Bundeshaushalt. Nach Beendigung der Entmündigung im Sommer 2011 und meiner neuerlichen Kandidatur für den Nationalrat (wie 2008) fährt man wieder vonseiten Inkassobüros und Bezirksgericht die finanzielle Vernichtungsschiene gegen meine Person. Der einzige Trost ist, dass es eine Dame aus Deutschland namens Petra F-S gibt, der nach der Methode Fair-Game 67 noch viel Ärgeres widerfahren ist: Sie musste Deutschland verlassen und lebt heute in Asien.

Nicht jeder soll schließlich wissen, dass es von Österreichs Budgetsystemen eine direkte Leitung und "Oberaufsicht" nach Walldorf/Heidelberg und natürlich auch in die USA gibt. Mit SAP_All kann man vieles machen. Aber wen interessiert das schon, so lange Bier und Schnitzel auf dem Tisch stehen und der Lieblings-Fussball-Klub gewinnt. 

Online-Leser-Kommentare zum Presse-Artikel "Was die Republik über mich weiß" vom 18. August 2013

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1442438/Was-die-Republik-alles-ueber-mich-weiss?_vl_backlink=/home/index.do 

Kurinsk schreibt:

Sorgfalt
"Gespeichert ist all das übrigens nicht bei der Behörde selbst, sondern bei IBM Österreich."

Das zeigt schon, wie wenig sorgfältig die Republik mit den Daten ihrer Bürger umgeht - sie werden einfach einem internationalen US-Konzern (IBM) überlassen (NSA Verbindung?).

Auch alle finanziellen Transaktionen der Republik gehen über eine Bank (BAWAG-PSK) im Besitz von US-Finanzinvestoren.

Wozu gehen wir eigentlich noch zur Wahl?

Vielleicht kann das auch ein Journalist zum Thema machen.

Anmerkung: Die Bundesministerien und Obersten Organe der Republik Österreich haben ein PSK-Bawag-Konto (für den täglichen Geldverkehr) aber auch ein Nationalbankskonto!

Kommentar Seltenlacher:
KKV und Kreditschutzverband nicht vergessen

Kleinkrediteevidenz und Kreditschutzverband nicht vergessen .... da sind dann zusätzlich zu (geschätztem Einkommen und Bonität) noch alle Ratengeschäfte, Leasing und die Kredite enthalten ..... oft vergessen die Banken dann auf die Löschung (so wie bei der Sachwalterschaft, Anmerkung der Redaktion) und die Kredite sind auch oft in der ursprünglichen Höhe drinnen .... also muss man dann zB für einen neuen Kredit nachweisen dass der Kredit Nr. 1 schon zu 90 % zurückgezahlt ist .....

KONTROLLWAHN PUR! 

Postskriptum: 
Eine Botschafterin erzählte im österreichischen Fernsehen, dass die Amerikaner nach der offiziellen Beendigung der Besatzungszeit im Jahre 1955 alle Sozialversicherungs-Daten der Österreichischen Bürger und BürgerInnen in KOPIE wollten. Ob der Bitte nachgekommen wurde, ist im Detail nicht bekannt! 

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