Donnerstag, 6. Februar 2014

Über 7 Brücken musst Du gehen, 7 dunkle Jahre überstehen

Die Musik war in meinem Leben immer sehr wichtig, die klassische und die Pop-Musik, habe ich doch am Konservatorium in Graz (Steiermark) eine hervorragende Ausbildung in Klassischem Klavier, Musiktheorie und Chorgesang erhalten.

Ein großer Trost ist auch die Kirchenmusik, eine Lebensbegleitung und Lebensmotto ist und bleibt für mich die Kantate HERZ UND MUND UND TAT UND LEBEN von Johann Sebastian BACH, im Besonderen der Choral JESUS BLEIBET MEINE FREUDE:

http://www.youtube.com/watch?v=k7PNFDrcqmY

Dinu Lipatti - rumänischer Pianist, spielte bei seinem letzten Chopin-Konzert Bachs Choral "Jesus bleibet meine Freude" 

Dinu Lipatti Plays BACH : Jesu Joy of Man´s Desiring

Manchmal such ich aber auch Trost in einem modernen Lied, der Selbstausdruck, der Gesang: das können einem auch die staatlichen Entmündigungsbehörden und ihre Schergen nicht nehmen, weil sie diese Freude, die über alles Irdische hinausgeht, gar nicht kennen.

Über 7 Brücken musst Du gehen, sieben dunkle Jahre überstehen, 7 Mal wirst Du die Asche sein, aber einmal auch der Helle Schein? 
Im Februar 2014 jährt sich die Denunzierung meiner Person zum 7. Mal:



Daher singe ich dieses wunderbare Lied, das Peter Maffay so gut interpretiert hat und das vielen Menschen in der DDR, hinter dem eisernen Vorhang, die der Verfolgung durch die STASI (Staatssicherheit DDR) ausgesetzt waren, in diesen Tagen unter dem Aspekt meines eigenen Leidensweges:


Es waren wohl mehr als 7 Brücken

Es war wohl mehr als 7 Mal, dass ich die Asche war

Es waren wohl mehr als 7 Demütigungen



Aber ich versuche mal die wesentlichen Brücken zu er-innern:

Am Anfang war der Tod (eines Beamten) 

0. Brücke (Urflut, Ureignis): 11.November 2003: Im Finanzministerium stirbt ein Kollege. Er war zuständig für den elektronischen Zahlungsverkehr der Republik Österreich.

1. Brücke: April 2006: Vorladung beim Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Wien

2. Brücke: Februar/März 2007: Denunzierung auf www.peterpilz.at

3. Brücke: Januar 2008: Die Richterin im Minirock und der Anwalt der Grünen verweigern mir Schadenersatz

4. Brücke: Dezember 2008: Via eines fingierten Zahlungsbefehls wird am Bezirksgericht in Wien die Entmündigungsfolter eingeleitet.

5. Brücke: Mai/ Juni 2009: Die ERSTE BANK teilt mit: MIT MÜNDELN VERHANDELN WIR NICHT. Fortan gilt meine ganze Energie dem Überlebenskampf im Rahmen von Fair Game 1967.

6. Brücke: Februar/Mai/September 2010: Trotz schwerer Erkrankung aufgrund Vitaminmangels (fehlende Nährstoffe aufgrund Vernachlässigung durch den Sachwalter) schaffe ich es im Internet-Cafe des Türken KISMET zitternd vor Kälte meinen 1. Blog zu schreiben: Remembers of sap_pressive persons. Internet, Telefon, alles ist gesperrt.

7. Brücke: Oktober/November 2010: Ich erkranke Ende Oktober 2010 schwer und muss den ganzen November das Bett hüten. Ich gebe die Hoffnung auf und glaube, dass ich gar nicht mehr gesund werde.Eine Zeugin Jehovas, die zufällig an meiner Türe läutet, versorgt mich mit Nahrungsmitteln. Trotzdem schaffe ich es im November 2010 meinen ersten Facebook-Account von zu Hause aus zu eröffnen. Ein Bekannter hat mir seinen Internet-Stick (Wertkarte)geliehen. Die Erkrankung ist äußerst schwer, der Sachwalter (ein Wiener Rechtsanwalt) reagiert weder auf Mails noch auf telefonische Anfragen. Für einige Wochen verzieht er unbekannten Ortes. Die siebente Brücke kostete mir fast das Leben.

Weitere Eckdaten:

30. April 2009: Das Finanzministerium und Bundesrechenzentrum Wien bestellen meine Geschäftsunfähigkeit rückwirkend für 1998, Mai 2005 (Tod eines Betriebsrates) und Februar/März 2007 (Denunzierung - siehe oben)

18. Mai 2009: Errichtung der Sachwalterschaft

21. Juni 2011: Aufhebung der Sachwalterschaft

15. Mai 2012: Pflegschaftsrechnung Beschluss

5. September 2012: Rekursablehnung LG ZRS Wien

November 2012: Die ERSTE Bank führt die Adresse des Sachwalters als meinen Hauptwohnsitz. Es besteht lebenslängliche Kreditunwürdigkeit.

11.November 2012: Ana A. - eine ehemalige Kollegin aus dem Bundesrechenzentrum - führt in der Straßenbahnlinie 49 (Wien) die Übung BULLBAITING an mir aus. Es ist zugleich der 9. Todestag des Kollegen Schweinhammer.

28. Mai 2013: Das Landesgericht für Zivilrechtssachen lehnt Revisionsrekurs und Zulassungsvorstellung ab.

25. Juli 2013: Zahlungsforderung durch das entmündigende Bezirksgericht trotz Verfahrenshilfe.

4. Dezember 2013: Bescheid LG für Zivilrechtssachen: Dem (Zahlungs-) Berichtigungsantrag wird nicht Folge gegeben. Die LEX HOEDL im Sachwalterschaftsrecht wird judiziert.

23. Januar 2014: Bescheid Oberlandesgericht Wien: Dem Antrag des ehemaligen Polit-Mündels auf Nachlass der erfundenen Zahlungsforderung wird nicht statt gegeben, dem Antrag auf Zahlungs-Stundung wird Folge gegeben.




Conclusio: Es waren und sind wohl viel mehr als 7 Brücken, die ich überschreiten musste und wo manchmal wirklich die Gefahr bestand, dass die Brücke einstürzte. Bis dato habe ich es geschafft, die Mündelfolter zu überstehen. Vielen Dank auch an die ERSTE Bank-Beraterin Ulrike Vokroj-Ossig, die Wohnungsreparaturen (Fenster) von meinem Girokonto bezahlte, obwohl der Sachwalter den Auftrag hatte, eine Delogierung für mich als Sappressive Person durchzuführen und mich in unendliche Schwierigkeiten durch seine Fahrlässigkeiten zu treiben. Immerhin ist seine Rechtsanwaltskanzlei KOMPLETT ROT durch-designt.


Ich danke allen Künstlern für Ihre Lieder, im Besonderen


1. Boris Bukowski: Nimm meine Liebe wie einen Mantel der Dich wärmt
2. STS: Steinbäcker, Timischl, Schiffkowitz : Jo, sie wissen ois bessa und tuan ois wie wer
3. Peter Rosegger, steirischer Heimatdichter
4. Johann Sebastian Bach via Dinu Lipatti
5. Franz Schubert: Es-Dur Messe
6. W.A. Mozart: Laudate Dominum, Vesperae Solennes
7. Peter Maffay via Karat: Über 7 Brücken musst Du gehen, sieben dunkle Jahre überstehen





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