Dienstag, 16. Oktober 2007

16 Oktober 2007: LG Strafsachen berichtet über Verfahrenseinstellung www.peterpilz.at

Im Oktober 2007 erhielt ich von Frau Rat Dr. Irene Mann - Landesgericht für Strafsachen Wien - folgenden Schriftsatz:

16. 10. 2007: Schreiben des  LG Strafsachen: Verfahrenseinstellung Seite 1 
16.10.2007: Schreiben LG Strafsachen: Verfahreneinstellung bröst, hermann, portierservice Bundesrechenzentrum 

Dienstag, 14. August 2007

Denunzierung: Verspätete Anzeige beim Bezirksgericht Innere Stadt

Es sind einige Monate seit der wüsten Denunzierungskampagne gegen meine Person vergangen. Auch ist seit Januar 2007 Alfred Gusenbauer (SPÖ) neuer Bundeskanzler der Republik Österreich. Wenigstens sind wir Schüssel los. Aber es sollte noch schlimmer kommen als vorher.

Ein Beamter des BM für Inneres schrieb mir in einem genauen Mail, welche Gesetze durch die Denunzierung meiner Person auf www.peterpilz.at verletzt wurden.
Es ging also um das Mediengesetz § 7.
Damals wusste ich noch nicht, dass dieser Paragraph nur für prominente Österreicher gilt, nicht aber für Unterdrückerische Personen.

Ich hatte für die Intervention des Rechtsanwaltes Scherbaum und wegen Gerichtskosten schon an die 1000 Euro verbraucht.
Als Unterdrückerische Person bekam ich keine Arbeit mehr im Bereich SAP, das hatte ich schon kapiert.
Daher versuchte ich - nach erholsamen Tagen bei Mama Antica in der Kvarner Bucht - eine Klage beim Bezirksgericht Wien-Innere Stadt einzubringen.
Die Richterin Mag. Hofko war zwar nett, aber sie wusste nicht einmal, dass man im Internet posten kann. Natürlich hatte sie auch keine Ahnung von Begriffen wie IP-Adresse, Web-Site etc.
Aber die Anzeige wurde ordnungsgemäß an das zuständige Landesgericht für Strafsachen weiter geleitet.
Einen Medienrichter erreichte ich an diesem warmen Augusttag beim Landesgericht für Strafsachen in Wien nicht.
Im ersten Stock bellten Hunde laut vor den Zimmern der RichterInnen.
Aus dem 2. Stock hörte ich wundervolle Klaviermusik. Im 3. Stock übte ein Richter auf der Orgel. Das ist Österreich. Das Land der Musik.

Protokoll: Anzeige beim Bezirksgericht Wien Innere Stadt wegen Verleumdung www.peterpilz.at

Nachdem mir ein ganz netter Beamter aus dem BM für Inneres Tipps gab, wie ich in bezug auf Verleumdungen im Internet handeln sollte (§ 7 Mediengesetz), fasste ich all meinen Mut zusammen und erstattete Anzeige beim Bezirksgericht Wien-Innere Stadt, Marxergasse (direkt neben dem Bundesrechenzentrum)

Ich war ziemlich fertig und eingeschüchtert: Ich erhielt keinen Job mehr als SAP-Beraterin, viele Personalabteilungen glaubten, dass ich wirklich eine hohe Scientologin bin, so wie z.B. Strabag, wo ich mich im Juni 2007 als Controllerin bewarb.

Die Einschüchterung durch den Anwalt der Grünen, Herrn Dr. Noll, sollte aber in diesem Sommer 2007 noch nicht ihren Höhepunkt erreicht haben!

14. August 2007: Protokoll Anzeige Denunzierung www.peterpilz.at BG Innere Stadt Seite 1 
Interessant war auch, dass ich nach der Abgabe meiner Anzeige bei Richterin Mag. Andrea Hofko (die gar nicht wusste, dass man im Internet ein Tagebuch oder gar ein politisches Tagebuch führen kann) im Restaurant in der Marxergasse den ehemaligen und sehr geschunden aussehenden Betriebsrats-Chef des Bundesrechenzentrums Dr. Richard KOLLER am Nebentisch traf.

14. August 2007: BG Innere Stadt Anzeige wegen Denunzierung www.peterpilz.at
Dr. Koller war am 3. Januar 2006 schwer erkrankt und musste mehr als ein Jahr (sic!!!) im Krankenhaus verbringen, er wurde pensioniert. Er war als ehemaliger Programmierer ein scharfer Gegner des Projekts PM-SAP, da das BRZ im Laufe von Jahrzehnten gute Eigenentwicklungen im Bereich Personalmanagement und Personalverrechnung für Beamte und Vertragsbedienstete erarbeitete. Dr. Koller sah fürchterlich aus, ein echtes Fair-Game-Folter-Opfer?

Freitag, 20. April 2007

IT DOES (NOT) WORK

Nach meiner Entlassung aus dem Bundesrechenzentrum war es für mich sehr schwer, einen Job als SAP-Beraterin zu erhalten.

Ich bewarb mich an verschiedenen Stellen, u.a. im Außenministerium, bei der Firma STRABAB, bei der Gemeinde Wien (welche das Rechnungswesen ebenfalls auf SAP-Systemen führt), beim ORF und an vielen anderen Stellen.

Im März 2007 erreichte die Denunzierungs-Kampagne gegen mich einen vorläufigen Höhepunkt. Warum? Es war auch der Höhepunkt des Eurofighter-Untersuchungs-Ausschusses und ich hatte bereits im Januar 2006 eine Anzeige an die Wiener Staatsanwaltschaft betreff der Vorkommnisse im Bundesministerium für Finanzen erstattet.
Damals wusste ich ja auch noch nicht, dass Peter Pilz für die Amerikaner arbeitet.

März 2007: Denunzierung meiner Person auf www.peterpilz.at zum Höhepunkt des Eurofighter-U-Ausschusses 
Jedenfalls hatte meine AMS-Beraterin Frau Evelyn Schuh den Auftrag mich in einer entwürdigenden Maßnahme bei der Firma IT WORKS unterzubringen. Dort waren Menschen aus der Türkei, Kosovo Ex-Jugoslawien in AMS-Kursen untergebracht, die nicht einmal einen einzigen deutschen Satz aussprechen geschweige denn schreiben konnten. Kurzfristig wurde ich auch angestellt. Es war eine reine Sekten-Maßnahme, wie sich später herausstellen sollte.


Interessant war, dass ich bei diesem Kurs in Wien-Meldemannstraße (wo wir nur herum saßen und Kaffee tranken) einen in Wien lebenden Flugzeugtechniker aus Ägypten kennen lernte, der den gleichen Namen hatte wie ein Attentäter vom 11. September 2001 (World Trade Center). Also Zufälle gibt es manchmal, das glaubt man fast nicht.

Montag, 19. März 2007

März 2007 IT does Work or it does not Work?

Denunzierung auf www.peterpilz.at im Auftrag der ? 
Im März 2007 gab es im österreichischen Parlament den Eurofighter-U-Ausschuss, geleitet von Abgeordneten Dr. h.c. Peter Pilz.

Nach meiner Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien bezüglich der Vorkommnisse im Bundesrechenzentrum und Finanzministerium versuchte man von Seiten der Justiz und Regierung mich auf vielerlei Weise mundtot zu machen:

Das Arbeitsmarktservice Wien und meine Beraterin Frau Evelyn Schuh in Wien-Schönbrunner Straße waren angewiesen, mich in sogenannte "Todel-kurse" mit Ausländern, die nicht ein Wort Deutsch sprechen aber die österreichischen Sozialleistungen lukrieren wollen, zu "vermitteln".

Ein Kurs davon war WAKE UP, wo ich übrigens auch einen vermeintlich toten Attentäter des 11. September kennen lernte durfte: Ja, klein ist die Welt:
März 2007: Berufliche und gesellschaftliche Vernichtung: eine doppelte Vernichtungsstrategie im Auftrag von ? 

19. März bis 19. April 2007: Zwangsmaßnahme AMS bei IT Works Wien Meldemannstraße : Teil des Beruflichen Vernichtungsprogramms als SAP-Beraterin



März 2007: Nachdem man von Seiten des Verfassungsschutzes keine wirksamen Maßnahmen gegen mich als Zeugin von Straftaten rund um Finanzministerium und Bundesrechenzentrum setzen konnten, setzte man auf eine doppelte Vernichtungsstrategie: 

1. Berufliche Vernichtung via AMS (Information und Denunzierung bei möglichen Arbeitgebern)
2. Denunzierung und Verleumdung auf der Website des Herrn Peter Pilz www.peterpilz.at 



Montag, 5. März 2007

www.peterpilz.at:Denunzierung auf Österreichisch

Wien, März 2007. Alfred Gusenbauer (SPÖ) ist seit zwei Monaten Bundeskanzler, Willi Molterer (Spitzname "Pater Willi") Finanzminister und der ehrenwerte Zivildiener Norbert Darabos (Historiker) ist Verteidigungsminister.

Bildergebnis für römer 8 vers 28

Der neue Nationalrat hat sich nach den Wahlen bereits Ende Oktober 2006 konstituiert und die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungs-Ausschusses zur Causa "Beschaffungsvorgang Kampfflugzeuge Eurofighter" unter der Leitung von Peter Pilz (Die Grünen)beschlossen. Nationalratspräsidentin ist die SPÖ-Abgeordnete Barbara Prammer, unter Kanzler Viktor Klima (1997 - 2000) auch Frauenministerin.

In diesem März 2007 verzeichnete das politische Tagebuch www.peterpilz.at Rekordzugriffe. Da hatten es die Grünen gar nicht notwendig so wie heute für You-Tube-Videos tausende von ZUGRIFFEN aus den USA zuzukaufen.

Auch meine Wenigkeit wurde also in diesen Tagen zum Höhepunkt des Eurofighter-Ausschusses auf www.peterpilz.at erwähnt und denunziert. Da hatte ich aber einen schönen Schock, als ich dieses hier las. Eine Freundin (Juristin mit Anwaltsprüfung) sah mein Leben gefährdet und nahm mich in ihrer Wohnung in Wien- Leopoldstadt auf:

Denunzierung www.peterpilz.at im Original 

Sofort setzte ich mich mit einem Medienanwalt in Verbindung, der an den Betreiber der Website www.peterpilz.at, den Verein für Freunderlwirtschaft (Präsidentin Mag. T. Stoisits) folgenden Schriftsatz übermittelte:

5. März 2007: Scherbaums Schreiben an den Betreiber von www.peterpilz.at Seite 1 
5. März 2007: Scherbaums Schreiben an den Betreiber von www.peterpilz.at Seite 2
5. März 2007: Scherbaums Schreiben an den Betreiber von www.peterpilz.at Seite 3 

Samstag, 3. März 2007

Verleumdungstechniken der Geheimdienste

Heute ruft mich eine befreundete Anwältin an und erklärt am Telefon aufgeregt, dass ich auf www.peterpilz.at einerseits als Scientologin denunziert werde, die tonnenweise Material aus dem Finanzministerium, Bundesrechenzentrum, Rechnungshof etc. gestohlen habe.

Andererseits werde ich als Sektengegnerin bezeichnet, die einen Verein gegen die Sekte gegründet haben soll.
Meine genaue Wohnadresse, meine Telefon-Nummer und meine Email-Adresse werden angegeben. Ich hätte einen Verein der Antilogen gegründet.

Ich rufe im Büro des Grünen-Chefs Alexander van der Bellen an. Die Telefon-Nummer wird gelöscht. Mehr erlaubt die Sekte nicht.

Ich bin nervlich am Ende. Ich darf diese Nacht bei meiner Freundin verbringen. Eine andere Freudin bietet mir eine Reise in die Steiermark an. Sie kennt die Mutter von Peter Pilz recht gut. Vielleicht kann man da was machen.

Im Internet finde ich einen Anwalt, Dr. Scherbaum, der dem Grünen Klub und dem Betreiber der Web-Site "Verein für Freunderlwirtschaft" ein Schreiben sendet: Man möge diese Denunzierungen löschen, ansonsten wird mit Klage gedroht.

Zu diesem Zeitpunkt ist die Eurofighter-Debatte rund um den parlamentarischen Untersuchungsausschuss auf dem Höhepunkt und täglich greifen Tausende im In- und Ausland auf die Web-Site www.peterpilz.at zu (Die Web-Site ist ein politisches Tagebuch des Nationalratsabgeordneten Dr.Peter Pilz.)

Die Anti-Defamation-League und verwandte Organisationen wie Bai Bith haben ganze Arbeit geleistet. Das Büro für spezielle Angelegenheiten weiß schon, wie man Menschen demütigt und gesellschaftlich komplett vernichtet. Aber das soll ich erst später erfahren.

Sonntag, 31. Dezember 2006

Tod einer Innenministerin - death of a Minister for inner affairs

Es ist Sylvester, der letzte Tag des Jahres 2006.

Da ich mich von der Sekte zunehmend verfolgt fühlte (Anrufe, Autos, die vor meinem Wohnhaus warteten) wollte ich in ein anderes Haus der Wohnbaugenossenschaft WienSüd nach Höflein an der Hohen Wand ziehen.

Am 31. Dezember 2006 unternahm ich mit meinem Nachbarn aus Höflein eine Fahrt zu einem Heurigen auf einem Nebenberg meines geliebten Schneebergs im südlichen Niederösterreich.

Wir tranken Wein und Bier, es wurde ein echter "Sauschädel" serviert.

Dazu hörten wir Radio Niederösterreich. Der Empfang war trotz der entlegenen Berghütte sehr gut.

23 Uhr, Radio Niederösterreich: Die Bundesinnesministerin der Republik Österreich Frau Liese Prokop, ehemalige Spitzensportlerin, ist, nachdem sie am Sylvestertag noch in ihrem Büro in Wien, Herrengasse war plötzlich und unerwartet im Rettungswagen auf dem Weg von Annaberg nach St.Pölten verstorben.

Wir tanzen im Freien zu den Klängen des Wiener Walzers.
Wir schauen hinunter zum "Wiener Boden" wie die Bauern das Wiener Becken nennen. Es gibt großartige Feuerwerke. Ich sehe meinen geliebten Schneeberg durch das Aufblitzen in der Finsternis.
Noch weiß ich nicht, dass dieses NEUE JAHR 2007 mir als "Unterdrückerische Person" nichts Gutes bringt.

Sonntag, 24. Dezember 2006

Weihnachten 2006 Der Betriebsratschef ist noch immer in stationärer Pflege

Das Projekt PM-SAP (Personalmanagement der Republik Österreich verwaltet auf SAP-Systemen) war eines der größten Prestige-Projekte im Bundesrechenzentrum. Während die IT-EntwicklerInnen im Bundesrechenzentrum (früher Bundesrechenamt) ihre eigene Entwicklungen fortschrieben, wurde in BMF und BRZ sehr kostenintensiv eine Parallel-Abteilung für PM-SAP installiert.

Der Betriebsrat und sein Chef Dr. Richard K. waren eigentlich immer dagegen, Dr. K. war ja mal selbst Programmierer und sehr stolz auf die Eigenentwicklungen des Bundesrechenzentrums.

Im Januar 2006 sollte PM-SAP in Vollbetrieb gehen, somit musste man - nach Hofrat C. und Regierungsrat S. - auch Wege finden, den Betriebsrats-Chef des BRZ in die wohlverdiente Pension zu schicken.

Offenbar ist auch hier bei der "Medikation" einiges daneben gegangen.

Ich selbst erstattete übrigens in diesem Januar 2006 zum ersten Mal Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien wegen der Vorkommnisse in Finanzministerium und Bundesrechenzentrum: mit ungeahnten Folgen wie Vorladungen beim Verfassungsschutz und der Terrorismusbekämpfung sowie letztendlich dem vollständigen Verlust der Bürgerrechte (Entmündigung):

3. Jänner 2006: BRZ Betriebsratzeitung: Der Chef des Betriebsrates ist schwerst erkrankt 
 Der arme Dr. K. hat sich wohl auch zu weit hinausgelehnt, wahrscheinlich konnte er nur erahnen, welche "Auftraggeber" hinter den SAP-Projekten im Bundesrechenzentrum stehen.
Wer sich also gegen solche Millionenprojekte stellt - und sei es auch zum Schutz der eigenen Mitarbeiter in der Funktion als Betriebsrats-Chef - muss mit Konsequenzen rechnen. Die Konsequenzen waren fatal.

Nach EINEM JAHR stationärer Pflege (der Tod konnte also im Gegensatz zum Falle des Herrn Schweinhammer verhindert werden, offenbar war die Leber des Herrn Betriebsrats-Chefs doch nicht so kaputt) musste der Betriebsrats-Chef des BRZ in die Pension geschickt werden.

Ja mit SAP legt man sich nicht an, schließlich erhält man in solchen Fällen den Lohn:

S umme
A ller
P robleme

Ein Weihnachtsgeschenk von SAP: Der Chef des Betriebsrates ist nach zwölf Monaten noch immer in stationärer Pflege: die Medikation war aber nicht tödlich

Betriebsratszeitung Dezember 2006: Der Chef ist noch immer in stationärer Pflege

Montag, 10. April 2006

Vorladung beim Landesamt für Verfassungsschutz: Du sollst kein Beileit wünschen

Ich habe es also immer noch nicht kapiert.

Am Dienstag in der Karwoche des Jahres 2006 (Grasser ist noch immer Finanzminister, Winkler noch immer sein Kabinettschef) bin ich beim Landesamt für Verfassungsschutz vorgeladen.

Bei dieser 1. Vorladung geht man mit mir, die ja zur Unterdrückerischen Person erklärt wurde, noch recht nett um.

Was ich denn für Beweise hätte, dass Regierungsrat Schweinhammer, der ja für den elektronischen Zahlungsverkehr der Republik Österreich viele Jahre im Bundesministerium für Finanzen zuständig war, nicht eines natürlichen Todes starb?

In meiner Hilflosigkeit antwortete ich:
Mir wurde es damals VERBOTEN, im Finanzministerium zu kondolieren, also Beileid zu wünschen.
Der ebenso hilflose Polizist, der Protokoll führte, druckte das Vernehmungsprotokoll aus, ich sollte es unterschreiben.
Ich las es durch, merkte, dass Beileid mit hartem T geschrieben war und korrigierte mit Rotstift noch andere schwere Rechtschreib-Fehler.
Das korrigierte ausgedruckte Protokoll unterschrieb ich.

Im Landesamt für Verfassungsschutz würde es in die Makulatur kommen, d.h. in den Keller der Bundespolizeidirektion Wien, Schottenring.

Dienstag, 3. Januar 2006

Ein Betriebsrats-Chef erkrankt für ein Jahr und muss pensioniert werden - Boss of works council goes ill

Das Projekt PM-SAP (Personalmanagement der Republik Österreich verwaltet auf SAP-Systemen) war eines der größten Prestige-Projekte im Bundesrechenzentrum. Während die IT-EntwicklerInnen im Bundesrechenzentrum (früher Bundesrechenamt) ihre eigene Entwicklungen fortschrieben, wurde in BMF und BRZ sehr kostenintensiv eine Parallel-Abteilung für PM-SAP installiert.

Der Betriebsrat und sein Chef Dr. Richard K. waren eigentlich immer dagegen, Dr. K. war ja mal selbst Programmierer und sehr stolz auf die Eigenentwicklungen des Bundesrechenzentrums.

Im Januar 2006 sollte PM-SAP in Vollbetrieb gehen, somit musste man - nach Hofrat C. und Regierungsrat S. - auch Wege finden, den Betriebsrats-Chef des BRZ in die wohlverdiente Pension zu schicken.

Offenbar ist auch hier bei der "Medikation" einiges daneben gegangen.

Ich selbst erstattete übrigens in diesem Januar 2006 zum ersten Mal Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien wegen der Vorkommnisse in Finanzministerium und Bundesrechenzentrum: mit ungeahnten Folgen wie Vorladungen beim Verfassungsschutz und der Terrorismusbekämpfung sowie letztendlich dem vollständigen Verlust der Bürgerrechte (Entmündigung):

3. Jänner 2006: BRZ Betriebsratzeitung: Der Chef des Betriebsrates ist schwerst erkrankt 
 Der arme Dr. K. hat sich wohl auch zu weit hinausgelehnt, wahrscheinlich konnte er nur erahnen, welche "Auftraggeber" hinter den SAP-Projekten im Bundesrechenzentrum stehen.
Wer sich also gegen solche Millionenprojekte stellt - und sei es auch zum Schutz der eigenen Mitarbeiter in der Funktion als Betriebsrats-Chef - muss mit Konsequenzen rechnen. Die Konsequenzen waren fatal.

Nach EINEM JAHR stationärer Pflege (der Tod konnte also im Gegensatz zum Falle des Herrn Schweinhammer verhindert werden, offenbar war die Leber des Herrn Betriebsrats-Chefs doch nicht so kaputt) musste der Betriebsrats-Chef des BRZ in die Pension geschickt werden.

Ja mit SAP legt man sich nicht an, schließlich erhält man in solchen Fällen den Lohn:

S umme
A ller
P robleme

Ein Weihnachtsgeschenk von SAP: Der Chef des Betriebsrates ist nach zwölf Monaten noch immer in stationärer Pflege: die Medikation war aber nicht tödlich

Betriebsratszeitung Dezember 2006: Der Chef ist noch immer in stationärer Pflege 

Freitag, 2. Dezember 2005

Arbeitsgericht lehnt Klage wegen Formalmängel ab - Labour Court rejects legal action (suit in court) because of lack in form

Quelle: www.brz.gv.at
SAP-CCC Bild November 2005 www.brz.gv.at 
Da das SAP-Kompetenzzentrum auch einige Monate nach meiner fristlosen Entlassung aus dem Bundesrechenzentrum im Auftrag von Ing. G. MEIN BILD auf der Web-Site www.brz.gv.at zeigte, erstattete ich Anzeige beim Arbeitsgericht Wien.

Folgende Antwort erhielt ich Anfang Dezember 2005:

Schreiben Arbeitsgericht Wien 2. Dezember 2005 


Freitag, 18. November 2005

Das Urheberrecht im Arbeitsrecht: Anzeige beim Arbeits- und Sozialgericht Wien

Ich habe einen neuen Job im Bereich "Betriebswirtschaftliche Software" gefunden.

Daher muss ich auf der Web-Site www.brz.gv.at recherchieren. Ich benötige Arbeitszeugnisse. Da fällt mir auf, dass mein Foto noch immer auf der Site des SAP-Kompetenzzentrums des Bundesrechenzentrums ist. (Virtual Competence Center für die Republik Österreich)
Dieses Gruppenfoto täuscht vor, dass ich noch immer im Bundesrechenzentrum arbeite.

Ich bringe beim Arbeitsgericht Wien (Richter Stöckl) Klage betreff Urheberrechtsgesetz ein.
Diese Klage wird aber abgewiesen - wegen Formalfehler.

Mittwoch, 12. Januar 2005

Besuch bei der Bundessektenstelle in Wien

Ich habe einen Termin bei einer Familientherapeutin bei der Bundessektenstelle in Wien, 1. Bezirk, Wollzeile.

Die wirklich liebe und nette Therapeutin rät mir, ich solle meinen Schmerz, dass man mir meinen Traumjob im Bundesrechenzentrum als SAP-Beraterin für die Bundesministerien und Obersten Organe wegnahm, künstlerisch verarbeiten.

Daraufhin schreibe ich einen kleinen Roman:

"Aus der Republik Bananien"

Montag, 3. Januar 2005

BRZ Die Schlüssel sind noch immer nicht retourniert

Im Januar 2005 hatte das Bundesrechenzentrum es sehr eilig, MitwisserInnen von Straftraten rund um SAP-System-Manipulationen loszuwerden.

So schrieb mir der Hausjurist Dr. Sauberer (mit dem ich auch wie eine Hexe bei meiner Entlassung durch das Haus Hintere Zollamtsstraße 4 gehen musste, unter dem höhnischen Gelächter der Kollegen und Kolleginnen) folgenden Brief, datiert mit 3. Januar 2005:

Schreiben Personalabteilung 3.1.2005: BRZ hat es eilig: Unterdrückerische Person darf auf keinen Fall irgendwelche Schlüssel vom Haus Hintere Zollamtsstraße 4 in Verwahrung haben
Der 3. Januar 2005 ist ein Montag und die ganze Welt steht noch unter Schock wegen des Tsunamis in Süd-Ost-Asien: Ob MitarbeiterInnen aus Bundesrechenzentrum und Finanzministerium auch unter den Todesopfern sind, ist noch nicht bekannt.

Freitag, 31. Dezember 2004

Dezember 2004: Fristlose Entlassung und Tsunami in Süd-Ost-Asien

Das Jahr 2004 war für mich ein Schicksalsjahr. Im April 2004 habe ich noch die Obersten Organe (Präsidentschaftskanzlei, Parlamentsdirektion, Verfassungsgerichtshof, Verwaltungsgerichtshof, Volksanwaltschaft, Rechnungshof) für HV-SAP produktiv setzen dürfen, am 1. Dezember 2004 (ein Mittwoch) bin ich fristlos im Bundesrechenzentrum (im Krankenstand als Mitglied der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst) entlassen worden (ich erhielt einen eingeschriebenen Brief ans Krankenbett), am 2. Dezember 2004 bin ich im Auftrag meiner SC-Vorgesetzten (persönlich konnten sie mir nicht in die Augen sehen) vom Juristen der BRZ GmbH wie eine Verbrecherin durch das Bundesrechenzentrum in der Hinteren Zollamtsstraße 4 geführt worden. Ich war dem Spott und Hohn der anderen Mitarbeiter auf allen Etagen des Bundesrechenzentrums ausgesetzt.

Dieser Dezember 2004 ist auch vielen Menschen rund um den Globus in grauenhafter Erinnerung. Am Sonntag, den 26. Dezember 2004 (heuer fällt der Stefanitag wieder auf einen Sonntag) gab es ein großes SEEBEBEN in Südost-Asien und viele Menschen sind dort ums Leben gekommen. Genau an diesem Tag hatte ich eine wunderschöne Vision von der Wiederkunft des Herrn (das darf ich als amtlich beglaubigte Verrückte) – vielleicht hat aber auch nur die CIA dieses schöne Bild in mein Gehirn gedrückt – wer weiß? Ich hatte ja diese Vision in einer amerikanischen Gemeinde in Wien, wo es nur so von der Agency wimmelt.

Aber nun zur chronologischen Aufarbeitung der Ereignisse rund um meine Entlassung aus der Bundesrechenzentrum GmbH im Dezember 2004:

Mittwoch, 1. Dezember 2004: Ich liege zu Hause krank im Bett. Der Briefträger läutet und überreicht mir eingeschrieben die fristlose Entlassung als Angestellte in der Bundesrechenzentrum GmbH. Begründung: Ich habe mich – als ich in die Brz Academy in die Modecenterstraße im dritten Bezirk von Wien zu einem Kurs ging – mit der Stechkarte (Zeiterfassung für Arbeitnehmer) am Eingang des Bundesrechenzentrums nicht abgemeldet. Ich rufe beim Betriebsrat und im Personalbüro an und bekomme am nächsten Tag bereits einen Termin. Der primitive SPÖ-Betriebsrat beschimpft mich am Telefon und dann am nächsten Tag auch noch persönlich. Er habe schon seine Weihnachtsreise in die Karibik gebucht und ich mache ihm nur unnötig Arbeit.

Donnerstag, 2. Dezember 2004, 3 Uhr früh: In dieser Nacht kann ich natürlich nicht schlafen. In den Morgenstunden jenes 2. Dezember 2004 – kurz nachdem ich dann doch ein bisschen eingenickt bin – träume ich folgenden Albtraum: Auf das Gebäude des Bundesrechenzentrums in der Hinteren Zollamtsstraße 4 wird ein Sprengstoff-Anschlag verübt. Überall liegen verkohlte Leichen. Vom Gebäude ist nur mehr das Gerüst zu sehen. Über dem Gebäude schwebt in einem riesigen schwarzen Mantel (wie eine Fledermaus) der Fürst der Finsternis, der sich als der Geschäftsführer Neumann zu erkennen gibt bzw. sich in diesen verwandelt. Ich selbst gehe durch die rauchenden Gemäuer, muss über Leichen steigen. Es ist unerträglich. Ich verwandle mich im Traum in eine blau-milchig-weiße Kugel, die von diesem Ort des Grauens in der Hinteren Zollamtsstraße wegschwebt.

Donnerstag, 2. Dezember 2004: Bundesrechenzentrum, Hintere Zollamtsstraße 4, 1030 Wien, Portier: Ich melde mich beim Betriebsrat und in der Personalabteilung an und der Jurist des Hauses, Mag. Roland Sauberer, holt mich ab und führt mich wie eine Gefangene in das Büro der Personalabteilung der Brz GmbH. Dem Personalchef Dr. Schicho ist es sichtlich peinlich, dass er mich auf so eine Weise entlassen muss. Ihm ist ja bekannt, dass dies nicht ganz rechtens ist. Es hätte vor der fristlosen Entlassung zumindest eine oder zwei Abmahnungen geben müssen. Aber bei der Psychosekte und speziell beim "Office for Special Affairs", wo mein Chef Ing. G. die Ausbildung erhielt, gelten andere Gesetze, denen ich mich offenbar jetzt bedingungslos zu unterwerfen habe. Unter dem Gelächter meiner Arbeitskollegen darf ich noch einmal mein Büro betreten. Da ich ja bei den Projekten SAP im Bundeshaushalt (d.h. in allen Bundesministerien und Obersten Organen) mitarbeitete, hatte ich sehr viel Papier, Skripten und Fachbücher in meinem Büro. Eine Sekretärin, die keine Ahnung von der Materie hatte, übernahm die Aufsicht bezüglich Abtransport meiner persönlichen Sachen, Akten, kleinen Souvenirs. Ich hatte z.B. vom Rechnungshof alte Bundesrechungsabschlüsse geschenkt bekommen. Die Sekte hat gute Methoden entwickelt, „Potential Trouble Sources“ mit einem Schlag aus ihren Reihen zu entfernen. Das habe ich in diesem Dezember 2004 am eigenen Leibe erlebt.

Freitag, 3. Dezember 2004: Ein Ministerialrat vom Rechnungshof, den ich im Bereich SAP unterstützte (SAP und der Bundeshaushalt, das war mein Lebensinhalt zu dieser Zeit) bot mir an, mit dem Auto meine Skripten (ich hatte auch von der Firma SAP viele Skripten von meinen zahlreichen Ausbildungen) und persönlichen Gegenstände von meinem Büro abzuholen. Nach jahrelanger Arbeit hatte sich in meinem Büro im 1. Stock in der Hinteren Zollamtsstraße einiges angesammelt. Man hatte bereits meine Skripten in Kartons verpackt und so konnten wir die Gegenstände in den Parkbereich im Keller transportieren. Das war der letzte Tag, an dem ich meinen geliebten Arbeitsplatz betreten durfte. Der Keller des Bundesrechenzentrums sollte mich in den folgenden Jahren noch in vielen Träumen beschäftigen.

Montag, 6. Dezember 2004: Der Behinderten-Beauftragte des Brz (Mitglied des Betriebsrates) ruft mich am Abend an und redet mir ein Loch in den Bauch. Wenn er das vorher gewusst hätte, er hätte mir helfen können. Er hat so viel „Ungereimtheiten“ im BRZ mitbekommen, aber ihm sind die „Hände gebunden.“ Auf jeden Fall ist meine Entlassung nicht ganz legal, es hätte Abmahnungen geben müssen. Aber bei der Psychosekte SC-Epitarsis gelten eben andere Gesetze.

Donnerstag, 9. Dezember 2004: Ein Angestellter der Personalabteilung der Brz GmbH (mit bundesdeutschem Akzent) ruft mich an und gratuliert mir: Ich hätte beim BRZ-Contest einen Preis gemacht. Mein Vorschlag, den ich einreichte, war: Die BRZ-Website www.brz.gv.at auch in englischer Sprache anzubieten. Auf die Idee war ich gekommen, als ein Scheich aus Oman das Bundesrechenzentrum besuchte und von unserem österreichischen elektronisch verfügbarem Grundbuch begeistert war. Solche Informationen über den ersten IT-Dienstleister des Bundes in Österreich müsse man auch in englischer Sprache anbieten. Da es mir (als „Suppressive Person“) ja fortan nicht erlaubt sein würde, meine ehemalige Arbeitsstelle, das Bundesrechenzentrum in Wien, betreten zu dürfen, könne ich also auch nicht an der Preisverleihung im großen Saal teilnehmen. Daher würde man mir das Dekret per Post zusenden und das Preisgeld (EUR 300,--) auf mein Girokonto überweisen.

Freitag, 10. Dezember 2004: Im Schwimmbad des Fitness-Clubs "Holmes Place" sehe ich Mag. Schmid, derzeit noch Geschäftsführer der Brz GmbH – aber bereits auf der Abschussliste der Psychosekte. Als Trost höre ich in der Adventzeit immer wieder ein Lied von Gerd Steinbäcker (STS): „Ja, sie wissen alles besser und tuan als wie wer und wennst a poar Frogen host, legn sie sie quer“
Samstag, 11. Dezember 2004: Ich fahre mit Freunden zum Adventmarkt nach Rohr im Gebirge. Ja, dieses wunderschöne Schneeberg/Raxgebiet hat schon immer meine Seele geheilt. Die Menschen sind dort so direkt, so einfach, so von der harten Arbeit geprägt. Die Fron war jahrhundertelang ihr Schicksal. Sie haben es geschafft, unter schwersten Bedingungen – Rohr gehört zu den Kältepolen Österreichs – zu überleben.

Montag, 13. Dezember 2004: Der Behindertenanwalt der Brz GmbH ruft mich am Abend wieder an. Ja, am Mittwoch sei die von mir so geliebte Weihnachtsfeier des Bundesrechenzentrums. Er werde an mich denken. Meine psychischen Qualen erreichen den Höhepunkt. Ich glaube, ich habe noch nie so viel in meinem Leben geweint, wie in dieser Woche im Dezember 2004. Die Psychosekte SC-Epitarsis und das „Office for Special Affairs“ haben ihr Ziel erreicht: Ich fühle mich schuldig, ich fühle mich für etwas verantwortlich, was ich nicht getan habe. Die Tatsachen-Umkehrung, das Schuldig-Machen von "Unterdrückerischen Personen" ist eine altbewährte Methode der Geheimdienste. In diesen Wochen des Advent 2004 kann ich mir noch keinen Reim machen, in welche verbrecherischen nationalen und internationalen Machenschaften ich hier hineingezogen wurde.

Mittwoch, 15. Dezember 2004: Heute ist Weihnachtsfeier im Bundesrechenzentrum. Der Behinderten-Beauftragte ruft mich wieder an. Ich höre im Hintergrund schon das geschäftige Treiben der Vorbereitungen im Bundesrechenzentrum. Warum muss der Mann mich unnötig quälen? Ich beschließe, ins Schneebergland zu fahren.

Dienstag, 21. Dezember 2004: In einer aufgelassenen Kohlebergwerks-Hütte an den Südhängen des Schneebergs vergesse ich meinen Kummer, meine Wut und meine Trauer. Ich habe ja noch nicht ansatzweise erfasst, was mir in den kommenden Jahren blühen wird, mir als „Unterdrückerische Person“. Derweil übergebe ich all meinen Schmerz, meine Tränen der Natur, ich erzähle es den Bäumen in Prigglitz und Bürg-Vöstenhof. Die Natur straht so einen Frieden aus. Ab und zu springt ein Reh eilig über die beschneite Waldwiese. In der Nacht leuchten die wenigen Häuser in der Ferne mit ihrem Christbaumschmuck. Hier in den Wäldern rund um die Hausberge von Wien scheint man noch nicht all zu viel mitbekommen zu haben vom Projekt „Kläre Österreich“, seinen Opfern und seinen Tätern.

Freitag, 24. Dezember 2004: Heiliger Abend in den Bergen. Wir fahren die Forststraße hinauf und schauen hinunter ins Wiener Becken (auch Wiener Boden genannt) Die Nadelbäume sind reich bestückt mit Mistelzweigen. Aus dem Auto lassen wir folgendes Lied von Xavier Naidoo klingen: Ich lasse Dich nicht Herr Jesus – auch wenn mein Schmerz bis an den Himmel reicht....

Samstag, 25. Dezember 2004: An diesem Tag besuche ich den Stephansdom. Kardinal Christoph Schönborn hält eine sehr schöne Weihnachtspredigt. Der Dom ist wie immer gestopft voll. Der Kardinal erzählt über die Erde, die innen glüht. Ich bekomme es mit der Angst zu tun. Ist das etwa eine ahnungsvolle Predigt in bezug auf den nächsten Tag?

Sonntag, 26. Dezember 2004 – 10 Uhr 15 bis 12 Uhr: Stephanitag nennt man diesen 26. Dezember in Österreich und wohl auch im südlichen Deutschland. Der Heilige Stephanus hat ja sterbend seinen Mördern vergeben. Der Stephansdom, die zentrale Kirche im Herzen von Wien, ist diesem Heiligen geweiht. Normalerweise besuche ich am 26.12. immer einen katholischen Gottesdienst, weil ich das Evangelium, das an diesem Tag verkündet wird, besonders liebe. Es heißt da in der Lesung: „Wenn man Euch vor Gerichte schleppt, verleumdet, verklagt und verspottet, dann habt keine Angst, macht Euch keine Sorgen darüber, was Ihr reden sollt, wie Ihr Euch verteidigen sollt, denn ich werde Euch einen anderen Beistand senden, den Heiligen Geist. Er wird Euch eingeben, was Ihr sagen sollt, wie Ihr Euch verteidigen sollt.

Sonntag, 26. Dezember 2004 – Abendgottesdienst in Wien: Zu Weihnachten habe ich immer so einen Hunger nach dem Wort, nach dem Wort Gottes. Da kommt es schon vor, dass ich 2 oder 3 Mal in die Kirche gehe. Sie werden sagen, das ist ja eine echte „Kerzerl-Schluckerin“. So bin ich auch noch am Abend in einem Gottesdienst einer amerikanischen Freikirche in Wien-Landstraße. Es gibt himmlische Weihnachtsmusik, gesungen von einer Opernsängerin aus Sri Lanka. Und während ich so singe, meditiere und weine, habe ich ein wundervolles Bild vor meinen Augen. Christus selbst steht vor mir in einem goldenen Licht, mit einem goldenen Gewand, er erfasst meine kleine Hand und führt mir jeden meiner Kollegen im österreichischen Bundesrechenzentrum vor, jeden Einzelnen: Alle, die mich denunziert haben, die Aufzeichnungen über meine angeblich zu langen Mittagspausen geführt haben, jene, die mich zur "Unterdrückerischen Person" erklärt haben und jene, die mich ungerechtfertigt entlassen haben. Jeder Einzelne, jede Einzelne wird in diesem inneren Bild an mir vorbeigeführt. Und der Herr selbst sagt zu mir: „Vergib ihm, vergib ihr.“ So gehe ich versöhnt und glücklich aus diesem Weihnachtsgottesdienst an diesem historischen 26. Dezember 2004. Ich hörte aber bereits in den Mittagsnachrichten, dass es eine große Flutwelle in Südost-Asien gegeben hat – mit mindestens 10.000 Toten. Nach dem Gottesdienst fahren wir zur Hütte ins Schneebergland. Noch ist alles friedlich, schön. Ich sage aber noch zu mir und meinen Begleitern: Es wird mehr als 10.000 Tote geben.
27. Dezember 2004: „State of Fear“ (Welt in Angst) heißt ein Buch von Michael Chrichton. Ich bin stolz, dass auch der berühmte Physiker Prof. Franz Zeilinger aus Wien es zu seinen Lieblingsbüchern zählt. Es beginnt mit einer Szene in Paris, wo ein Physiker in einem großem Schwimmbecken künstlich Tsunamis mit starken Wellen zu erzeugen versucht. "Honni soit, qui mal i pense." Heute wird durch die Medien schön langsam das tragische Ausmaß dieser Katastrophe in Thailand und den umliegenden Ländern bekannt. Viele ÖsterreicherInnen fliehen ja vor dem Heiligen Abend und seinen emotionalen Problemen ins warme Ausland. Weihnachten hat in Österreich eine große Tradition, kommt ja nicht zuletzt das weltbekannte Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ aus Salzburg. Viele Menschen haben Angst, am Heiligen Abend alleine zu sein oder von ihrer Verwandtschaft gequält zu werden. Daher fahren sie gerne in asiatische Länder, wo ganz anderen Kulten gehuldigt wird und wo vom Jesus-Kindlein weit und breit nichts zu sehen ist. Daher gibt es auch viele, viele österreichische Opfer zu beklagen. Die Außenministerin und ihr Büro scheinen heillos überfordert zu sein.
28. Dezember 2004: In all dem Trubel rund um die Tragödie in Süd-Ost-Asien vergesse ich mein persönliches Leid. Mein Leid, meine Probleme, dass ich nämlich wieder zum Arbeitsamt gehen muss und mich arbeitssuchend melden muss. Mir graut.

31. Dezember 2004: Der letzte Tag des Jahres hat begonnen. Viel ist geschehen in diesem Jahr, nicht nur in meinem Arbeitsleben, sondern auch weltweit. Ich sitze in einem Cafe in Gloggnitz in Niederösterreich (Bezirk Neunkirchen) Ich genieße die Melange. Mein Gegenüber – ein Krankenpfleger – teilt mir mit, er möchte am liebsten ins Katastrophengebiet. Es gibt schon viele freiwillige Helfer aus Österreich, die nach Thailand geflogen sind. Hurra, wir leben noch, Hurra wir leben noch. Das Leben geht weiter. Unsere Schutzengel mögen uns auch weiterhin so gut geleiten. Wir danken und schreien es hinaus in die Winterlandschaft rund um den Schneeberg und die Rax: HURRA - WIR LEBEN NOCH. Trotz Verfolgung durch Scientis, Büro für Spezielle Angelegenheiten und andere böse Menschen. HURRA - WIR LEBEN NOCH!

Sonntag, 26. Dezember 2004

26 Dezember 2004 um 6 Uhr 06: Ein großer Tsunami erschüttert Südost-Asien

Welt in Angst

Es ist der Tag des großen Tsunami.

In meiner Kirche hatte ich einen wunderschönen Weihnachtsgottesdienst.

Chapa aus Sri Lanka hat die Musik geleitet.

Ich weiß schon, dass es ein großes Unglück in Südost-Asien gab.

Ich singe mit Jonny Cash:

And then I saw the man in White in such a blinding light, it struck me down.....

Ich gewinne den Bundesrechenzentrum-Contest und werde gleichzeitig fristlos im Krankenstand entlassen

Der Dezember 2004 war für mich einer der grauenvollsten Monate meines Lebens.

Im Krankenstand erhielt ich von meinem Chef. Ing. G. die fristlose Entlassung im Krankenstand.

BUNDESRECHENZENTRUM Wien: Widerrechtliche fristlose Entlassung auf Anregung des Scientologen Ing. Peter G. 

Begründung: Ich hätte Kundendaten falsch verrechnet, auch habe ich bei der Zeitschaltuhr meinen BRZ-Ausweis nicht hingehalten, als ich zur BRZ-Academy in die Modecenter-Straße zwecks Fortbildungen meinen Arbeitsplatz in Wien Hintere Zollamtsstraße 4 ging.

Besonders schmerzlich für mich war, weil dieser mich entlassende Vorgesetzte eine sehr dubiose Rolle beim Tod eines Beamten im Finanzministerium spielte und außerdem auf Kosten des BRZ oft über Tage bei Sektentreffen in Europa und den Usa zugegen war. Er verrechnete diese Reisen als Dienstreisen auf Kosten der Republik Österreich.

Ein Betriebsrat des BRZ rief mich mehrmals an und versuchte mich dazu zu bewegen, gegen diese fristlose Entlassung zu klagen. Ich war aber viel zu schockiert. Ich wusste ja noch nicht, dass der Tod und die Vergiftung von anderen Betriebsräten im Bundesrechenzentrum in Planung war.

Was ich tat, um mich zu wehren: Ich versuchte mit einem Juristen bei der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst zu sprechen. Dieser meinte wörtlich in diesen kalten Dezembertagen 2004: Klagen Sie besser nicht, wer weiß vielleicht sind die Richter auch Scientologen. Also diese Aussage werde ich mein Lebtag nicht vergessen...

Zwei oder drei Tage nach der demütigenden Kündigung (ich wurde unter dem höhnischen Gelächter von Mitarbeitern des Bundesrechenzentrums und in Begleitung des Hausjuristen Dr. SAUBERER durch das Gebäude BRZ HZ 4 "vorgeführt") rief mich ein Kollege (mit bundesdeutschem Akzent) aus der Personalabteilung des Bundesrechenzentrums an: " Ja, Frau Magister, Sie haben den BRZ-Contest für ihre Idee: www.brz.gv.at in englischer Sprache gewonnen. Sie dürfen aber nicht zur Preisverleihung ins Bundesrechenzentrum kommen. Wir schicken Ihnen die Urkunde per Post und das Preisgeld auf Ihr Girokonto bei der ERSTE Bank" Ende Zitat 




Ich glaube, das gibt es fast nur in Österreich: Die eine (Personal-)Abteilung entlässt eine Mitarbeiterin (die sehr geschätzt und beliebt war in den Bundesministerien und um ein Haar Leiterin der Budgetabteilung im BM für Verkehr, Innovation und Technologie geworden wäre)  fristlos unter demütigendsten Verhältnissen und arbeitsrechtlich höchst bedenklichen Bedingungen (EINE VERWARNUNG wäre laut ARBEITSRECHT vorher notwendig gewesen, aber der Scientologe verlor die Nerven und die anderen Verantwortlichen im BRZ spielten einfach mit) und.....

BRZ Contest Gewinnerin und gleichzeitig die fristlose Entlassung im Krankenstand: ein österreichisches Spezifikum? 
....und die Personalabteilung (sic!!!) verleiht der fristlos Entlassenen den Preis

GEWINNERIN IM BUNDESRECHENZENTRUM-CONTEST

Auszeichnung in der Kategorie 

KUNDENNUTZEN 
Englische Version der BRZ-Homepage

FELIX AUSTRIA! Die Vorgesetzten Ing. Peter G. (Abteilungsleiter BRZ GmbH)  und Claudia R. (Abteilungsleiterin Brz GbmH) waren stärker? 

Petra F-S, ein Folter-Opfer aus Deutschland berichtet, dass die SAP AG schon lange im Besitz der Filiale in Baden-Württemberg ist! Sie musste nach Asien fliehen und verlor ihren gesamten Besitz in Deutschland. 


SAP Konto eines Verstorbenen Beamten 

Mittwoch, 1. Dezember 2004

Die Fristlose Entlassung wird ans Krankenbett zugestellt

Jean Racine: There are no secrets that TIME does not reveal

Bundesrechenzentrum GmbH
Hintere Zollamtsstraße 4
1030 WIEN
FN: 160573m
DVR: 9875597

Wien, Mittwoch, 1. Dezember 2004

Betreff: Entlassung

Sehr geehrte Frau Mag. Habsburg!

Insbesondere aufgrund der vorsätzlich unkorrekten Verrechnung von Arbeitszeiten an unsere Kunden sprechen wir hiermit im Sinne der einschlägigen arbeitsrechtlichen Bestimmungen die fristlose Entlassung wegen Vertrauensunwürdigkeit aus.

Gleichzeitig fordern wir Sie auf, alle in Ihrem Besitz befindlichen Firmenunterlagen sowie Schlüssel, Zutrittsberechtigungskarte und dergleichen unverzüglich abzugeben.

Die Endabrechnung Ihrer Bezüge erfolgt durch die Abteilung T-HR der Bundesrechenzentrum GmbH.

Eine Abfertigung gemäß § 23 Abs. 1 AngestelltenGesetz gebührt nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Erhard Schmidt, MBA
Sprecher der Geschäftsführung

Dr. Anton Schicho
Bereichsleiter des Bereiches T

Sachbearbeiter:
Mag. Roland Sauberer
Telefon: 0043-1-71123-2255

Dieses Schreiben erhielt ich – die Unterdrückerische Person – krank mit schwerer Halsentzündung und hohem Fieber zu Hause im Bett liegend. So sind sie eben die Sektenjünger. Das „Office for Special Affairs“, dessen Marionetten seit 1998 erfolgreich im österreichischen Bundesrechenzentrum ihren Dienst versehen, erteilte die Anweisung, dass alle „Potential Trouble Sources“ unverzüglich aus dem Bundesrechenzentrum zu entfernen seien – vor allem alle SAP-Berater im Bereich Bundeshaushalt.

Stattdessen hätte die „ORG“ schon einige SAP-BeraterInnen im Ärmel, sodass das Bundesrechenzentrum flächendeckend mit Angehörigen der Wiener ORG versorgt werden könne. Auch sollte Frau Sumper-Billinger (derzeit noch Abteilungschefin im Bundesministerium für Finanzen) und Ex-Schwägerin des Finanzministers Grasser kaufmännische Geschäftsführerin der Brz GmbH werden, sodass alle Überweisungen nach Florida, Los Angeles, Kopenhagen und London aus dem Österreichischen Bundeshaushalt weiterhin unbemerkt und fristgerecht getätigt werden können.
Was sich in diesen Dezembertagen des Jahres 2004 dann in weiterer Folge ereignete, lesen Sie in diesem Blog „Bundesrechenzentrum – Erinnerungen an Wien-Mitte“

Dezember 2004: Wien Mitte und der Fürst der Finsternis

1. Dezember 2004:

Ich liege krank im Bett: Ich habe hohes Fieber und eine schwere Verkühlung! 
Der Briefträger läutet und übermittelt mir den blauen Brief: 

Im Krankenstand werde ich von meinem Vorgesetzten Ing. Peter G. - Modulbetreuung SAP - fristlos aus dem Bundesrechenzentrum entlassen.

Ich rufe weinend den Betriebsrat an. Da ich Mitglied der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst bin, wird die "Fristlose" in eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses umgewandelt.

Im Büro des Betriebsrats werde ich wie die letzte Schlampe beschimpft und gedemütigt.

In der darauffolgenden Nacht hatte ich einen Alb-Traum:

Der Geschäftsführer der Bundesrechenzentrum GmbH Mag. Neumann schwebt über dem Bundesrechenzentrum in Wien-Mitte. Er verwandelt sich in den großen Fürsten der Finsternis. Ich schwebe als kleine blaue Lichtkugel davon.

Ich frage mich in dieser Weihnachtszeit: Ist das Licht stärker als die Finsternis oder die Finsternis stärker als das Licht?