Sonntag, 29. Juli 2012

Bei sonstiger Exekution: Sachwalter W. will von Mündel 975 Euro

Die Sachwalterschaft (Entmündigung, § 268 ABGB) wurde ursprünglich vom Gesetzgeber erfunden, um Menschen, die nicht mit ihrem Geld umgehen können, die zu ihrem eigenen Schaden handeln, die Winter und Sommer nicht unterscheiden können, deren Seelenleben und Gedanken einfach wirklich "ver-rückt" spielen oder die aufgrund einer Erkrankung (z.B. Schlaganfall oder Koma) wirklich nicht mehr Herr (Frau) über ihre Sinne sind, zu helfen.

Daher ist es äußerst verwunderlich, dass der Gesetzgeber bei der Pflegschaftsabrechnung (Beschluss des Bezirksgerichtes) eine Exekution vorsieht.

Es ist letztlich UNFASSBAR: Ein Sachwalter sollte einem Mündel eigentlich helfen und dann kann der Sachwalter das Mündel noch exekutieren!

Das muss man/frau sich einmal vorstellen!

Meine (multiple) Person hat vom Bezirksgericht Wien-Liesing per Beschluss vom 15. Mai 2012 die Schlussrechnung über 975 Euro des Sachwalters Dr. Martin Weiser (1030 Wien) erhalten.
Der Betrag von 975 Euro sei - bei sonstiger Exekution - innerhalb von 14 Tagen an das Girokonto des Sachwalters Dr. Weiser zu überweisen.

Ich fasse es einfach noch immer nicht. Da soll der Sachwalter dem Mündel (auch in finanziellen Angelegenheiten) helfen und droht mit EXEKUTION.

Derweil hat mich noch kein Gerichts-Exekutor aufgesucht. Ich habe ja einen Rekurs gegen den Beschluss des Gerichtes eingebracht.
Somit hat die Wirkung des Beschlusses des Bezirksgerichts (Außerstreitverfahren) aufschiebende Wirkung, wenn ich richtig informiert bin.
Erst wenn die 2. Instanz (das Landesgericht für Zivilrechtssachen) den Beschluss des Erstgerichts bestätigt, dann ist der Beschluss (Pflegschaftsendabrechnung) rechtsgültig.

Ich habe ja im Herbst 2007 mit dem Rechtsstudium begonnen. Trotzdem hat Frau Richterin Mag. Irene Bauer-Moitzi (BG Liesing) im November 2008 das Sachwalterschaftsverfahren betreff meine Person eingeleitet, weil ich das Procedere des gerichtlichen Zahlungsbefehls (T-Mobile 660 Euro, 18. September 2008) nicht ganz verstand bzw. nicht wie bei einer Jus-Prüfung wiedergeben konnte.

Aber bitte wo kommen wir da hin, wenn jeder der bei T-Mobile oder A1 (vermeintliche) Schulden hat, gleich entmündigt wird? Da hätten die Rechtsanwälte gleich 1000 Mündel pro Kanzlei und müssten gar nichts mehr sonst machen. Die hätten ihr (luxuriöses) Auskommen.

Ich habe mich in diesem Herbst 2008 übrigens über Wochen bemüht, bei der Rechtsanwaltskanzlei von T-Mobile Austria Sozietät Sattlegger, Dorninger und Steiner (Wien-Linz) jemanden telefonisch zu erreichen. Da bist Du stundenlang in der Warteschleife. Schlau sind diese Rechtsanwälte. Die wissen, Du hast kein Geld und lassen Dich kostenpflichtig stundenlang am Telefon warten. So bringen sie Dich als potentielles Mündel in noch größere Schwierigkeiten.

Die Entmündigung am Bezirksgericht ist wahrscheinlich schon im vorhinein vereinbart und "akkordiert".
Manche RichterInnen agieren manchmal in komplizenhafter Weise bei den Massen-Entmündigungen. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Wenn Du es schaffst, aus der Sachwalterschaft auszusteigen, dann machen sie Dich mit sonstigen finanziellen Forderungen wie Pflegschaftsendabrechnung mit EXEKUTION fertig.
Du sollst ja nicht agieren können, Dir keine Rechtsanwälte leisten können, auch nicht auf Urlaub fahren können oder Dir medizinische Betreuung leisten können. Du sollst als Unterdrückerische Person so mit Deinem Überlebenskampf beschäftigt sein, dass Du an nichts anderes denken kannst, als wie Du mit wenigen Euros Du Dir das Notwendigste zum Essen kaufen kannst.

Mich wundert es ja, dass ich in der Zeit der Sachwalterschaft (7.Januar.2009 bis 10. August 2011) überhaupt wahlberechtigt war. Oder ist dem Magistrat Wien bei den Bundespräsidentschaftswahlen im April 2010 ein Fehler unterlaufen?

Ich hatte aber trotzdem noch Glück. Prof. Mag. Ingrid Moschik aus Graz ist zum Beispiel lebenslänglich entmündigt, wenn ich das richtig verstanden habe.

Oder nehmen Sie Wilfried Handl: Er ist ja auch so ein armes "unterdrückerisches" Schweinderl, die Epitarsis-Anwälte machen ihn jetzt durch Klagen fertig und er wird finanziell vernichtet.

Es wird immer das gleiche Theaterstück gespielt:

Bring sie in die Klapse oder in den Knast, vernichte sie finanziell und gesellschaftlich (z.B. durch Entmündigung)

Unterdessen machen unsere Politiker herrlichen Urlaub und die AMS-Millionen-Verschieberin Frau Mag. Petra Draxl (Public Management Consulting mit Beteiligung an kroatischen Geldwäsche-Firmen) hat man vorsichtshalber zur AMS-Chefin von Wien gekürt. So kann alles bewährt vertuscht werden und die abgezweigten AMS-Millionen bleiben in der (Partei-)Familie.

Unterdessen haben die ArbeiterInnen von kroatischen Subfirmen österreichischer Baufirmen (Alpine) nicht einmal das Notwendigste zum Essen.

Wie ungerecht ist diese Welt. Ich denke, ich muss mir einen Psychiater suchen, der meinen krankhaften Gerechtigkeitssinn behandelt - aber bitte kostenlos, weil ich bin wie immer NEGERANT....

so singe ich mit Reinhard Fendrich:

einst war ich Fabrikant, jetzt bin ich Negerant
ich fahre ans Mare, aber habe nichts (niente) zum Pagare.....

Mi dispiace...

Sonntag, 15. Juli 2012

Summer of 2009: Urlaubserinnerungen eines Mündels - memories of a ward


Den (Mündel-) Sommer 2009 werde ich ziemlich lange in Erinnerung behalten.
Eine Freundin wollte mit mir über Venedig und Triest nach Abbazia fahren. Aber bitte wie bitte sollte ich das mit 300 Euro Monatseinkommen bewerkstelligen? Bereits im April 2009 hatten wir ein 29-Euro-Sparschieneticket (ÖBB) für die Zugstrecke Wien-Venedig erworben. Von Triest sind wir dann von meinen Freunden aus Kroatien abgeholt worden.

Lebenskünstlerin wie ich eine bin, habe ich es trotzdem geschafft. Der Sachwalter Dr. Weiser kümmerte sich ohnehin weder um Lebensverhältnisse noch um Urlaubsplanungen und schon gar nicht um gesundheitliche Probleme. Vielleicht war es ihm sogar aufgetragen, meine Gesundheit zu schädigen.
Der Sachwalter hatte weder meine Mails gelesen (offenbar kann er kein E-Mail-Programm öffnen), noch sich – wie vorgeschrieben – ein Mal pro Monat um die Angelegenheiten des Mündels gekümmert. In zwei Jahren und neun Monaten aufrechter (und vom Finanzministerium und T-Mobile bestellter) Sachwalterschaft hatte ich exakt drei Termine (a 5 Minuten) in der Biedermeierkanzlei des Sachwalters Wien-Landstraße (bis Mai 2009 Wien-Josefstädter Straße).
Vielmehr wollte der Sachwalter Dr. Weiser ja nur Mündelvermögen auf meinem Girokonto anhäufen und war bei der ersten Vorladung im März 2009 sehr enttäuscht, dass ich für einen hohen Pflegegeld-Bezug dann doch zu fit erschien! Wörtlich sagte er sichtlich enttäuscht zu mir: "Sie sind ja fit wie ein Turnschuh".
Aber zurück zum Sommer 2009, man könnte es auch „Erinnerungen an einen Mündel-Sommer“ nennen….(im Sommer 2010 erlitt ich ähnliches, weil ich trotz 300 Euro per menses Urlaub zu machen versuchte und ans Meer fuhr – natürlich wieder mit der absoluten Billigvariante und Hungern für den Rest des Monats)

So kam es also in diesem August 2009, dass ich beim Altpapiermüll in Wien-Liesing eine offene Packung Bio-Emmentaler und eine ebenfalls geöffnete Tomatenschachtel fand.
Was die Leute so alles wegwerfen….alles zu Gunsten eines Mündels, das aufgrund von Mangelernährung und "trotzdem auf Urlaub fahren wollen", schon ziemlich verzweifelt war! 
Und in diesem Sommer 2012 will mir der Sachwalter Dr. Weiser schon wieder den Urlaub stehlen, indem er mir für zwei Jahre und neun Monate aufrechter FOLTER auch noch eine Forderung über 975 Euro (bei sonstiger Exekution) durch das Bezirksgericht Wien-Liesing ins Haus schicken lässt. 
Ist dieser Sachwalterschaftsmissbrauch in Österreich eigentlich noch betreff Menschenverachtung und Zynismus zu überbieten? Schade, dass die österreichische Justiz den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte besticht (wie ich von langjährigen Häfenbrüdern im Rahmen meiner freiwilligen sozialen Arbeit erfuhr). Somit ist jegliche Klage an den Europäischen Menschengerichtshof betreff Sachwalterschaftsmissbrauch, den ich mir ohnehin nicht leisten kann, sinnlos. Außerdem bearbeitet die Staatsanwaltschaft (zur Förderung von und für) Korruption ohnehin keine Anzeigen betreff Sachwalterschaftsmissbrauch.

Eine Dame namens Christine Götz hatte eine Sammelklage (ca. 30 Fälle von Sachwalterschaftsmissbrauch wurden angezeigt) daselbst eingebracht - diese wurde nicht bearbeitet. Es gab nicht einmal eine Benachrichtigung betreff Einstellung der Anzeigen. Da sieht man wieder, welchen Einfluss die Rechtsanwälte (Kammer) auf Österreichs Justiz und Politik (Nationalrat) haben. Die dürfen doch der Kollegenschaft dieses (Bomben-) Geschäft nicht wegnehmen. Auch die Volksanwaltschaft will mit Sachwalterschaftsmissbrauch nichts zu tun haben - da fördert man schon lieber Vereine, die sich mit Kinderpornographie beschäftigen.
Umso mehr erstaunte es uns, dass am Montag, den 9. Juli 2012 in der ORF-Sendung KONKRET das Thema Sachwalterschaft und die daraus resultierenden Demütigungen und Menschenrechtsverletzungen doch noch zur Sprache kamen: 
Eine Frau, die berufstätig ist und von ihren Eltern besachwaltert wurde (weil sie zu viel Geld ausgegeben hatte), bekam vom Sachwalter 75 Euro pro Woche zum Leben. Der Sachwalter vernachlässigte ebenfalls – so wie in meinem Fall - die Gebarungen der Kurandin, z.B. führte er keine Arbeitnehmerveranlagung durch.
Auch ich musste ja sämtliche Anträge bei Behörden selbst stellen, was mich in große Schwierigkeiten brachte, da die Beamten (MA 50) mir gegenüber meinten: „Eigentlich dürfen wir ihren Antrag gar nicht bearbeiten.“ Der Sachwalter Dr. Weiser hat auf mehrfache Anfragen von Firmen nicht reagiert. Die Firmen und Behörden mussten die Schreiben und Mahnläufe wieder an mich, das Mündel, schicken. Auch ein Kinderzuschuss der PVA wurde nicht an das Amt für Jugend und Familie weiter geleitet. Ich musste sämtliche Anträge bei Institutionen und sonstige Rechtsgeschäfte selbst tätigen, ansonsten ich, wie man in Wien sagt "Meier gegangen" wäre.
Meine Person – mit vollkommener Entrechtung aufgrund von Zeugenschaft mysteriöser Vorkommnisse in Finanzministerium und Bundesrechenzentrum – musste ebenfalls zu Beginn der Besachwalterung im Januar 2009 mit 300 (in den ersten Monaten sogar 250 Euro) auskommen, währenddessen der Sachwalter, Rechtsanwalt Dr. Weiser mit Nobelkanzlei in Wien-Landstraße (früher Wien-Josefstadt) das Vermögen auf dem Mündelkonto anhäufte.
Das Ziel ist es – wie im KONKRET-Beitrag gut dargestellt – das Mündelvermögen zu erhöhen, sodass der Sachwalter/Rechtsanwalt ein hohes Honorar erhält. Gleichzeitig erhalten die Mündel (Kuranden), die oft zu Hauf (massenweise) in den Pflege- und Altersheimen ihr Dasein auf menschenunwürdige Weise fristen müssen, nicht einmal das Notwendigste zum Leben, zum Überleben, kein Geld für Winterstiefel, kein Geld für medizinische Behandlungen, Zahnbehandlungen….aber Hauptsache die Tausender häufen sich auf den Mündelkonten…..das garantiert für den Sachwalter und Rechtsanwalt, dass er sich weiterhin den Bentley, den Jachturlaub, die Nobelkanzlei mit den Biedermeiermöbeln, die Sekretärinnen, die Nobelvilla in Mödling oder Baden bei Wien leisten kann……

Das nennt man dann auf gut Österreichisch: SACHRAUBWALTERSCHAFT.

Anmerkung: Das Honorar des Sachwalters berechnet sich aus monatlichem Einkommen, Wertpapieren, Liegenschaften und Versicherungen des Mündels.


Mittwoch, 11. Juli 2012

ORF berichtet: 58.000 Sachwalterschaften und weit mehr als 200 Mündel pro "Rechtsanwalt"


Am Montag, den 9. Juli 2012,  hatte ich durch die ORF-Sendung „KONKRET“ ein Déja-vu-Erlebnis:
Das Thema war „Sachwalterschaft“. Eine Frau, die berufstätig ist und von ihren Eltern besachwaltert wurde (weil sie zu viel Geld ausgegeben hatte), bekam vom Sachwalter 75 Euro pro Woche zum Leben. Der Sachwalter vernachlässigte ebenfalls – so wie in meinem Fall - die Gebarungen der Kurandin, z.B. führte er keine Arbeitnehmerveranlagung durch.
Auch ich musste ja sämtliche Anträge bei Behörden selbst stellen, was mich in große Schwierigkeiten brachte, da die Beamten (MA 50) mir gegenüber meinten: „Eigentlich dürfen wir ihren Antrag gar nicht bearbeiten.“ Der Sachwalter Dr. Weiser hat auf mehrfache Anfragen von Firmen nicht reagiert. Die Firmen und Behörden mussten die Schreiben und Mahnläufe wieder an mich, das Mündel, schicken. Auch ein Kinderzuschuss der PVA wurde nicht an das Amt für Jugend und Familie weiter geleitet.
Meine Person – mit vollkommener Entrechtung aufgrund von Zeugenschaft mysteriöser Vorkommnisse im Finanzministerium und Bundesrechenzentrum – musste ebenfalls zu Beginn der Besachwalterung im Januar 2009 mit lediglich 300 Euro (in den ersten Monaten sogar 250 Euro) auskommen, währenddessen der Sachwalter, Rechtsanwalt Dr. Weiser mit Nobelkanzlei in Wien-Landstraße (früher Wien-Josefstadt)  das Vermögen auf dem Mündelkonto anhäufte.
Das Ziel ist es – wie im KONKRET-Beitrag gut dargestellt – das Mündelvermögen zu erhöhen, sodass der Sachwalter/Rechtsanwalt ein hohes Honorar erhält. Gleichzeitig erhalten die Mündel (Kuranden), die oft zu Hauf (massenweise) in den Pflege- und Altersheimen ihr Dasein auf menschenunwürdige Weise fristen müssen, nicht einmal das Notwendigste zum Leben, zum Überleben, kein Geld für Winterstiefel, kein Geld für medizinische Behandlungen, Zahnbehandlungen….aber Hauptsache die Tausender häufen sich auf den Mündelkonten…..das garantiert für den Sachwalter und Rechtsanwalt, dass er sich weiterhin den Bentley, den Jachturlaub, die Nobelkanzlei mit den Biedermeiermöbeln, die Sekretärinnen, die Nobelvilla in Mödling oder Baden bei Wien leisten kann……
Sogar die Juristin des Vereins für Sachwalterschaft (Vertretungsnetz) Frau Dr. Müller-Ebner gab im ORF öffentlich zu, dass Rechtsanwaltskanzleien viel mehr als 200 Mündel „bearbeiten“, da kommt in der Summe schon viel Geld zusammen. Jetzt verstehen wir, warum diese „Rechtsanwälte“ so nobel leben können – fast wie die englische Königin. Unsereiner (die Mündel) muss mit den Wiener Linien vorlieb nehmen, mit dem billigsten Brot, der billigsten Butter, der billigsten Milch und Käse vom Penny Markt, Hofer oder Lidl vorlieb nehmen. Beim Sozialmarkt darf man als Mündel nicht einkaufen, weil man ja ein zu hohes Monatseinkommen hat (was aber der Sachwalter „einstreift“) - alles natürlich mit hohen gesundheitlichen Risiken verbunden, da gute Bio-Nahrung teuer ist.
Anmerkung: Das Honorar des Sachwalters berechnet sich aus monatlichem Einkommen, Wertpapieren, Liegenschaften und Versicherungen des Mündels. Die Rechtsanwaltslobby (Rechtsanwaltskammern der Bundesländer) hat den Nationalrat so lange bedrängt, bis der Nationalrat ganz unauffällig beim Budgetbegleitgesetz 2009  die ursprüngliche Beschränkung der Mündelanzahl pro Rechtsanwaltskanzlei (Sachwalter) von ursprünglich 25 Stück auf unbegrenzt änderte. Wo bleibt der Aufschrei der BehindertensprecherInnen der im Nationalrat vertretenen politischen Parteien der Republik Österreich?





Montag, 2. Juli 2012

Im Netzwerk der Macht: Diagnose "pseudologia phantastica"

Dass man im "Netzwerk der Macht" der Republik Zeugen und Aufdecker wenn nicht schon "heimdrehen" so doch zu entmündigen versuchte, beweist jener Ausschnitt aus dem Buch "Netzwerk der Macht" von Hans Pretterebner:

Zweifellos am forschesten geht nunmehr Ludwig A. Minelli, Udo Prokschs Rechtsfreund in der Schweiz, gegen das Lucona-Buch und mich als Autor vor, wobei ihm als Bühne ein von seinem auf der Flucht befindlichen Klienten angestrengter Strafprozess gegen den prominenten Schweizer Journalisten Martin Ungerer wegen des Verdachtes der "planmäßigen Verleumdung" vor dem Bezirksgericht in Zürich dient.

Als Höhepunkt seines Schlußplädoyers regt Ludwig A. Minelli meine Psychiatrierung an. (Anmerkung: die Psychiatrierung des LUCONA-Aufdeckers Hans Pretterebner)

"Es würde mich", teilt der Proksch-Advokat dem sichtlich überraschten Schweizer Richter auch gleich das zu erwartende Ergebnis einer solchen Untersuchung mit, "nicht wundern, wenn er (Pretterebner) bei einer psychiatrischen Überprüfung seines Geisteszustandes als krankhafter PSEUDOLOGE bezeichnet wird."

Das Kennzeichen der "pseudologia phantastica" - einer echten Geisteskrankheit -, sei, doziert MINELLI weiter, "dass ihr Träger sich entsprechend seiner hysterischen Struktur Geltung verschaffen will und dies mit einer krankhaft gesteigerten Lügensucht tut."
Der Proksch-Freund ist in seinem Element. Selbst die missbilligenden Blicke des Gerichts vermögen ihn keineswegs zu irritieren. Denn immerhin sei das Erkennen dieser Geisteskrankheit für einen Laien vor allem deshalb "so schwierig, weil Pseudologen es immer wieder schaffen, mögliche Zweifel an ihren Schilderungen schon im vornherein durch verhältnismäßig plausible Argumente auszuschalten."

Quelle:
Hans Pretterebner - Netzwerk der Macht
Anatomie der Bewältigung eines Skandals
2. Auflage
Wien, Mai 1993

Anmerkung der Redaktion:

Rein zum Spaß wollte Udo Proksch - in Wien liebevoll der "Schifferlversenker" genannt - dem Autor Hans Pretterebner Angst einjagen, indem er ihn fast von der Rampe des Foyers des schönen Wiener Justizpalasts geworfen hätte.

YOU`LL NEVER WALK ALONE......

Freitag, 29. Juni 2012

Volksanwaltschaft bedauert persönliche Situation, sieht aber keine Miss-Stände in der Justizverwaltung



Singerstraße 17 | Postfach 20 | A-1015 Wien | Tel. +43 (0)1 51505-122 | Fax +43 (0) 1 51505-170 | DVR: 0031291
www.volksanwaltschaft.gv.at | post@volksanwaltschaft.gv.at | Kostenlose Servicenummer: 0800 223 223-122

Dr. Gertrude Brinek
Volksanwältin

Sachbearbeiter/-in: Geschäftszahl: Datum: 29. Juni 2012

Dr. Sylvia Papházy VA-BD-J/0303-B/1/2012

Sehr geehrte Frau Magister!

Ihre an die Volksanwaltschaft gerichtete Beschwerde habe ich erhalten und bedaure erneut Ihre persönliche Situation.

Leider muss ich Ihnen jedoch mitteilen, dass die Volksanwaltschaft keine Möglichkeit hat, für Sie tätig zu werden. Die Volksanwaltschaft wurde – wie bereits dargestellt – insbesondere als nachprüfendes Organ zur Kontrolle der öffentlichen Verwaltung eingerichtet. Gerichtsverfahren und Gerichtsentscheidungen unterliegen keiner Überprüfung oder Kommentierung durch die Volksanwaltschaft.

Die Gerichtsentscheidung auf Grund Ihres Rekurses vom 26. Mai 2012 wird auch seitens der Volksanwaltschaft unkommentiert zur Kenntnis zu nehmen sein.

Darüber hinaus kann die Volksanwaltschaft Sie leider nicht wie ein Rechtsanwalt beraten oder Ihre Interessen vor Gericht oder gegenüber Dritten vertreten.

Ich bedaure sehr, dass die Volksanwaltschaft in Ihrer Beschwerdeangelegenheit nicht tätig werden kann und schließe mit diesem Schreiben an Sie gegenständlichen Beschwerdeakt ab.

Für Ihre telefonischen Rückfragen steht Ihnen meine Mitarbeiterin Frau Dr. Sylvia Papházy
(DW 122) gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Dr. Peter Kastner e.h.

Signaturwert
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/gnYqHWASeBmaShkroR7poK6tzPugttl7GJqCygf8JJt7QU19Bv4/cNfEUwNNXqJ0ADR/z
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Unterzeichner Volksanwaltschaft
Datum/Zeit-UTC 2012-06-29T11:01:20+02:00
Aussteller-Zertifikat
CN=a-sign-corporate-light-02,OU=a-sign-corporatelight-
02,O=A-Trust Ges. f. Sicherheitssysteme im
elektr. Datenverkehr GmbH,C=AT
Serien-Nr. 532570
Methode urn:pdfsigfilter:bka.gv.at:binaer:v1.1.0
Parameter etsi-bka-moa-1.0
Hinweis Dieses Dokument wurde amtssigniert.
Prüfinformation Informationen zur Prüfung der elektronischen Signatur finden Sie unter: http://www.signaturpruefung.gv.at

Mittwoch, 27. Juni 2012

MUENDELKUNST unter Berücksichtigung von ICD 10 F 25.2

Einige Freunde sagten zu mir: "Bist Du deppat, Namen zu nennen und immer wieder konkret Namen zu nennen?"

Nun, die Antwort lautet eindeutig:  JA. "Deppat" ist die eindeutige Diagnose von zahlreichen psychiatrischen Gutachten. Schon Prof. Max Friedrich meinte im Jahre 1998, dass man aufgrund meiner Studien davon ausgehen müsste, dass ich alle Kinder "wie Abraham opfern wolle" und daher für alle ausgebildeten Religionslehrer/Pflichtschullehrerinnen OBSORGEUNFÄHIGKEIT gilt. Daher wurde beim Bezirksgericht Wien-Liesing vom BM für Finanzen die Geschäftsunfähigkeit rückwirkend von 2009 bis 1998 BESTELLT.

Schon die geschätzte Psychiaterin Frau Dr. Zadro-Jäger aus Wien-Mauer meinte ja im Dezember 2008: "Sie haben Ihre Arbeit für die Bundeshaushaltsverrechnung (Finanzministerium, Bundesrechenzentrum, Oberste Organe) nur geträumt. Sie können zwischen Traum/Wahn und Realität nicht unterscheiden. Wir müssen Ihnen ein ganz starkes Neuroleptikum verschreiben."
Von diesem Neuroleptikum habe ich ein halbes Stück genommen, mir wurde schwindlig. Wenn ich die verschriebene Dosis der Psychiaterin Zadro-Jäger tatsächlich geschluckt hätte, wäre ich "MEIER" gegangen, wie man bei uns in Wien sagt.

Ich hatte den Fehler gemacht, der Ärztin von meinen Albträumen von Wien-Mitte zu erzählen. Einzig der Leiter des Bezirksmuseums von Wien-Landstraße hat übrigens meine Erzählungen gut interpretieren können, weil er mit der Geschichte des dritten Wiener Gemeindebezirks sehr vertraut ist.

Bereits im Jahre 1995 meinte ein bekannter Wiener Psychiater und Universitätsprofessor, der in die USA auswanderte, dass ich wörtlich um jeden Psychiater "einen großen Bogen machen sollte."

All meine religiösen Erfahrungen, all meine prophetischen Träume wurden ja mitnichten PATHOLOGISIERT. Die Schulmedizin kann mit den Krankheiten und Sondererscheinungen der Seele nicht umgehen.

Unter diesem Aspekt können also all meine Blogs, all meine Erinnerungen, all meine Träume, beruflichen Erlebnisse und Namensnennungen aus dem Umfeld des Finanzministeriums, der Buchhaltungsagentur und des Bundesrechenzentrums als MÜNDELKUNST bezeichnet werden (Copyright: Mag.a Ingrid Moschik, Graz)

Unter jedem Schriftwerk, jedem blog meiner Person ist zu lesen: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen, Verwaltungseinrichtungen, Ministerien und Organen der Republik Österreich sind nur zufällig. Ja, vielleicht gibt es die Republik Österreich überhaupt nur in den Träumen der Frau Magistra H!


ENT-MÜNDIGT heißt ja: Alles was aus dem Munde der Person kommt, ist ungültig. Daher kann man mich auch nicht klagen, weder wegen Ehrenbeleidigung, noch wegen Rufschädigung, noch wegen Verleumdung.
Nur der Sachwalter hat mich bei Gericht zu vertreten.

Man könnte also frei nach NENA sagen:

Sie hat heute nichts versäumt, denn sie hat nur von ihr (der Republik und deren Untergang) geträumt

Andererseits hat mir in all den Jahren der vollkommenen Entwürdigung, Entrechtung durch die Entmündigung (mit schweren finanziellen, gesundheitlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Schäden durch den Raub aller Bürgerrechte) ein Psalm Davids große Hoffnung gegeben:

Psalm 8 - Die Herrlichkeit des Schöpfers und die Würde des Menschen (Einheitsübersetzung)

Für den Chormeister. Nach dem Kelterlied. Ein Psalm Davids.
Herr, unser Herrscher, wie gewaltig ist Dein Name auf der ganzen Erde
über den Himmel breitest Du Deine Hoheit aus
Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst Du Dir Lob (andere Übersetzung: durch die Unmündigen schaffst Du Dir Lob.....)
Deinen Gegnern zum Trotz - Deine Feinde müssen verstummen
Seh ich den Himmel, das Werk Deiner Hände, Mond und Sterne, die Du befestigst
Was ist der MENSCH, dass Du seiner gedenkst, des Menschen Kind, dass Du Dich seiner annimmst.

Die Psychiater sagen vielleicht: Jetzt zitiert sie Psalmen und nimmt diese uralten Texte auch noch wörtlich. Die Erkrankung - religiöser Wahn und Größenwahn - scheint schon sehr weit fortgeschritten zu sein.

Aber wie sagt der Volksmund: KINDER UND NARREN SAGEN DIE WAHRHEIT - bisweilen zumindest.









Montag, 18. Juni 2012

Geschichte einer bestellten Entmündigung: Weiße Folter auf Österreichisch

Einige Freunde fragten mich, wie es zur Entmündigung, zur vollständigen Entrechtung meiner Person kommen konnte. Nun, mein Fehler war, dass ich in den Jahren 2001 bis 2005 zu nahe an die Zentren der Macht in Österreich gelangte und bei der Umstellung der Bundeshaushaltsverrechnung auf SAP-Systeme mithelfen durfte.

Solche Leute wie mich benutzt man gerne für eine Weile. Wenn sie dann aber keine Ruhe geben - das war mein zweiter Fehler - dann schaltet man sie aus. Wobei mir ja das Instrument der Besachwalterung vielleicht das Leben gerettet hat. Niemand soll schließlich wissen, was wirklich auf den SAP-Systemen (mit Verbindungen nach Waldorf) im Bereich Bundeshaushalt, Zahlungen an die Europäische Union etc. manipuliert wird. Um weiterhin die Bevölkerung zu täuschen, bringt man gerne ein paar unnötige Zeugen etc. um die Ecke.

Wie sagte der Sachwalter Dr. Weiser doch zu mir: "Wir wollen Ihnen doch alle nur helfen".

ICH BIN GERÜHRT. ICH BIN SEHR GERÜHRT.

Noch eine Chronologie - eine Chronologie, wie diese "Hilfe" durch vollständige Entmündigung von Zeugen aussah:

Geschichte einer Entmündigung im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen:

Wie kam es eigentlich zur Entmündigung, zur totalen Entrechtung meiner Person?

Eckdaten

10. April 2006: Vorladung Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Wien

20. August 2008: Vorladung Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Wien

18. September 2008: Die Firma T-Mobile bringt durch die Rechtsanwaltskanzlei Sattlegger-Dorninger-Steiner (Linz-Wien) Zahlungsklage wegen € 863,02 ein.

26. September 2008: REKURS gegen Zahlungsbefehl bei T-Mobile

28. November 2008: 1. Tagsatzung Zahlungsklage T-Mobile BG Wien-Liesing. Richterin Irene Bauer-Moitzi leitet im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen die Sachwalterschaft für meine Person ein. Sie fragt die zu entrechtende Person: „Sie sind ja nicht besachwaltert oder?“

16. Dezember 2008: 1. Vorladung wegen Entmündigung Richterin Mag. Romana WIESER

7. Januar 2009: Dr. Martin Weiser, Rechtsanwalt in 1080 Wien, wird zum einstweiligen Sachwalter und Verfahrenssachwalter für meine Person bestellt. Richterin: Mag. Romana Wieser

4. März 2009: Erste Konferenz der Kurandin mit Sachwalter Dr. Weiser in Wien-Josefstadt. Der Sachwalter Dr. Weiser scheint sehr enttäuscht zu sein, dass aufgrund des Gesamteindrucks der Kurandin („fit wie ein Turnschuh“) kein hohes Pflegegeld zu erwarten ist (Anmerkung: ein hohes Pflegegeld erhöht das Honorar des Sachwalters bzw. die Aufwandsentschädigung des Sachwalters, die prozentuell vom Mündel-Vermögen berechnet wird – siehe dazu Pflegschaftsrechnung)

22. April 2009: Gutachter-Gespräch bei Dr. Herbert Kögler, Mödling

29. April 2009: Aktennotiz BG Liesing: Die Geschäftsunfähigkeit wird rückwirkend für folgende Zeiträume bestellt:

- Sommer 1998

- Frühjahr 2005: Ein Betriebsrat stirbt im Bundesrechenzentrum Wien

- Februar/ März 2007: Denunzierung auf www.peterpilz.at, Höhepunkt des parlamentarischen Eurofighter-  Untersuchungsausschusses

Vonseiten eines Sektionschefs aus dem BM für Finanzen (Winter) wird um eine entsprechende Bestätigung der Geschäftsunfähigkeit – 11 Jahre rückwirkend – durch den Gutachter Dr. Kögler Herbert gebeten.

14. Mai 2009: Hauptverhandlung Entmündigung (Besachwalterung) BG Wien-Liesing. Richterin: Mag. Romana Wieser. In Vertretung von Dr. Martin Weiser erscheint Rechtsanwalt Dr. Andreas Lehner, der das Mündel (Kurandin) in bezug auf seine/ihre Tätigkeit im Bundesrechenzentrum (E-Government, Justiz-Applikationen, E-Justiz) kritisiert.

18. Mai 2009: Richterin Mag. Romana Wieser schreibt den Bestellungsbeschluss für die vollständige Entmündigung der Frau Mag.a Rosemarie Barbara Hoedl. Der Sachwalter Dr. Martin Weiser ist nun für alle Angelegenheiten der Kurandin zuständig:

1. Vertretung gegenüber Behörden
2. Vertretung gegenüber privaten Vertragspartnern und Vertragspartnerinnen
3. Verwaltung von Barvermögen
4. Verwaltung von Einkünften
5. Verwaltung von beweglichem Vermögen
6. Verwaltung von Liegenschaften

Die PERSONENSORGE umfasst die medizinische und soziale Betreuung der Kurandin, sowie alle Änderungen des Wohnortes betreffend.

Mai 2009: Die Firmen (Vertragspartner siehe oben) versenden weiterhin Rechnungen und Mahnungen an das Mündel.

Mai 2009: Dr. Weiser übersiedelt seine Rechtsanwaltskanzlei von Wien-Josefstadt nach Wien-Landstraße und wirft das Mündel/Kurandin aus seiner Rechtsanwaltskanzlei. Er teilt weder der Kurandin noch dem Bezirksgericht Wien-Liesing seine Adressänderung mit.

4. Juni 2009: Telefonat ERSTE Bank Ombudsstelle, Herr Gerhard Strasser: „Mit Mündeln verhandeln wir nicht“.

18. September 2009: Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien gibt dem REKURS der Kurandin gegen den Sachwalterschafts-Bestellungsbeschluss nicht statt. Die Kurandin sei eine querulative Verschwörungstheoretikerin, die sich nicht um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern kann.

18. September 2009: Der Sachwalter Dr. Weiser trifft die Kurandin zufällig beim Bezirksgericht Wien-Liesing und nötigt sie zu einer Unterschrift in bezug auf die Führung der Sachwalterschaft. Alle Beschwerden über Sachwalterschaftsmissbrauch sind somit Ausdruck der Krankheit der Kurandin.

15. Oktober 2009: Die REKURS-Beantwortung des LG ZRS Wien trifft am Bezirksgericht Wien-Liesing ein.

10. März 2010: Pflegschaftsrechnung Dr. Weiser wird vom Bezirksgericht Wien-Liesing (Rechtspflegerin Nicole Fink) von geforderten 1.330 € auf 580 € gekürzt. Daraufhin kümmert sich der Sachwalter nicht mehr um die Angelegenheiten des Mündels.

22. März 2010: Der Sachwalter Dr. Weiser empfängt die Kurandin für fünf Minuten zur Audienz in seiner Biedermeier-Kanzlei in Wien, Landstraßer Hauptstraße 60. Er lehnt weiterhin jegliches Zur-Verfügung-Stellen von Geld für Psychotherapie vom MÜNDELKONTO ab. Dieser Termin sollte der einzige Termin in der Kanzlei Wien-Landstraße bleiben.

März 2010: Der blog chronologieeinerentmuendigung.blogspot.com geht online.

30. April 2010: Nach Telefonat mit Frau Zapletal (Verein für Sachwalterschaft, Vertretungsnetz) stellt die Kurandin beim Bezirksgericht Wien-Liesing Antrag auf Sachwalterwechsel.

17. Mai 2010: Stellungnahme Dr. Weiser an BG Liesing: Sämtliche Beschwerden der Kurandin über Mängel bei der Sachwalterschafts-Führung werden wörtlich als „Ausdruck ihrer Krankheit“ interpretiert.

Mai 2010: Die ERSTE Bank sperrt den lesenden Zugriff zum Netbanking. Somit kann die Kurandin nicht mehr kontrollieren, ob Miete und Strom vom Girokonto abgebucht werden.

Frühjahr 2010: Die Kurandin muss weiterhin bei der ERSTE Bank Mödling monatlich durch E-Mails darum bitten, dass von ihrem Girokonto (wo sich das Geld häuft) Miete und Strom beglichen werden. Leider kann der Sachwalter kein E-Mail-Programm öffnen und auch mit seiner Telefon-Anlage hat er Schwierigkeiten, wovon sich die Kurandin während ihrer einzigen Audienz im März 2010 (acht Minuten) überzeugen konnte. Zugleich verbietet der Sachwalter Dr. Weiser den Umgang mit der ERSTE-Bank-Angestellten in Mödling, Frau Mag. Ulrike Vokroj-Ossig.

27. Juli 2010: Der Antrag auf Sachwalterschaftswechsel wird von Richter Schuhmertl (Bezirksgericht Wien-Liesing) abgelehnt.

September 2010: Die Sekretärin des Sachwalters Dr. Weiser sagt einen Termin mit dem Mündel 10 Minuten zuvor ab.

September/November 2010: Sachwalter Dr. Weiser übermittelt dem BG Liesing zwei widersprüchliche Stellungnahmen betreff lesender Zugriff netbanking ERSTE Bank.

1. Oktober 2010: Die Oberlaa GmbH verweigert der Kurandin jegliche weitere Monatsmitgliedschaft im Fitness-Club, weil der Sachwalter Dr. Weiser eine Rate über 45 Euro nicht bezahlt hat.

November 2010: Die Kurandin vernetzt sich mit der Facebook-Gruppe „Stopp dem Sachwalterschaftsmissbrauch“

November 2010: Aufgrund des Nährstoffmangels wegen monatelanger Unterernährung, Billig-Ernährung muss die Kurandin fast den gesamten Monat November wegen einer schweren Grippe-Erkrankung das Bett hüten.

Dezember 2010: Dr. Weiser stellt der Kurandin trotz hohen Guthabens auf dem Girokonto kein Weihnachtsgeld zur Verfügung. Die Kurandin muss weiterhin JEDEN MONAT ins Internet-Cafe gehen und die Filiale der ERSTE Bank in Mödling darum bitten, dass Miete und Strom überwiesen werden. Auch muss die Kurandin mehrmals im Monat Mails schreiben, damit sie überhaupt ein Anrecht darauf hat, von ihrem hohen Girokonto-Guthaben Geld für Lebensmittel zu erhalten. Für die Auszahlung von Weihnachtsgeld steht der Sachwalter Dr. Weiser nicht zur Verfügung.

25. Januar 2011: Dr. Weiser teilt telefonisch mit, dass er die Sachwalterschaft beenden will.

17. Mai 2011: Vorladung bei Gutachter Dr. Herbert Kögler, Mödling bei Wien

20. Juni 2011: Hauptverhandlung zur Beendigung der Sachwalterschaft am Bezirksgericht Wien-Liesing. Richter: Martin Zucker. In Vertretung Dr. Weiser erscheint Frau Dr. Silvia Vinkovitc, die angibt, den Sachwalterschafts-Akt nicht zu kennen. Die Kurandin sollte in 30 Sekunden den Inhalt des 13-seitigen Gutachtens von Dr. Kögler erfassen. Der Kurandin wurde das Gutachten nicht per Post zugestellt. Im Gutachten wird der Kurandin weiterhin psychopathologisches Verhalten diagnostiziert, mit querulativen, paranoiden und vor allem Elementen der narzisstischen Kränkung. Andererseits wird von der Kurandin bei der Gerichtsverhandlung verlangt, dass sie den Inhalt eines 13-seitigen medizinisch-psychiatrischen Gutachtens in einer halben Minute erfasst und die Kenntnisnahme des Gutachtens unterschreibt. (Anmerkung: Diese Verhaltensweise erinnert an Nazi-Willkür bei den Gerichten)

21. Juni 2011: Richter Mag. Martin Zucker schreibt den Beschluss zur Beendigung der Sachwalterschaft.

10. August 2011: Nach mehrmaliger Beschwerde erhält die Kurandin den Beschluss zwecks Aufhebung der Sachwalterschaft.

2. September 2011: Die ehemalige Kurandin will bei A1 einen Vertrag für Internet abschließen. A1 Telekom AG teilt schriftlich mit, dass ein Vertrag mit der ehemaligen Kurandin nur bei gleichzeitiger Zahlung einer hohen Kaution möglich ist. Die ehemalige Kurandin verzichtet auf einen Vertrag mit A1-Telekom AG.

November 2011: Die ehemalige Kurandin muss bei einem Möbelkauf bei KIKA Laxenburger Straße 75 % des Kaufpreises als ANZAHLUNG leisten, ansonsten keine Auslieferung der Billig-Garderobe erfolgt. Auch bei Firma KIKA scheint also ein Vermerk auf.

Februar 2012: Ein lesbisches Pärchen, das eine Theatergruppe leitet, verweigert der ehemaligen Kurandin die Teilnahme an dieser Theatergruppe, nachdem sie gesteht, dass sie zwei Jahre und neun Monate besachwaltert war.

März 2012: Die ERSTE Bank, Filiale Mödling, teilt mit, dass es der ehemaligen Kurandin nie mehr möglich sein wird, ihr Girokonto, das sie bei dieser Bank seit 1997 besitzt, zu überziehen.

24. April 2012: Die ehemalige Kurandin erstattet Anzeige wegen Sachwalterschaftsmissbrauch, fahrlässige Körperverletzung, Anstiftung zum Amtsmissbrauch durch Vertreter des Bundesministerium für Finanzen und versuchte Beeinflussung des gerichtlichen Gutachters Dr. Kögler.

15. Mai 2012: BESCHLUSS Pflegschaftsendabrechnung Bezirksgericht Wien-Liesing. Der Sachwalter Dr. Weiser fordert – bei sonstiger Exekution – von der Kurandin 975 Euro. Die Kurandin erhebt REKURS gegen diese Forderung des Sachwalters Dr. Weiser.

Conclusio:

1. Folter ist in Österreich nicht gratis.

2. Für die äußerst mangelhafte Sachwalterschaftsführung verlangt der Sachwalter auch noch fast 1000 Euro.

3. Für das grob fahrlässige Verhalten als Sachwalter (mit den Folgen einer fahrlässigen Körperverletzung) verlangt der Sachwalter 975 EURO – bei sonstiger Exekution!

IN WORTEN: NEUNHUNDERTFUENFUNDSIEBZIG EURO

4. Der Sachwalter verlangt für grob fahrlässiges Verhalten 975 EURO von der Kurandin!

HABEN SIE DA NOCH WORTE – fällt Ihnen dazu noch was ein?

Ist das jetzt etwa schon der Gipfel der Frechheit, der Gipfel des Missbrauches, der Gipfel des Tretens der Menschenrechte mit Füßen oder ist es noch zu überbieten?