In memoriam Helga Konrad: eine feine Person, zu fein für das intrigante Wiener Parkett. Sie hat mein 1. Multikulturelles Projekt in Graz mit ein paar 1000 Ats gefördert. RIP Nie vergessen werde ich Ihre Eleganz, mit der sie durch das Grazer Dorf spazierte! Nicht die 1. Steirerin, die in Wien scheiterte: Sie hat an der Sorbonne studiert, war Doktorin der Romanistik: so gescheite Frauen mag man nicht in der Wiener SPÖ (nach Kreisky) Helga Konrad lebte echte #Frauensolidarität (wie ihre Vorgängerin Johanna Dohnal - von Vranitzky hinausgeworfen - und im GEGENSATZ zu ihren Nachfolgerinnen, die Frauen entmündigen enteignen, foltern und delogieren ließen, wenn sie ihnen gefährlich wurden oder zumindest diese Vorgangsweise in der Partei deckten gegen unbequeme Frauen, die zu viel wissen) Helga Konrad förderte Projekte von Frauen auch in Graz, darunter auch mein Multikulturelles Zentrum. Den Wiener Intrigen konnte sie als Ministerin nicht so lange Stand halten wie ihre Nachfolgerin, die als Oberösterreicherin dann letztlich auch scheiterte an ihrer Krankheit. Bei diesem Projekt an der Pädak lernte ich übrigens das österreichische System kennen und bekam sogar von meiner Projektleitung Supervision: Direktor ÖVP - Stellvertreter SPÖ (er hatte die Idee für das multikulturelle Projekt) Die Supervisorin (Supervision war damals sehr teuer) meinte: Eure Streitigkeiten im PROJEKT und die Streitigkeiten der Pädak-Leitung (ÖVP-Direktor und SPÖ-Stv.) SPIEGELN BOTTOM DOWN das System der großen Koalition SPÖ-ÖVP. Das werde ich nicht vergessen, zudem wir auch dem damals roten Unterrichtsministerium unterstellt waren & von diesem auch gefördert wurden. Die Fortsetzung erlebte ich dann live im Projekt sap Bundeshaushaltsverrechnung, aber noch härter und nicht so offensichtlich (weil höfisch und intrigant in Wien, da sind die Steirer ehrlicher) ABER: das ist ein anderes Drehbuch. An irgendeinem Modell muss man ja Ordnung finden in diesem #Chaos, das sich derzeit auf #Bundesebene abspielt. Natürlich kamen dann später die Grünen dazu und die Neos als ÖVP-Abspaltung, die Partei der Schönen und Reichen. Die Parteien die sich auf Namen gründeten (Strohsack, Pilz, Haider...) scheiterten immer. Das System aber bleibt in allen Varianten BOTTOM UP und BOTTOM DOWN. Danke Helga Konrad: ohne ihre finanzielle Unterstützung für mein Projekt und die damit verbundene SUPERVISION hätte ich vieles nicht geschafft. RIP Ich bin sehr traurig.

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