Die Klosterschule oder die Kunst der Übersiedlung:
Episode 1: To forgive (= give away?)
Ich mag besonders einige englische Begriffe wie to forgive (weggeben) oder revelation (Enthüllung, Aufdecken)
To forgive (weg geben): Wenn ich ein ganzes Leben lang herum renne mit meinem Hass auf jene psychopathische Klosterschwester, die mich in der 7. Klasse als Vorzugsschülerin aus der Schule jagte, werde ich nicht weiter kommen.
Dennoch erinnern mich aktuelle Ereignisse immer wieder an mein Gymnasium, wo ich 7 lange Jahre die Schulbank (Folterbank?) drückte.
Da ist zum Beispiel ein Sektionschef aus dem Wiener Justizministerium: erst von einem jüngst verblichenen "Erpresser" und Aufdecker erfuhr ich über seine Website, dass dieser ebenfalls jüngst verblichene (Soko Donau) Sektionschef mit einer Vorständin meiner ehemaligen Schule verheiratet war.
Das sind ganz besondere Qualen für mich: Meine Albträume von meiner Schule wurden reaktiviert.
Ich habe ja jahrelang die Straßenseite wechseln müssen, wenn ich eine Klosterschwester in schwarz-weiß auf der Straße entgegen kommen sah.Die Albträume erweiterten sich noch, als ich eine Patientin in Graz kennen lernte, die im Hof der besagten Schule missbraucht wurde.
Bevor ich vergesse: der jüngst verblichene Aufdecker war auch IT-Experte, verurteilter Missbrauchstäter (von OGH bestätigt) und man höre und staune IT-Gutachter für Scientology, mit einer Firma in LONDON (Großbritannien). Kein Wunder: Graz war jahrelang unter britischer Besatzung.
Also zurück zum Sektionschef: dieser segnete (als Ehebrecher) jüngst spektakulär das Zeitliche an der Donau: auch hier habe ich Kindheitserinnerungen. Ich war so cirka am Anfang der Volksschule, als wir Verwandte in der Wachau besuchten. Wir hatten ein Leihauto (dieses war weiß) und fing auf der Fähre von Aggsbach Markt zu Aggsbach Dorf oder umgekehrt direkt auf der Donau zu brennen an. Das war ein sogenanntes Engramm: Todesangst.
Was wollte ich jetzt eigentlich schreiben? ach ja: Familie Kurz haben wir in der Wachau besucht, das weiß ich noch.
Aber ich wollte ja über Vergebung schreiben:
Durch einen Theologieprofessor inspiriert konnte ich die Vergangenheit betreff Klosterschule ein bisschen erhellen:
Die Ursulinen mussten in der NS-Zeit zusperren, einige Nonnen gingen nach Frankreich, manche mussten vielleicht sogar in der Landwirtschaft arbeiten, jedenfalls war das eine Tragödie.
Von einer jungen Schwester erfuhr ich vor einigen Jahren, dass die Psycho-Schwester (meine Französisch-Lehrerin) aus Slowenien gebürtig war. Vielleicht hatte sie dort mit Partisanen zu tun oder mit deutscher Besatzung. Jedenfalls wurde sie, obwohl sie viel Schaden anrichtete, vom Landesschulrat gehalten. Einige Nonnen gingen u.a. wegen Selbstmorden von Mädchen dann später in Psychotherapie, wie ich von einem befreundeten Therapeuten in Graz erfuhr.
Jedenfalls ist die Klasnic-Kommission ein spezieller Fall für VERGEBUNG: to forgive oder give away. Ich bin so froh, dass ich Graz hinter mir lassen konnte, diese Stadt der Volkserhebung, diesen ganzen braunen Gestank. In Wien bin ich dann in noch größere Fettnäpfchen getreten, aber das ist ein anderes Drehbuch.
In der Klasnic-Kommission finden wir wieder: die Gattin des Ehebrechers (siehe Soko Donau, BMJ und Büro des ERSTEN NATIONALRATSPRÄSIDENTEN) aber auch berühmte Juristen, Psychotherapeuten, eine Ex-Kanzlerin, eine Gerichtspräsidentin: alle Spuren führen zum Konvent. Ich merke meine Angst, wenn ich das alles schreibe.
ALSO springe ich gleich zu Josef Haslinger: Man darf nicht vergessen, dass Haslinger als einfacher Bauernbub NIEMALS ohne seine klösterliche Erziehung ein berühmter Schriftsteller hätte werden können. Vielleicht hätte er eine landwirtschaftliche Schule besucht und wäre dann Bauer geworden, vielleicht Bio-Bauer.
Auch ich vergesse trotz meiner Dankbarkeitskomplexe, dass ich ja im Neusprachlichen Gymnasium sehr viel gelernt habe: Latein, Französisch, Englisch ab der 1.Klasse, sehr viel Literatur, bereits ab der 2. Klasse besuchten wir Oper und Theater in Graz. Das war schon ein Erlebnis.
Gerade in Krisensituationen, z.B. während der Stasi-Verfahren gegen mich, ist mir immer wieder meine gute Ausbildung in Erinnerung gekommen: was habe ich nicht alles gelernt. Meine Aufsätze wurden im Gymnasium oft vorgelesen, weil sie sehr gut waren. Ich schrieb Tagebuch ab meinem 17.Lebensjahr. Und schon bin ich beim Fall Lucona: die Lucona wurde in der Nacht zu meinem Geburtstag 1977 versenkt: DAS IST WIEDER EIN ANDERES DREHBUCH.
Österreich, Entmündigung,Klosterschule,Religion bleiben Themen trotz des Untergangs der Justiz: siehe Klasnic-Kommission: sie ist symbolisch für den Untergang der österr. Justiz.
Man vergisst aber immer bei aller Kritik an den christlichen Schulen, dass auch sehr viel Bildung vermittelt wurde wie überhaupt im Laufe der Jahrhunderte es gerade Priester waren, die einfachen Bauernbuben eine Schulbildung ermöglichten, Bauernbuben aus ärmlichsten Verhältnissen, die dann sehr berühmt wurden wie z.B. KARL RENNER,aber auch viele Komponisten, Schriftsteller, Künstler etc.
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EINE ÜBUNG IM LOSLASSEN: to give away (forgive)
Was ich eigentlich schreiben wollte: wenn man immer mit dem Anspruch herum rennt: den möchte ich vernichten, der hat mich ruiniert, die hat meine Karriere ruiniert, dann bleibe ich wie die KLIMAKLEBER und SESSELKLEBER in der Vergangenheit PICKEN. Man muss sich auch mal mit der Vergangenheit aussöhnen und Sachen weggeben können. Das lernt man am besten bei Übersiedlungen.Es gibt sonst keine Weiterentwicklung, man bleibt in der Vergangenheit stecken oder wird durch äußere Umstände (Unfall, Erkrankung etc...) dazu gezwungen, sich mit der Gegenwart zu beschäftigen.
Krimi-Drehbücher:
https://de.wikipedia.org/wiki/SOKO_Donau/Episodenliste
https://derstatus.at/politik/mord-wird-in-blitz-ergebnis-ausgeschlossen-1777.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Opernball_(Haslinger)
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