Tagebuch der Vergebung
22. Juli 2022
Es bietet die einzigartige Gelegenheit völlig risikofrei auch die schwierigsten GEFÜHLE auszudrücken und zu verarbeiten.
Dieses Tagebuch ist etwas ganz Besonderes, total privat und ausschließlich für mich bestimmt. Niemand anders wird darin lesen. Hier kann ich ganz ich selbst sein, verwundbar, aggressiv, Phantasiereich schwach, wie ich mich gerade fühle.
Schreiben Sie Ihre Geschichte und erzähle einfach was geschah.
Schreib Dir alles von der Seele: Deine Ängste, dass Dir alles wieder passiert, Deine copy-Strategien, Deine Wünsche, Hoffnungen - alles was Dich belastet.
Dazu ein Bibelspruch: Siehe meine Last ist leicht: Matthäus 11
Sollte Ihnen der Anfang schwer fallen, beginnen Sie mit dem Namen der Personen, die Sie verletzt haben. Den kennen Sie nicht - oder können sich nicht mehr ERINNERN?
Beschreiben Sie den betreffenden Menschen, soweit Sie sich erinnern können oder wollen.
Manchmal hat man z.B. bei SerienmörderInnen eine Hemmschwelle, die Person überhaupt genau anzuschauen. Aber man kann es schrittweise versuchen:
Vergebung ist ein Prozess, ein spiritueller Weg:
- Was hat die Person getan? In einem Satz!
- Wann ist das geschehen oder ist es ein andauernder Prozess: z.B. die Milliardenbetrügereien, die Serienmorde?
- Wo geschieht es oder ist es weltweit und man weiß nie, wo die Person als Nächstes zuschlägt?
- Welches Gefühl hat Ihnen das vermittelt bzw. vermitteln Ihnen die Serienmorde, die Mia-Betrügereien, das Quälen von Menschen, die Massenenteignungen, Entmündigungen?
Gehen Sie nun wieder zurück und ergänzen sie die Sätze.
Verleihen Sie Ihren Gefühlen (Hass, Aggression, Wut, Ohnmacht...) umfassend AUSDRUCK. Keine Angst vor Melodramatik! Gehen Sie ruhig in die Vollen. Werden Sie so anschaulich wie möglich, jedoch ohne sich selbst weiter zu verletzen (Masochismus, Altruismus).
Was geschah?
Was direkt im Anschluss?
Was kam danach? Wie haben Sie sich direkt bei der Attacke bzw. danach verhalten?
Überlegen Sie genau, welchen psychischen und physischen Schaden der Übergriff verursacht hat und inwiefern sich Ihre Sicht auf andere Menschen und Ihr VERTRAUEN zu anderen Menschen infolge dieser Verletzung, dieses Traumas verändert haben (z.B. Vertrauen in die Kirche, die Religion, die Justiz, den Staat...)
Es handelt sich hier nicht um eine offizielle Erklärung (z.B. Vergebungsritual im religiösen Sinne).
Schreiben Sie einfach, wie es sich angefühlt hat, was Sie gesehen haben, erlebt haben was Ihnen geschehen ist, wie Sie verletzt worden sind, wie Sie geschädigt worden sind, wie Sie beraubt worden sind und alles, woran Sie sich erinnern.
Solche Tagebücher der Vergebung können sehr lange werden, es gibt vielleicht viele Personen, denen Sie zu vergeben haben. Einige leben vielleicht nicht mehr (Lehrer, Nonnen, die Sie missbraucht haben...)
Vergebung als spiritueller Weg kann sehr lange sein - es ist wie gesagt ein WEG und manche sagen ja: DER WEG IST DAS ZIEL.
Wichtig ist es auch, sich einzugestehen, dass man mit der Person nichts mehr zu tun haben will - z.B. auch mit der Justiz, mit der Enteigungsjustiz - daher erscheint es sinnvoll, dass manche Österreich verlassen, um nicht weiter von einer #Justizmafia (Clearing- und Sektennetzwerke, die weiterhin an der Enteignung arbeiten) geschädigt zu werden.
Um abzuschließen, ist es wichtig sich genau zu erinnern, genau zu erzählen, was geschehen ist.
Das Vergebungstagebuch enthält also folgende Kapitel (frei nach Desmond Tutu)
1. Erzählen Sie die Geschichte
2. Benennen Sie den Schmerz, den Schaden - den körperlichen Schaden, den finanziellen Schaden etc.
3. Praktizieren Sie Vergebung (dazu gehört im Speziellen eben auch das Vergebungstagebuch)
4. Beenden Sie die Beziehung oder erneuern Sie die Beziehung: Manchmal ist es auch nötig, ein Land zu verlassen, um eben nicht der Enteignungsmafia, die sich bis in die Justiz und Gerichte zieht, weiterhin zum Opfer zu fallen.
Die Stufe Clear referiert mit der von L. Ron Hubbard präsentierten Zweiteilung des Verstandes, nach der dieser aus einem sogenannten analytischen (Analytical Mind) und einem reaktiven Teil (Reactive Mind) bestehen soll.[8] Im analytischen Teil wäre demzufolge alles Rationelle und Logische; Hubbard beschrieb diesen als „fehlerfreien Computer“.[8] Als reaktiven Verstand bezeichnete er etwas, dessen Inhalt aus einer Vielzahl von Erinnerungsspuren bestehe, die Momente des Schmerzes, der Bewusstlosigkeit und des Verlustes beinhalteten.[8] Diese wurden als Engramme bezeichnet. Sie wurden als „Fehlfunktionen“ aufgefasst und sollten mit dem Dianetik-Auditing beseitigt werden.[8]
Verfahren
Das Auditing selbst besteht aus einem Frage- und Antwortablauf, bei dem die fragende Person die zu befragende Person in eine Rêverie versetzte.[8] Während der Fragesteller bei Scientology als Auditor bezeichnet wird, heißt der Befragte Pre-Clear (PC).[8] Anfangs wurden beim Auditing keine Hilfsmittel eingesetzt, ab 1952 kam ein sogenanntes „Psycho-Galvanometer“ zum Einsatz, das den Hautwiderstand anzeigte und ähnlich der frühen Form eines Lügendetektors funktionierte.[9] Heute kommt das sogenannte E-Meter zur Anwendung.[10]
L. Ron Hubbard, der selbst ausgebildeter Hypnotiseur war,[8][11] beschrieb das Dianetik-Verfahren wie folgt:
„1. Versichern Sie dem Patienten, dass er über alles, was geschieht Bescheid wissen wird. 2. Zählen Sie, bis er die Augen schließt, 3. Richten sie den Löscher ein. 4. Senden Sie den Patienten in einen Zeitabschnitt der Vergangenheit zurück. 5. Arbeiten Sie mit dem Archivar, um Daten zu erhalten. 6. Reduzieren Sie alle berührten Engramme, sodass keine Ladung [negative Aufladung] verbleibt. 7. Bringen Sie den Patienten in die Gegenwart. 8. Vergewissern Sie sich, dass er in der Gegenwart ist. 9. Geben Sie ihm das Löscherwort. 10. Stellen Sie volles Bewusstsein seiner Umgebung wieder her.[12]“
Der Zustand Clear sei, so Hubbard, in dem Moment gegeben, wo keine Engramme mehr lokalisierbar seien
https://vertretungsnetz.at/erwachsenenvertretung/clearing
Zu den zentralen Aufgaben der Erwachsenenschutzvereine gehört das sogenannte Clearing. VertretungsNetz klärt im Auftrag des zuständigen Bezirksgerichts, ob eine gerichtliche Erwachsenenvertretung als weitester Eingriff in die Selbstbestimmung wirklich notwendig ist oder vermieden werden kann. Wir sehen uns dabei der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, wonach Menschen, die in ihrer Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigt sind, möglichst autonom über ihr Leben entscheiden sollen.
Wann kommt es zum Clearing?
Im Erwachsenenschutzgesetz ist ein Clearing dann vorgesehen, wenn eine gerichtliche Erwachsenenvertretung bestellt oder erneuert werden soll. Das Gericht kann ein Clearing aber auch anordnen, wenn eine derartige Vertretung erweitert, eingeschränkt oder beendet werden soll. Gleiches gilt, wenn über einen sogenannten „Genehmigungsvorbehalt“ entschieden wird. Entscheidet ein:e Erwachsenenvertreter:in über eine Wohnortänderung gegen den Willen der vertretenen Person, (z. B. Umzug in ein Pflegeheim) ist ein Clearing verpflichtend. Die Ergebnisse des Clearings werden in einem Bericht zusammengefasst und an das zuständige Gericht weitergeleitet.
Wie läuft es ab?
Im Rahmen des Clearings erheben unsere speziell ausgebildeten Mitarbeiter:innen für jede betroffene Person das persönliche und soziale Umfeld. Sie führen Gespräche mit den betroffenen Personen und allen Beteiligten. Welche konkreten Angelegenheiten sind zu besorgen und welche Gefährdungen sind festzustellen? Wo wird Unterstützung gebraucht, um die Handlungsfähigkeit möglichst selbst ausüben zu können? Gibt es Unterstützungsmöglichkeiten im sozialen Umfeld oder von Einrichtungen, Behörden oder Vereinen? Ziel ist es, wenn möglich, eine gerichtliche Erwachsenenvertretung zu vermeiden und die passende Unterstützung oder Vertretung zu finden.
Vertretung wählen!
Unsere Mitarbeiter:innen unterstützen die Betroffenen, eine nahestehende Person oder eine:n Angehörige:n für die konkreten Aufgaben zu wählen. VertretungsNetz übernimmt als Erwachsenenschutzverein im Zuge des neuen Gesetzes auch die Errichtung und Registrierung von gewählten Vertretungen im ÖZVV (Österreichisches Zentrales Vertretungsregister). Unsere Mitarbeiter:innen beraten Sie gerne zu den einzelnen Vertretungsmöglichkeiten und bieten eine
allfällige Errichtung an.


