Samstag, 23. Juli 2022

Tagebuch der Vergebung - was ist geschehen? Clearing (Verfahren) und Enteignung

Tagebuch  der Vergebung 

22. Juli 2022 

Es bietet die einzigartige Gelegenheit völlig risikofrei auch  die schwierigsten GEFÜHLE auszudrücken und zu verarbeiten.  

Dieses Tagebuch ist etwas ganz Besonderes, total  privat und ausschließlich für mich bestimmt. Niemand anders wird darin lesen. Hier kann ich ganz ich selbst  sein, verwundbar, aggressiv, Phantasiereich schwach, wie ich mich  gerade fühle.  

Schreiben Sie Ihre Geschichte und erzähle einfach was geschah.  

Schreib Dir  alles   von der Seele: Deine Ängste, dass Dir alles wieder passiert, Deine copy-Strategien, Deine Wünsche,  Hoffnungen -  alles  was Dich belastet. 

Dazu  ein Bibelspruch: Siehe meine Last ist leicht: Matthäus 11 

Sollte Ihnen der Anfang schwer fallen, beginnen Sie  mit dem Namen der Personen, die Sie  verletzt  haben. Den kennen Sie nicht -  oder können sich nicht  mehr  ERINNERN? 

Beschreiben Sie den betreffenden Menschen, soweit Sie sich  erinnern können oder wollen.  

Manchmal  hat man z.B. bei SerienmörderInnen eine  Hemmschwelle,  die  Person überhaupt genau  anzuschauen. Aber man kann es schrittweise versuchen: 

Vergebung ist ein Prozess, ein spiritueller Weg: 

- Was  hat die  Person getan? In einem Satz! 

- Wann ist das geschehen oder ist es  ein andauernder Prozess: z.B. die  Milliardenbetrügereien,  die  Serienmorde? 

- Wo geschieht  es oder  ist es  weltweit   und man weiß nie, wo die Person als  Nächstes zuschlägt? 

- Welches Gefühl  hat Ihnen das vermittelt bzw. vermitteln Ihnen die  Serienmorde,  die  Mia-Betrügereien, das Quälen von Menschen, die Massenenteignungen, Entmündigungen?  

Gehen Sie nun wieder zurück und ergänzen sie die  Sätze. 

Verleihen Sie Ihren Gefühlen (Hass, Aggression, Wut,  Ohnmacht...) umfassend AUSDRUCK. Keine Angst vor  Melodramatik! Gehen Sie ruhig  in die  Vollen. Werden Sie so  anschaulich wie  möglich,  jedoch ohne sich selbst weiter zu verletzen (Masochismus, Altruismus).  

Was geschah? 

Was direkt im Anschluss? 

Was kam danach? Wie  haben Sie sich  direkt bei  der Attacke bzw. danach  verhalten? 

Überlegen Sie genau, welchen psychischen und physischen Schaden der Übergriff  verursacht  hat und inwiefern sich Ihre Sicht auf  andere Menschen und Ihr VERTRAUEN zu anderen Menschen infolge dieser Verletzung, dieses Traumas verändert haben (z.B. Vertrauen in die  Kirche, die  Religion, die  Justiz, den Staat...) 

Es handelt sich hier nicht um eine offizielle Erklärung (z.B. Vergebungsritual im religiösen Sinne). 

Schreiben Sie einfach,  wie es sich angefühlt  hat, was Sie  gesehen haben, erlebt haben was Ihnen geschehen ist, wie  Sie verletzt worden sind, wie  Sie  geschädigt worden sind, wie  Sie beraubt  worden sind und alles, woran Sie sich erinnern. 

Solche Tagebücher  der Vergebung können sehr  lange  werden, es gibt vielleicht viele  Personen, denen Sie  zu vergeben haben. Einige leben vielleicht nicht mehr (Lehrer, Nonnen, die  Sie missbraucht  haben...) 

Vergebung als spiritueller Weg  kann sehr  lange sein  -  es ist  wie  gesagt ein WEG und manche  sagen ja: DER WEG IST DAS ZIEL.  

Wichtig ist  es auch, sich  einzugestehen, dass man mit  der  Person nichts mehr zu tun haben will - z.B.  auch mit der Justiz, mit  der Enteigungsjustiz - daher erscheint es sinnvoll,  dass manche  Österreich verlassen,  um nicht weiter von einer #Justizmafia  (Clearing- und Sektennetzwerke, die weiterhin an der Enteignung arbeiten) geschädigt  zu werden.  

Um  abzuschließen, ist es  wichtig sich genau  zu erinnern, genau  zu erzählen, was geschehen ist. 

Das Vergebungstagebuch enthält  also  folgende Kapitel (frei  nach Desmond Tutu)  

1.  Erzählen Sie die  Geschichte 

2. Benennen Sie den Schmerz, den Schaden - den körperlichen Schaden, den finanziellen Schaden etc.  

3. Praktizieren Sie  Vergebung (dazu gehört  im Speziellen eben auch  das Vergebungstagebuch) 

4. Beenden Sie die Beziehung oder erneuern Sie die Beziehung: Manchmal ist es auch nötig, ein Land zu verlassen,  um  eben  nicht der Enteignungsmafia,  die sich bis in die  Justiz und Gerichte zieht, weiterhin zum Opfer zu fallen. 

Die Stufe Clear referiert mit der von L. Ron Hubbard präsentierten Zweiteilung des Verstandes, nach der dieser aus einem sogenannten analytischen (Analytical Mind) und einem reaktiven Teil (Reactive Mind) bestehen soll.[8] Im analytischen Teil wäre demzufolge alles Rationelle und Logische; Hubbard beschrieb diesen als „fehlerfreien Computer“.[8] Als reaktiven Verstand bezeichnete er etwas, dessen Inhalt aus einer Vielzahl von Erinnerungsspuren bestehe, die Momente des Schmerzes, der Bewusstlosigkeit und des Verlustes beinhalteten.[8] Diese wurden als Engramme bezeichnet. Sie wurden als „Fehlfunktionen“ aufgefasst und sollten mit dem Dianetik-Auditing beseitigt werden.[8]

Verfahren

Das Auditing selbst besteht aus einem Frage- und Antwortablauf, bei dem die fragende Person die zu befragende Person in eine Rêverie versetzte.[8] Während der Fragesteller bei Scientology als Auditor bezeichnet wird, heißt der Befragte Pre-Clear (PC).[8] Anfangs wurden beim Auditing keine Hilfsmittel eingesetzt, ab 1952 kam ein sogenanntes „Psycho-Galvanometer“ zum Einsatz, das den Hautwiderstand anzeigte und ähnlich der frühen Form eines Lügendetektors funktionierte.[9] Heute kommt das sogenannte E-Meter zur Anwendung.[10]

L. Ron Hubbard, der selbst ausgebildeter Hypnotiseur war,[8][11] beschrieb das Dianetik-Verfahren wie folgt:

„1. Versichern Sie dem Patienten, dass er über alles, was geschieht Bescheid wissen wird. 2. Zählen Sie, bis er die Augen schließt, 3. Richten sie den Löscher ein. 4. Senden Sie den Patienten in einen Zeitabschnitt der Vergangenheit zurück. 5. Arbeiten Sie mit dem Archivar, um Daten zu erhalten. 6. Reduzieren Sie alle berührten Engramme, sodass keine Ladung [negative Aufladung] verbleibt. 7. Bringen Sie den Patienten in die Gegenwart. 8. Vergewissern Sie sich, dass er in der Gegenwart ist. 9. Geben Sie ihm das Löscherwort. 10. Stellen Sie volles Bewusstsein seiner Umgebung wieder her.[12]

Der Zustand Clear sei, so Hubbard, in dem Moment gegeben, wo keine Engramme mehr lokalisierbar seien


https://vertretungsnetz.at/erwachsenenvertretung/clearing


Zu den zentralen Aufgaben der Erwachsenenschutzvereine gehört das sogenannte Clearing. VertretungsNetz klärt im Auftrag des zuständigen Bezirksgerichts, ob eine gerichtliche Erwachsenenvertretung als weitester Eingriff in die Selbstbestimmung wirklich notwendig ist oder vermieden werden kann. Wir sehen uns dabei der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, wonach Menschen, die in ihrer Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigt sind, möglichst autonom über ihr Leben entscheiden sollen.

Wann kommt es zum Clearing?
Im Erwachsenenschutzgesetz ist ein Clearing dann vorgesehen, wenn eine gerichtliche Erwachsenenvertretung bestellt oder erneuert werden soll. Das Gericht kann ein Clearing aber auch anordnen, wenn eine derartige Vertretung erweitert, eingeschränkt oder beendet werden soll. Gleiches gilt, wenn über einen sogenannten „Genehmigungsvorbehalt“ entschieden wird. Entscheidet ein:e Erwachsenenvertreter:in über eine Wohnortänderung gegen den Willen der vertretenen Person, (z. B. Umzug in ein Pflegeheim) ist ein Clearing verpflichtend. Die Ergebnisse des Clearings werden in einem Bericht zusammengefasst und an das zuständige Gericht weitergeleitet.

Wie läuft es ab?
Im Rahmen des Clearings erheben unsere speziell ausgebildeten Mitarbeiter:innen für jede betroffene Person das persönliche und soziale Umfeld. Sie führen Gespräche mit den betroffenen Personen und allen Beteiligten. Welche konkreten Angelegenheiten sind zu besorgen und welche Gefährdungen sind festzustellen? Wo wird Unterstützung gebraucht, um die Handlungsfähigkeit möglichst selbst ausüben zu können? Gibt es Unterstützungsmöglichkeiten im sozialen Umfeld oder von Einrichtungen, Behörden oder Vereinen? Ziel ist es, wenn möglich, eine gerichtliche Erwachsenenvertretung zu vermeiden und die passende Unterstützung oder Vertretung zu finden. 

Vertretung wählen!
Unsere Mitarbeiter:innen unterstützen die Betroffenen, eine nahestehende Person oder eine:n Angehörige:n für die konkreten Aufgaben zu wählen. VertretungsNetz übernimmt als Erwachsenenschutzverein im Zuge des neuen Gesetzes auch die Errichtung und Registrierung von gewählten Vertretungen im ÖZVV (Österreichisches Zentrales Vertretungsregister). Unsere Mitarbeiter:innen beraten Sie gerne zu den einzelnen Vertretungsmöglichkeiten und bieten eine 

allfällige Errichtung an.

Clearing Plus
Im „Clearing Plus“ begleiten wir betroffene Personen über einen längeren Zeitraum hinweg. Auch hier ist das Ziel, eine gerichtliche Erwachsenenvertretung durch Aktivierung des persönlichen und sozialen Umfelds zu vermeiden. Clearing Plus geschieht nicht auf Auftrag des Gerichts, sondern kann von VertretungsNetz im Rahmen eines laufenden Clearing eingeleitet werden, wenn das Gericht zustimmt. Voraussetzung dafür sind u.a. konkrete Anhaltspunkte, dass Unterstützungsmöglichkeiten vermittelt werden könnten, wenn dafür mehr Zeit zur Verfügung stünde. In der Vergangenheit hat sich in diversen Modellprojekten gezeigt, dass Clearing Plus sehr erfolgreich ist.

 




Dienstag, 19. Juli 2022

PILZ ein Regime: Erinnerungen einer #Klosterschülerin: rememberings of an austrian ward

 #Schattenpolitik #RepublikderKavaliere #Innenpolitik Österreichische Geschichte des 20. Jh.

An den Büchern von Peter #Pilz kann man die Entwicklung der österr. Innenpolitik studieren: 2002 bis 2022 Vom Eurofighter-Skandal über schwarz-blau Ibiza bis zum Ukrainekrieg
2006 sollte das Buch "Die Republik der Kavaliere" das Ende der Wende, sprich das Ende der Regierung Schüssel/ Grasser einläuten und vorbereiten, dann natürlich auch den Eurofighter-Ausschuss mit den bekannten Folgen.




2017 war es wieder soweit: Blau-schwarz erhielt ein Revival mit Sebastian Kurz, dem politischen Genie und großartigem "Blender".
Ibiza kam 2019 dazwischen und brachte die Grünen an die Macht. Inzwischen war Pilz aus den Grünen ausgetreten und gründete seine eigene Partei, womit er mit einer Abgeordneten bosnischer Abstammung seinen Einfluss in die Justiz vorbereitete und den Sturz des Systems Pilnacek vorbereitete.

https://docplayer.org/8833735-Im-auftrag-der-republik-geschichte-einer-entmuendigung-aus-staatsraeson.html


Weil jedes Ding aber zwei Seiten hat (also rechts und links, dunkel und hell, rot und schwarz) sind politische Entwicklungen nicht einfach so zu kopieren.
2021 war es dann soweit: Mit der Publikation des Buches "Kurz-ein Regime" wurde der STURZ des Sebastian KURZ penibel vorbereitet - vom eigenen Koalitionspartner den #GRÜNEN.
2021 ist aber nicht 2006: Wir hatten inzwischen Corona und viele Menschen haben sich ganz auf Social Media konzentriert, auf das Rauslassen ihrer eigenen Meinungen, blogs, digitalen Dokumente.

So wurde Pilz geklagt von mehreren ÖVP-nahen Personen und sehr reichen Menschen. Inzwischen hat er ja mit Parteienförderung (1,4 Mio) für die Liste JETZT ein Internet-Medium nämlich zackzack gegründet.
Und jetzt kommts: Natürlich lassen sich die "Schwarzen" nicht ihr Leben komplett von einem Peter Pilz, dem Altkommunisten, zerstören.
Dazu muss man wissen, dass Pilzens Vater kommunistischer Vizebürgermeister von Kapfenberg war und seine Mutter in einem Gemeindebau in Wien lebte, der von den "Schwarzen" in den 1930-er Jahren beschossen wurde.

Außerdem besuchte der "Peda" ein sehr strenges Gymnasium in der Steiermark, wo man überleben lernte - auch intellektuell.
Somit ist die Geschichte von Pilz und seiner Familie ganz eng verwoben mit der österreichischen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Pilz hat auch Prof. van der Bellen (der ihm seine Doktorarbeit verschönte) in die Politik gebracht. Die Folgen sind bekannt.





Jetzt ist er ein alternder Kommunist auf seinem steirischen Bauernhof und glaubt, dass er noch immer die Geschicke der Republik steuern und lenken kann.
Aber selbst seine SchülerInnen wie Alma Z. haben sich von ihm verabschiedet.
Die Gruppe Pilnacek zieht im Hintergrund noch immer die Fäden in der Justiz und sonstwo (Klosterschule)




Die "Schwarzen" von heute sind ja auch nicht blöd. Bereits 2017 wollten sie Pilz erledigen mit der Anzeige betreff Grapschen in Tirol (Alpbach)
Geschlossen haben Frauen damals das Parlament verlassen, als Pilz eintraf. 2018 zog er wieder ins Parlament ein.
Es muss alles nach seinem Willen gehen. Er ist ein ganz Schlimmer.
Nun hat Herr Holzer aber einen interessanten Erfolg gegen Pilz erzielt: Das Buch darf nicht mehr gedruckt werden: "Kurz ein Regime"


Kurz zieht ja inzwischen die Fäden von den USA aus - vielleicht vom #CFR etc, wo Pilz nicht mitkann - weder finanziell noch was das Aussehen und den internationalen Einfluss betrifft.
Diese #Zensur erinnert wiederum an Thomas Bernhard: Man wollte T. Bernhard in den 80-er Jahren für verrückt erklären, ihn entmündigen und seine Bücher beschlagnahmen. Ich glaube, es ging um den Selbstmord einer Dame der Wiener Gesellschaft worüber Bernhard ausführlich schrieb: HOLZFÄLLEN eine Erregung


Ich habe mir das Buch KURZ - ein Regime bei Thalia angesehen und durchgeblättert und beschlossen, dass es die 24 Euro nicht wert ist. KURZ IST WEG und einige glauben, ihre Ziele erreicht zu haben.



Die ÖVP ist aber Gründungsmitglied dieser 2. Republik und wird nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden. Sie war nur zu Kreisky´s und Sinowatz- Zeiten in Opposition (1970 bis 1986)


Conclusio: Jetzt habe ich mich schon wieder in einen Wirbel hinein geschrieben: aber der Pilz ist irgendwie mein Schatten. Er repräsentiert viel. Man kann viel lernen - vor allem auch wie man NICHT SEIN WILL (ein bisschen #Pharisäerin bin ich ja auch: so danke ich jeden Tag, dass ich NICHT so bin wie der oder die oder z.B. PP....)

Links: 





Der erste Vorfall, der Bernhard in die Schlagzeilen brachte, war der sogenannte Staatspreis-Skandal, der am 4. März 1968 im Wiener Unterrichtsministerium seinen Ausgang nahm: Bei der Verleihung der Staatspreise für das Jahr 1967 sagte Bernhard, statt eine Fest- und Dankesrede zu halten:

„Es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt […] Der Staat ist ein Gebilde, das fortwährend zum Scheitern, das Volk ein solches, das ununterbrochen zur Infamie und zur Geistesschwäche verurteilt ist. Das Leben Hoffnungslosigkeit, an die sich die Philosophien anlehnen, in welcher alles letzten Endes verrückt werden muss. Wir sind Österreicher, wir sind apathisch; wir sind das Leben als das gemeine Desinteresse am Leben, wir sind in dem Prozess der Natur der Größenwahn-Sinn der Zukunft. Ende Zitat wikipedia 





Montag, 11. Juli 2022

Ein persönliches Treffen

Einige Psychologen schlagen für dieses Stadium des Vergebungsprozesses eine echte Kontaktaufnahme vor - einen Anruf, ein E-Mail mit dem Bitten um  ein Treffen. 

Zuerst sollten wir jedoch was anderes versuchen: 

Visualisieren Sie ein Plätzchen, an dem Sie sich vollkommen sicher fühlen, das Sagen haben, zuversichtlich, kompetent und mutig sind. Sich geliebt und angenommen fühlen. 

Manche stellen sich ihr Wohnzimmer vor - weiche Decken, ein Sofa, Polster....Bücherregal. 

Stellen Sie sich vor, dass es an der Tür klopft: Die Person, die  Sie verletzt hat, begehrt Einlass. 

Sprechen Sie nun alles aus, was Sie sagen wollen.  Alles, was Sie in Ihrem Brief geschrieben haben - jedes Gefühl - jede Situation.....

Und dann sagen Sie laut: ICH VERGEBE DIR - ICH LASSE DICH LOS. JETZT KANNST DU  GEHEN - abmarschieren.  Sie oder Du spielst keine Rolle  mehr in meinem Leben. 

z.B. Ich komme NIE WIEDER in die  Gefahr entmündigt zu werden (Jahre rückwirkend) 

Du kannst gehen. Sie können gehen.  Sie müssen gehen. Ich möchte, dass Sie gehen. HIER und JETZT und sich für immer aus Österreich schleichen. 

Wenn Sie wirklich wollen, können Sie dieser Person gegenüber treten und vielleicht einen Neuanfang wagen. 

VORSICHT: bei  Satanisten, Mördern, Gewalttätern, Mitgliedern der Mafia  ist dies keineswegs empfehlenswert. 

Die Geschichte "Chronologie einer Entmündigung" ist nun zu Ende. 

Jene, die sie ausgelöst haben, sind WEG von den Machtpositionen -  sie können nie mehr die Folter reaktivieren bzw. eine Enteignung oder Klage versuchen. 


Ein Brief an die Person, die Sie verletzt entmündigt beleidigt zerstört hat

 Vom expressiven gehen wir jetzt zum transaktionalen Schreiben über. Während das expressive Schreiben ein Instrument der SELBSTREFLEXION ist, also der Erkundung unserer geheimsten Gedanken und Emotionen, dient das transaktionale Schreiben dem Austausch von Informationen - aber auch der Verbesserung von Kommunikation (Friedensarbeit nach M. Rosenberg) 

In dieser Übung schreiben wir jener Person, die uns 

- verletzt 

- entwürdigt 

- entmündigt 

- entlassen 

- gemobbt 

- sadistisch gewürgt 

-  vergewaltigt, missbraucht 

-  bestohlen 

- angeschossen 

- versucht hat uns zu ermorden 

etc. hat einen Brief. 

Keine Angst - absenden werden wir ihn (noch) nicht. 

Juristischer Exkurs: Solche Äußerungen könnten auch als gefährliche Drohung juristisch ausgewertet werden und man könnte deswegen geklagt werden, ins Gefängnis kommen (z.B. Maßnahmenvollzug) - obwohl man ja  nur (leider in diesem Falle falsch verstandene) Vergebungsarbeit machen wollte. 

Auf alle  Fälle sollte man (auch mit Publikationen) einige Wochen warten und danach überlegen, ob dieser Text es wert ist, ihn zu veröffentlichen oder an die Person zu schreiben (falls sie  noch lebt).  

BRIEF an B. I. BG. G. R.W. Dr.W. Str. F. W. G. W. S. 

Teilen Sie der Person mit

1. Wie Sie alles erlebt haben - aus Ihrer Sicht. 

2. was Sie alles aus der Angelegenheit gelernt haben (z.B. Mitgefühl für enteignete/ entrechtete gefolterte Menschen - aber auch juristisches Wissen (Zivilrecht, Pflegschaftsverfahren,  psychiatrisches Wissen) 

3. Schreiben Sie Ihr jene Geschichte, zu der Sie nach  wiederholten Neuerzählen (siehe vorige Übungen) und Neu-Erinnern gelangt sind. 

4. Berichten Sie von Ihrem neuen Selbstbewusstsein (verstärkte Fähigkeit, sich selbst zu behaupten und aus diktatorischen Systemen oder kriminellen Vereinigungen selbst zu befreien) - berichten Sie von der Entstehungsgeschichte und dem langen Reflexionsprozess. Dies ist besonders wichtig, wenn der Person nicht  klar ist, was sie angerichtet hat  - bzw. wenn die Person noch immer in einer Machtposition ist (z.B. Politik, Schule, Uni...)  

5. Äußern Sie alles, was Sie Ihrem Gegenüber schon immer haben sagen wollen. Sie sind stark und gnädig zugleich (weil sie ja z.B. wissen, warum die psychisch Person so gestört ist, dass sie andere quälen muss) 



6.  Jetzt haben SIE den Hut auf, das Heft in der Hand - nicht  die  andere Person. Es ist genau wie  Ghandi einst sagte: 

"Die  Schwachen können nicht vergeben, es ist ein Attribut der Starken" 

Warum eine Eigenschaft der Starken: Weil ein schwacher Menschen mit  wenig  Selbstbewusstsein VERGEBUNG als eine  Gefährdung für sein ICH  sieht. 

Erklären Sie auch, warum Sie  jetzt glauben  zu wissen, WARUM die andere Person (Täter) so gehandelt hat, wie sie es hat (Kindheit, Missbrauch  in der Kindheit, vom Partner verlassen - muss sich  an anderen  rächen) 

https://www.derstandard.at/story/3393035/der-spoe-brief-an-dichand-im-bwortlaut-b

Erläutern Sie Ihre Verletzungen als  ICH-Botschaft - nicht als Drohung z.B. Rache oder "Schmore ewig in der Hölle" Das würde infantil wirken. 

Orientieren Sie sich dabei  an den Szenen in Ihrem "Tagebuch der Vergebung". 

Schreiben Sie sich all Ihren Zorn und Schmerz, aber auch ihre (enttäuschte) Liebe, Eifersucht, Frustration vom Leibe.



Und vergessen Sie nicht, auch von den neuen Entwicklungen in Ihrem Denken, Fühlen und Handeln zu berichten (Selbstbewusstsein, Erfolge) 

Schließlich schreiben SIE diesen Brief und SIE haben die  Kontrolle. 

Erklären Sie der Person in allen Einzelheiten, was sie ihnen angetan hat und was nachher geschehen ist. Und was daran falsch war. 

Zu guter Letzt teilen Sie ihr (und vor allem auch sich selbst - wenn es ein fiktiver Brief ist) mit, dass Sie vergeben, dass Sie loslassen, dass sie den Wunsch nach Rache aufgegeben haben. 

Teilen Sie auch mit, dass Sie sich nicht mehr in der Opferrolle befinden und sich NICHT durch diese Taten definieren - also  Identität "ich bin Missbrauchsopfer" "Ich bin Mündel"

Dieser Brief soll dem Täter, der Täterin nicht unbedingt Gewissensbisse einreden.  Das Schreiben dient lediglich Ihrem eigenen Wohlbefinden. 

Es ist vor allem ein Geschenk an Sie selbst: 


Dieser Brief soll ein Beweis sein, dass Sie über Stärke, Handlungsmacht und Entscheidungsfreiheit verfügen. 



Freitag, 8. Juli 2022

Vergeben: Was ist geschehen: die Geschichte als Drehbuch/ Krimi schreiben

Schlagen Sie jetzt eine neue Seite in Ihrem Tagebuch  der Vergebung auf und erzählen Sie eine ANDERE GESCHICHTE: 

Erzählen Sie aus IHRER SICHT  die Geschichte jener Person, die SIE verletzt hat, entmündigen hat lassen, denunziert hat, fristlos entlassen hat,  sadistisch gequält hat, missbraucht hat.....

Versuchen Sie Mitgefühl zu entwickeln - ohne  zu dissoziieren:  

Der Begriff Dissoziation bezeichnet das (teilweise bis vollständige) Auseinanderfallen von psychischen Funktionen, die normalerweise zusammenhängen. Betroffen von dissoziativer Abspaltung sind meist die Bereiche WahrnehmungBewusstseinGedächtnisIdentität und Motorik, aber manchmal auch Körperempfindungen.

Bei der dissoziativen Amnesie (F44.0) fehlen der betreffenden Person ganz oder teilweise Erinnerungen an ihre Vergangenheit, v. a. an belastende oder traumatische Ereignisse. Die Amnesie geht weit über das Maß der normalen Vergesslichkeit hinaus, d. h. dauert länger an oder ist stärker ausgeprägt. Das Ausmaß der Amnesie kann jedoch im Verlauf schwanken. Es können sich auch Erinnerungen vermischen und dadurch verfälscht werden. Der Betroffene kann dann nicht unterscheiden, ob Erinnerungen wahr sind oder nicht.

Depersonalisation: Hierbei handelt es sich um eine Veränderung der Selbstwahrnehmung: die Person fühlt sich fremd im eigenen Körper – sie beobachtet sich von außen. Dabei reagieren die Personen völlig angemessen auf ihre Umwelt. Allerdings können Sinneswahrnehmungen oder auch Körpergefühle wie Hunger und Durst gestört sein.

Übung (nicht einfach): Die Geschichte des anderen erzählen  

Bei dieser Übung versetzen Sie sich in die Lage des anderen (Täters, Entmündigers, Missbrauchstäterin, sadistischen Pflegschaftsrichter...) 

Fühlen Sie sich einen Moment lang nicht als Opfer, sondern werden Sie als Detektiv  tätig. 

Welche Motive hatte die Person -  zum Beispiel für die Bestellung der 11 Jahre rückwirkenden Entmündigung? WOVOR hatte sie  ANGST? 

Was wollte sie mit dem Delikt erreichen? 

Die meisten Menschen betrachten sich nicht als schlechten Menschen per se. Praktisch niemand wacht morgens auf und denkt: "Heute bin ich mal  so  richtig fies". 

Leute können egoistisch, gedankenlos, faul, ängstlich, einsam, verzweifelt oder wütend sein. 

Aus allen möglichen Gründen tun sie vielleicht die schrecklichsten Dinge,  fast aber nie  EINFACH SO. 

Die Suche nach den Motiven (z.B. Entmündigung z.B. als Vermeidung zur Zeugenaussage in einem Prozess  oder einfach aufgrund Gehorsam nach Stasi-Befehl) hilft, die TAT als  etwas Bedeutenderes zu sehen, als sinnhaftes Narrativ in einem größeren Zusammenhang. 

Fallbeispiel: In einem Lehrgang für Weltreligionen demütigte mich eine Teilnehmerin aufs Äußerste. Ihre Triebfeder war, dass sie mich aus dem Lehrgang ekelt, damit sie ihren Verlobten ganz für sich alleine hatte. Sie war nämlich krankhaft eifersüchtig und konnte es kaum ertragen, wenn dieser nur mit mir sprach. Vermutlich gefiel ich ihm und das machte sie wütend. Sie schaffte es, mich  aus dem Lehrgang zu ekeln - durch unsagbar raffiniertes Dauermobbing und Quälen: z.B. Du hast KEIN RECHT Dir einen Platz zu reservieren. Wenn ich von den Vortragenden kritisiert wurde, grinste sie hämisch. Sie ist eine sehr hässliche Person, schaffte es aber, den Auserwählten zu ehelichen. Glücklich ist sie nicht geworden, weil sie versuchte, ihr Glück auf dem Unglück anderer aufzubauen. Ihr Mann hatte eine andere verlassen (müssen) ihretwegen. Diese Energien wirken nach und die krankhafte Eifersucht (deren Opfer ich wurde, obwohl mir ihr Auserwählter keineswegs gefiel) macht alles viel schlimmer, besonders in Partnerschaften und Dreibeziehungen.  Der Schaden für mich war aber enorm - andererseits auch nicht, weil ich mich beruflich umorientierte und mit Religionswissenschaften nichts mehr zu tun haben wollte - angesichts so schwer gestörter Personen, die in diesem Umfeld  arbeiteten. 

Ende Fallbeispiel: 

Fortsetzung: Die Geschichte des anderen erzählen: (Kitty Gulisborough) 

Eines der besten Werkzeuge, die uns Menschen zur  Verfügung stehen, ist das Wissen um unsere Fähigkeit zur Veränderung von Narrativen. 

Wir können jedes Geschehnis genau so erzählen, wie wir  mögen. Und  wir dürfen jede Geschichte so groß üppig und mitfühlend gestalten, wie wir sie  gern hätten. 


https://kurier.at/politik/inland/peter-pilz-der-falschaussage-im-u-ausschuss-beschuldigt/402065212

https://exxpress.at/knalleffekt-justiz-ermittelt-gegen-peter-pilz-wegen-falschaussage/

https://www.puls24.at/news/politik/ex-cia-mitarbeiterin-oesterreich-will-unbequeme-wahrheiten-nicht-aufdecken/269476

https://www.washingtonpost.com/national-security/2022/07/05/austria-russia-infuence/




Das kl. Buch vom Vergeben: Empathie für die Person, die Sie verletzt hat

Für diese Übung brauchen Sie Ihr Tagebuch der Vergebung sowie etwas Zeit und vielleicht auch ein paar Papiertaschentücher. 

Vielleicht auch noch einen leckeren Snack und eine  Tasse Kaffee oder Tee. Schlagen Sie eine neue  Seite in Ihrem Vergebungsbuch auf. 

Es geht keineswegs darum, das Verhalten der Person, die sie so tief verletzt hat, zu entschuldigen oder es gar gut zu heißen. Vielleicht will man, dass auch  der Aggressor leidet, unendlich leidet und man stellt sich vor,  er/ sie geht  einmal auch durch diese Hölle, durch die Sie gegangen sind. 

Versuchen Sie aber nach einigen Übungen emotionale Distanz zu gewinnen und die Situation aus einer höheren Warte zu betrachten. 

Überlegen Sie, was die Person dazu gebracht hat, Ihnen so  weh zu tun. Denken Sie mal an das Unrecht, das ihr vermutlich  selbst zugefügt wurde. Misshandelte Opfer (Kindheit) werden oft zu TäterInnen. 

Es ist zwar schwer und erfordert viel innere Stabilität - aber stellen Sie sich vor, welche Bedürfnisse die Person wohl durch ihr Handeln Ihnen gegenüber befriedigen wollte. 

Das alles entschuldigt gar nichts, besonders  nicht Sadisten im Bereich der Politik, Justiz, Psychiatrie, Schule, Uni, Internat etc. ABER es stellt die Basis  für eine rationale sachliche Einschätzung der Geschehnisse dar. 

Stellen Sie sich folgende drei Fragen: 

1. Wie war wohl die  Kindheit und Jugend der betreffenden Person? Ist sie vielleicht geschlagen worden, hatte sie sadistische Lehrer, musste sie früh die  Rolle von Erwachsenen übernehmen? 

2. Welche Wunden, die ihr von anderen zugefügt wurden, könnten dazu geführt haben, dass sie Sie  verletzt hat? Also zum Beispiel: eine  mächtige Politikerin wird von ihrem Mann betrogen und verlassen. Die ganze Wut lässt sie nun an anderen aus - an Untergebenen, lässt Frauen entmündigen, ins Gefängnis bringen, führt "Stellvertreterkriege" gegen Schwächere. 

3. Welcher zusätzliche Stress könnte die Person belastet haben, als sie auf Sie losging? 


Donnerstag, 7. Juli 2022

Den Schmerz akzeptieren und dann: Erzählen Sie!

Manchmal hat man den Impuls, den Schmerz unter den Teppich zu kehren. 

Ich - verletzt? Ich doch nicht - seht her  ICH LÄCHLE. Mir geht  es gut. 

Trauer ist ein unproduktives Gefühl  heißt es in Sektenkreisen. 

Selbstausdruck - künstlerischer Ausdruck 

Der erste Schritt auf dem Weg zur Vergebung, zum Loslassen besteht darin, den Schmerz zur Kenntnis zu nehmen. 

Wir  brauchen genügend Raum für unser Leid, den Schmerz zulassen zu können - das ist wie wenn man eine Wunde einfach negiert und sie  nicht behandelt.  Es wird weiter bluten und bluten. 

Ich muss den Schaden verstehen und die  Folgen: Seht her, dies ist meine Geschichte, das ist mir zugestoßen. 

Schreiben ist von enorm therapeutischem Wert. Als wissenschaftlich erwiesen gilt, dass der schriftliche Ausdruck des Schmerzes in vielen Fällen  hilft. Depressionen zu lindern, Ängste zu lindern und bei verschiedenen psychischen Störungen eine hervorragende Therapie darstellt. 

Man kann sich schreibend in die  Lösungen hinein arbeiten bzw. sich auch an Details erinnern, die vielleicht die Krankheit ausgelöst haben. 

Für eine Studie des britischen Royal College of Psychiatrists aus dem Jahre  2005 schrieben die Teilnehmenden drei-  bis fünfmal je 15 bis 20 Minuten lang über ein traumatisches  Erlebnis. 

In aller Regel entwickelten sie sich daraufhin nicht nur körperlich sondern auch psychisch besser  als  diejenigen, die über ein neutrales Thema schrieben.  

Die Fähigkeit Gefühle  zum Ausdruck zu bringen, wirkt sich nachweislich positiv etwa auf Immunsystem, Blutdruck  etc.  aus.  

Der Vorteil beim Schreiben ist, dass es KEINE  WIDERREDE gibt.  Man schreibt  einfach aus der eigenen Erfahrung. Die Reaktion eines Gegenübers ist zunächst nicht wichtig.  

Das Niederschreiben von schwierigen Situationen hilft, diese zu verstehen und ihnen einen Teil des Schreckens zu nehmen.  

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Vergangenes loslassen und zu innerer Freiheit finden: Wer sich selbst und anderen aus vollem Herzen verzeiht, kann sich von negativen Glaubenssätzen, toxischen Beziehungen oder seelischen Verletzungen befreien, die uns sonst jahrelang leiden lassen und sogar unsere Gesundheit gefährden können. 








Kitty Guilsborough: In 5 Schritten zur Vergebung

 1. Akzeptanz 

2. Empathie 

3. Eingeständnis 

4. Sinn und Bedeutung 

5. Verständnis und Dankbarkeit 

Wir können nicht vergeben, solange wir das WEM und WAS nicht begriffen haben. Solange wir nicht verstehen, warum uns dieses Unrecht angetan wurde und welche Bedeutung es für unser Leben hatte - und noch hat. Sich mit diesen Dingen zu beschäftigen ist tapfer,  manchmal schwer, oft klug - aber meistens äußerst sinnvoll und kann komplizierte Probleme lösen - auch Lawinen lostreten - ja vielleicht sogar karmische Verflechtungen und Flüche beenden. 

Vor allem aber erscheint es notwendig, um gesund zu werden oder/ und zu bleiben. 

Was kränkt, macht krank. 

Wir müssen in die Lage kommen, eine neue Geschichte zu erzählen, eine größere und schönere und vor allem aufhören, uns durch unser OPFERDASEIN zu definieren. 

In dieser neuen Geschichte müssen wir die Hauptperson sein, die Heldenfigur, die Erzählerin, die  Verfasserin. 

Es ist wichtig, den Tätern durch Vergebung und Loslassen die Macht zu nehmen, über unser Schicksal zu bestimmen: zum Beispiel korrupten RichterInnen, korrupten PolitikerInnen, korrupten Stasi-Beamten oder irgendwelchen Psychosekten-Mitgliedern, die  glauben über unser Leben bestimmen zu können. 

1. AKZEPTANZ 

Ohne Akzeptanz des Traumas ist keine Vergebung möglich. 

Wir müssen verstehen, analysieren, was uns widerfahren ist: In meinem Fall die Ouvertüre zum Fair Game Denunzierung auf www.peterpilz.at 

Wir müssen verstehen und realisieren, dass uns etwas weggenommen wurde, sei  es etwas Konkretes (z.B. ein Job) oder auch Immaterielles wie Zeit oder Identität  (z.B. durch Entmündigung und Entrechtung) 

Etwas ist verloren gegangen und kommt nicht mehr zurück. Das schmerzt IMMENS. 

Um  diese Einbuße vergeben zu können, müssen wir sie  zunächst akzeptieren, den Schmerz zulassen.  

Um akzeptieren zu können, müssen wir verstehen. 

Wie aber soll  das gehen, wenn wir  die Hintergründe nicht durchschauen? 

Allzu oft versuchen wir zu vergeben, bevor wir richtig begriffen haben, welcher Schaden uns eigentlich zugefügt wurde. Aber so bringt das nichts.  (Vergebung ins Leere hinein ist SINNLOS) 

Das Ganze kann zu  noch größerem Zorn führen, weil wir  denken, eigentlich gehört  die Person ins Gefängnis,  sollte verurteilt werden oder ich möchte sie am liebsten selbst gleich erschießen. Dann geht es mir besser.  

Wenn wir uns genötigt fühlen (z.B. aus religiösen Gründen) zu vergeben, ohne genau zu wissen, was oder WARUM wir es tun, machen wir uns nur noch zusätzlich Stress und Kummer. 

DENN genau wie Ärzte eine Diagnose stellen müssen, bevor sie eine Therapie empfehlen, müssen wir die URSACHE unseres Schmerzes ergründen, bevor wir überlegen können, wie wir am besten damit  umgehen. 

Magen: Ich habe etwas nicht verdauen können....

Magersucht/ Bulimie: Ich möchte am liebsten alles  zurück geben, was das Leben in mich hineingestopft hat 

Zähne: Ich wollte einen zu großen  Happen auf einmal verspeisen und hätte fast meinen  gesamten Verdauungsapparat kaputt gemacht. 

Entzündung = unterdrückter Kampf, es hat  sich was entzündet und ich habe es nicht löschen können.....