Gedanken zur Weihnacht: auf krummen Zeilen gerade schreiben
Vom Weihnachtsfluch zum Weihnachtssegen 2015 bis 2022
Die Heilige Zahl 7
Am Hl. Abend 24. Dezember 2015 habe ich ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk bekommen: Ich erhielt eine Klage auf Widerruf und Unterlassung, die mich in die Obdachlosigkeit treiben sollte. (Klapse und/oder Knast hatten vorher nicht funktioniert.
https://chronologieeinerentmuendigung.blogspot.com/2015/12/sachwalterschaftsverfahren-mag-hoedl-20.html
Es folgten Verfahren Gutachten und vieles mehr. In den Wochen vor der Hauptverhandlung im April 2017 plagten mich grauenhafte Albträume, die mich in Wiens Innenstadt führten:
Diese Träume und Visionen waren so wahrhaftig und so tiefgehend, dass ich sie nur für mich intern notierte. Es ging um Menschenopferungen und vieles mehr.
Die Justiz und ihre spektakulären Fälle und wie sie dargestellt werden, ist ja nur die Spitze eines Eisbergs, der sehr tief geht.
Jedenfalls habe ich die Träume dann irgendwie verdrängt, weil der Prozess ja auch gut ausgegangen ist. Ich musste nur Euro 353, 50 für den Vergleich zahlen. Die Klage verlief im Sand, die Klägerin verschwand und erschien nicht einmal zur Hauptverhandlung. Sie musste diese Klage wohl für andere einbringen.
Die Verfahren endeten im Mai 2018, Ibiza, Corona und andere Weltgeschehen ließen die kleinen Wehwehchen der österr. Justiz verblassen, wenngleich das Thema Entmündigung natürlich im Rahmen der Corona-Maßnahmen noch einmal für die gesamte österr. Bevölkerung sehr aktuell wurde (Impfplicht und medizin. Zwangsbehandlungen)
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Seit Impfen im Stephansdom bin ich nicht mehr in der Kirche gewesen.
Nach Jahren bin ich am 23.12. - auf der Suche nach den letzten Weihnachtsgeschenken - wieder im Stephansdom gewesen und habe einen tollen Bericht im Pfarrblatt über die unterirdischen Keller rund unter der Rauhensteingasse gefunden. Das war ein Kriminalgefängnis bis Joseph II. So erkläre ich mir auch meine Albträume diesbezüglich. Diese seherische Gabe ist manchmal nicht sehr angenehm.
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Genau nach 7 Jahren der Zustellung einer Klage zu einem Gerichtsverfahren, das mich vernichten sollte, habe ich also die Lösung gefunden, zumindest für mich: Flüche, die Jahrhunderte wirken, kann ich nicht von heute auf morgen brechen, dazu habe ich keine Vollmacht. Aber ich kann mich komplett heraus nehmen aus dem Fadenkreuz und darauf vertrauen, dass irgendwie und irgendwann Licht in die Finsternis dieser Wiener Geschichten kommt.
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So habe ich Folgendes geschrieben: S.g. HistorikerInnen,
ohne es zu ahnen, haben Sie mir mit Ihrem Artikel im Pfarrblatt "Das letzte Gebet" ein sehr großes Geschenk gemacht.
Als ich im Dezember 2015 geklagt wurde von einer Ex-Kollegin aus dem Bundesrechenzentrum und sich der Prozess und die Verfahren bis 2017/ 2018 hinzogen, hatte ich eine schreckliche Vision/Traum von einem Keller in der Rauhensteingasse.
Mit Menschenopfern, ich war dort eingesperrt und viele Gedenktafeln u.a. von jenen die mich vernichten wollten via Prozesse (Enteignen) - es war eine Szenerie wie in "Name der Rose" mit H. Qualtinger. Ein Mesner half mir über ein Fenstergitter zu entkommen.
Am Eingang wies mich eine Satanistin (ortsbekannt) ein und meinte: So nun kannst Du Dein Leben geben wie Jesus. Das Passwort war wie in der Traumnovelle von Schnitzler mit sexuellem Kontext. Mein Anwalt hatte mich dort hingeführt. Der Prozess ist übrigens gut ausgegangen und ich musste nur Euro 353,50 für Vergleich zahlen.
Ich hatte immer Angst vor dieser Gegend rund um die Rauhensteingasse und ihrer Geschichte. Mein Eindruck: hier wirken sehr viele Flüche und es gibt viele unterirdische Gänge.
Dieser FUND im Stephansdom gestern passt zur Weihnacht: Das Licht kommt in die Finsternis, das Licht wirkt in der Finsternis.
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Das sind in der Tat grauenvolle Dinge, die sie hier über diese Gegend berichten. Die EsoterikerInnen sprechen von "unerlösten" Seelen.
Leider habe ich eine Neigung, mich zu sehr mit solch okkulten Orten und Szenarien, Dingen zu beschäftigen. Dazu trägt auch meine Krimisucht bei und meine Tätigkeit als Hobby-Drehbuchautorin bei.
LEIDER habe ich nicht die Vollmacht von Jesus, der tausende Dämonen ausgetrieben hat. Jedoch darf ich mich - so glaube ich - mit der Ursache von Flüchen beschäftigen, die oft Jahrhunderte zurück gehen.
Werter Herr Archivar , mit Ihrem Artikel haben sie mir einen Quantensprung weiter geholfen. Ich brauche mehr Demut. Der Kampf gegen Satanismus ist für mich nicht wirklich was, zudem man das ja ohnehin nur in einer Gruppe machen soll.
Derek Prince beschreibt das sehr gut: Er hat viele fallen gesehen, da wollten z.B. Frauen den Fürsten von Paris BINDEN - viele sind draufgegangen, die alleine in den Befreiungsdient gegangen sind. Selbst in den Träumen wird mir ja gesagt: Rosy LASS DIE FINGER DAVON.
Jedenfalls ist hier Licht nun in diese Finsternis um diese Gegend gekommen und es wird noch viel Fürbitte und Seelenmessen benötigen, um hier Frieden zu finden.
Mein Weihnachtswunder: nach Jahren von Corona - nach Impfen im Stephansdom war für mich Kirche und besonders der Stephansdom TABU. Ich wollte damit nichts mehr zu tun haben - umso mehr ich es verdrängt habe umso mehr hat es mich beschäftigt.
Aber der Heilige Geist hat mich da jetzt wirklich geführt - und dafür danke ich Ihnen, vielleicht haben Sie einen Buchhinweis dazu.
Ich wünsche ein gesegnetes Fest - mögen die Flüche gebrochen werden und FRIEDEN einkehren.
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Nachtrag zum 23.12. Wien Stephansplatz
Jedenfalls bin ich in so einer friedlichen versöhnlichen Stimmung, dass ich sogar dieses grausliche Bild vom Helnwein am Stephansdom fotografiert habe. Möge er glücklich werden mit dem vielen Geld dass er mit seiner Kunst kreiert. Gerti-Oma sagt, dass es keine FeindInnen gibt, nur Lernprozesse! Vorher war ich in der Mariahilfer Strasse und hab noch Fotos von der Weihnachtsbeleuchtung gemacht - ich wollte eigentlich ein Buch und eine Furche kaufen, dann bin ich aber picken geblieben bei einem internat. Bibelstand, wo für mich gebetet wurde - vielleicht war ich deswegen dann in so einer versöhnlichen Stimmung.
Bei der Bushaltestelle auf der Heimfahrt hätte mich fast jemand mit einem Baum erschlagen...die Leute sind so aggressiv. Was ist der Lernprozess: ACHTSAMKEIT LIEBE FRIEDE proklamieren einüben weiter machen.....Zu Weihnachten ändert sich ja nichts - außer dass die Gefühle extrem ans Licht kommen und viele an ihren Enttäuschungen und Erwartungen zerbrechen.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/zeitreisen/2095072-Malefiz-und-Muse-in-einer-Gasse.htmlDas letzte Gebet
Das letzte Gebet
Ein Blick zurück in die
Vergangenheit: über das letzte
Gebet der zum Tod Verurteilten
in der Rauhensteingasse.
Von Reinhard H. Gruber
Südöstlich des Curhauses am Stephansplatz befindet sich die Rauhensteingasse.
Der Name, „Raucher Stein“, erinnert an die
weitverzweigten Kellergewölbe des ehemaligen Kriminalgefängnisses bei der
heutigen Hausnummer 10, unweit des
Sterbehauses von Wolfgang Amadeus
Mozart. Bereits seit dem 15. Jahrhundert
nachweisbar, war sein Standort genau
gegenüber dem Haupteingang der nicht
mehr erhaltenen Klosterkirche des ehemaligen Augustiner Chorfrauenklosters
zur „Himmelpforte“.
Das sagenumwobene
Mariengnadenbild dieses Kloster, die sogenannte „Hausmutter“ oder „Himmelpförtnerin“ (um 1330), befindet sich seit
Aufhebung des Konvents 1783 in der Eligiuskapelle des Stephansdoms. 1608 wurde
das Gefängnis von Grund auf neuerbaut
und diente den „Malefizverbrechern“ -
der Ausdruck „Malefiz“ ist verballhorntes Latein „malum facere“ und bedeutet
„Schlechtes tun“ – als Verwahrungsort,
deshalb erhielt es von den Wienern den
Namen „Malefizspitzbubenhaus“. Weitere
Um- und Neubauten erfolgten 1637 und
1722. Unter Kaiser Josef II. wurde nach Errichtung des neuen Landesgerichtes in
der Josefstadt das Gefängnis aufgelassen
und verkauft. Die überlebensgroße Kreuzigungsgruppe an der Fassade nahm man
ab und brachte sie in der offenen Straßenkapelle neben der Mariahilfer Kirche
in der Barnabitengasse
im sechsten Wiener Gemeindebezirk an, wo sie
auch heute noch hinter
einem Schmiedeeisengitter und
geschützt durch
Verglasung zu
sehen ist.
Das letzte
Gebet
unter dem
Klang der „ArmeSünder-Glocke“
Vor dieser Darstellung des gekreuzigten
Herrn verlas der Amtsrichter öffentlich die
Todesurteile und die Verurteilten sprachen an dieser Stelle ihr letztes Gebet.
Dann machten sie sich – begleitet und
betreut von Mitgliedern der „Gottleichnamsbruderschaft“ von St. Stephan – auf
ihren letzten Weg zur Hinrichtungsstätte.
Auf dem Weg zum Vollstreckungsort
des Urteils läutete die ganze Zeit über
im Hohen Turm der Stephanskirche die
„Zügenglocke“, weshalb man sie auch
„Arme-Sünder-Glocke“, „Gerichtsglocke“
oder „Diebsglocke“ nannte. Sie wurde so
lange geläutet, bis der Zug mit dem Delinquenten an der Richtstätte angelangt war.
Der Unglückliche wurde eben als jemand
betrachtet, der dem Tod nahe war, und so
lud die Glocke zum Gebet für ihn ein. Der
Curpriester Josef Ogesser berichtet 1779,
dass sie 1707 angeschafft worden war, um
die Gläubigen zum Gebet für die „in (den
letzten) Zügen Liegenden zu ermahnen“.
Sie wurde sowohl für Frauen als auch für
Männer mit dreimaliger Absetzung geläutet. 1830 hat sie der Wiener Glockengießer
Bartholomäus Kaffel umgegossen und mit
einer Darstellung des hl. Kreuzes und des
hl. Florian geschmückt.
Am 18. März 1942
musste sie vom Turm abgenommen und
an die Reichsstelle für Metalle abgeliefert
werden. Sie wurde glücklicherweise nicht
eingeschmolzen und konnte am Lagerplatz des Zimmermeisters Els im 20. Bezirk identifiziert und in Folge an den Dom
rückgestellt werden. Lange Zeit konnte sie dann
nicht mehr geläutet
werden, sondern
stand stumm
auf dem Nordturm vor der
P u m m e r i n .
Dank einer Initiative unseres
Domkapellmeisters
Markus Landerer, der einen
Spender für die Revitalisierung gewinnen
konnte, ist ihr heller Klang wieder vernehmbar, wenn an Sonn- und Feiertagen
die Glocken des nördlichen Heidenturms
zur Vesper läuten.

Ein Gebet für die Unglücklichen
In meiner Anfangszeit in Wien vor fast
dreißig Jahren war der legendäre Bischofsvikar Toni Berger (gest. 2001) mein
geistlicher Begleiter. Nach jedem seelsorgerlichen Gespräch gab er mir entweder
den Auftrag zu Maria Pocs in den Dom
zu gehen, oder – da ich damals in der
Nähe wohnte – eine kleine Wallfahrt zur
Mariahilfer Kirche zu machen. Dort sollte
ich dann anschließend an den Kirchenbesuch auch den Gekreuzigten besuchen,
um dort noch ein stilles Gebet für jene zu
sprechen, die dort ihr Letztes gesprochen
hatten. So sind die Kreuzigungsgruppe an
der Mariahilfer Kirche und die alte Zügenglocke im Hohen Turm von St. Stephan
ehrwürdige Zeugen einer längst vergangenen Zeit, in der Vergeltung und
Rechtsprechung in einer anderen, heute
bei uns glücklicherweise überholten Art
und Weise vollzogen wurden. Sie sind
Mahnmale gegen das Böse und rufen zu
Frieden und Vergebung auf. Gleichzeitig
gilt es all der Opfer und – wenn möglich
– auch der Täter zu gedenken, die Leid
erdulden mussten, oder Leid in die Welt
gebracht haben.
Denn, „Barmherzigkeit
will ich, nicht Opfer“, spricht der Herr im
Matthäusevangelium (Mt 9,13).
El nome della rosa
Die gesamte Geschichte wird rückblickend von Adson von Melk erzählt.
Der Franziskaner William von Baskerville und sein Adlatus, der Novize Adson, reisen im Jahr 1327 in eine Abtei der Benediktiner im Apennin, wo William an einem theologischen Disput teilnehmen soll. Der Spirituale des Franziskaner-Ordens Ubertino da Casale befindet sich bereits in dem Kloster. Bei der Ankunft fragt William den Abt des Klosters Abbo von Fossanova nach einem kürzlichen Todesfall, nachdem er bei seiner Ankunft entsprechende Hinweise darauf wahrgenommen hatte. Der Abt berichtet, wie der Mönch und Illustrator Adelmo von Otranto grausam entstellt außerhalb der Klostermauer unterhalb eines Turms gefunden worden sei, alles auf eine Selbsttötung hindeute, dem jedoch die Tatsache entgegenstünde, dass das Fenster, unter dem Adelmo gefunden wurde, nicht geöffnet werden könne. Ende Zitat
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Name_der_Rose#Zusammenfassung
Post-Skriptum: Wenn man das Buch von Guido G. gelesen hat, kann man sich ungefähr vorstellen, mit welchen Mächten (keinen guten) ich seit 2008 zu kämpfen hatte.
Wir verehren ihn als unseren Erlöser und Heiland, der uns nicht „mit Silber oder Gold“, sondern mit seinem „kostbaren Blut“ erlöst hat (1 Petr 1,18f).