Freitag, 10. Januar 2025

Rosy´s Vanilleküche und GE Money Bank Kanzlei Tramposch Eisenstadt 2009

Tatort #Restschuld: vom Küchenkredit zur Entmündigung (Mittels Psychoterror durch Inkasso-Büros in den Ruin klagen)

Aus: "Erinnerungen einer Erbsenzählerin"
Es gibt tatsächlich Fehler, die macht man nur einmal im Leben.
Der Tatort "Restschuld" hat mich an jene Fehler erinnert.
Hier unten sieht man den Gerichtlichen Zahlungsbefehl der GE Money Bank (heute Santander) für einen Küchenkredit Restzahlung bei Kika.
Allein die Gerichtsgebühren betragen bei einer Forderung von 1.478 Euro 245,50 Euro!!!
Ich habe mal versucht auszurechnen, wieviel ich dann tatsächlich für die Küche bezahlt habe, vor allem eine Abschlagszahlung über 500 Euro im Februar 2011 ist mir nicht klar. Sicher 1000 Euro mehr als die Ursprungsforderung. Es erging mir übrigens damals genau so wie im Tatort: Niemand erreichbar bei GE Money Bank - die Bank brachte den Zahlungsbefehl am BG 23 durch eine Kanzlei in Eisenstadt ein, wo natürlich auch niemand erreichbar war. Meine Zahlungen an GE Money Bank habe ich ausführlichst dokumentiert, ich war vielleicht mit ein oder 2 Raten im Rückstand, habe vor dem Zahlungsbefehl noch einmal 4 Raten nachgezahlt. Auch in der Wiener Filiale der GE Money Bank war man natürlich nicht zu sprechen.
Mein Mitgefühl gilt jenen Menschen, die vielleicht schon größere Anzahlungen geleistet haben bei Kika/Leiner vielleicht sogar per Kredit. Solche Möbelkredite ("Konsumentenkredite") können äußerst gefährlich werden und der Konsumentenschutz versagt hier komplett. Ich habe mich damals an alle möglichen Konsumentenschutzorganisationen gewendet - NULL HILFE! Das Programm gegen mich wurde durchgezogen. Fortsetzung folgt.
Ich werde das Insolvenzverfahren Kika/Leiner genau "observieren": Man stelle sich vor: eine Küche oder ein Wohnzimmer ist nur zum Teil geliefert und man hat aber schon alles bezahlt - vielleicht durch Einrichtungs-Kredit durch eine solche "Consumerbank". Wenn das Insolvenzgericht nur eine 20 Prozent Tilgungsrate für Gläubiger vereinbart, bedeutet das für kleine Konsumenten oft den finanziellen Ruin - abgesehen von den juristischen Komplikationen und Spitzfindigkeiten, obwohl die Schriftsätze dieser "Consumerbanken" meistens auch in türkischer jugoslawischer Sprache verfasst sind - arabisch glaube ich noch nicht.



Während eines Telefonats mit seinem Lebensgefährten David Gross wird der erfolgreiche Inkasso-Außendienstmitarbeiter Fabian Pavlou auf dem Heimweg von seiner Tätigkeit in der international tätigen Firma Correct Inkasso brutal überfallen und erleidet dabei eine Stichverletzung. Am Tatort finden die Kommissare Ballauf und Schenk jedoch nur eine große Blutlache – vom Opfer fehlt jede Spur.

Die Kommissare ermitteln bei Schuldnern, mit denen Pavlou in letzter Zeit zu tun hatte. Die Steuerfachangestellte Stefanie Schreiter, die die Schulden ihres Ex-Mannes aus einem erfolglosen Start-Up tilgen muss, wurde von Pavlou bedroht. In der Tiefgarage von Correct Inkasso hatte sie eine tätliche Auseinandersetzung mit ihm, was sie verdächtig macht. Pavlou hatte ihr eine Lohnpfändung angekündigt. Dennoch bezahlte sie in einem Kaufhaus mit einer größeren Summe Bargeld. Die erklärt den Kommissaren, dass sie ihren Sohn, der bei seinem Vater lebt, für den Abschlussball seiner Tanzschule einkleiden wollte. Das Geld dazu war aber nicht geraubt, sondern sie hatte sich dafür prostituiert.

Neben Stefanie Schreiter gehört auch Jost Lehnen zu Pavlous „Kunden“. Ihm hatte er das Konto pfänden lassen, sodass er trotz aller Bemühungen Geld aufzutreiben, die Kreditraten der Hypothek für sein Haus nicht mehr bedienen konnte. Jetzt droht dem Ehepaar Lehnen die Zwangsversteigerung ihres repräsentativen Hauses. In seiner Not hat er ohne Wissen seiner Ehefrau, deren geliebte Geige verkauft, um damit eine Ratenvereinbahrung für einen Zwischenkredit bei Correct Inkasso zu erwirken. Kommissar Ballauf, der Jost Lehnen befragen will, kann dies zwar gerade noch verhindern, aber nicht, dass Lehen nun von seiner Frau aus Enttäuschung verlassen wird.

Der hoch verschuldete Masseur Timo Eckhoff, ein weiterer Verdächtiger, konnte bisher von Ballauf und Schenk nicht befragt werden, da er verschwunden ist. Seine Schulden entstammen einem Kredit für die Ausstattung seiner ersten Wohnung. Dass er sich in einem billigen Hotel in Brühl (bei Köln) versteckt hält, wird offensichtlich, als er dort einen Pizzaboten bezahlt und dazu Pavlous Kreditkarte einsetzt. Während Eckhoff damit schon als Täter gilt, identifiziert David Gross Eckhoffs Schwager, Marcin Wójcik als den Mann, der Pavlou vor einiger Zeit gefolgt war. Wójcik gesteht bei einer Befragung, dass er zusammen mit Eckhoff Pavlou überfallen hatte. Pavlou wurde dabei verletzt und Eckhoff fuhr mit dem stark blutenden Pavlou in dessen Auto davon.

Über seine Kreditkartenzahlung wird Eckhoff durch die Polizei lokalisiert. Er gesteht den Kommissaren, dass Pavlou trotz seiner Versuche, ihn zu verarzten, gestorben sei. Gross, der Eckhoff kurz vor der Polizei erreicht hatte, bekommt dies mit und erkennt, dass sein Partner viele Menschen in Elend und Verzweiflung getrieben hatte.

Eine Kontopfändung ist eine Zwangsvollstreckungs-Maßnahme. So kann ein Gläubiger versuchen, das ihm zustehende Geld einzufordern. Dafür hat er beim Amtsgericht einen „Pfändungs- und Überweisungsbeschluss“ erwirkt. Mit diesem kann er Kontoguthaben pfänden lassen.



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