Danke lieber Franz Joseph - aber diese Verschwörungstheorien rund um M-Gate sind mir doch etwas zu weit hergeholt.
Auffallend sind dennoch 2 Punkte:
1. Zusammenhang mit Eurofighter-Kauf: Der Tod des Beamten im Finanzministerium im November 2003 könnte vielleicht mit dem Eurofighter-Skandal zusammen hängen. Immerhin bin ich ja zum Höhepunkt des Eurofighter-U-Ausschusses ab 23.2.2007 (kurz nach Angelobung des Kabinetts Gusenbauer) auf der Website von Peter Pilz denunziert worden.
Damals haben tausende auf die Website pilz.at (politisches Tagebuch) zugegriffen - aus dem In- und Ausland. Nun sagt das Österreichische Mediengesetz, dass - je mehr auf das Medium, wo die Persönlichkeitsrechte verletzt werden - zugreifen, desto höher ist der Schadenersatz.
Ich erstattete im Sommer 2007 Strafanzeige - es gab eine Scheinverhandlung mit Anwalt Dr. Alfred N. und Richterin Katja B. am LG Strafsachen Wien am 9.1.2008. Dr. N. meinte, dass Herr Pilz sich entschuldigen lässt (wohl im doppelten Sinne) und ich außerdem kein Geld für eine Privatklage habe. Woher wusste Dr. N. (Freund von Pilz), dass ich kein Geld habe? War N. mit T-Mobile und A1 involviert in den fingierten Zahlungsbefehl vom September 2008, der dann die Entmündigung im Dezember 2008 am BG Wien-Liesing auslösen sollte???
Jedenfalls hatte man mich im Dezember 2008 (durch Entmündigung) vollkommen ausgeschaltet - wie viele andere auch - übrigens kurz nach der Angelobung von Kabinett Faymann I.
Ich gehe davon aus, dass Frau M. an der Denunzierung auf pilz.at bereits 2007 mitwirkte.
Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.
Das Landesgericht für Strafsachen Wien war von Finanzministerium und Bundesrechenzentrum angewiesen worden, alle meine Anzeigen im Sand verlaufen zu lassen. Parallel dazu wurde ich von 2006 bis 2008 am LVT (Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung) verhört.
2. Entlassung von Frau M. aus dem Bundesrechenzentrum (bzw. Beendigung des Arbeitsverhältnisses im beiderseitigen Einvernehmen mit hoher Abfertigung)
Mir war bis zum Erhalt der Klage am 24.12.2015 nicht bekannt, dass Frau M.nicht mehr im BRZ (Bereich SAP-Projekte) arbeitet. Sie war ja immer sehr fleißig und studierte während der Arbeitszeit. Nun ist sie Magistra FH im Bereich Rechnungswesen und musste sich selbständig machen als Lehrende im Bereich Buchhaltung/ Kostenrechnung etc. Das ist ein hartes Brot - Konkurrenz gibt es wie Sand am Meer. Wer es geschafft hat, blieb als SAP-Berater im Bundesrechenzentrum.
Jedenfalls könnte man davon ausgehen, dass Frau M. gezwungen wurde, das BRZ zu verlassen. Wollte sie etwa auspacken???
Insofern muss ich Dir Recht geben: Diese wiederum fingierten Mails von 2014 könnten jene geschrieben haben, die nicht wollen, dass Frau M. auspackt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Ebenso könnte die ganze Re-Inszenierung rund um Eurofighter und die Entlassung aus dem Rapid-Kuratorium ebenfalls eine Warnung an den früheren Verteidigungsminister (2007 bis 2013) sein.
Wenn man die Bücher FALL LUCONA und NETZWERK der MACHT gelesen hat, dann weiß man, dass rund um österreichische Skandale immer all jene, kurz bevor sie auspacken wollten, das Zeitliche segneten - manchmal auf sehr tragische und mysteriöse Weise.
Hier seien nur einige stellvertretend erwähnt.
Lütgendorf, Zolldeklarant Kölbl, Voest-Chef Aphalter, Sicherheitsdirektor Danzinger....
Dass sich der jetzige Verteidigungsminister und der verzweifelt um seinen Job kämpfende Abgeordnete Pilz durch diese neuerliche Anzeige gegen AIRBUS GmbH gewaltige Eigentore schießen, steht außer Streit.
Quelle: Pretterebner, Netzwerk der Macht
Auch die Partei der G. - zumindest einzelne Abgeordnete - haben immer gut am Kuchen mit gegessen. Die Leidtragenden sind die Bevölkerung und jene, die aus politischen Gründen entmündigt wurden.
Frau M. ist nicht zu beneiden - auch sie hat zu kämpfen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand Interesse daran hat, über den Inhalt dieser Klage zu sprechen oder gar langwierige Prozesse zu führen! Frau M. hat keinerlei Beweismaterial - da habe ich mehr Beweismaterial, dass diese Mails Geheimdienste geschrieben haben (unter Mitwisserschaft des Heeresnachrichtenamtes, das unter der Führung des BM für LVS steht)
Interessantes Detail am Rande: Die Richterin am BG 23 hat denselben Namen wie der ehemalige Geschäftsführer des Bundesrechenzentrums! Zufälle gibt es!
Wie eine professionelle Unterlassungsklage auszusehen hat, kann man hier sehen
http://www.saubere-haende.org
Liebe Grüße und danke für Deine Anregungen
Mag.a Rosemarie B. H.
1230 Wien
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