Ich möchte nun mal Bilanz ziehen betreff Sachwalterschaftsmissbrauch: Ich habe diese Gruppen im November 2010 gegründet aus eigener Betroffenheit. Die Pionierin war Frau Elfriede von Bergham-Sieglhuber, die überhaupt die Idee hatte, zu diesem Thema eine Facebookgruppe zu erstellen bzw. im Internet darüber zu schreiben und zu dokumentieren.
- in Luthers Bibelübersetzung als „feuriger Pfuhl“ den Ort der ewigen Verdammnis, siehe Hölle
- ein Sinnbild für Schmutz, für Sünde, bzw. ein lasterhafter Herd, Ort, des Schlechten, Bösen, Stätte sündiger Ausschweifungen, siehe Sündenpfuhl
Korruption im Justizsystem verankert
Durch die Ausschreibung von Doppelfunktionen übernahmen die Richter die Kontrolle im österreichischen Bundesministerium für Justiz. Straganz-Schröfl sollte gleichzeitig als Richterin am Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien bestellt werden und im Bundesministerium für Justiz wirken.
Die Ausschreibung solcher Doppelfunktionen ist im österreichischen Justizapparat durchaus üblich. Das ist eine Hintertreppe im Justizsystem, die Amtsmissbrauch und Korruption ermöglichen soll, da die Richter die Kontrollfunktion selbst übernahmen.
Frau U. schreibt:
"Die Richter" werden in AT heroisiert und als unantastbar, verbindlich gesetzestreu und unabhängig gesehen. Dabei sind sie zuallererst mal Menschen mit Schwächen, Stärken, Neigungen und Begierden. Auch dieser Berufstand kocht nur mit Wasser. Die Politik hält das Narrativ des "gerechten Gerichts" hoch, wohl wissend, dass es wie überall zu Unvereinbarkeiten kommt, aber ohne Konsequenzen.
Rose-Marie Ludmilla Baumann-Hödl
Wem sagst Du das? Die Richter sind ja laut Verfassung sakrosankt, aber nur am Papier. "Dabei sind sie zuallererst mal Menschen mit Schwächen, Stärken, Neigungen und Begierden"
Ich erinnere mich an meine erste Entmündigungsrichterin am BG Wien-Liesing. Ich bin zum Amtstag gegangen, weil sich auf meinem Girokonto die Tausender häuften (ich aber mit 300 Euro dann 350/ 400 Euro im Monat auskommen musste. Dazu musste ich jeden Monatsanfang bei meiner Hausbank (seit 1997) betteln gehen, dass ich das Geld überhaupt bekomme. Man wollte mich ja finanziell aushungern. Es war Juni 2009. Ich erinnere mich an Frau Romana W. (sie ist dann ins Landesgericht für Strafsachen hinauf gelobt worden, nachdem sie im Auftrag der Politik mein Entmündigungsverfahren 2009 bis 2011 durchgezogen hatte)
Diese Dame hat mich am Amtstag so richtig gedemütigt. Ich habe einen Zeitungsartikel zum Thema Sachwalterschaft aus meiner Tasche gezogen: Sie hat mich angeschrien: SCHAUEN SIE MICH AN WENN ICH MIT IHNEN REDE.....Die hat sich so richtig sadistisch an mir abgearbeitet. Nachdem ich dann in meinen blogs alles öffentlich machte, wurden die RichterInnen am BG 23 gewechselt wie die Unterhosen. Beschlüsse (Pflegschaftsrechnungen) hat man RechtspflegerInnen machen lassen.
Niemand wollte mehr mit meinem Fall was zu tun haben. Ich habe dann unter dem Pseudonym "Barbara von der Habichtsburg" alles erzählt. DAMIT haben sie nicht gerechnet. Das war wirklich der Heilige Geist, der mir da weiter geholfen hat. Ich hatte ja nicht einmal Internet zu Hause. meine ersten blogs habe ich im Internet-Cafe des Türken KISMET geschrieben.
Zugleich habe ich dieser Richterin sehr viel zu verdanken: WEIL sie hat die Bestellung aus dem Ministerium, die rückwirkende Bestellung der Geschäftsunfähigkeit ausführlich dokumentiert. So gesehen sehr menschlich und Fehleranfällig und ganz zu meinem Nutzen. So habe ich sie dann ausgetrickt.
Danke Frau U. für diesen Beitrag: Ich muss zum Thema RichterInnen wirklich noch ein Drehbuch auf Basis meiner eigenen Erfahrungen schreiben. Sie sind natürlich Menschen aus Fleisch und Blut, genauso wie Ärzte, PsychiaterInnen etc....die in Österreich bis zur Corona-Krise hohes Ansehen genossen.
Vielleicht hatten sie schlechten Sex am Wochenende oder der Partner hat sie verlassen und in einer Art "Stellvertreterkrieg" reagieren sie sich ab an ihren Klienten und nutzen so ihre Machtposition aus (ebenso die Sachwalter mit sexuellen Problemen, die sie an ihren Mündeln, die ihnen schutzlos ausgeliefert sind oft abarbeiten....)
Danke vielmals für diesen Input...Das ist ein guter Ansatzpunkt (für weitere Drehbücher) die RichterInnen und andere Autoritätspersonen, die ihre Macht missbrauchen....Man versteht natürlich dann auch Mündel, die sich jeglicher Gerichtsverhandlung verweigern, was aber einen weiteren Teufelskreis auslöst, weil die Richter dann Beschlüsse schreiben wie: Kommt nicht zur Verhandlung, kann sich nicht um seine Angelegenheiten kümmern....etc...
Frau U. schreibt:
Wie du sagst: ein Teufelskreis. Und nur deshalb, weil man bestimmte Menschen in den "Götterstatus" erhebt, die sich alles leisten können; solang die Partei sie deckt, natürlich! Schuld ist aber vor allem der naive Glaube der Bevölkerung.
Rose-Marie Ludmilla Baumann-Hödl
So ist es: der naive Glaube der Bevölkerung und vor allem auch: man will keine Schwierigkeiten haben, man hat der "Partei" vielleicht Job und Gemeindewohnung zu verdanken, zudem wollen die meisten mit dem "Kriminal" nichts zu tun haben und denken sich, das wird schon seinen Grund haben, wenn jemand entmündigt ist, bzw. die Kinder abgenommen sind usw...
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