https://exxpress.at/ermittlungen-in-kinderporno-fall-mediengesetz-schuetzt-prominenten-tv-kommissar/
Wien, 3. Juni 2022
Bei Beschuldigungen und flott eingeleiteten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen einen Ex-Kanzler, frühere Vizekanzler oder gegen Parlamentspräsidenten ist offenbar die Nennung des Tatverdächtigen sofort erlaubt, bei einem wesentlich heftigeren Fall verhindert Österreichs Mediengesetz die Nennung des Beschuldigten.
Kommentare
Hauptsache gegen die Moslemifizierung darf man keine Meinung haben….dass der Rotfunk „ Zur einzigsten Wahrheit“ seine Propagandazentrum zur Festung ausbaut, der „Karlialleinzuhause“ sich für sich und die Politdildos Bunker bauen lässt……lässt Befürchtungen zu, dass sie sich wirklich um deren armselige Existenz Sorgen machen…..offentsichtlich haben sie Angst vorm Laternenorden…..recht so…
1975 hatte Cohn-Bendit in seinem Buch Der grosse Basar sexuelle Handlungen mit Kindern beschrieben.[112] Unter Cohn-Bendits Verantwortung als leitender Redakteur wurden im Pflasterstrand Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre mehrere Texte mit pädophilen Äußerungen veröffentlicht.[113][114] Eine weitere Aussage Cohn-Bendits in diese Richtung in einer französischen Talkshow von 1982 fand damals keinen Widerspruch und keine größere mediale Beachtung.[115] Mit Bezug auf diese Aussagen warf die Journalistin Bettina Röhl ihm 2001 vor, er habe in den 1970er Jahren von ihm betreute Kinder sexuell missbraucht. Sie löste damit eine Mediendebatte aus.[116]
Im Januar 2001 wies eine Gruppe von Eltern und damaligen von ihm betreuten Kindern die Vorwürfe gegen ihn in einem offenen Brief zurück.[117] Cohn-Bendit schrieb im Februar 2001 an den früheren Bundesjustizminister Klaus Kinkel, er habe nie Kinder sexuell missbraucht, sondern im Kontext der damaligen sexuellen Revolution Elternprobleme im Umgang mit kindlichen sexuellen Wünschen in fiktiver, zugespitzter Ich-Form zu beschreiben versucht. Einiges sei aus seiner aktuellen Sicht „unerträglich und falsch“.[118] Er bedauerte seinen als „Provokation“ gemeinten Text von 1975 immer wieder als „Fehler“ und „große Dummheit“: etwa im Kontext von bekanntgewordenen Missbrauchsfällen an der Odenwaldschule (2010) und der Pädophiliedebatte bei Bündnis 90/Die Grünen (2013).[119] Stand 2013 hielt Cohn-Bendits Archiv die Korrespondenzen, die das Thema Pädophilie abdecken, noch immer gesperrt, was unter anderem der Journalist Christian Füller kritisierte.
Die Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen und Hanne Detel beschrieben Cohn-Bendits Fall 2012 als ein Beispiel von vielen für einen Verlust an „digitaler Kontrolle“: Dabei sei eine lange unbeachtete Selbstaussage plötzlich von den digitalen Massenmedien entdeckt, skandalisiert und lawinenartig verbreitet worden.[121] Im März 2013 sagte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle eine Festrede zur Übergabe des Theodor-Heuss-Preises an Cohn-Bendit wegen der Buchpassage ab. Ende Zitat
Fünf Jahre nach dem geführten Interview zeigt der Fall Teichtmeister für Beobachter nicht zuletzt eine gewisse Doppelmoral in Wiens Theaterbranche auf. Auffällig ruhig ist auch die Kollegenschaft Teichtmeisters, die bei der #MeToo-Debatte durchaus noch eine Meinung hatte. Seit Freitag wird jedoch über weite Strecken geschwiegen.
Katja die Volksschul-Lehrerin
Da es sich in solchen Fällen meist um keinen Einzeltäter handelt, bin ich gespannt, ob und mit welchem Nachdruck in diesem Fall weiter ermittelt wird.
Zurzeit spielt er in drei Produktionen am Theater in der Josefstadt. "Amadeus", "Geschichten aus dem Wienerwald" und "Lumpazivagabundus". Fünf Mal pro Woche steht er manchmal auf der Bühne und schlüpft von einer Rolle in die andere. "Zum Spaß sage ich immer, schauen wir, was ich für ein Kostüm anhabe, dann weiß ich, was ich spielen muss." Wandlungsfähig ist er. "Der Amadeus ist sehr lebendig, der Alfred in den ,Geschichten aus dem Wienerwald‘ ist ein sehr Erwachsener, ein in sich Ruhender."
Remmidemmi am Canale Grande zum Finale der Filmfestspiele von Venedig. Und da schau her, bei der Premiere von "Life Guidance", dem Austro-Streifen unter Mitwirkung von Kapazundern wie Florian Teichtmeister, feierte auch einer sein Debüt, von dem wir das nicht an dieser Stelle erwartet hätten: der Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly.
Da es sich in solchen Fällen meist um keinen Einzeltäter handelt, bin ich gespannt, ob und mit welchem Nachdruck in diesem Fall weiter ermittelt wird.
Pädophilie gehört in einer bestimmten Partei zur Normalität. Verkünden sie schon seit Jahrzehnten.
Ich verstehe den Artikel nicht: Wird der Verdächtige durch das Mediengesetz nun vor der Strafverfolgung geschützt oder davor, dass sein Name öffentlich in den Medien in Zusammenhang mit dem Fall genannt wird?