Donnerstag, 18. September 2025

Leipzig Naumburg 2023

 #Entmündigung und #Geisteskrankheit am Ende des 19.Jh: Mein Besuch im #Nietzsche-Museum in Naumburg/ Saale hat mich tief beeindruckt: Jetzt verstehe ich erst, wie Geschichtsfälschung funktioniert und auch die mehr als 10-jährige Erkrankung von Nietzsche und die #Psychiatrie am Ende des 19.Jh: erschreckend!!! Ich werde noch ausführlich darüber schreiben, und auch wie seine Schwester ihn für die Nazis missbraucht hat. Das Wort wurde ihm im Munde umgedreht: Gott ist tot, die Lehre vom Herrenmenschen etc...



Das Krochhochhaus in Leipzig wurde in den Jahren 1927/1928 für die Privatbank Kroch jr. KGaA errichtet und war das erste Hochhaus der Stadt. Der als Uhrturm gestaltete und 43 m hohe Stahlbetonbau befindet sich an der Westseite des Augustusplatzes (Goethestraße 2). Das Haus mit Seltenheitswert städtebaulicher Art steht unter Denkmalschutz..Ende Zitat

walter

 Wenn Banken krachen. Was ist denn aus dieser Bank geworden? Die Niederlassung der Dresdner Bank in Hanau wurde von Frederick Mayers Vater Siegmund geleitet, kam dann in andere Hände, ist zu einer Art von Bank der GESTAPO geworden. Kann man nicht erfinden! Mir macht's Spaß zu assoziieren, auch darüber nachzudenken, was der erste Gedanke gewesen ist. Hat auch mit Kunst und Kreativität zu tun, so etwas zuzulassen. Der Anfang des Namens dieser Bank ist einsilbig. Zwei Ideen hatte ich, zuerst dachte ich an die "Krocher", das Wort ist selten geworden, die als solche Beschriebenen, auch, dann an ein Grundstück in der Donaustadt, eine Baugrube, einen Teich, dessen Name ähnlich klingt. Hat mit Umwidmung von Gründen einer Kleingartensiedlung zu tun. Kritik wurde am roten Bezirksvorsteher geübt, auch er profitierte, Grundstückspreise verdoppelten sich. Bald wird der Preis bei 1000 Euro pro Quadratmeter liegen, er zahlte 380. Schließlich kam ich auf Kracherl, Frucade, Phettberg und seine illustren Gäste, unlängst fiel mir in einem Post Rotraut Perner auf. Eine verzweifelte Mutter hatte eine Frage gestellt, ohne allzu viel preiszugeben an Informationen. Wie sich ihr Sohn gegenüber seiner Freundin verhält, mit ihr spricht vor ihren Augen, findet sie verkehrt, unakzeptabel. Perner empfahl ein Buch, ich glaube, ein eigenes. Gewaltfreie Kommunikation, Marshall Rosenberg kam ins Spiel Ob sie überhaupt eingreifen soll, falls ja: wie und wann.
Vom Hundertsten zum Tausendsten.
Hatte den Eindruck, du reagiertest auf eines meiner Posts, indem ich über Sinn und Sinnlosigkeit von Facebook-Beiträgen nachdachte. Oft ist es zum Verzweifeln, was trotz schlichtesten Inhaltes für Begeisterung sorgt, Anerkennung findet. Und Wertvolles wird übersehen oder schon am übernächsten Tag vergessen, wird überdeckt, ausgelöscht von weiteren Informationen. In den 2000er-Jahren ist mir ein Wort eingefallen, das mit der grundsätzlichen Frage zu tun hat, wie mit Ideen umgegangen werden sollte: Ideenkultur. Ist ein Neologismus gewesen, jedenfalls im deutschen Sprachraum, hab's damals gegoogelt. Durchgesetzt hat es sich leider nicht. Kann ja noch werden, wenn ich nachhelfe.

Unlängst gab's zu einer Inschrift in Leipzig eine lebhafte Diskussion auf der Seite von Georg Kreislers Tochter Sandra Kreisler. Oben wurde Goethe von Berthold Brecht zitiert, unten der Evangelist Lukas. Würde mich interessieren, wer diese Kombination aufgestellt hat, wann und warum. Jedenfalls hat es eine gute Diskussion gegeben. Ich vermute, Sandra vermutete Antisemitisches.

Ja - es wird ja überall Antisemitismus gerochen, weil man die Restitutions-Zahlungen etc. bis zum Sankt-Nimmerleinstag hinausdehnen will. So ist nun auch im neuesten Narrativ der steirische Heimatdichter Peter Rosegger der übelste Antisemit gewesen. Das gibt aber nur den RECHTEN neue Nahrung für ihre Verschwörungstheorien rund um die "Synagoge Satans" (Offenbarung): Sie sagen sie sind Juden, sind aber gar keine (nur um viel Geld zu lukrieren) Das mal vereinfacht gesagt.


Am 3. Januar 1889 erlitt er in Turin einen geistigen Zusammenbruch.[25] Kleine Schriftstücke, sogenannte „Wahnzettel“ bzw. „Wahnbriefe“, die er an enge Freunde, aber zum Beispiel auch an Cosima Wagner oder Jacob Burckhardt und sogar Umberto I. von Italien sandte, waren von einer psychischen Erkrankung gezeichnet. Die Ursache für den Zusammenbruch wird seitdem immer wieder kontrovers diskutiert.[26] Eine wichtige Frage ist, ob bereits vor diesem Zusammenbruch intermittierende Symptome auftraten und sich stilistisch niederschlugen[27] oder ob der Zusammenbruch abrupt auftrat und von Vorerkrankungen wie Migräne und Asthenopie bei hochgradiger Myopie isoliert zu betrachten ist. Medizinhistorische Recherchen in Originalbefunden kamen früher in der Regel zum Ergebnis, dass Nietzsches Zusammenbruch sich am ehesten mit dem Quartärstadium einer Nervensyphilis erklären ließe.[28] Erneute Auswertungen relativieren diese Verdachtsdiagnose gleich mehrfach. Einerseits wurden die Krankheitsbilder Gonorrhoe und Syphilis damals noch nicht gegeneinander abgegrenzt und beide als Lues bezeichnet.[3] Darüber hinaus wurden Demenz und auch Alzheimer erst nach Nietzsches Tod medizinisch definiert, daher stand diese Diagnosemöglichkeit zu seinen Lebzeiten nicht zur Verfügung.[29] Die Krankheitssymptome decken sich aus heutiger Sicht auch mit der Diagnose der genetisch bedingten Erkrankung CADASIL, während die Zuschreibung einer Syphilis, basierend auf der Krankengeschichte, nicht bestätigt werden kann.[4]
Skulpturengruppe „Röckener Bacchanal“ auf der Nordseite der Kirche in Röcken. Das Grab befindet sich unweit davon auf der Südseite.
Der durch die Wahnzettel an Burckhardt und ihn selbst alarmierte Overbeck brachte Nietzsche zunächst in die von Ludwig Wille geleitete Irrenanstalt Friedmatt in Basel. Von dort wurde der inzwischen geistig vollständig Umnachtete von seiner Mutter in die Psychiatrische Universitätsklinik in Jena unter Leitung Otto Binswangers gebracht. Ein Heilungsversuch Julius Langbehns, der von sich aus Kontakt zur Mutter aufgenommen hatte, scheiterte. 1890 durfte die Mutter ihn schließlich bei sich in ihrem Haus in Naumburg aufnehmen. Zu dieser Zeit konnte er zwar gelegentlich kurze Gespräche führen, Erinnerungsfetzen hervorbringen und unter einige Briefe von der Mutter diktierte Grüße setzen, verfiel jedoch schnell und plötzlich in Wahnvorstellungen oder Apathie und erkannte auch alte Freunde nicht wieder.







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