Sonntag, 29. Dezember 2024

24. Dezember 1994 bis 24. Dezember 2024

1994 bis 2024: Vesperae solennes: Laudate Dominum.


Ich bin ja ein unglaublicher Zahlenmensch. An den Zahlen, Chronologien halte ich mich fest, obwohl ich manchmal darüber hinaus wachsen kann, weil man sonst zu abergläubisch wird.

W.A.Mozart: Laudate Dominum ⎮ Vesperae solennes de Confessore, KV 339: 24. Dezember 1994 bis 24. Dezember 2024 im Wiener Stephansdom
Diese Musik von #Mozart ist wie jene von #Bach für mich eine Brücke zur #Transzendenz & ein roter Faden der #Hoffnung, zuletzt gehört im vollen Wiener Stephansdom 24.12. Vesperae Solennes: man konnte eine Stecknadel fallen hören: 30 Jahre Wien!
Am 24.12.1994 war ich zum 1. Mal im Wiener Stephansdom bei Vesperae Solennes von Mozart. Zelebrant: Kardinal Hans-Hermann Groer.
Ich war damals ziemlich "von der Rolle" - nach vielen #Reinkarnationstherapien im In- und Ausland u.a. bei Beraterinnen von Shirley Mac Laine war ich in Wien (Bruch) gelandet.
Ich erinnere mich nicht mehr an die Musik aber dass Kardinal Groer in meiner Wahrnehmung Weihrauch schwenkend durch den Stephansdom schwebte. Ein paar Monate später war er dann schon Geschichte als Wiener Kardinal.
KIND GOTTES oder bist Du deppert - ja damals war ich wirklich deppert. Ich muss wirklich sehr eigenartig auf andere gewirkt haben, weil ich so zwischen Diesseits und Jenseits (zwischen den Jahrhunderten) hin - und her changierte. (Ein Psychiater in Graz meinte zu mir: Ihre Psychose ist wirklich SCHILLERND - beeindruckend)
Die Musik von Bach war immer eine Brücke zum christlichen Glauben, auch als ich in den Tiefen des Buddhismus und der Reinkarnationsphantasien (sprich im NIRWANA DER HOFFNUNGSLOSIGKEIT) fast versunken wäre.
Einem Psychiater darfst Du das nicht erzählen, zumindest aus heutiger Sicht.
Den Glauben habe ich schon in sehr jungen Jahren von Tante Maria eingepflanzt bekommen und wohl auch die Liebe zu Mozart.
Ich bin ja auch nach ihr benannt: Rosa-Maria.
Die vielen Enttäuschungen durch kirchliche Würdenträger möchte ich hier gar nicht aufzählen.
Es ist aber wichtig zu seinen eigenen Fehlern auch zu stehen. Bei Bewerbungskursen wird einem immer eingetrichtert: Brüche im Leben soll man verschleiern: z.B. Gefängnis: Im Gefängnis war ich nur als Praktikantin (Graz- Karlau) was sich aber auch tief in meiner Seele einprägte. Damals habe ich sehr viel gelernt und mir gedacht: Egal was passiert: DA komme ich nie her und ich wünsche das auch NIEMANDEM.
Nach Torwald Detlefson (Schicksal als Chance) ist es wichtig, aus der #Schuldprojektion heraus zu kommen: der Burgermasta ist Schuld an meinem Schicksal, meinem Versagen, diese und jene, die alles vertuschen.
Na gut: Aber #Jesus hat uns zwar die #Vergebung aufgetragen - aber niemals hat er gemeint: schaut weg wenn Morde passieren, schaut weg passt Euch an: schaut auf Euch selbst (das schon) - schaut auf Eure eigene Bequemlichkeit, auch wenn hunderte zu Eurer Seite fallen...
und so ist man (nicht nur ich) hin- und hergerissen zwischen Mitleid mit anderen und Selbsterhaltung Selbstschutz.
Der Sadismus (also die Freude daran wenn andere gequält werden) ist nicht meins. Im Buddhismus und in anderen Philosophien lehrt man ja auch, dass das Mitleid einen runter zieht, jeder hat eben sein eigenes Karma. Was soll ich mich da einmischen?
Auch Corona war ja eine schwierige Zeit für viele (Psalm 91....) Ich bin dann nicht mehr in die Kirche gegangen, schon gar nicht in den Stephansdom auch wegen der okkulten Kunst und dem Impfen etc.
Am 24.12.2024 war ich dann wieder dort: Mozart hat gerufen, die Vesperae solennes: Der Stephansdom war so voll wie schon lange nicht mehr: und das nach dem Anschlag in Magdeburg (Thomasnacht 21.12.2024)
Ich war schon 20 Minuten früher dort und hatte schon auch ein bisschen Angst: Man stelle sich vor: es passiert ein Anschlag in einer Kirche. Es gibt keine Metalldetektoren - keine Überprüfung. Man vertraut auf Gott: O my goodness sagen die Engländer.
Es waren sicher einige Geheimdienstleute verstreut auf den Dom dort. Ich erinnere mich an einen Weihnachtsgottesdienst vor einigen Jahren, da ist eine ziemlich verrückte Polin nach dem Gottesdienst zum Kardinal gegangen und hat ihm eine Puppe oder ein Jesuskind geschenkt oder wollte es ihm schenken als Erinnerung für die vielen missbrauchten Kinder. Es hat keine Sekunde gedauert und der Kardinal war umringt von seinen Personenschützern - in Zivil.
Im Stephansdom sind sicher überall versteckte Kameras - aber in diesen Minuten wenn das LAUDATE DOMINUM (lobet den Herrn) erklingt, vergisst man für einen Moment alle Gefahr, weil diese tiefe Gläubigkeit aus den Jahrhunderten herein klingt - das berührt vermutlich manchmal auch den abgehärtesten Geheimdienst-Polizisten.
JEDOCH HALT AN: gerade in diesen rührseligen Momenten (ruin points) könnte der Anschlag passieren.
Es ist Gott sei Dank nichts passiert - die Schutzengel waren alle stärker als der tiefste Okkultismus.
1994 bis 2024: das wird nun aber doch eine längere Geschichte. Noch einmal will ich mich meinen ruin points stellen und dann Vergeben - weg geben los lassen
Der Herr Jesus ist eine Leuchte auf meinen Pfade, auch wenn sie sehr schwierig waren und sind.
Gott schreibt auch krummen Zeilen gerade - Fortsetzung folgt.
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Post-Skriptum: Das Höchste (Gotteslob Transzendenz) und das Niedrigste (Kindesmissbrauch, Mord, Anschläge...) liegen oft sehr nahe beisammen (Sigmund Freud)

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