Opferschutz: Meine Vorbilder sind u.a. die christlichen Mystiker (Innen) wie Angelus Silesius oder Meister Eckehardt, daher schlage ich mich nie schnell auf eine Seite (conincidentia oppositorum) Zudem wussten schon die alten Römer: AUDIATUR ET ALTERA PARS
Aber der Konflikt zwischen Peter Pilz und C. List ist eine echte Herausforderung für mich - vor allem aus emotionaler Sicht: List war in meiner Schule und mit Pilz hatte ich auch einen juristischen Konflikt (der dann zu einer fast 11 J rückwirkenden Entmündigung führte). Daher habe ich natürlich Emotionen, wenn es um diese Personen geht, die in der Öffentlichkeit stehen.
Wie einen Schlag ins Gesicht bzw. einen Kübel kaltes Wasser habe ich letzte Woche die Meldung in den Weltnachrichten (sic) vernommen, dass C. List die neue Leiterin der Opferschutzkommission wird.
Ich dachte mir: da muss ich jetzt darüber nachdenken, bevor ich irgend was schreibe.
C. List wird seit Monaten in diversen Foren und tausenden Kommentaren als die Bunsenbrenner-Präsidentin verhöhnt und prozessiert gegen Pilz, Wurm, Vogl von der Kronenzeitung wegen Hehlerei.
Nach Anschauen der Sendung Orientierung ist mir einiges klarer geworden (in Mariazell bin ich übrigens gefirmt worden)
Vielleicht will man demonstrieren ad Pilz und Die Linken: wir sind stärker. Wir können Dich Pilz nach allen Regeln der Kunst, vor allem auch finanziell vernichten. Die Gemeindewohnung können wir Dir nicht wegnehmen, wohl aber die Huabn.
Und ich bin gerade so schön auf dem #Vergebungstrip. Aber aufschreiben darf ich alles, so schreibe ich mich in Lösungen hinein.
Meine Meinung nach wie vor: Mit Geld alleine kann man solche Verletzungen wie psychischen, sexuellen, körperlichen Missbrauch nicht gut machen (zu Körperlichen Missbrauch zählt auch Abspritzen mit eiskaltem Wasserschlauch im Internat, Erbrochenes essen müssen, Demütigungen z.B. wie Du bist aus einer Arbeiterfamilie: was machst Du hier in dieser Schule überhaupt? ..) Dazu eine Literaturempfehlung: Mein Fall von Josef Haslinger. Vielleicht gibt es auch in Rom Leute, die solche Bücher verstehen. Es wäre interessant, das ins Italienische zu übersetzen, ist vielleicht ohnehin schon geschehen. Der neue Papst ist nicht zu unterschätzen, das habe ich gelernt.
Wichtig bei der Vergebungsarbeit ist es auch, die eigenen Emotionen zu überwinden und sich nicht von ihnen total überwältigen zu lassen, da bin ich wieder bei den Mystikern, daher würde ich aus heutiger Sicht auch nie mehr einer politischen Partei beitreten oder gar für diese kandidieren, was mich ohnehin ins Unglück trieb. Fortsetzung folgt.
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