Donnerstag, 20. August 2020

Chronologie einer Entmündigung 2.0

Chronologie einer Entmündigung 2.0 

Nach reiflicher Überlegung (Unfall, auch wenn es ein Anschlag war, ist immer Entladung) revidiere ich jetzt meine blogs. Rücken- und Handverletzungen haben eine unglaubliche Symbolik. 

Ich hatte jetzt viel Zeit, nachzudenken, zu beten, Buße zu tun. Will ich immer noch über andere richten? Es scheint so. Deswegen halte ich mich trotzdem an meinen Zahlen an, was alles so geschah, ich liebe die Zahlensymbolik (bis Bach waren Musik, Komposition und Mathematik verwandte Wissenschaften) also was alles so geschah in den Jahren seit die Entmündigung begann. 



Jeder Mensch hat das Recht sein eigenes Martyrium zu erzählen oder wie Ingeborg Bachmann meinte: Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar und das seit tausenden von Jahren. Ein Femegericht, das ist nicht meines, auch wenn die österreichische Justiz vielleicht eine der korruptesten weltweit ist. Schreiben hat ja auch therapeutische Wirkung. 

Nie vergessen werde ich die Hauptverhandlung zur Klage am 7. April 2017 am BG Wien-Liesing. Ich hatte zwei Aktenordner, eidesstattliche Erklärungen, Beweise en masse, dass ich die Tat nicht begangen habe. Der Anwalt kam herunter und meinte: Vergessen Sie den Akt. War also alles schon ausgemacht? 

Jedenfalls waren meine juristischen Dokumente vollgespickt mit Bibelsprüchen (Jes 54: Keine Waffe die je gegen Dich geschmiedet wurde....Eph 6 Waffenrüstung Gottes, Psalm 91....) 

Offenbar ist mein karmisches Schicksal, dass ich nicht so involviert bin in die grauslichsten Sachen der österreichischen Justiz. So gesehen ist ja die Entmündigung auch eine Befreiung. Man ist letztlich für nichts verantwortlich. Jedoch ist es hart, nicht ernst genommen zu werden, wenn Du viel studiert hast, wie ein Trottel dazu stehen. Das muss man überwinden. Wie heißt es so schön in Off 12: Wir überwinden/ besiegen die Satanisten, die Mörder, die Mia-BetrügerInnen durch.....??? 



Manchen geht es ja wirklich auf die Nerven wie ich mich mit biblischen Grundsätzen durchs Leben schlage. Nun zurück zu meinen blogs: Sie geben mir und anderen Struktur, um Kriminalfälle besser analysieren zu können. Bestraft werden sie ja bekanntlich durch Österreichs Justiz nur teilweise: Fangst den Hendldieb - aber die großen Sachen lasst in Ruhe. 

Überhaupt kann man im Internet kaum etwas wirklich löschen, was man einmal geschrieben hat. Im Cache findet sich dieses und jenes. Ich halte mich an die Prinzipien, die der ehemalige Präsident des OGH Wien vorgab: Im Buch Der Tod des Kidnappers ist kein Vorname kein Nachname ausgeschrieben. Das macht es sehr sehr mühsam, solche Bücher zu lesen und zu verstehen. 

Die meisten Menschen können gar nicht mehr sinnerfassend lesen - es gibt Schlagzeilen, Schlagwörter, Bilder. Zum Beispiel so ein Bild aus Beirut vom 4.8.2020 (2+2=4 +4=8) das vergisst man/ frau nicht so schnell. Ich komme aber zurück zu meinen blogs: jedem einzeln Folterknecht vergeben, die Taten sind aufgeschrieben....die Namen werde ich nicht nennen. 

Ich danke auch Frau Brigitte E., dass sie mich immer wieder darauf aufmerksam machte. Das jüngste Gericht, das österreichische Gericht, das Feme-Gericht, mein Gericht heute zu mittag....es gibt viele Gerichte - schauen wir einmal, sagt der gelernte Österreicher und verlässt sich auf seine Netzwerke....(die bisweilen manchmal reißen und brechen.....) 

Post-Skriptum: In der Klage sind Namen genannt - auch in den Denunzierungen bei Peter Pilz. Herrn Pilz kann ich sein Karma nicht abnehmen (Gott sei Dank) Jedoch hat mich nie jemand geklagt, dass ich die Klagsschrift von Dezember 2015 publizierte. Der große Ankläger ist übrigens der Leibhaftige selbst. So kann ich froh sein, dass ich von der österreichischen Justiz nicht ernst genommen werde. Ich schreibe meine blogs....mache Befreiungsdienst... 

Jedoch ist es nicht gerade biblisch, wenn ich jetzt eine Freude haben würde, wenn sich die Granden von links und rechts gegenseitig vernichten. 

"Chronologie einer Entmündigung " ist trotzdem ein juristisches Dokument mit Zahlen, Daten, Fakten einer Entmündigung im Auftrag der Politik (Skriptum, keine Diplomarbeit) mit vielen Schriftsätzen, Beschlüssen, Gutachten, Schreiben an Volksanwaltschaft, Rekursen....wie in Österreich die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Die vielen juristischen Dokumente stellen eindeutigst unter Beweis, dass es sich bei meiner 2-maligen Entmündigung nicht um Verschwörungstheorien oder Vermutungen handelt. sondern um hard facts betreff Menschenrechtsverletzungen in Österreich. 

Die NS-Tradition scheint nicht überwunden zu sein. Die Nazis haben nicht so wie die Stasi entmündigt - aber enteignet schon. 

Durch meine Studien bin ich ein sehr formalistischer Mensch - ich brauche Akten, Beweise, Schriftstücke, Geschäftszahlen. Ich bin richtig süchtig danach. Deswegen war ich auch so traurig, als man mir den Job im Nerv des Staates, wo alle Daten zusammen kommen, weggenommen hat. Ich war wie ein Kind, dem man alle Spielzeuge weggenommen hat - dann aber mit den Entmündigungsakten wieder viel zurück gegeben hat. So darf ich in der Sandkiste mit den Akten weiter spielen. Juhu. 


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