Donnerstag, 23. Februar 2023

"Die Angeschütteten" - ein Entwicklungsroman von Rosy von H.: von der Kunst die Depperte zu spielen

"Die Angeschütteten" - ein Entwicklungsroman von Rosy von H. ODER

von der Kunst die Depperte zu spielen

ich liebe diese Begriffe aus dem Wienerischen für verrückt wahnsinnig
angeschüttet deppert angerannt (#ongrennt).....
derzeit arbeite ich gerade an einem Entwicklungsroman. Die Personen der Handlung sind so vielfältig aus den verschiedensten Bereichen der "Gesellschaft" kommend, dass mir bei den Entwürfen der Handlungsstränge und Szenarien schon ganz schwindlig wird.
Wichtig ist es, eine Ordnung ins Geschehen zu bringen. WEIL: tarnen täuschen in die Irre führen, das ist ja der Grundsatz der echten Geheimdienste.
Es ist nichts so wie es scheint, grundsätzlich kann man niemandem glauben/trauen. Das weiß jeder, der in einem totalitären Staat aufgewachsen ist.
Exkurs Romeo-Agent (In):
Dazu fällt mir immer eine Doku über eine Sekretärin aus Bayern ein, an die sich ein Romeo-Agent aus der DDR heran gemacht hat, um die Pläne der bayrischen Landesregierung in den 70-er Jahren zu erspähen: Da gab es eine Hochzeit, wo die gesamte angebliche Familie des Bräutigams aus DDR-Stasi-AgentInnen bestand: die Cousins, Cousinen, Schwestern, Brüder (Innen) Schwiegereltern, Trauzeugen....So ein Schauspiel muss Dir erst mal einfallen: da staunen selbst Hamlet und Shakespeare gemeinsam.
Nun zu Wien: Wir sind eine Versammlung der Depperten, der "Angeschütteten" hier in Wien. Das hat durchaus seine Vorteile, weil wir zunächst nicht direkt in Kriege verwickelt werden (Ausnahme 1945 Bombardement) Wir dürfen die "Caritas" spielen und so mancher Agent macht es sich hier in der Weana Stodt in seiner Pension bequem.
Ein paar "Angeschüttete" wollen jetzt die Neutralität Österreichs aufgeben, wohl weil sie vom Waffenhandel gut verdienen und für die (heilige) Nato Geheimdienst- und Beraterdienste ausführen. Sie entlarven sich mit ihren "Unterschriftenlisten" selbst.
Auch Vladimir P. hat natürlich schon seit Jahrzehnten seine Leute in Wien.
Da fällt mir wieder Nestroy oder auch der Soldat Schwejk (Exkurs: der Herr Karl) ein: Nichts hören nichts sehen - nichts fühlen....Hauptsach die Marie stimmt.....immer die richtige Rolle parat haben...das ist Überlebenskunst vom Feinsten.


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