Festspiel-Präsident Hans-Peter Metzler mit Kathrin Cometto, Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Landeshauptmann Markus Wallner mit Ehefrau Sonja, Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit Ehefrau Doris Schmidauer, Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch mit Ehefrau Yvonne
Facebook ist eigentlich ein geniales Tool: Besonders die Erinnerungsfunktion, zu sehr darf ich das nicht loben, sonst sperren sie mir gleich alles. Wer erinnert sich noch an die Ehrengäste der Bregenzer Festspiele 2021 und dass PP einen Tag nach der Eröffnung sein Buch "Kurz - ein Regime" präsentierte - in Wien glaub ich am 22.7.2021. Auf den Boden der Realität holen mich immer gewisse Sperren zurück, jüngst Sperren von Bloggern auf Twitter. Facebook ist so multimedial, dass man es in der Form nicht mehr herstellen kann, wenn man einmal gesperrt ist für immer, das habe ich 2015 erlebt, da nützten auch meine kunstvollen Schriften und Eingaben ins Englische und Französische von mir selbst übersetzt an die Europ Kommission NICHTS (es kamen nur bla bla -Antworten) Früher wollte ich immer ein Buch schreiben und alles erzählen, was ich erlebt habe. Das ist nicht mehr notwendig, weil: wer zu viel weiß, lebt ohnehin gefährlich. Also besser der österr. Weg: deppert stellen, schleimen, unterordnen (die Frau ordne sich dem Manne/ dem Sach-Walter oder irgendeiner männlichen Autorität unter...damit fährt man am besten und kann das Leben auch ein bisschen genießen.......
Für Festspiel-Präsident ein „vernünftiges Abenteuer“
In seiner Rede bezeichnete Festspiel-Präsident Hans-Peter Metzler die Festspiele als „vernünftiges Abenteuer“: „Vernünftig, weil wir das Grundbedürfnis der Menschen nach künstlerischer Erfahrung bedienen, und zwar in doppelter Hinsicht: in der Ausübung und im Genießen.“
Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) unterstrich in ihrer Ansprache die Bedeutung von Kunst und Kultur: „Wir brauchen das Schöne, das Menschliche, den Widerspruch, die Reibung, das Verblüffende, die Fantasie, den kritischen Blick. Ohne Kunst können wir überleben, aber unser Menschsein kann das nicht.“
Aus der Seebühnenproduktion „Rigoletto“ zitierte Mayer den Herzog von Mantua: „Ohne Freiheit gibt es keine Liebe.“ In den vergangenen eineinhalb Jahren seien wir nicht frei gewesen, „manche wissen erst jetzt, was wir verloren hatten“, so die Staatssekretärin. Ohne Freiheit aber gebe es die Kunst nicht.
Festspiele starten in die 75. Auflage
Von 21. Juli bis 22. August wird Giuseppe Verdis „Rigoletto“ 28-mal auf der Seebühne aufgeführt. Den künstlerischen Anfang der diesjährigen Festspiele macht Arrigo Boitos „Nero“ im Festspielhaus.
Die Festspiel-Verantwortlichen – Präsident Hans-Peter Metzler, Intendantin Elisabeth Sobotka und der kaufmännische Direktor Michael Diem – fühlen sich für den „Re-Start“ des Festivals unter „3-G-Bedingungen“ bestens gerüstet. Nach einer nasskalten Woche mit viel Niederschlag kündigte sich für den Beginn der Festspiele kaiserliches Sommerwetter an.
Die „Rigoletto“-Premiere am Donnerstag werden damit knapp 7.000 Besucher auf der Seebühne genießen können. Noch am Montagabend wurde wie üblich die Generalprobe für Verdis Oper gespielt, mit Julia Jones am Pult der Wiener Symphoniker – seit 1946 das Hausorchester der Festspiele – dirigiert erstmals eine Frau das Spiel auf dem See. Vor zwei Jahren mit großer Begeisterung aufgenommen, soll „Rigoletto“ auch heuer – in veredelter Form – das Publikum entzücken.
„Nero“ eröffnet Festspiele
Mit großer Spannung und Vorfreude erwartet wird ebenso die Aufführung von Boitos „Nero“ am Mittwoch. Der Eröffnungstag gehört künstlerisch wie immer in einem Reprisenjahr am See der Hausopern-Premiere. „Nero“, an dem der als Verdi-Librettist bekannte Boito 56 Jahre lang arbeitete, wurde postum 1924 in Mailand uraufgeführt und wird heute selten gespielt. Von „Nero“ spricht Intendantin Sobotka als einem „nie vollendeten Werk“, das sie schon lange begleite. Boito habe damit eine neue Art Gesamtkunstwerk geschaffen.
Zweite Spielzeit für „Rigoletto“
Auch die Seebühne ist bereit für „Rigoletto“. Nach der pandemiebedingten Zwangspause findet am Donnerstag die Premiere der Wiederaufnahme des Spiels auf dem See vor knapp 7.000 Zuschauern statt – mehr dazu in Zweite Spielzeit für „Rigoletto“ (vorarlberg.ORF.at).
Abseits der Großproduktionen
Aber auch abseits der beiden Hauptproduktionen weiß das Festspielprogramm mit etlichen Höhepunkten aufzuwarten. So wird etwa die 75-jährige Zusammenarbeit mit den Wiener Symphonikern in den Orchesterkonzerten – unter anderem Richard Wagners „Rheingold“ und Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ – klanggewaltig zum Ausdruck kommen. Beide Festkonzerte werden vom neuen Chefdirigenten Andres Orozco-Estrada geleitet.
Neues zu hören gibt es auf der Werkstattbühne, nämlich die Uraufführung der Opernatelier-Produktion „Wind“ des Vorarlberger Komponisten Alexander Moosbrugger. Als österreichische Erstaufführung zu sehen ist die in internationaler Koproduktion entstandene interdisziplinäre Filmoper „Upload“ von Michel van der Aa. Das Opernstudio, in dem junge Sänger gefördert werden, wird im Vorarlberger Landestheater am Kornmarkt Gioachino Rossinis „Die Italienerin in Algier“ geben.
In der Sparte Schauspiel wird am Kornmarkt in Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin Heinrich von Kleists „Michael Kohlhaas“ in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg aufgeführt. Erstmals kooperieren die Festspiele auch mit dem Bregenzer Theater Kosmos. Gezeigt wird die Uraufführung von Bernhard Studlars „Lohn der Nacht“, das Siegerstück des Wettbewerbs der Österreichischen Theaterallianz.
Vorarlberg heute,




















































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