Ö1 Morgenjournal 10.6.: Zitat spö Ottakring: ein Spö ler traf in der Straßenbahn einen FPÖ Wähler! Warum wählt er FPÖ (als Ottakringer) Antwort: Lauter #Kopftüchler in der Straßenbahn, keine Frau ohne Kopftuch: Politisch korrekt müsste es heissen: #Kopftüchlerinnen & die übrigen 6 Geschlechter: #wirlernenWienerisch: super immer wieder neue Wortschöpfungen: Das Wienerische ist eine dynamische sich dauerhaft entwickelnde Sprache (sollte Weltkulturerbe werden)
Amok in Graz: Glaubt jemand im Ernst, dass so ein Amokläufer sich für Rat auf Draht interessiert? Diese Vorgangsweise erinnert an eine IS-Ausbildung, das war kein Anfänger! Die Polizei schweigt! Wie lange noch? Der Orf will uns wieder mal verblöden.
Schulpsychose/ Schulneurose, traumatisierende Schulerlebnisse: Diese schreckliche Amoktat von Graz inspiriert mich nun doch, meine alten Geschichten noch einmal genau zu erzählen, besonders meine Schulneurose und ihre Hintergründe. Ich habe drei Jahre nach meinen Schulkolleginnen extern maturiert, bin als Einzige durchgekommen und habe als Erste in der steirischen Nachkriegsgeschichte mit gutem Erfolg die Matura bei der Externistenreifeprüfungskommission absolviert. Ich feiere immer alleine meine Matura am 8. Juli, manchmal gratuliert mir eine Freundin.
Über Jahre Jahrzehnte träumte ich von dem Schulgebäude, ich traute mich nie wieder, die Schule zu betreten. Später lernte ich die Tochter aus einer bekannten Grazer Unternehmerfamilie kennen, die auch in derselben Schule schwerst traumatisiert war. Ich glaube, sie lebt nicht mehr. Sie wurde schwer missbraucht, versuchte durch Maltherapie die schrecklichen Erlebnisse zu überwinden.
Ich habe damals die Aggression gegen mich selbst gerichtet, einen 2.SM-Versuch mit 19 Jahren fast nicht überlebt. Ich habe aber im Laufe vieler Demütigungen im Leben Menschen verstehen gelernt, die Amok laufen. Besonders Männer sind da ja noch mehr gefährdet, weil sie irgendwie ihr Ego wieder herstellen müssen.
Prof. Karl Gastgeber (Uni Graz, 1920 bis 2001) habe ich zu verdanken, dass ich das schlimmste Gefängnis Österreichs kennen lernen durfte, im Rahmen der kategorialen Seelsorge (Gefängnis-Seelsorge) Da habe ich mir selbst geschworen: Egal was passiert, aber hier komme ich nie her. Und ich war mir selbst treu, obwohl ich auch viele Erlebnisse hatte (Demütigungen aller Art, wo Dir in einem Satz all Deine Bemühungen/Deine Erfolge/ Deine Ausbildungen in den Müll geworfen werden, Versuch, der 11 Jahre rückwirkenden Entmündigung etc...)
Die Schulneurose/ Schulpsychose habe ich nie überwunden: wenn ich eine Nonne auf der Straße sah, wechselte ich die Straßenseite. Trotz einer kurzen Lehrerausbildung konnte ich natürlich nie unterrichten, weil ich diese tiefe Angst nie überwunden habe.
In Träumen betrete ich oft die Schule. Vergebungsarbeit hat mir insofern geholfen, weil ich recherchieren konnte, dass die Schule in der NS-Zeit geschlossen war und die Nonnen Fürchterliches erleben mussten und fliehen mussten oder in andere Länder gehen mussten.
In großer Dankbarkeit besonders Mag.iur.G. Sailer, geboren 1915 in Hermannsstadt, heute Rumänien.
PS: Jahrzehnte hatte ich denselben Traum: ich bin in der 7. Klasse und es ist Juni, ich habe noch keine einzige Mathematik-Schularbeit geschrieben. Fortsetzung folgt.
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