Sonntag, 19. September 2021

"Die Hölle das sind die anderen" - eine Göttliche Komödie von Rosy von H.

Keine Tat bleibt ungesühnt - eine Göttliche Komödie von Rosy von H. 

Der große Vorteil ist, dass ich schreiben kann, was ich will. Ich habe so viele Prozesse durchgestanden, dass mich niemand mehr klagt. Ich bin sozusagen ausjudiziert, austherapiert würde man in der Psychiatrie sagen. (Wienerisch: #ausgebudert)

Die Hoedl ist eh deppert....lasst sie schreiben...Bei ihr ist wenig zu holen. Die paar Erbsen lassen wir ihr. Mit denen darf sie spielen. (ein sehr niedriges Spielgeld zugegebenermaßen) #Schuldenfrei jedoch, das ist mir wichtig. Die Schuld ist getilgt. Die Schulden sind vergeben.
So kann ich munter drauf los schreiben.
Jüngst hat mich sehr inspiriert die Gedanken von Prof. Tück in Oe 1 zur Göttlichen Komödie von Dante. Keine Tat bleibt ungesühnt, es geht um Fegefeuer um die Rechenschaft, die wir einst ablegen müssen beim Jüngsten Gericht, im Fegefeuer - nicht aber bei einem österr. Fakegericht.
Es geht um die wirklichen Taten, um Morde, Serienmorde, Vergiftungen, Mia-Betrügereien....es geht um die Taten des Einzelnen.
Der Erzengel Michael, mein Liebling, wird oft mit der Waage dargestellt: die guten und die bösen Taten.
Also dachte ich mir: Ich schreibe selbst eine Göttliche Komödie unter diesem Aspekt. Anfangen tue ich bei einem mysteriösen Todesfall im BM für Finanzen (übrigens kein erfundener Todesfall, sondern der Todesfall eines ehemaligen Arbeitskollegen, zuständig für die Verwaltung der Konten der Republik Österreich).
So schreibe ich halt drauf los, wie ich mir das Jüngste Gericht vorstelle.
Da ist mir plötzlich in der Früh beim Aufwachen ein Gedanke gekommen
es gibt doch diese Gerichtsvorstellungen in vielen Bereichen, im Christentum, im Judentum, Buddhisten nennen es Karma (hier wird das Gericht auf spätere Leben vertagt)

Die Göttliche Komödie, italienisch ursprünglich Comedia oder Commedia (deutsch „Komödie“), in späterer Zeit auch Divina Commedia genannt, ist das Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri (1265–1321). Sie entstand während der Jahre seines Exils und wurde wahrscheinlich um 1307 begonnen und erst kurze Zeit vor seinem Tod vollendet (1321). Die in HölleFegefeuer und Paradies aufgeteilte Divina Commedia gilt als bedeutendste Dichtung der italienischen Literatur und hat die italienische Sprache als Schriftsprache begründet. Zudem wird sie als eines der größten Werke der Weltliteratur angesehen.

Politisch hing die Entstehung und Nachwirkung des Werkes mit dem lang andauernden Konflikt zwischen Ghibellinen und Guelfen (Kaiser- und Papstanhänger) zusammen, der das mittelalterliche Italien beherrschte, worauf hier aber nicht eingegangen wird, zumal Dantes Dichtung sich im Gegensatz zu diesem Konflikt als zeitlos erwiesen hat. Dante selbst gehörte zu den kaiserfreundlichen, als „fast ghibellinisch“ beschriebenen Weißen Guelfen seiner Heimatstadt Florenz. Ende Zitat 


Was hat zum Beispiel den Fall des österreichischen Kardinals Groer im März 1995 ausgelöst? Übrigens mein erstes Jahr, mein erster Winter in Wien. Ich weiß das deswegen so genau, weil es in ganz Wien kein PROFIL zu kaufen gab. Ich spazierte im kalten Frühling 95 von Trafik zu Trafik und lernte so den ersten Bezirk kennen. Als Mädchen vom Lande merkst Du Dir alles ganz genau, was so in den ersten Monaten in der Großstadt geschieht, die Du kennen lernen willst.
Da hat der Herr Kardinal sich gar erlaubt in einem Hirtenbrief folgenden Text zu schreiben:
Es wurden Korintherbrief, Galaterbrief und Offenbarung zitiert: "noch die Knabenschänder noch die Diebe Ich ergänze Mia-BetrügerInnen und SerienmörderInnen, BeamtenmörderInnen) noch die Geizigen noch die Trunkenbolde noch die Lästerer noch die Räuber werden das Reich Gottes ererben."
Das hat das Faß zum Überlaufen gebracht. Die Kinderschänder werden also das Reich Gottes nicht erben (nicht in den Himmel kommen?). Ein gewisser Herr Josef Hartmann erinnerte sich daran, was ihm der Kardinal im Internat angetan hatte und löste eine Lawine in der österreichischen Kirche aus. Der Kardinal trat noch im selben Jahr zurück und schwieg. Dies war wohl als Schuldeingeständnis zu verstehen. Der Vatikan schickte Untersuchungskommissionen.
Keine Tat bleibt also ungesühnt. Manchmal bringen Kleinigkeiten, scheinbar Nebensächlichkeiten das Faß zum Überlaufen. Das würde man nicht für möglich halten, in diesem Falle eine Bibelstelle, locker zitiert in einem Hirtenbrief eines Wiener Kardinals.
Ich will damit nur sagen, dass das ja eine Wahrheit ist: Die Verfasser des Galaterbriefs und Korintherbriefs wollen ja auch nur sagen:
Keine Tat bleibt ungesühnt, pass auf was Du machst, schreibst, sagst. Pass aber auch auf, was Du schreibst. Spiele nicht selbst den großen Weltenrichter, das kann nämlich nach hinten los gehen. Eigenverantwortung ist angesagt: Du musst vielleicht einmal Rechenschaft ablegen für alles.
Dies bezüglich habe ich viel Lehrgeld bezahlt, durch unzählige Gerichtsprozesse, die mich viel Nerven und Geld kosteten. Im Wesentlichen geht es darum, dass ich Richterin spielen wollte bezüglich Milliardenbetrügereien, Todesfälle in den Ministerien, in der Politik...concentration camps etc...
Dennoch ist es mir wichtig aufzuschreiben und festzuhalten, warum ich (vermutlich aus karmischen Gründen) in so viele Gerichtsprozesse verwickelt wurde.
Ich bin ja Erbsenzählerin: So ordne ich jetzt meine Bankauszüge von 1998 aufsteigend.


Das erste "Spotlight": Die Groer-Affäre als historischer Tabubruch

Vor 20 Jahren outete profil den Wiener Kardinal Hans Hermann Groer als Kinderschänder. Der damalige profil-Chefredakteur Josef Votzi über einen historischen Tabubruch.


Post-Skriptum: Den Narren gehört ja bekanntlich die Welt. Ich persönlich meine, dass mit diesem Corona-Theater vieles aus der Vergangenheit zugedeckt wird oder werden sollte.
Jedoch heißt es im Christentum: Gott sieht alles, weiß alles. Im Buddhismus/ Hinduismus: Karma sieht alles. Auch im Islam und Judentum haben wir diese Vorstellungen vom Jüngsten Gericht. Vielleicht sind wir jetzt mittendrinnen in den letzten Kämpfen des Anti-Christen gegen das Gute.
Jedoch: Keine Tat bleibt ungesühnt. Und Jesus selbst hat meine Sünden, die ich aufrichtig bereue, ans Kreuz geheftet. Daran glaube ich und darum schreibe ich.
Den Narren gehört die Welt.




In den verschiedenen Bezirken der jenseitigen Welt begegnet der Jenseitsbesucher einer Vielzahl von geschichtlichen oder als geschichtlich vorgestellten mythologischen Personen, an denen die jeweilige Art ihrer Strafe, Buße oder Seligkeit nach dem Prinzip der Wiedervergeltung (contrappasso) widerspiegelt, was sie in ihrem früheren Erdenleben wollten, glaubten und taten. Personen der antiken, der biblischen und vor allem der mittelalterlichen Geschichte, bekannte und minder bekannte oder manchmal auch (heute) unbekannte, werden hierbei als Individuen mit ihren persönlichen Leidenschaften, Erinnerungen und Verfehlungen oder Verdiensten präsentiert, versinnfälligen aber zugleich auch das ethisch und theologisch abstrakte Gedankensystem, das der Rangfolge der Jenseitsbezirke zugrunde liegt.



Die Präsentation dieser Personen wird erzählerisch kunstvoll und abwechslungsreich variiert und erfolgt teils in nur kurzen Erwähnungen und katalogartigen Aufzählungen oder auch in ausführlichen Begegnungsszenen, in denen die Seelen der Verstorbenen Zwiesprache mit dem Jenseitsbesucher und seinem Führer halten und ihm ihre Erinnerungen an das vergangene Erdenleben, Nachrichten an noch lebende Personen oder auch Prophezeiungen über Zukünftiges mit auf den Weg geben.

Die engelhafte Beatrice führt Dante durch die neun himmlischen Sphären des Paradieses. Diese sind konzentrisch und sphärisch, wie im aristotelischen und ptolemäischen Weltbild. Während die Strukturen des Inferno und Purgatorio auf verschiedenen Klassifizierungen der Sünde basieren, wird das Paradiso durch die vier Kardinaltugenden und die drei theologischen Tugenden strukturiert. Dante trifft und unterhält sich mit mehreren großen Heiligen der Kirche, darunter Thomas von AquinBonaventura, der Heilige Petrus und Johannes.

Das Paradiso besitzt mehr theologische Natur als die Hölle und das Fegefeuer. Dante räumt ein, dass die Vision des Himmels, die er beschreibt, diejenige ist, die ihm gestattet wurde mit seinen menschlichen Augen zu sehen.

Dantes Göttliche Komödie endet mit dem Anblick des dreieinigen Gottes. In einem Erkenntnisblitz, der sich nicht ausdrücken lässt, versteht Dante endlich das Geheimnis von Christi Gottheit und Menschheit, und seine Seele wird verbunden mit der Liebe Gottes.


Die Eroberung des Paradieses (Vangelis) 


https://www.youtube.com/watch?v=Qv9LfyrGuNU

1492 -- Die Eroberung des Paradieses (Originaltitel: 1492: Conquest of Paradise) ist ein Historienfilm des Regisseurs Ridley Scott aus dem Jahr 1992. Das Drehbuch stammt von Roselyne Bosch. Der Film erzählt die Geschichte der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus und die Auswirkungen auf die Ureinwohner. Das Drehbuch basiert zwar auf historischen Begebenheiten, jedoch wird nach überwiegender Auffassung der Kritiker die Person des Kolumbus zu positiv dargestellt und so als Held stilisiert.










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