Memoiren: Also ARTHUR MILLER (Tod eines Handlungsreisenden) gehört auch zu meinen Lebenserinnerungen: Es war in den 1990-er Jahren und es war in Graz: Immer in Geldnot (working poor girl "Ohne-Marie" war ich schon damals) habe ich neben meinem Job als Fremdsprachen-Sekretärin bei Waagner-Biro Graz alte, sterbende Menschen gepflegt (Wochenende)...in einem privaten Pflegeheim: darunter die Schwiegermutter von ARTHUR MILLER, der in 2. Ehe mit Marilyn Monroe verheiratet war, in 3. Ehe mit der Grazer Photografin Inge Morath. Im Pflegeheim auf der Stiege begegnete mir ein älterer Herr (ich hätte ihn niemals erkannt, er war im Alter sehr bescheiden und wollte in Österreich nicht erkannt werden) und die Schwestern sagten: Weißt Du nicht, wer das ist, das ist Arthur Miller....Übrigens habe ich in meinem ganzen Leben nicht mehr so ein gutes Trinkgeld bekommen (300 ATS und 700 ATS - wir schrieben das Jahr 1993):
Arthur Miller wird auch als das soziale Gewissen Amerikas bezeichnet: Er war in der Wirtschaftskrise aufgewachsen, seine Eltern gingen pleite, er musste sich das Studium selbst finanzieren,er wusste was Armut in Amerika heißt (ähnlich wie Bert Brecht in Deutschland) - er wollte durch seine Theaterstücke durch seine Literatur die Welt verändern...das gefällt mir....
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